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News - Windows: Strategiewechsel bei Microsoft: Windows 7 kommt ohne Internet Explorer

Huskyboy am 13.06.2009 01:06 schrieb:
doch, genau diese Bundlung war das problem.. diesen bundling schwachsinn den hat sich einer später ausgedacht..
Es geht, wie von mir schon erwähnt, eben nicht nur um das Ausliefern des Browsers mit dem Betriebssystem sondern um die Art und Weise wie Microsoft das getan hat und wie versucht wurde eigene proprietäre Standards gegen die Webstandards des W3C durchzudrücken.

Hier noche einmal zwei Auszüge aus dem Link zur EU Kommission:

"As regards interoperability, in its Microsoft judgment of 17 September 2007, the Court of First Instance confirmed the principles that must be respected by dominant companies as regards interoperability disclosures. In the complaint by ECIS, Microsoft is alleged to have illegally refused to disclose interoperability information across a broad range of products[...]

"[...]The complaint alleges that there is ongoing competitive harm from Microsoft's practices, in particular in view of new proprietary technologies that Microsoft has allegedly introduced in its browser that would reduce compatibility with open internet standards, and therefore hinder competition.[...]"
 
aeghistos am 13.06.2009 07:38 schrieb:
Hier noche einmal zwei Auszüge aus dem Link zur EU Kommission:

"As regards interoperability, in its Microsoft judgment of 17 September 2007, the Court of First Instance confirmed the principles that must be respected by dominant companies as regards interoperability disclosures. In the complaint by ECIS, Microsoft is alleged to have illegally refused to disclose interoperability information across a broad range of products[...]

"[...]The complaint alleges that there is ongoing competitive harm from Microsoft's practices, in particular in view of new proprietary technologies that Microsoft has allegedly introduced in its browser that would reduce compatibility with open internet standards, and therefore hinder competition.[...]"

Texte , verfasst von Leuten, die von dem, was sie schreiben, keine Ahnung haben.

Das liest sich, als ob Microsoft allen vorschreibt, Windows und demzufolge den Internet Explorer zu verwenden. Das Logikproblem unserer "EU" Politiker liegt darin, zu glauben, dass Windows Allgemeingut ist. Denn nur dann gäbe es die Rechtfertigung, dass andere Programme genau so "das Recht" haben, auf Windows zu laufen.

Windows an sich, ist ein Produkt, eine Ware. Und jeder kann sich auch für etwas anderes entscheiden. Alternativen für Internet und Büro gibt's zu genüge. Es wird also niemand gezwungen, den IE zu verwenden, außer er will die gut funktionierende Plattform, die MS erschaffen hat, nutzen um selber Geld zu verdienen... Bleibt die Frage, WER da seine Position ausnutzt.
 
IXS am 13.06.2009 08:27 schrieb:
Windows an sich, ist ein Produkt, eine Ware. Und jeder kann sich auch für etwas anderes entscheiden. Alternativen für Internet und Büro gibt's zu genüge. Es wird also niemand gezwungen, den IE zu verwenden, außer er will die gut funktionierende Plattform, die MS erschaffen hat, nutzen um selber Geld zu verdienen... Bleibt die Frage, WER da seine Position ausnutzt.
Microsoft kann mit Windows selbst machen, was sie wollen. Aber wenn sie ein zusätzliches Produkt damit ausliefern, das zu anderen in Konkurrenz steht, müssen sie die Programmierschnittstellen offenlegen, so dass ihnen im Browser-Markt durch ihre Dominanz im Betriebssystemmarkt kein wettbewerbsverzerrender Vorteil erwächst.
Im Zusammenhang mit dem IE von einer gut funktionierenden Plattform zu sprechen, ist schon mehr als gewagt.
 
aeghistos am 13.06.2009 09:01 schrieb:
Microsoft kann mit Windows selbst machen, was sie wollen. Aber wenn sie ein zusätzliches Produkt damit ausliefern, das zu anderen in Konkurrenz steht, müssen sie die Programmierschnittstellen offenlegen, so dass ihnen im Browser-Markt durch ihre Dominanz im Betriebssystemmarkt kein wettbewerbsverzerrender Vorteil erwächst.

Die Logik schließt sich selber aus. Die "Dominanz" ist nur vorhanden, wenn jemand unbedingt auf Windows entwickeln will, weil sich dort ein gut laufender "Markt" befindet, der nur der Kontinuität seitens Microsoft vorhanden ist..
Jeder kann z.B. auf Linux alles machen, was er will. Microsoft schreibt nicht vor, dass Linux nicht verwendet werden darf. Halb Asien weiß nichtmal was Windows ist und nutzt irgend ein Linux Derivat (nur man als Beispiel)
Microsoft hat auch damals IBM nicht verboten, OS/2 herzustellen und zu vermarkten. Jeder kann sich auch Unix installieren, oder einen alten Computer wie den AMIGA für Internet und Büro verwenden... da geht's sogar mit der Schreibmaschine, oder sogar mit Stift und Papier ;)


Im Zusammenhang mit dem IE von einer gut funktionierenden Plattform zu sprechen, ist schon mehr als gewagt.

Hilflose Aktion deinerseits, um trotz Argumentationsmangel zu Punkten?
Die gut funktionierende Plattform ist Windows.

Ich kann nur hoffen, dass Microsoft seiner Linie treu bleibt. Sollte nämlich dieses "Monopol" fallen, haben wir es mit 100en verschiedenener Distributionen aller möglichen OS Varianten zu tun. Und DANN, wird es so sein, dass auf einer proprietären Distribution nur proprietäre Software läuft.
Man erkennt das an den Fertigrechnern., wo bereits jetzt schon, wo MS kleinere Zusagen gemacht hat, nur noch diese Variationen zusammen funktionieren. Erst wenn man den Mist deinstalliert, hat man wieder Zugriff auf alles.
Das hat dann aber weniger mit echter Einschränkung des OS zu tun, sondern mit der Unfähigkeit einzelner kleiner Programmierer, die Software so zu gestalten, das sie flexibel in Verbindung mit anderer Software läuft. Aus dem Grund gibt es ja "nur ein Windows" ...
 
Das ist ja ne total dusselige Auflage. So als ob ein Bäcker neben seinen Brötchen auch die der Konkurenz auslegen muss, damit der Kunde die freie Wahl hat.
 
IXS am 13.06.2009 09:19 schrieb:
aeghistos am 13.06.2009 09:01 schrieb:
Microsoft kann mit Windows selbst machen, was sie wollen. Aber wenn sie ein zusätzliches Produkt damit ausliefern, das zu anderen in Konkurrenz steht, müssen sie die Programmierschnittstellen offenlegen, so dass ihnen im Browser-Markt durch ihre Dominanz im Betriebssystemmarkt kein wettbewerbsverzerrender Vorteil erwächst.
Die Logik schließt sich selber aus.
Tut sie nicht. Das ist eine konzise Argumentation, die so auch im Regelwerk der Europäischen Union wieder zufinden ist.
Die "Dominanz" ist nur vorhanden, wenn jemand unbedingt auf Windows entwickeln will, weil sich dort ein gut laufender "Markt" befindet, der nur der Kontinuität seitens Microsoft vorhanden ist..
Die Dominanz von Microsoft gründet heute auf der Tatsache, dass auf jedem Bürorechner MS Office läuft. Das ist so, weil Microsoft zum richtigen Zeitpunkt mit einem guten Produkt (Windows NT) am Start war.
Jeder kann z.B. auf Linux alles machen, was er will. Microsoft schreibt nicht vor, dass Linux nicht verwendet werden darf. Halb Asien weiß nichtmal was Windows ist und nutzt irgend ein Linux Derivat (nur man als Beispiel).
Wir wollen ja, dass der Dokumentenaustausch zwischen allen Plattformen reibungslos funktioniert, dazu müssen Schnittstellen offengelegt werden. Bei Unices liegt das in der Natur der Sache. Microsoft hat da halt einen kleinen Motivationsschub von der EU gebraucht.

Microsoft hat auch damals IBM nicht verboten, OS/2 herzustellen und zu vermarkten.
Aber das IBM nicht sehr viel Ahnung von Software hatte, ist ja auch kein Geheimnis.
Jeder kann sich auch Unix installieren, oder einen alten Computer wie den AMIGA für Internet und Büro verwenden... da geht's sogar mit der Schreibmaschine, oder sogar mit Stift und Papier ;)

Im Zusammenhang mit dem IE von einer gut funktionierenden Plattform zu sprechen, ist schon mehr als gewagt.

Hilflose Aktion deinerseits, um trotz Argumentationsmangel zu Punkten?
Die gut funktionierende Plattform ist Windows.
Aber der IE ist dann halt doch - oder war es bislang - Teil davon.
Ich kann nur hoffen, dass Microsoft seiner Linie treu bleibt. Sollte nämlich dieses "Monopol" fallen, haben wir es mit 100en verschiedenener Distributionen aller möglichen OS Varianten zu tun. Und DANN, wird es so sein, dass auf einer proprietären Distribution nur proprietäre Software läuft.
Dann müssten sich die Leute endlich an die Standards halten, um eine reibungslose Interoperabilität zu erreichen. Wichtig ist, dass die Schnittstellen und Standards offen sind und eingehalten werden, die Software und das Betriebssystem, die man benutzt, sind zweitrangig, weil die Dokumente portierbar sind.
autumnSkies am 13.06.2009 09:31 schrieb:
Das ist ja ne total dusselige Auflage. So als ob ein Bäcker neben seinen Brötchen auch die der Konkurenz auslegen muss, damit der Kunde die freie Wahl hat.
Es gibt keine Auflage der EU Kommission, es gibt nur eine Entscheidung von Microsoft.
 
natürlich gibts ne auflage, da sich Microsoft bisher nicht an diese gehalten hat mussten die strafe zahlen

jetzt halten die sich dran und die strafe fällt weg, was der EU natürlich garnicht passt..
 
Huskyboy am 13.06.2009 12:55 schrieb:
natürlich gibts ne auflage, da sich Microsoft bisher nicht an diese gehalten hat mussten die strafe zahlen

jetzt halten die sich dran und die strafe fällt weg, was der EU natürlich garnicht passt..

Das betrifft aber die alten Urteile da wurden ja die Zahlungen von 1.7 Mia € fällig. Die Geschichte mit dem IE ist aber neu, und betrifft die früheren Urteile nicht.
 
aeghistos am 13.06.2009 13:22 schrieb:
Huskyboy am 13.06.2009 12:55 schrieb:
natürlich gibts ne auflage, da sich Microsoft bisher nicht an diese gehalten hat mussten die strafe zahlen

jetzt halten die sich dran und die strafe fällt weg, was der EU natürlich garnicht passt..

Das betrifft aber die alten Urteile da ist ja immer noch die Zahlungen von 1.6 Mia € fällig. Die Geschichte mit dem IE ist aber neu, und betrifft die früheren Urteile nicht.

die IE geschichte ist nicht neu, und basiert auf dem selben schmarn wie mit dem Mediaplayer, das hat MS ja damals mitm trick erfüllt* und dann versteifte sich die EU auf den IE

*Der Trick war das Microsoft dann eine version von XP und ich glaub auch Vista anbot die keinen Mediaplayer hatte, Windows N, preis der selbe wie das normale Windows, wollte keiner haben, EU = sauer

dieses gerede davon das Microsoft doch einfach auch andere Browser beipacken soll, die ist neu, und total blödsinnig
 
Huskyboy am 13.06.2009 13:24 schrieb:
die IE geschichte ist nicht neu, und basiert auf dem selben schmarn wie mit dem Mediaplayer, das hat MS ja damals mitm trick erfüllt* und dann versteifte sich die EU auf den IE
Die Untersuchungen basieren auf derselben Argumentation, betreffen aber einen anderen Bereich des Betriebssystems. Die Untersuchung betreffen des IE wurden im Januar eingeleitet. Mit den bishergen Urteilen hat es nur insofern zu tun, dass Microsoft in allen Tätigkeitsfeldern eine ähnliche Geschäftspolitik verfolgt.
*Der Trick war das Microsoft dann eine version von XP und ich glaub auch Vista anbot die keinen Mediaplayer hatte, Windows N, preis der selbe wie das normale Windows, wollte keiner haben, EU = sauer

dieses gerede davon das Microsoft doch einfach auch andere Browser beipacken soll, die ist neu, und total blödsinnig
Diese Option war seit Begin der Untersuchung im Januar im Gespräch, dass Microsoft lieber die Option gar keinen Browser zu installieren zieht, ist deren Entscheidung.
 
aeghistos am 13.06.2009 13:37 schrieb:
Diese Option war seit Begin der Untersuchung im Januar im Gespräch, dass Microsoft lieber die Option gar keinen Browser zu installieren zieht, ist deren Entscheidung.

ja, die einzig machbare, 2 versionen wird sich die EU wohl nicht mehr angucken
 
Das ist aber blöd...
Ich finde einfache Möglichkeit es zu deinstallieren hätte genügt.
Ich persönlich nutze Firefox, aber manchmal braucht man den IE um Seiten darstellen zu können und es gibt viele Programme die auf dem IE basieren (seine Engine nutzen)

Dass sie nicht andere Browser mitliefern können ist auch irgendwo verständlich, aber die Kommision hat einen an der Waffel.
Erst wollen die, dass Windows ohne Browser kommt nun wollen die Microsoft deswegen wieder verklagen.
 
aeghistos am 13.06.2009 09:01 schrieb:
IXS am 13.06.2009 08:27 schrieb:
Windows an sich, ist ein Produkt, eine Ware. Und jeder kann sich auch für etwas anderes entscheiden. Alternativen für Internet und Büro gibt's zu genüge. Es wird also niemand gezwungen, den IE zu verwenden, außer er will die gut funktionierende Plattform, die MS erschaffen hat, nutzen um selber Geld zu verdienen... Bleibt die Frage, WER da seine Position ausnutzt.
Microsoft kann mit Windows selbst machen, was sie wollen. Aber wenn sie ein zusätzliches Produkt damit ausliefern, das zu anderen in Konkurrenz steht, müssen sie die Programmierschnittstellen offenlegen, so dass ihnen im Browser-Markt durch ihre Dominanz im Betriebssystemmarkt kein wettbewerbsverzerrender Vorteil erwächst.
Im Zusammenhang mit dem IE von einer gut funktionierenden Plattform zu sprechen, ist schon mehr als gewagt.
Die Versionen 7 und 8 sind doch recht gut. Und Windows hat mir bisher auch nicht den Dienst versagt, als ich andere Browser installiert hab oder als ich Opera als Standartbrowser eingestellt hab. Im Gegenteil, die Funktion das so einzustellen gibts sogar direkt in Windows.

Was mich mal interessieren würde ist wie ich ohne Browser andere Browser runterladen und installieren soll :ugly:
 
Mir ist völlig wurscht, ob MS den IE nun dabei packt oder nicht. Benutzen werde ich ihn ohnehin nicht.

Falls diverse Einstellungen nur über den IE zu machen sind, mach ich sie halt dort.

Zum Thema Browserwahl fällt mir noch dieses Bild ein: http://i43.tinypic.com/w2djdd.jpg
 
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