• Aktualisierte Forenregeln

    Keine Angst, niemand kauft eine Waschmaschine! Und im Grunde sind keine großen Neuerungen dazu gekommen, sondern nur Sachen ergänzt worden, an die sich die Moderation sowieso laut internen Absprachen hält. Die Forenregeln sind an den betreffenden Punkten nur etwas klarer formuliert. Änderung gab es unter dem Punkt 1.2 Meinungsfreiheit und 4.6 Spam und neu dazu gekommen ist 1.3 Verhaltensregeln, wo es im Grunde nur darum geht, höflich zu bleiben.

    Forenregeln

    Das bezieht sich nach wie vor nicht auf Neckereien und soll vor allem verhindern, dass Diskussionen zum Schauplatz von Streitigkeiten werden.
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  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

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Playstation wird wegen Diskriminierung von Frauen verklagt

FeralKid

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Jim Ryan hat erst kürzlich noch mit dem Finger auf ActivisionBlizzard gezeigt... Und Naughty Dog war wegen einem ganz ähnlichen Thema auch bereits in den Schlagzeilen. Irgendwie reißt diese Debatte in der Branche einfach nicht ab. Grundsätzlich ist das ja ein gesellschaftliches Problem, aber allmählich beginnt man schon zu glauben, dass die Spielebranche besonders stark davon betroffen ist. :/
 

Toni

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allmählich beginnt man schon zu glauben, dass die Spielebranche besonders stark davon betroffen ist. :/

Es ist halt historisch auch ein männerdominierter Beruf und wenn man sich Werbung von früher anschaut, dann sieht man, dass auch nur Jungs vom Marketing angepeilt wurden (davor war die Verteilung von männlichen / weiblichen Spielern fast gleich) .
Aber am Ende weiß man nicht, ob es in anderen Branchen nicht auch so ist, die aber weniger in der Öffentlichkeit stehen und in diesem Falle muss man natürlich auch noch abwarten, was dabei rauskommt. Zur Zeit ist es noch eine Klage von einer Einzelperson. Da ist heutzutage leider alles offen,
 

MarcHammel

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Inwiefern die Frau recht hat, wird sich zeigen. Wie in so vielen Fällen, die von Einzelpersonen öffentlich gemacht werden, wird die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen liegen.

Aber aktuell scheint das ja n ganz heißes Eisen zu sein und das auch zurecht. In letzter Zeit haben sich Meldungen über Diskriminierung, Sexismus und auch Belästigung gehäuft und ich hoffe, vor allem bei den ganz Großen findet ein Umdenken statt, das sich nicht nur auf Alibilösungen a'la "Wir nennen mal Charaktere um, deren Namen jemandem sauer aufstoßen könnte" beschränkt.
 

FeralKid

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Es ist halt historisch auch ein männerdominierter Beruf und wenn man sich Werbung von früher anschaut, dann sieht man, dass auch nur Jungs vom Marketing angepeilt wurden (davor war die Verteilung von männlichen / weiblichen Spielern fast gleich) .
Aber am Ende weiß man nicht, ob es in anderen Branchen nicht auch so ist, die aber weniger in der Öffentlichkeit stehen und in diesem Falle muss man natürlich auch noch abwarten, was dabei rauskommt. Zur Zeit ist es noch eine Klage von einer Einzelperson. Da ist heutzutage leider alles offen,
Da magst du grundsätzlich recht haben, aber andererseits ist das Thema Gaming im Nutzungsverhalten ja tatsächlich schon eher eine Jungs-/ Männerdomäne wie zahlreiche Studien (bspw die B4P) ja auch belegen. Ich frage mich eher, wie es sein kann, dass anscheinend so viele "Bubbies" es nicht hin bekommen, sich am Arbeitsplatz vernünftig und angemessen gegenüber Frauen zu benehmen.
 

Toni

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Da magst du grundsätzlich recht haben, aber andererseits ist das Thema Gaming im Nutzungsverhalten ja tatsächlich schon eher eine Jungs-/ Männerdomäne wie zahlreiche Studien (bspw die B4P) ja auch belegen.
Meinst du dass es ausgeglichen ist? Die Studien sind nämlich mit einiger Skepsis zu betrachten. Da fällt auch virtuelles Schach mit rein oder Candycrush. Andere Umfragen, wo gefragt wurde, ob man sich selbst als Gamer bezeichnen würde, geben ein ganz anderes Bild ab und da reden wir eher von einer Verteilung 20 zu 80.
Natürlich kann man sagen, dass eine Person, die am Handy zockt, auch Gamer ist, aber ich kenne viele, die Sudoku am Handy mögen und einen Controller nur verkehrt halten können, die werden durch diese Umfragen mit hineingezählt.
Habe die Studie von B4P jetzt spezifisch nicht gefunden, wenn die anders aussieht, würde mich das aber sehr interessieren! :)
 

FeralKid

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Meinst du dass es ausgeglichen ist? Die Studien sind nämlich mit einiger Skepsis zu betrachten. Da fällt auch virtuelles Schach mit rein oder Candycrush. Andere Umfragen, wo gefragt wurde, ob man sich selbst als Gamer bezeichnen würde, geben ein ganz anderes Bild ab und da reden wir eher von einer Verteilung 20 zu 80.
Natürlich kann man sagen, dass eine Person, die am Handy zockt, auch Gamer ist, aber ich kenne viele, die Sudoku am Handy mögen und einen Controller nur verkehrt halten können, die werden durch diese Umfragen mit hineingezählt.
Habe die Studie von B4P jetzt spezifisch nicht gefunden, wenn die anders aussieht, würde mich das aber sehr interessieren! :)

Also die Best4Planning ist so ziemlich die größte Marktmedia-Studie Europas, wo das Mediennutzungsverhalten und Zielgruppen systematisch und mit einer sehr großen Fallzahl und daher repräsentativ abgefragt werden. Der Zugang ist nicht öffentlich, sondern gebührenpflichtig. Ich denke aber, dass die Zahlen doch sehr valide sind. Unternehmen würden sonst nicht große Summen für die Planung ihrer Mediakanäle danach aufbringen. Und da ist das Ergebnis eben schon recht eindeutig. Gaming ist immerhin zu 60% ein männliches Thema. Ich hätte es sogar noch etwas stärker erwartet.
 
TE
Quinzel

Quinzel

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Also die Best4Planning ist so ziemlich die größte Marktmedia-Studie Europas, wo das Mediennutzungsverhalten und Zielgruppen systematisch und mit einer sehr großen Fallzahl und daher repräsentativ abgefragt werden. Der Zugang ist nicht öffentlich, sondern gebührenpflichtig. Ich denke aber, dass die Zahlen doch sehr valide sind. Unternehmen würden sonst nicht große Summen für die Planung ihrer Mediakanäle danach aufbringen. Und da ist das Ergebnis eben schon recht eindeutig. Gaming ist immerhin zu 60% ein männliches Thema. Ich hätte es sogar noch etwas stärker erwartet.
Wie repräsentativ diese Studie ist, kann so einfach aber nicht festgestellt werden. Bei Studien geht es auch immer darum, was gefragt wird. Wurde explizit nur nach Gaming gefragt?
So wie ich das verstehe, geht es bei B4P um Marken und wie sie von wem konsumiert werden. Darunter zählen natürlich auch Medien: Zeitungen, Magazine, Radio, Kino und natürlich auch Apps. Einen Fokus auf die Game-Kultur gibt es aber meines Erachtens nicht.
Ich kann das jetzt leider nur aus Artikeln herauslesen, aber: Bei einer Umfrage zur Glaubwürdigkeit von Influencern gaben mehr Männer als Frauen an, dass sie Gamingchannels präferieren. Bei einer anderen Umfrage zu Tech-Themen konnten mehr Männer als Frauen den Begriff Augmented Reality erklären - hier geht man sofort davon aus, dass eher Männer Spiele wie Pokemon GO spielen.
Das alles hat aber mit einer Studie über Gamingverhalten zwischen den Geschlechtern wenig zu tun und ich glaube, darauf liegt bei B4P auch nicht der Fokus.

Geht man auf Seiten wie Statista, sieht es von der Verteilung her auch ganz anders aus. Der Anteil der Computerspieler nach Geschlecht im Jahr 2021 liegt dort laut einer Studie für Frauen bei 47 und für Männer bei 53 Prozent. Die Verteilung ist also fast ausgewogen und kommt eher an die Realität heran. Dazu gibt es auch wissenschaftliche Bücher aus der jüngsten Vergangenheit, die ähnliches belegen. Das Gamingverhalten von Frauen ist in den letzten Jahren angestiegen, vor allem, weil die Stigmatisierung weggegangen ist von "das ist nur Jungs-Sache". Das wird sich hoffentlich irgendwann auch in der Games-Branche widerspiegeln, weil viel mehr Frauen durch das Gaming eine Karriere in diesem Bereich anstreben.
 

FeralKid

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Die B4P fragt explizit das Mediennutzungsverhalten (also bspw wieviele Stunden pro Tag / Woche Monat etc) verbringst du mit Computer / Videospielen und die Struktur der Menschen dahinter. Das ist deren Kerngeschäft um darauf medial planen zu können. Finanziert wird das uA durch die großen Medienhäuser (bspw, Gruner, Axel Springer, IP Deutschland (RTL Gruppe) usw.

Eine validere Basis dazu, als die B4P wirst du nicht finden. Auch Statista beruft sich im Zweifel bei der Erhebung solcher Daten auf diese Studie oder setzt eben eigene, aber dann viel kleinere Studien mit wesentlich geringerer Fallzahl dazu um. Daher ist diese Studie (die mehrmals pro Jahr mit neuen Wellen geupdated wird) tatsächlich schon das beste und genaueste, was man dazu bekommen kann.

Aber ich glaube langsam wirds off topic hier. ;)
 
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Toni

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Geht man auf Seiten wie Statista, sieht es von der Verteilung her auch ganz anders aus. Der Anteil der Computerspieler nach Geschlecht im Jahr 2021 liegt dort laut einer Studie für Frauen bei 47 und für Männer bei 53 Prozent. Die Verteilung ist also fast ausgewogen und kommt eher an die Realität heran. Dazu gibt es auch wissenschaftliche Bücher aus der jüngsten Vergangenheit, die ähnliches belegen. Das Gamingverhalten von Frauen ist in den letzten Jahren angestiegen, vor allem, weil die Stigmatisierung weggegangen ist von "das ist nur Jungs-Sache". Das wird sich hoffentlich irgendwann auch in der Games-Branche widerspiegeln, weil viel mehr Frauen durch das Gaming eine Karriere in diesem Bereich anstreben.
Die Studie ist von Bitkom Research und auch hier wurde nicht differenziert, zwischen Gamern und Handy-Dattlern. Das Problem ist an diesen 47% der weiblichen Gamer, dass sie sich selbst niemals als Gamer verstehen würden. Die B4P Studie würde ich tatsächlich gerne sehen. Ich kenne Studien von Marktanalysten, die geben aber in der Regel nur Zahlen zu spezifischen Nutzungsverhalten raus, statt zu grundlegenden Verteilungen.
 
TE
Quinzel

Quinzel

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Die Studie ist von Bitkom Research und auch hier wurde nicht differenziert, zwischen Gamern und Handy-Dattlern. Das Problem ist an diesen 47% der weiblichen Gamer, dass sie sich selbst niemals als Gamer verstehen würden. Die B4P Studie würde ich tatsächlich gerne sehen. Ich kenne Studien von Marktanalysten, die geben aber in der Regel nur Zahlen zu spezifischen Nutzungsverhalten raus, statt zu grundlegenden Verteilungen.
Ich verstehe, was du meinst.

Würde die B4P Studie auch gerne lesen, vielleicht spezifizieren sie das ja tatsächlich mehr.
 

LesterPG

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Die Studie ist von Bitkom Research und auch hier wurde nicht differenziert, zwischen Gamern und Handy-Dattlern. Das Problem ist an diesen 47% der weiblichen Gamer, dass sie sich selbst niemals als Gamer verstehen würden.
Dem kann ich von Erfahrungen aus meinem Umfeld nur zustimmen.
Ich verstehe auch nicht warum solche Umfragen quasi offensichtlich absichtlich?🤔 derart gestaltet werden.
Logo gibt es sehr viel mehr Zockerinnen als vor 30 Jahren (CandyCrush, Solitäir etc. mal Außen vor, die rechne ich nicht als echte Spieler, sonst könnte man Glücksspieler und Kreuzworträtzelfans auch dazu rechnen 🙄)

Aber die nahe 50% kaufe ich nicht, "Deine" 20% würde ich eher Gauben schenken.
 

FeralKid

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Ich verstehe, was du meinst.

Würde die B4P Studie auch gerne lesen, vielleicht spezifizieren sie das ja tatsächlich mehr.
Ja klar - der Unterschied zwischen den 60/40 --> M/W wäre noch viel krasser, wenn man Handygamer daraus nehmen würde. Coregame sind dann nämlich nochmals deutlich männlicher. Die B4P unterteilt da auch noch in Gerätekategorien. Da kann man eigentlich extrem viel raus filtern und sehr kleinteilig werden, wenn man denn möchte.
 
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