Sicherlich hat Sacred alles, was man für ein gutes Rollenspiel braucht. Jedoch einen D-2 Killer daraus werden zu lassen ist schier unmöglich. Diablo hat so etwas wie ein ganz eigenartiges Flair. Grafisch und Technisch mag es veraltet sein, jedoch ist der Spielspaß ungebrochen.
Sacred ist sehr gut gelungen, aber eben anders. Leider auch nicht ganz unbefleckt, was die Bugs angeht. Das wayfinding ist da noch eher das kleinste Übel, wo selbst ein kleiner Farn zum unüberbrückbaren Hindernis mutiert. Eher ärgerlich sind unlösbare Quests, so wie z.B. die Sache mit der verschwundenen Wasserflasche im 2-ten Akt. Da hilf meist nur 2-3 Spielstände mehr anlegen, bevor man Quests angeht. Und noch einige weitere kleine Ärgrlichkeiten, die aber eher selten zum zähneknirschen führen.
Was extrem positiv auffällt, ist die unglaubliche Bewegungsfreiheit. Auch ohne die Hauptquests anzugehen, erreicht man, wie schon im pc-games Test 04/04 beschrieben ca 70% der gesammten Sacred Welt und das soll erst einmal ein Spiel nachmachen. Ebenso die etlichen Minniquests am Rande, die sich leider meist zu ähnlich sind. Auch die noch unverbrauchten Klassen, wie Gladiator, Dunkelelf und Seraphim, das interessante combo Kampfsystem und natürlich die allseits bekannte und beliebte Item-Sammelwut. Auch die Grafik braucht sich keinesfalls zu verstecken (obwohl da anscheinend etwas bei Stronghold geguckt wurde

) Ebenso wie der Tag-Nacht Wechsel und besonders schön, Regenschauer und "Nebel"
Langs schreiben, kurzer Sinn...
Wer Diablo spielt, muss Sacred auch im Schrank stehn haben, genau wie Gothic, Dungeon Sige und Baldurs Gate. Die ergänzen sich nämlich alle wunderbar.
So long!
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