Stalker 2: So muss der Tschernobyl-Shooter werden, um Survival-Spiele neu zu definieren

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OlafBleich

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MichaelG

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Ich fande die Atmosphäre von Stalker immer genial. Die singenden Stalker am Lagerfeuer. Das sollte wieder ein Baustein in Stalker 2 werden. Dazu Anomalien, Artefakte deren Vor- und Nachteile sinnvoll miteinander kombiniert werden können usw.
 

matrixfehler

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Ich spiele gelegentlich noch "Lost Alpha",
welches das originale Stalker noch mal auf ein anderes Level hebt.

Kann ich nur empfehlen, gibt es kostenlos zum download bei Moddb, glaub ich
 

HanFred

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Ich spiele gelegentlich noch "Lost Alpha",
welches das originale Stalker noch mal auf ein anderes Level hebt.

Kann ich nur empfehlen, gibt es kostenlos zum download bei Moddb, glaub ich

"Anomaly" fand ich cool, da sind alle drei Teile zusammengefasst und auch die offiziell ungenutzten Gebiete sind drin. Dazu kommen neue Spielelemente. Leider hat meine Sammelwut (denke ich?) irgendwann den Spielstand zerstört. :(
 

Doitschland

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Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Stalker Community mittlerweile von den ganzen Mods "verwöhnt ist". Vor allem Call of Chernobyl, oder Anomaly sind ja sehr beliebt Mods (Anomaly ist mein persönlicher Favorit). Zurecht, allerdings ist zumindest Anomaly teilweise noch schrecklich verbugt. Da sehe ich gewisse Gefahren, dass die Ansprüche dementsprechend gepolt sind und es am Ende heißt "Stalker 2 ist ja doch nicht so wie ich es mir vorgestellt habe", oder anders gesagt "Stalker 2 ist ja gar kein CoP...".

Ich hoffe die Leute schrauben ihre Erwartungen nicht auf 150%, sonst kann es doch nur enttäuschen. Und ich hoffe das neue Publikum vergleicht es nicht einfach nur mit Metro... klar, ähnliches Setting, teilweise die gleichen Entwickler etc. aber Stalker ist im Vergleich mit Metro immer noch ganz anders. Warten daher einfach ab, was GSC daraus macht, bzw. aufs erste richtige Gameplay reveal.
 

Neawoulf

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Für mich sollte S.T.A.L.K.E.R. 2 an sich die gleichen Zutaten haben, wie Shadow of Chernobyl und Lost Alpha (aber nicht zwingend Clear Sky oder Call of Pripyat). Von mir aus darf das Spiel gerne ab und zu unbequem oder gar unfair sein und gerade zu Anfang sollte man (ganz klassisch im Stil der Gothic-Serie) auch gerne mal was auf's Maul bekommen, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Nur das alles eben auf halbwegs technisch aktuellem Niveau (aber stilistisch ähnlich) und eben ohne in Bugs und Sackgassen zu ertrinken. Was S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl für mich wirklich ausgemacht hat, war die Atmosphäre und die hängt stark mit dem Leveldesign (das sich mit Fortschritt der Story immer weiter öffnet), der Beleuchtung, den Farben, dem Sounddesign und dem teilweise sehr hohen Schwierigkeitsgrad, aber auch den oft längeren ruhigen Phasen zusammen. Das Spiel schenkt einem nichts und genau das erhoffe ich mir eben auch vom Nachfolger. Und damit meine ich nicht nur den Schwierigkeitsgrad der Kämpfe, sondern auch die Interaktion mit der Umgebung und "friedlichen" NPCs.

Was mir ebenfalls noch wichtig wäre: Keine ständigen Unterbrechungen durch Cutscenes, Script-Events, KI-Begleiter und alle paar Sekunden per Funk quatschende NPCs. S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl lebte zu einem gewissen Teil (gerade in den abgelegenen Gebieten) auch vom Gefühl der Einsamkeit. Das Spiel war nicht immer nur beängstigend, sondern oft auch sehr melancholisch und das habe ich beim Spielen als sehr angenehm empfunden. Bei Nacht und Regen ganz allein durch alte Industrieruinen zwischen Gebäuden und rostigen Eisenbahnwaggons zu wandern, während ab und zu ein Blitz die Umgebung leicht bläulich erhellt während ansonsten nur der Wind pfeift ... das hab ich in der Form in noch keinem anderen Spiel erlebt. Atmosphäre pur!
 

weazz1980

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Das Spiel war nicht immer nur beängstigend, sondern oft auch sehr melancholisch und das habe ich beim Spielen als sehr angenehm empfunden. Bei Nacht und Regen ganz allein durch alte Industrieruinen zwischen Gebäuden und rostigen Eisenbahnwaggons zu wandern, während ab und zu ein Blitz die Umgebung leicht bläulich erhellt während ansonsten nur der Wind pfeift ... das hab ich in der Form in noch keinem anderen Spiel erlebt. Atmosphäre pur!

Genau deswegen habe ich Stalker geliebt. Nach einem ausgiebigen Trip in die Zone, wenn die Munition knapp war und man in der Ferne ein Lagerfeuer erspähen konnte, an dem andere Stalker ein Lied anstimmten, das kam fast einem Bonfire in Dark Souls gleich. Ich hoffe dass sich Stalker 2 auf die Stärken der Originale fokusiert und behutsam mit neuen Spielmechaniken umgeht. Ein Crafting-System wie in Metro könnte ich mir vorstellen, jedoch Munition unterwegs zu craften wäre mir z.B. zuviel. Für sowas braucht es dann schon eine Werkbank z. B.
 

MichaelG

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Und Waffenverschleiß wie bei Clear Sky ja. Aber etwas entschärft. Nicht ganz so kraß. Aber die Waffenmodifierung finde ich gut. Allerdings sollte man dann auch die Munition für das Kaliber finden können und nicht die Waffe umbauen und auf einmal findet man für die Waffe keine Munition mehr wo vor dem Umbau genau für das umgebaute Kaliber genügend von der Munition herumlag.
 

kingston

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Was S.T.A.L.K.E.R. Shadow of Chernobyl für mich wirklich ausgemacht hat, war die Atmosphäre und die hängt stark mit dem Leveldesign (das sich mit Fortschritt der Story immer weiter öffnet), der Beleuchtung, den Farben, dem Sounddesign...

Genau das. Und genau diese wünsche ich mir für Teil 2 wieder. Ich will wirklich dieses Unbehagen fühlen, mich in dieser Welt zu bewegen. Vorallem da man ja weiss, dass es dieses Gebiet wirklich gibt.
Auch wenn das erwähnte Metro eine sehr gute Serie ist kommt es für micht in keiner Weise an S.T.A.L.K.E.R. ran.
 

Cybnotic

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Ein Komplettes Remaster der Serie und Portierung auf die PS5 wäre Cool
Da könnte man sicher sein das die Stimmung Atmosphäre nicht den Bach runter geht.
Freue mich aber auch auf Stalker 2 :)
 

schokoeis

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Es darf vor allem kein "Survival-Spiel" werden. Damit meine ich Aspekte wie Essen und Trinken.
 

MichaelG

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Essen hattest Du schon definitiv bei Clear Sky und auch bei Call of Prypjat wenn ich mich nicht ganz täusche.
 

Neawoulf

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Yep, Essen und Trinken gab es auf jeden Fall im Original. Allerdings in halbwegs realistischer Weise, so dass ma nicht Angst haben muss alle fünf Minuten zu verhungern, wenn man nicht ständig nur am grinden und craften ist. Sowas will ich definitiv auch nicht in S.T.A.L.K.E.R. 2 sehen. Ich mag auch, von Subnautica und Miasmata mal abgesehen, keine Survivalspiele, eben weil es da oft nur um das Craften und Grinden von Resourcen geht und mir das keinen Spaß macht. Aber ab und zu was essen oder trinken ... warum nicht? Solange man von beidem problemlos genug finden oder kaufen kann, und man nicht alle paar Minuten essen/trinken muss, sehe ich da für mich kein Problem.
 

schokoeis

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So wie in RDR2 wärs für mich grad noch erträglich. Subnautica mochte ich nur weil man das da abschalten konnte :)
 
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