Repräsentation von LBGT+ in Spielen und Filmen: Nach wie vor notwendig

Worrel

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
22.977
Reaktionspunkte
9.000
Das hab ich doch bitte Wo behauptet ? :confused:
Wenn ich etwas schreibe und du darauf mit
"Und das negiert die Aussage bezüglich Deutsche Sprachausgabe jetzt wie ? :confused:"
reagierst,
wie soll ich das anders deuten, als daß deiner Meinung nach alles, was nicht unmittelbar zu dem Zitierten gehört, in einem Posting nichts zu suchen hat? :confused:
 

LesterPG

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
30.04.2016
Beiträge
5.195
Reaktionspunkte
968
Wenn ich etwas schreibe und du darauf mit
"Und das negiert die Aussage bezüglich Deutsche Sprachausgabe jetzt wie ? :confused:"
reagierst,
wie soll ich das anders deuten, als daß deiner Meinung nach alles, was nicht unmittelbar zu dem Zitierten gehört, in einem Posting nichts zu suchen hat? :confused:
Nein, das heißt was ich geschrieben habe, hier nochmal die Frage anders gestellt:
Inwiefern hebt die Qualität der deutschen Sprachausgabe das Vorhandensein auf ? :confused:
 

Zybba

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
28.03.2009
Beiträge
4.115
Reaktionspunkte
1.999
Wie ich schon schrieb, wir zahlen zwangsweise u.A. GEZ und ich denke dadurch haben wir durchaus ein Anrecht darauf.
Aber was hat denn die GEZ mit dem Synchronisieren nicht-deutscher Produktionen zu tun?

Ich nutze auch nicht viele Angebote der GEZ, hauptsächlich online die FUNK Sachen.
Aber ist schon ok für mich. Dafür bezahlen andere halt auch das mit, was sie nicht interessiert aber ich gucke.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.067
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Aber was hat denn die GEZ mit dem Synchronisieren nicht-deutscher Produktionen zu tun?

Ich nutze auch nicht viele Angebote der GEZ, hauptsächlich online die FUNK Sachen.
Aber ist schon ok für mich. Dafür bezahlen andere halt auch das mit, was sie nicht interessiert aber ich gucke.
Auch der ÖRR synchronisiert ausländische Filme und Serien und das eben auf unsere Kosten.
 

Worrel

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
22.977
Reaktionspunkte
9.000
Nein, das heißt was ich geschrieben habe, hier nochmal die Frage anders gestellt:
Inwiefern hebt die Qualität der deutschen Sprachausgabe das Vorhandensein auf ? :confused:
Sorry, wenn du zu blöd bist, um zu begreifen, daß man in einem Posting durchaus mehrere Aspekte ansprechen kann, ist das nicht mein Problem. :finger:
 

Loosa

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
12.03.2003
Beiträge
9.075
Reaktionspunkte
3.777
Auch wenn die Diskussion scharf wird, bitte lasst persönliche Angriffe weg. =)
 

HanFred

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
20.126
Reaktionspunkte
761
Naja dein Avatar passt ja so richtig 100%ig ins Klischee..
wenn man sich die ganzen Woke-Memes so anguckt..

Ich halte den Wokewahnsinn mindestens für eine induzierte Psychose, wenn nicht sogar für eine Art geistigen Krebs, so absurd und widersinnig ist das Ganze.
Identitätspolitik , Cancel Culture , die "Neusprache" und die ganzen Auswüchse , das geht eher in die Richtung Fundamentalismus und Orwell..
Vorurteile und Ekel-Sprache sind halt auch mehr als nur typisch für reaktionäre Mentalitäten. Gehört "entartete Kunst" auch zu deinem Repertoire?
 

HanFred

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
22.03.2001
Beiträge
20.126
Reaktionspunkte
761
Wie ich schon schrieb, wir zahlen zwangsweise u.A. GEZ und ich denke dadurch haben wir durchaus ein Anrecht darauf.
Nein, das habt ihr nicht! Ihr seid einfach verwöhnt durch die Tatsache, dass es so viele gute deutsche Synchros gibt und daraus haben einige eine Anspruchshaltung entwickelt.
In anderen Ländern gibt's Untertitel und das war's. Das ist eigentlich der Normalfall, Deutschland ist hier privilegiert.
Optionen sind toll, Fernsehen kann Zweikanalton und im Streamingbereich gibt es dafür noch viel mehr Platz. Was ich nicht mag, ist ein Zwang zur Synchro. Zumindest möchte ich die Option haben, mir die Originaltonspur auszuwählen, idealerweile inkl. Untertitel in derselben Sprache, sofern ich diese verstehen kann. Da ich in der Schweiz lebe, bin ich diesbezüglich auch privilegiert, weil mir diese Optionen i.d.R. angeboten werden, sogar im Fernsehen - welches ich quasi nicht mehr konsumiere.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.067
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Nein, das habt ihr nicht! Ihr seid einfach verwöhnt durch die Tatsache, dass es so viele gute deutsche Synchros gibt und daraus haben einige eine Anspruchshaltung entwickelt.
Und? Das ändert nichts daran, dass wir durch unser Geld diesen Anspruch haben.

In anderen Ländern gibt's Untertitel und das war's. Das ist eigentlich der Normalfall, Deutschland ist hier privilegiert.
Du warst nicht viel in anderen Ländern, jedenfalls scheinbar nicht in größeren, reicheren. Wenn kleine Länder mit 5 Millionen Einwohnern nicht die Kapazitäten haben, geschenkt. Die müssen bei fremdsprachigen Sachen halt mit Untertiteln auskommen. Die großen TV Sender in großen Industrienationen synchronisieren eigentlich alle ausländischen Filme.

Wobei der große Unterschied da in der Regel eher ist, dass die viel mehr Eigenproduktionen zeigen.

In Videotheken sah das in diesen Ländern früher wiederum anders aus, da gab es dann nur Untertitel. Aber seit die DVD den Durchbruch hatte hat sich das in diesen Ländern auch geändert.

Optionen sind toll, Fernsehen kann Zweikanalton und im Streamingbereich gibt es dafür noch viel mehr Platz. Was ich nicht mag, ist ein Zwang zur Synchro. Zumindest möchte ich die Option haben, mir die Originaltonspur auszuwählen, idealerweile inkl. Untertitel in derselben Sprache, sofern ich diese verstehen kann. Da ich in der Schweiz lebe, bin ich diesbezüglich auch privilegiert, weil mir diese Optionen i.d.R. angeboten werden, sogar im Fernsehen - welches ich quasi nicht mehr konsumiere.
Dem stimme ich zu.
Ich persönlich mache es bei englischsprachigen Filmen gerne so, dass ich mir zuerst zum Genießen den deutschen Ton anschaue und dann ab dem zweiten Schauen gerne den O-Ton (wenn der Film gut genug ist, dass ich ihn mehrmals schaue).

Wobei ich asiatische Filme im O-Ton mit Untertiteln generell vorziehe, weil für mich die Übersetzung da oft komisch klingt bzw. die Stimmen nicht so passen und das Original atmosphärischer kommt.
 

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
6.489
Reaktionspunkte
2.312
Und? Das ändert nichts daran, dass wir durch unser Geld diesen Anspruch haben.
Wo genau wird dieser Anspruch gesetzlich legitimiert? Ich habe weder bei https://www.rundfunkbeitrag.de/ noch im RBStV etwas dazu gefunden, dass die Beiträge für Synchronisationen genutzt werden müssen, aber ich habe das jetzt auch nur kurz aus Interesse überflogen.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.067
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Wo genau wird dieser Anspruch gesetzlich legitimiert? Ich habe weder bei https://www.rundfunkbeitrag.de/ noch im RBStV etwas dazu gefunden, dass die Beiträge für Synchronisationen genutzt werden müssen, aber ich habe das jetzt auch nur kurz aus Interesse überflogen.
Wer spricht von gesetzlicher Legitimation? Sie kriegen mein Geld also sollen sie gefälligst was dafür machen. Das ist meine Legitimation und die reicht mir völlig um diesen Anspruch, diese Forderung zu stellen.
 

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
6.489
Reaktionspunkte
2.312
Wer spricht von gesetzlicher Legitimation? Sie kriegen mein Geld also sollen sie gefälligst was dafür machen. Das ist meine Legitimation und die reicht mir völlig um diesen Anspruch, diese Forderung zu stellen.
Das sieht die GEZ wahrscheinlich anders. :B

Ich habe ja den Anspruch, dass durch die GEZ keine minderwertigen Soap Opera-Serien finanziert werden, aber da kann ich Fordern bis der Arzt kommt…da wird wohl nix draus. ;)
 

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
6.489
Reaktionspunkte
2.312
Denke ich nicht, ich denke, der ÖRR sieht das schon teils auch mit als seine Pflicht an.
Zumindest erwähnt er das auf seiner Website nicht unter den Punkten, weshalb ein Rundfunkbeitrag wichtig und weshalb er erforderlich ist, aber da kannst du dich vielleicht auch besser reindenken als ich.
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.067
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Zumindest erwähnt er das auf seiner Website nicht unter den Punkten, weshalb ein Rundfunkbeitrag wichtig und weshalb er erforderlich ist, aber da kannst du dich vielleicht auch besser reindenken als ich.
Na ja, der ÖRR hat halt gewisse Pflichten, eben die gesamte Bevölkerung (verständlich) zu versorgen. So sind Information, Bildung und Unterhaltung gleichermaßen auszustrahlen.
Entsprechend gehört es dann dazu, dass Unterhaltungsprogramme eben auf deutsch gezeigt werden.
 

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
6.489
Reaktionspunkte
2.312
Na ja, der ÖRR hat halt gewisse Pflichten, eben die gesamte Bevölkerung (verständlich) zu versorgen. So sind Information, Bildung und Unterhaltung gleichermaßen auszustrahlen.
Entsprechend gehört es dann dazu, dass Unterhaltungsprogramme eben auf deutsch gezeigt werden.
Ich zitierte einfach mal
„Somit tragen Sie dazu bei, dass auch in Zukunft ein unabhängiges, hochwertiges und vielfältiges Programm möglich ist.“
und bezweifle, dass sie diesem Anspruch immer gerecht werden, von daher ist das mit nicht deutlich kommunizierten Pflichten immer so eine Sache. :B
Aber lassen wir das Thema ruhen. Geht auch langsam ins Off Topic (fällt mir gerade keine deutsche Synchro für ein). ;)
 

Spiritogre

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
18.05.2008
Beiträge
10.067
Reaktionspunkte
4.376
Website
rpcg.blogspot.com
Ich zitierte einfach mal
„Somit tragen Sie dazu bei, dass auch in Zukunft ein unabhängiges, hochwertiges und vielfältiges Programm möglich ist.“
und bezweifle, dass sie diesem Anspruch immer gerecht werden, von daher ist das mit nicht deutlich kommunizierten Pflichten immer so eine Sache. :B
Ja, das ist nun ein völlig anderes Thema.
Sie sind "unabhängig" von der Regierung allerdings eben bei weitem nicht politisch neutral. Dadurch dass sie quasi von Steuergeldern leben sind bei vielen Sendern die "Angestellten" eher Links-Grün, gerade bei ZDF oder HR. Die müssen ja nicht in der freien Wirtschaft arbeiten. Und das merkt man halt total wie bei der Berichterstattung die politische Meinung des jeweiligen Redakteurs teils deutlich durchschlägt.
Was ich persönlich als extrem schlechten Journalismus sehe.

Hochwertig ist natürlich subjektiv. Sie produzieren schon so einige teure Shows... ^^

Aber vielfältig sind sie durchaus, wenn auch nicht unbedingt meinem Geschmack entsprechend. Ich sehe TV eigentlich nur, wenn ich mal bei meiner Mutter zu Besuch bin, zu Hause schauen wir seit sicherlich 15 Jahren kein normales Fernsehen mehr.
Ich höre allerdings gelegentlich Radio.
 

Kashban

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
16.01.2003
Beiträge
177
Reaktionspunkte
79
...

edit: In der Deutschen Sprache die ich kenne heißt es:

Er ist Lehrer...
Sie ist Lehrerin...
Dieses gegendere ist doch nur fürs Plural...
Komisches Beispiel Deinerseits, wg Vorpost auf die falsche Fährte gelockt?
Na du schaffst es immerhin, im Singular die grammatikalisch korrekte Form zu nennen.
Inwiefern ich auf die falsche Fährte gelockt wurde, kannst du mir aber gerne erklären.

Sofern es Gruppen betrifft nutze ich auch das generische Maskulinum (das schrieb ich auch). Aber in seinem Beispiel ist doch nur eine einzige Person angesprochen und warum sollte man dort bewusst die falsche Form nutzen?

Im Grunde genommen schreibst du da nichts anders ich? :B
ich bin auch grad verwirrt. "sie ist lehrer"; hä? wer würde das so sagen oder hätte es jemals so gesagt? oder gilt man inzwischen auch schon als ultra-woke-feminist, wenn man in dem fall die (imo sogar einzig korrekte) weibliche form verwendet. :B
Nein, "Lehrerin" ist bereits gegendert. "Sie ist Lehrer" ist die Kurzform von "Sie ist Lehrer von Beruf" oder "Ihr Beruf ist Lehrer". Dass es sich um einen weiblichen Lehrer handelt erkennt man an dem "sie" und damit hat der Leser alle Informationen, die er braucht. Sehr effektiv und effizient. Und genau diese Effizienz der deutschen Sprache verlieren wir durch das Gendern, das genau null Informationsmehrwert schafft, aber jede Menge neue Probleme aufwirft.

Diese "-in" und "-innen"-Anhängsel waren schon Stufe 1 zum Abschaffen des generischen Maskulinums.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
24.07.2004
Beiträge
10.106
Reaktionspunkte
4.577
dass bei Frauenberufen (und auch anderen Sachen wie Kunden oder Patienten) das in (bzw. bei Mehrzahl halt innen) rankommt ist seit weiß der Geier wie vielen Jahrzehnten wenn nicht gar Jahrhundert völlig normal. Du hast da echt manchmal Ansichten aus der grauen Vorzeit. Ich verstehs nicht. Wieso sollte man sowas wie "Sie ist Verkäufer" oder "sie ist Kaufmann" sagen, wenn es Unsinn ist, da falsch? Verkäuferin und Kauffrau ist die richtige Bezeichnung der weiblichen Berufsform.
 

Kashban

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
16.01.2003
Beiträge
177
Reaktionspunkte
79
dass bei Frauenberufen (und auch anderen Sachen wie Kunden oder Patienten) das in (bzw. bei Mehrzahl halt innen) rankommt ist seit weiß der Geier wie vielen Jahrzehnten wenn nicht gar Jahrhundert völlig normal. Du hast da echt manchmal Ansichten aus der grauen Vorzeit. Ich verstehs nicht. Wieso sollte man sowas wie "Sie ist Verkäufer" oder "sie ist Kaufmann" sagen, wenn es Unsinn ist, da falsch? Verkäuferin und Kauffrau ist die richtige Bezeichnung der weiblichen Berufsform.

Die Kritik am generischen Maskulinum kommt aus der feministischen Linguistik (https://de.wikipedia.org/wiki/Feministische_Linguistik) und datiert dem Artikel zufolge zurück auf Anfang/Mitte der 70er Jahre.

Sie ist selbst auch nicht kritiklos, sprich, die Annahmen der feministischen Linguistik werden von anderen Sprachforschern (und mir) in Zweifel gezogen.

Wieso ist " Sie ist von Beruf Verkäufer" falsch? Wo steht das?
 

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
6.489
Reaktionspunkte
2.312
Wieso ist " Sie ist von Beruf Verkäufer" falsch? Wo steht das?
Laut Duden ist ein Verkäufer eine männliche Person.

Und ich zitiere darüber hinaus:

Bei nicht-spezifischer Bezugnahme, d. h., wenn es nicht um konkrete Personen geht, ist es meistens weniger relevant, die Geschlechter der Personen(gruppen) sichtbar zu machen. Wenn man zum Beispiel über die Person spricht, bei der man Deutschunterricht hatte, ist es in der Regel relevanter, deutlich zu machen, ob es sich um einen Lehrer oder eine Lehrerin handelt, als wenn man verallgemeinernde, weniger spezifische Aussagen über alle Lehrkräfte in der eigenen Schulzeit trifft.

Singular oder Plural?​

Darüber hinaus spielt für die Akzeptanz einer geschlechtsübergreifenden Verwendung maskuliner Formen eine Rolle, ob sich die maskuline Form auf eine Einzelperson (Singular) oder auf eine Personengruppe (Plural) bezieht. Maskuline Formen werden häufiger im Plural geschlechtsübergreifend verwendet als im Singular, da man Einzelpersonen eher gedanklich mit einem Geschlecht verbindet als ganze Personengruppen.“

Es ist also vielleicht nicht verboten, aber du offenbarst damit natürlich, dass du keinen Sinn für die Feinheiten der deutschen Sprache hast (zumal der Gebrauch einer entsprechenden Form jetzt wirklich nichts Neumodisches ist) und sie eher grob gebrauchst.

Und damit ist das Thema jetzt auch für mich durch.
 

arrgh84

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.10.2014
Beiträge
354
Reaktionspunkte
328
Laut Duden ist ein Verkäufer eine männliche Person.
Diese Sexualisierungen sind allerdings erst vor kurzem im Duden eingeführt worden und wurden von der Öffentlichkeit keineswegs kritiklos hingenommen.

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich diesbezüglich auch klar positioniert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
6.489
Reaktionspunkte
2.312
Diese Sexualisierungen sind allerdings erst vor kurzem in dem Duden eingeführt worden und wurden von der Öffentlichkeit keineswegs kritiklos hingenommen.

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich diesbezüglich auch klar positioniert.
Erster Satz:
Der Rat für deutsche Rechtschreibung bekräftigt in seiner Sitzung am 26.03.2021 seine Auffassung, dass allen Menschen mit geschlechtergerechter Sprache begegnet werden soll und sie sensibel angesprochen werden sollen.“

Und da stellt der Gebrauch des Wortes „Lehrerin“ für eine Frau bereits einen Affront dar?

Dann zum Ende hin:
Der Rat hat vor diesem Hintergrund die Aufnahme von Asterisk („Gender-Stern“), Unterstrich („Gender-Gap“), Doppelpunkt oder anderen verkürzten Formen zur Kennzeichnung mehrgeschlechtlicher Bezeichnungen im Wortinnern in das Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung zu diesem Zeitpunkt nicht empfohlen.“

Bei dem Wort „Lehrerin“ als Bezeichnung für eine Frau dieses Berufsstandes liegt weder ein Asterisk, ein Unterstrich, ein Doppelpunkt oder eine Verkürzung vor. Inwiefern soll das jetzt die Aussage unterstützen, dass es vollkommen ok ist, wenn man eine Frau als Lehrer tituliert, obwohl es seit längerer Zeit dafür das Wort „Lehrerin“ gibt? Zumal das keine mehrgeschlechtliche Bezeichnung betrifft!

Auch in der Liste der „nicht normgerechten Wort- und Satzbildungen“ wird diese Form nicht abgelehnt. Warum auch? Ganz im Gegenteil. Die Nutzung einer weiblichen Endung im Singular, wenn man über eine Frau spricht, entspricht doch dem, was dieser Rat fordert: „sachlich korrekt“, gewährleistet Eindeutigkeit und ist gut lesbar.

Verzeihung, aber das hat mich jetzt nicht so überzeugt.
 

arrgh84

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.10.2014
Beiträge
354
Reaktionspunkte
328
Verzeihung, aber das hat mich jetzt nicht so überzeugt.
Um Verzeihung muss ich bitten, da ich den gegenwärtigen Diskussionspunkt ganz offensichtlich ignoriert habe. Richtig, im oben zitierten Beitrag geht es ausschließlich um die verkürzten Formen zur Kennzeichnung mehrgeschlechtlicher Bezeichnungen.

Nein, ich halte den Gebrauch des Wortes "Leererin" ("Lehrer" schreibt man ausnahmslos ohne H und mit Doppel-E!) für keinen Affront. Meine bescheidene Meinung dazu ist diese, dass der Satz "Inge ist Leerer" grammatikalisch vollkommen korrekt ist, so wie auch der Satz "Berta ist Mieter" vollkommen fehlrerfrei ist. Warum? Generisches Maskulinum usw,usf.

Aber ist es sinnvoll? Gerade wenn es um eine spezifische Personenbeschreibung geht, halte ich es für durchaus angebracht, von Inge als der Leererin und Berta als der Mieterin zu sprechen.

Aber! Um es mit den Worten der geschätzten Frau Heidenreich zu sagen: "»Wollen die Frauen nur weibliche Künstler sein? Die wollen auch Künstler sein – Künst-ler.«

"Mit seiner Ankündigung, mehr als 12.000 Personen- und Berufsbezeichnungen mit weiblicher und männlicher Form in die Netz-Version des Werkes aufzunehmen, betreibt der Duden eine problematische Zwangs-Sexualisierung, die in der deutschen Sprache so nicht vorgesehen ist. Das biologische Geschlecht (Sexus) ist nicht mit dem grammatikalischen Geschlecht (Genus) gleichzusetzen. „Der Engel“ ist geschlechtslos, „der Scherzkeks“ kann auch eine Frau sein. Noch absurder wird das Vorgehen bei der Betrachtung des Plurals: „Die Ärztekammer“ vertritt Ärztinnen und Ärzte gleichermaßen, ebenso wie das Finanzamt Geld vom „Steuerzahler“ einzieht – unabhängig vom Geschlecht. Wenn wir konkrete Personen ansprechen, sagen wir selbstverständlich „Ärztin“ oder „Lehrerin“.

Indem er diese Grundsätze missachtet, ist der Duden auf dem Weg, seine Rolle als Standard-Referenzwerk für das Deutsche aufzugeben. Indem er Sprache nicht mehr nur widerspiegelt, sondern sie aktiv verändert, widerspricht er seinen eigenen Grundsätzen. Der VDS fordert deshalb den Duden auf, seine Sexualisierungspläne zu überdenken, in Zukunft sensibler und behutsamer mit der deutschen Sprache umzugehen, und sich auf seine ursprünglichen Ziele zu besinnen.
"

Das Ganze ist hier nachzulesen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Batze

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
03.09.2001
Beiträge
16.672
Reaktionspunkte
4.610
Wer spricht von gesetzlicher Legitimation? Sie kriegen mein Geld also sollen sie gefälligst was dafür machen. Das ist meine Legitimation und die reicht mir völlig um diesen Anspruch, diese Forderung zu stellen.
Eine Forderung könntest du eventuell stellen wenn du da ein Abo hättest um so auf Missstände aufmerksam zu machen die dir nicht gefallen. Ändern sie nichts sind sie dich als Abo Kunden los.
Allerdings, die GEZ ist eine Staatlich verordnete Zwangsgebühr. Da kannst du weder etwas Fordern noch gegen angehen. Was die da mit deinem Geld machen unterliegt nur denen. Du und Wir haben da rein gar nichts zu melden.
So sieht die Sache aus.
 

LOX-TT

Senior Community Officer
Teammitglied
Mitglied seit
24.07.2004
Beiträge
10.106
Reaktionspunkte
4.577
Nein, ich halte den Gebrauch des Wortes "Leererin" ("Lehrer" schreibt man ausnahmslos ohne H und mit Doppel-E!) für keinen Affront.

WTF? Lehrer kommt vom Lehren, als etwas beibringen und nicht von leeren Dingen =) leerer Eimer ist nicht jemand der etwas über Eimer erklärt noch ist dessen Familienname Eimer, leerer Eimer ist ein zylindrischer hohler Behälter, ofmals mit Henkel und wenn man was reintun entwickelt er sich zu voller Eimer weiter
 

arrgh84

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
15.10.2014
Beiträge
354
Reaktionspunkte
328
WTF? Lehrer kommt vom Lehren, als etwas beibringen und nicht von leeren Dingen =) leerer Eimer ist nicht jemand der etwas über Eimer erklärt noch ist dessen Familienname Eimer, leerer Eimer ist ein zylindrischer hohler Behälter, ofmals mit Henkel und wenn man was reintun entwickelt er sich zu voller Eimer weiter


Es geht ja genau um dieses Wortspiel, eben dass Lehrer leer sind... Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass das jemand ernst nehmen könnte :B
 

Nyx-Adreena

Bekanntes Gesicht
Mitglied seit
08.04.2008
Beiträge
6.489
Reaktionspunkte
2.312
Meine bescheidene Meinung dazu ist diese, dass der Satz "Inge ist Leerer" grammatikalisch vollkommen korrekt ist, so wie auch der Satz "Berta ist Mieter" vollkommen fehlrerfrei ist. Warum? Generisches Maskulinum usw,usf.
Aber ist es sinnvoll? Gerade wenn es um eine spezifische Personenbeschreibung geht, halte ich es für durchaus angebracht, von Inge als der Leererin und Berta als der Mieterin zu sprechen.
Darum ging es mir ja ursprünglich und daher habe ich den Diskussionsteilnehmer damals ein wenig polemisch mit dem generischen Femininum angesprochen, weil ich dachte, das würde etwas dafür sensibilisieren, dass es seltsam ist, wenn man als Einzelner nicht präzise angesprochen wird, obwohl das Deutsche dies ermöglicht.
Kam aber irgendwie nicht so rüber. :B

Es geht ja genau um dieses Wortspiel, eben dass Lehrer leer sind... Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass das jemand ernst nehmen könnte :B
Du hast das zu überzeugend rübergebracht. ;)
 
Oben Unten