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Kritik an Activision Blizzard: Über 1000 Angestellte unterzeichnen offenen Brief

Matthias Dammes

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Ja und? Das ändert nichts daran, dass ihre Frage total dämlich ist.

Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Völlig unabhängig, wie man zu der gestellten Frage steht, hat man dem Gegenüber gerade in der Öffentlichkeit mit einem gewissen Respekt zu begegnen.


Und für alle die mit "angeblichen Anschuldigungen" und "nichts ist bewiesen" argumentieren.
Auslöser der ganzen Geschichte ist eine Anklage des Staates Kalifornien gegen Activision Blizzard, der eine zweijährige Untersuchung vorangegangen ist. So eine Anklage wird vom Staat nicht einfach so aus einer Laune heraus eröffnet, auch nicht in den USA.
Selbstverständlich gelten alle namentlich involvierten Individuen bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als Unschuldig.
Aber es gibt dennoch zu denken, wenn staatliche Untersuchungen nach zwei Jahren Ermittlungen zu einer so massiven Anklage führen. Völlig aus der Luft gegriffen kann das also nicht sein.
 

GTAEXTREMFAN

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An der Stelle muss man mal hinzufügen, dass einige Medien von knapp 1000 Mitarbeitern und EX-Mitarbeitern sprechen. Die Zahlen könnten mittlerweile zwar überholt sein, sprich über den 1000, aber in Kombination drängt sich hier ( mal wieder) der Verdacht auf, dass man einen gewissen "Vibe" in eine bestimmte Richtung erzeugen möchte.

Unabhängig davon, wird das wohl mit irgendeinem halbgaren Vergleich und Stühlerücken samt ein "wenig" Abfindung enden.
 

Nevrion

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Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.

Völlig unabhängig, wie man zu der gestellten Frage steht, hat man dem Gegenüber gerade in der Öffentlichkeit mit einem gewissen Respekt zu begegnen.
Na ja, die Frage ist mindestens genauso schlecht, wie die Antwort. Daraus aber ein Problem mit Sexismus zu abzuleiten ginge mir persönlich etwas zu weit. Das Blizzard seine Fans nicht so ernst nimmt, weiß man ja spätestens nach der Diablo April's Fool Joke Frage, die mit der verweifelten Antwort "Don't you have phones?!" in die Geschichte einging.
Hier wird Unbeholfenheit mit Sexismus in Verbindung gebracht. Wahrscheinlich hätte es auch smarte Antworten auf so eine Frage gegeben, die vielleicht weniger die Gefühle der Fragestellerin angreifen hätten können, aber daraus allein würde ich niemanden einen Strick drehen.
 

Zybba

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An der Stelle muss man mal hinzufügen, dass einige Medien von knapp 1000 Mitarbeitern und EX-Mitarbeitern sprechen. Die Zahlen könnten mittlerweile zwar überholt sein, sprich über den 1000, aber in Kombination drängt sich hier ( mal wieder) der Verdacht auf, dass man einen gewissen "Vibe" in eine bestimmte Richtung erzeugen möchte.
Den Vibe, dass es viele sind? :-D

Unabhängig davon, wird das wohl mit irgendeinem halbgaren Vergleich und Stühlerücken samt ein "wenig" Abfindung enden.
Das kann gut sein.
 

GTAEXTREMFAN

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Den Vibe, dass es viele sind?
Jein, es geht um den Vibe es möglichst sensationell in die Headline zu packen. Zum anderen sollte man auch auf EX- Mitarbeiter/innen die unterzeichnet haben hinweisen. Hier wäre das Verhältnis aktiv / passiv sicherlich interessant.
Frag mal Ex-Mitarbeiter/innen von Computec ( anonym ) wie sie den Laden finden ;)
Vor Jahren mal eine interessante Webseite gefunden, wo Angestellte über ihren Arbeitgeber vom Leder gezogen haben :-D
Ob das heute noch in der Form erlaubt ist, weiß ich nicht.
 
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Zybba

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Ah, verstehe!
Wobei Bloomberg von mehr als 2000 spricht: "More than 2,000 current and former Activision Blizzard Inc. employees". Daher könnte die Zahl für aktive Mitabeiter schon stimmen.

Vor Jahren mal eine interessante Webseite gefunden, wo Angestellte über ihren Arbeitgeber vom Leder gezogen haben :-D
Gibts auf jeden Fall immer noch. Haben wir uns auch noch mal angeschaut letztens für Computec.
 

Matthias Dammes

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Zum anderen sollte man auch auf EX- Mitarbeiter/innen die unterzeichnet haben hinweisen. Hier wäre das Verhältnis aktiv / passiv sicherlich interessant.

Ob die betroffenen jetzt noch bei Blizzard arbeiten tut ja nicht zwingend was zur Sache.
Die Vorwürfe reichen ja teils Jahre zurück (allein schon dadurch, dass die letzten 2 Jahre ermittelt wurde) und wenn ich schlecht behandelt werde, dann ist es ja wohl nachzuvollziehen, dass man heute nur noch ein Ex-Mitarbeiter ist. Man bleibt ja nicht freiwillig in der Höhle des Löwen.
 

GTAEXTREMFAN

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Ah, verstehe!
Wobei Bloomberg von mehr als 2000 spricht: "More than 2,000 current and former Activision Blizzard Inc. employees". Daher könnte die Zahl für aktive Mitabeiter schon stimmen.
Und da sehen wir die nicht unerhebliche Diskrepanz zwischen Bloomberg und dieser News eines PC Fachmagazins :|
Ob die betroffenen jetzt noch bei Blizzard arbeiten tut ja nicht zwingend was zur Sache.
Die Vorwürfe reichen ja teils Jahre zurück (allein schon dadurch, dass die letzten 2 Jahre ermittelt wurde) und wenn ich schlecht behandelt werde, dann ist es ja wohl nachzuvollziehen, dass man heute nur noch ein Ex-Mitarbeiter ist. Man bleibt ja nicht freiwillig in der Höhle des Löwen.
Klar, den Teil gibt es auch. Genauso wie die Leute die sich ihre Papiere abholen durften und seitdem nur auf eine Gelegenheit zur digitalen Vendetta gewartet haben.
 

GTAEXTREMFAN

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Unsere News ist auch auf Basis von Bloomberg-Berichterstattung entstanden.
Die Zahl der Unterzeichner des Briefes hat in den letzten 24 Stunden aber signifikant zugenommen.
Tatsächlich ist die Bloomberg News - Stand jetzt - das letzte Mal gestern gegen ca. 17.00 deutscher Zeit mit einem Update versehen worden. Da wäre es natürlich prima das hier auch so zu machen.

 

xaan

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Der offene Brief bringt ActiBlizz in eine blöde Zwickmühle. Wenn sie menschlich sind und ihre Fehler anerkennen und sich entschuldigen, dann wird Ihnen das vor Gericht mal direkt als Schuldeingeständnis ausgelegt werden. Etwas das ActiBlizz sicherlich nicht so einfach hinnehmen will, egal wie groß die Schuld tatsächlich ist und egal wie ehrlich gemeint die Entschuldigung ist. (meine Vermutung: die Schuld ist eher groß und die Ehrlichkeit der Entschuldigung eher im Bereich von "tut mir Leid erwischt worden zu sein")
 

Frullo

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Der offene Brief bringt ActiBlizz in eine blöde Zwickmühle. Wenn sie menschlich sind und ihre Fehler anerkennen und sich entschuldigen, dann wird Ihnen das vor Gericht mal direkt als Schuldeingeständnis ausgelegt werden. Etwas das ActiBlizz sicherlich nicht so einfach hinnehmen will, egal wie groß die Schuld tatsächlich ist und egal wie ehrlich gemeint die Entschuldigung ist. (meine Vermutung: die Schuld ist eher groß und die Ehrlichkeit der Entschuldigung eher im Bereich von "tut mir Leid erwischt worden zu sein")

Hängt wohl davon ab, wer wie kalkulieren wird: Was wird teurer? Ein frühes Schuldeingeständnis mit den daraus folgenden Schadenersatzzahlungen oder der Image-Schaden der sich sowohl bei (zumindest einem Teil) der Spielerschaft als auch bei der Belegschaft auswirkt?

Aktuell kämpft Blizzard meines Erachtens vor allem mit einem Problem: Hybris. Aufgrund der ruhmreichen Vergangenheit hat man den Eindruck, man gehöre weiterhin zum "Besten der Besten" und brauche sich nicht gross anzustrengen, um weiter ganz oben mitzumischen, dabei haben sich die Zeiten und vor allem die Kundschaft geändert.
Und des Weiteren trägt diese Hybris dazu bei, dass Blizzard gegenüber den eigenen Angestellten die Meinung vertritt, die hätten gefälligst froh zu sein, bei einem solch geschichtsträchtigen Unternehmen beschäftigt sein zu dürfen.

Hybris halt...
 

xaan

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Grundsätzlich würde ich zustimmen. Allerdings hat es bei Blizzard ja auch viele personelle Veränderungen gegeben. Und bisher ist es unklar, ob und wie die sich ausgewirkt haben. Die meisten Entschuldigungen die man aktuell liest sind ja von Ex-Mitarbeitern. Keine Ahnung ob es sich mit deren Weggang nun verbessert hat oder gleich geblieben ist. Blizzards offizielle Antwort auf die Klage ist ja auch, dass die darin genannten Vorfälle veraltet sind.

Gegenüber den Spielern jedenfalls sind sie mit der Zeit deutlich überheblicher geworden. Und nicht unbeding trotz der sich verändernden Zielgruppe sondern gerade wegen. Ich mein, so ein Diablo Immortal für's Handy macht ja sicherlich sinn wenn man die Nutzer dort ansprechen will. Aber dann kündigt man es doch nicht auf der Blizzcon an, wo die Hardcorigsten Hardcorefans auch noch Eintritt zahlen....
 

Zybba

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Es war ja nicht nur Diablo Immortals verkappte Ankündigung.
- Blitzchung
- verkacktes WC3 Remake
- allgemein der Umgang mit solchen PR Debakeln
- Overwatch im Dornröschenschlaf
- WoW scheint Hit&Miss zu sein. Mit Classic haben sie wohl gut geliefert.

Diablo 2R und Diablo 4 stehen aktuell ganz gut da, denke ich. Da muss man aber mal abwarten.
Heartstone scheint auch stabil zu sein?

Die Firma nimmt insgesamt schon auffallend viele Fettnäpfchen mit. Größtenteils selbst aufgestellt. :-D
 

DoppelG

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"Sehe ich genauso und nur aufgrund solch einer ironischen Antwort auf Sexismus zu schließen finde ich arg vermessen"

Finde es ja sehr süß, wie hier die üblichen Verdächtigen sich gegenseitig beruhigen, dass diese Antwort auf der Blizzcon ja absolut kein Sexismus wäre - sondern Ironie :-D. Die Frau fragt nett und sachlich nach, ob man einige Frauenmodelle nicht anders gestalten könne, als ob Sie direkt aus einem Unterwäschekatalog kommen, da es Ihr als Frau offensichtlich nicht gefällt, dass jedes weibliche Charaktermodell so aussieht und die Antwort der Developer ist Grinsen und die Gegenfrage, welchen anderen Katalog Sie denn sonst nehmen sollen und genießen dann noch das Gelächter und wie die Frau die die Frage gestellt hat rot anläuft?

Wer da keinen Sexismus erkennt, der ist wahrscheinlich selbst Sexist oder toleriert Sexismus zu mindestens.
 

xaan

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"Sehe ich genauso und nur aufgrund solch einer ironischen Antwort auf Sexismus zu schließen finde ich arg vermessen"

Finde es ja sehr süß, wie hier die üblichen Verdächtigen sich gegenseitig beruhigen, dass diese Antwort auf der Blizzcon ja absolut kein Sexismus wäre - sondern Ironie :-D. Die Frau fragt nett und sachlich nach, ob man einige Frauenmodelle nicht anders gestalten könne, als ob Sie direkt aus einem Unterwäschekatalog kommen, da es Ihr als Frau offensichtlich nicht gefällt, dass jedes weibliche Charaktermodell so aussieht und die Antwort der Developer ist Grinsen und die Gegenfrage, welchen anderen Katalog Sie denn sonst nehmen sollen und genießen dann noch das Gelächter und wie die Frau die die Frage gestellt hat rot anläuft?

Wer da keinen Sexismus erkennt, der ist wahrscheinlich selbst Sexist oder toleriert Sexismus zu mindestens.

Wobei ich so ein ganz klitzekleines bischen die Reaktion auch nachvollziehen kann. Die Frage der Frau war nämlich eine unwahre Unterstellung. Eine Fangfrage, auf die man nicht ernst und ehrlich antworten kann ohne die zugrunde liegende Behauptung zu akzeptieren.

Aber eben diese Grundprämisse stimmt einfach nicht. Es gibt durchaus Rüstungen in WoW, die absolut vollverhüllend sind und aussehen wie eine Rüstung aussehen muss. Und die sind nicht selten, sondern im Gegenteil sogar sehr zahlreich. Wenn einem Entwickler bei so einer "Frage" innerlich die Hutschnur hoch geht und er dann den Spieß umdreht, habe ich dafür Verständnis.


Edit: Hier mal meine Kul Tiraner Kriegerin als Beispiel:
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