Spiele und die Sucht-Falle: Wenn man einfach nicht mehr aufhören kann

Spiritogre

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Naja aber sobald der Urlaub um ist, gehts wieder Online.
Kann aber auch sein, das du dich fälschlicherweise angesprochen gefühlt hast und tatsächlich nicht zu der Zielgruppe gehörst.
Ich gehöre irgendwie schon dazu, wenn ich zu Hause bin ist Internet auch 24/7 an und ich schaue den ganzen Tag online.
Allerdings habe ich scheinbar aber keine Probleme auch mal abzuschalten.
 

EddWald

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Ja, aber mit dem Hintergedanken, es jederzeit wieder anschalten zu können, wenn du willst. So gut wie keiner kann sich davon frei sprechen, würd ich sagen.Ausser ein paar Leute, die mit dem Kopf noch sehr arg in der Vergangenheit leben.
PS: Ich liebe die Southpark Episode: Keine Verbindung. Das drückt es ja auf einfachste weise aus. Immerhin schon vor über 12 Jahren.

Aber bevor wir jetzt hier in tiefste, oberflächliche Diskussionen abtauchen, lassen wir es lieber mal stehen. Oberflächlich, weil man zu einer Behauptung Beweise in Form von Fakten anstellen müsste. Statistiken, Psychologische, gesellschaftliche Studien usw. Zu mühsam, wenn denn sowas überhaupt existiert....oder diese Art Sucht "messbar" oder beweisbar ist.

Am Ende kratzt es die Konsumenten wenig. Jeder will regelmäßig zocken, streamen, Pornos schauen und sonst was. Deswegen kneift man die Auge zu bei diesem Thema.
 

Derjeniche

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Die Gefahr von Spielsucht und Sucht generell darf man nicht ausblenden oder wegdiskutieren, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Ich würde es begrüßen, wenn sämtliche Spiele mit ingame Käufen (gegen Echtgeld oder eine Währung, die sich mit Echtgeld kaufen lässt) prinzipiell ab 18 sind. Zusätzlich sollte die USK sehr genau auf suchterzeugende Mechaniken prüfen und bei Fund ebenfalls den entsprechenden Titel ab 18 freigeben. Kinder und Jugendliche müssen vor solchen Mechaniken geschützt werden.

Erwachsene dagegen sollten in dieser Hinsicht nicht durch Verbote beschränkt werden. Wenn wir erwachsenen und geschäftfähigen Bürgern weiterhin die Rechte und Verantwortung für sich selbst einräumen wollen, dann schließt das eben auch nach dem derzeitigen gesetzlichen Rahmen mit ein, dass einige Menschen sich damit kaputt machen.

Wenn ein paar Menschen sich kaputt rauchen, saufen oder Drogen konsumieren, oder eben an Spielsucht erkranken, dann ist das zwar schlimm, aber letzten Endes die Konsequenz die sich aus der Freiheit und Eigenverantwortung ergibt. Hierfür gibt es immerhin Therapieangebote, auch wenn das nur ein schwacher Trost ist.


Ansonsten können wir auch wieder die Diktatur einführen, die Bürger entmündigen und ihnen vorschreiben, wie sie genau zu leben, sich zu ernähren und zu verhalten haben.
 

weazz1980

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Hatte vor ein paar Jahren eine schlimme WOW-Sucht, immer auf der Jagd nach dem nächsten Set/Epic... und dann mit Classic hat es mich wieder gepackt, zum Glück hab ich es diesmal schneller gemerkt und gleich die Reißleine gezogen! Char gelöscht, Spiel deinstalliert... Kann schon echt gefährlich sein, gerade wenn die sozialen Kontakte darunter leiden, weil man immer "keine Zeit" hat.
 

Sheggo

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Seit Jahren keine gescheite Suchtfalle mehr gezockt :(
Wird mal wieder Zeit für ordentliche Spiele. Richtig gesuchtet habe ich früher eigentlich nur MMORPGs, aber selbst für den Einstieg fehlt mir heute die Zeit. Mal gucken ob New World noch mal was wird
 

Strauchritter

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Zum Thema an sich: been there, done that :|

Zum Thema Lootboxen aka Glückspiel:
Eine USK 18 Einstufung jener Titel die solch Mechanismen beinhalten halte ich per se für richtig, in der Realität aber wird das Kinder und Jugendliche kaum nennenswert schützen können.
Bin so frei und behaupte frech, ein(e) jede(r) von uns hier Forum hat seinerzeit Spiele gespielt welche gemäß USK nicht in unsere Patschehändchen gehört hätten ;) Ob es geschadet hat, steht auf einem anderen Blatt^^
Ein Etikett mit Warnhinweis und Alterseinstufung wäre der erste Schritt allerdings bedarf es meiner Meinung nach viel dringender an Aufklärung für Eltern und Kinder/Jugendliche, um präventiv einem falschen Umgang mit Games vorzugreifen. Primär sollte die Kontrolle, was die Sprösslinge so daddeln, Aufgabe der Eltern sein.
Gefühlt(!) scheren sich allerdings viele leider nicht wirklich was der Nachwuchs vor und auf dem Bildschirm so treibt.
Es sollte natürlich keine drakonische Kontrollinstanz im Kinderzimmer herrschen, ein proaktiv begleitendes gemeinsames Zocken halte ich für den richtigen Weg. So verbringt man erstens gemeinsame Qualitytime oder wie das neudeutsch jetzt heißt, die Eltern wissen was gezockt wird und haben mehr Kontrolle und das Kind freut sich im besten Fall, wenn es den Papa oder die Mama in Mario Kart mit roten Panzern drangsalieren kann :-D
 
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devilsreject

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Klar Warnhinweise und FSK-Einstufung wären nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Viel wichtiger fände ich das solche Spiele grundsätzlich nicht mehr im Regelspiel auftauchen sollten. Sprich Fifa FUT müsste seinen eigenen FSK-Ableger bekommen und vom jährlichem Fifa getrennt werden. EBenso bei vielen Schootern dürften nur noch erspielbare Lootboxen möglich sein. Echtgeld Shops dürften nicht in Verbindung mit einem Kauftitel einhergehen.

Ganz einfach ist das alles sicher nicht, letzlich aber ist es ein blanker Hohn das heute Skins und Maps usw teuer verkauft werden. Früher nannte sich das schlicht Mod-Support. Grundsätzlich ist mir natürlich klar das ein Hersteller/Anbieter natürlich sämtliche Wege nutzen möchte und Geld zu erwirtschaften, aber diese subtile Art wie Sie teilweise in Spielen stattfindet und die Art wie man teilweise mit Angeboten von Lootboxen usw Ingame penetriert wird ist einfach zu viel.

Man darf es sich auch nicht so einfach machen und sagendas man diese Inhalte ja nicht nutzen muss. In meinen AUgen haben solche Inhalte in Spielen, vorallem in Vollpreistitel, einfach nichts verloren!
 

martinsan

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Von Sucht reden und ein Bild von Zul Gurub zeigen, der Scheiss Raid :-D. Keiner hat Bock drauf aber jeder muss ihn tausend mal laufen...
 
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Entschuldigung wegen der folgenden kurzen Werbeunterbrechung!

Die Rubrik "Post-Apokalypse" in der neuen PC Games 9/21 (Mittwoch am Kiosk, bei den Abonnenten früher) macht unter anderem diesen Thread zum Thema.

Danke für eure Aufmerksamkeit!
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