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[Kino] LIVE FREE or DIE HARD (Stirb langsam 4)

EmmasPapa

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Rabowke am 06.07.2007 07:14 schrieb:
EmmasPapa am 05.07.2007 23:57 schrieb:
Welches Spiel :haeh: Habe ich was verpasst :confused:
Ein dunkelpigmentierter Junge spielt im Haus eines Hackers ein Ballerspiel von Epic, welches im Moment nur für die Xbox360 zu erhalten ist. *hint*

:-D

Falls du selbst nicht drauf kommen solltest, wir sprechen von Gears of War!

:finger: Jetzt wo Du es sagst :-D Aber zum Glück sind die im Kino noch nicht so weit wie bei MTV mit ihren Balken und Ausblendungen. Aber vermutlich hat der Begutachter gar nicht gewusst was er da gesehen hat. Also psssst, nicht das der Film auch indiziert wird :B
 
TE
E

eX2tremiousU

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Habe den Film nun endlich auch gesehen, und war vom Produkt dann doch auf sehr positive Art überrascht. Auf der einen Seite ist McClane tatsächlich noch die charmante und direkte Figur, wie in den anderen 3 Teilen der Serie. Auf der anderen Seite wurden bekannte Schemata beibehalten, um Figuren "rauszuarbeiten". Ein wirklich guter "Held", ein wirklich böser Gegner, Nebenfiguren mit entsprechenden Charaktereigenschaften, die zusätzlich sinnig Atmosphäre und Plot unterstützt haben.

Die Action war zwar zum Teil bombastischer und realitätsferner als in den alten Filmen, aber in meinen Augen nicht so extrem übertrieben dargestellt, wie eben in den ganzen dämlichen Comicverfilmungen. Selbst die größten Actionszenen wirkten in Die Hard 4 noch immer irgendwie "bodenständig" und wurden sinnvoll in die Erzahlweise der Geschichte eingesponnen.

Insgesamt kann ich mich daher dieser Meinung anschließen:
aph am 04.07.2007 10:11 schrieb:
Zum Film selbst will ich gar nicht viele Worte verlieren, außer:

REINGEHEN!

Endlich mal wieder ein ganz normaler, aber genial gemachter Actionfilm. Nicht so ein Gebrühe wie Spiderman oder Fantastic4.
Der Film bekommt von mir ganz klar 9 von 10 Sternen. Geballte Manpower trifft bösen Gegner und richtet dabei wie üblich ein Chaos der cineastischen Extraklasse an. Kein tiefgründiges Meisterwerk, aber dafür zumindest fuckin' unterhaltsam und einfach cool. Man hat imho vorzüglich die alten Tugenden der Die Hard-Serie mit neuen Aspekten aufbereitet, und somit ist dann auch hervorragend der Sprung in das 20. Jahrhundert geglückt.

Regards, eX!
 

MoeD

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der film ist einfach nur schlecht! angefangen mit der völlig an den haaren herbeigezogenen dem computerzeitalter angepassten hacker story mit blinkenden schwachsinnsbildschirmen a la "virus wird upgeloaded".
und diesmal geht es auch nicht um einen wolkenkratzer oder einen flughafen, sondern ganz amerika wird bedroht. der satz des FBI leiters mit bebender stimme und in großaufnahme "wir werden angegriffen" sagt da alles. die USA üben auch in DIE HARD 4 wie in vielen anderen filmen momentan nicht zu knapp nationalistische propaganda.
ist mclaine in den ersten beiden teilen noch in unterhaltsame "scheisse" geraten ist die "scheisse" jetzt so übderdreht, das man sich einfach nur an den kopf fässt. höhepunkt des ganzen mülls ist mclaine wie er in einem truck von einem f-35 kampfjet verfolgt wird und nebenbei die halbe stadtautobahn zerlegt wird.
höher, schneller, weiter ist leider nach wie vor der trend in hollywood.
bruce willis selber ist auch nicht mehr wirklich in der lage mclaine glaubwürdig darzustellen. der mann ist wirklich zu alt für die "scheisse".
leider ist es mit stirb langsam 4 genauso wie mit allen anderen ehemals guten reihen, irgendwann ist es nur noch geld macherei und die ehemals guten ideen werden durch noch grössere explosionen und noch mehr geballer ersetzt.
also mein fazit, lieber noch mal die alten teile ausleihen und sich den eintritt für diesen schrott sparen! ich guck mir gerne actionfilme an bei dennen man das gehirn ausschalten kann, aber so ein stilloses und übertriebenes actionspektakel ist nichts für mich. da wird mir wahrscheinlich sogar der nächste ramboaufguss besser gefallen, einfach weil ich darüber lachen kann wie der alte sack stallone mit seiner gelifteten fresse und hair extensions nochmal probiert durch den jungel zu hüpfen.
 

IXS

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MoeD am 07.07.2007 05:54 schrieb:
der film ist einfach nur schlecht!

Ich weiß jetzt nicht, was anteilig in deinem Beitrag größer war. Der große Misthaufen oder die Anzahl an Schreibfehlern.

;)
 

BarBQ31

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Meller am 30.06.2007 20:20 schrieb:
ruyven_macaran am 30.06.2007 20:14 schrieb:
weiß nicht, was im film gemacht wird
Falls du es wissen willst.
Ein 5er BMW steht geparkt am Straßenrand. McClaine schmeißt die scheibe (da bin ich mir jetzt nich sicher, kann sein das auch nicht abgeschlossen war), er will es kurzschließen. Der Computerfreak will ihn aufhalten, weil er meint er macht die Karre dadurch kaputt und schmeißt einen Eimer gegen die Stoßstange, woraufhin sich die Airbags öffnen und Türen entriegeln. Es wird eine Verbindung zu eine Notrufzentrale hergestellt, die Frau von dort sagt das der Krankenwagen verständigt wurde. Der Computerfreak lässt sich was einfallen und spielt ihr was vor. Daraufhin startet die Dame aus ihrer Zentrale aus den Wagen und de beiden können ohne Schlüssel losfahren.
Hm, ich glaub das hätte man kürzer erklären können :-D


Was mich auch interessieren würde. Wie hat er das Fzg wieder ausgemacht als sie ausgestiegen sind?!? Es war doch nicht mit dem Schlüssel gestartet worden! :confused:
 

Max_Payne_2002

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BarBQ31 am 07.07.2007 12:28 schrieb:
Meller am 30.06.2007 20:20 schrieb:
ruyven_macaran am 30.06.2007 20:14 schrieb:
weiß nicht, was im film gemacht wird
Falls du es wissen willst.
Ein 5er BMW steht geparkt am Straßenrand. McClaine schmeißt die scheibe (da bin ich mir jetzt nich sicher, kann sein das auch nicht abgeschlossen war), er will es kurzschließen. Der Computerfreak will ihn aufhalten, weil er meint er macht die Karre dadurch kaputt und schmeißt einen Eimer gegen die Stoßstange, woraufhin sich die Airbags öffnen und Türen entriegeln. Es wird eine Verbindung zu eine Notrufzentrale hergestellt, die Frau von dort sagt das der Krankenwagen verständigt wurde. Der Computerfreak lässt sich was einfallen und spielt ihr was vor. Daraufhin startet die Dame aus ihrer Zentrale aus den Wagen und de beiden können ohne Schlüssel losfahren.
Hm, ich glaub das hätte man kürzer erklären können :-D


Was mich auch interessieren würde. Wie hat er das Fzg wieder ausgemacht als sie ausgestiegen sind?!? Es war doch nicht mit dem Schlüssel gestartet worden! :confused:

Hat der 5er BMW nicht auch schon so einen "Start" Button um die Kiste zu starten? Wenn ja, musste er ja nur den Button drücken :P
 

alexgo

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eX2tremiousU am 06.07.2007 16:57 schrieb:
und somit ist dann auch hervorragend der Sprung in das 20. Jahrhundert geglückt.

Regards, eX!

Du meinst sicher das 21. :B

Werde nächste Woche auch in den Film gehen, habe bisher nur Positives gehört...
 

GarthEnnis

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John McClane ist schlussendlich doch im neuen Jahrtausend angekommen

Mit „Stirb Langsam“ („Die Hard“) landete John McTiernan 1988 (nach „Predator“, ein Jahr zuvor) nicht nur einen weiteren beachtlichen Überraschungserfolg, sondern revolutionierte ganz nebenbei das Actiongenre, machte explodierende Hochhäuser zum Sinnbild gepflegter Zerstörungsorgien und hob den TV Star Bruce Willis, der bis dahin lediglich einen Kinoflop („Blind Date“) vorzuweisen hatte, in den Actionolymp.
Renny Harlin setzte die adrenalinhaltige One-man-show zwei Jahre später mit „Stirb Langsam 2“ („Die Hard 2“) angemessen fort, konnte dem Film aber nicht mehr dieselbe wegweisende Mischung aus Action, innovativer Handlung, schwarzem Humor und Brutalität mit auf den Weg geben, die den Vorgängertitel zu einer der besten Genreproduktionen aller Zeiten gemacht hatte.
Mitte der 90er entschlossen sich John McTiernan und Bruce Willis schließlich John McClane erneut wiederauferstehen zu lassen und ihm, mit Samuel L. Jackson als Zeus einen prominenten Partner an die Seite zu stellen. „Stirb Langsam - Jetzt erst recht“ („Die Hard with a vengeance“) punktete mit einer innovativen, wendungsreichen Geschichte, Bruce Willis in Bestform und einem tollen Bösewicht und schloss die Trilogie 1995 somit mehr als nur würdig ab.

Doch schon kurze Zeit nach dem Start des dritten Teils kamen Gerüchte über einen eventuellen vierten auf, die über die Jahre hinweg sogar soweit gingen, dass man McClane Britney Spears als Tochter aufs Auge drücken und die Handlung in den Dschungel von Brasilien verlegen wollte („Rambo“ lässt grüßen).

Trotz des großen Erfolges der Vorgängerfilme und dem riesigen Fanpotential dauerte es dennoch zwölf lange Jahre bis schließlich Len „Underworld“ Wiseman Bruce Willis ein viertes Mal die Marke umhängte, ihn mit blutenden Wunden verzierte und ihm die Lizenz zum Sprücheklopfen, auf coolstem Niveau, zurück gab („You just killed a helicopter with a car.“ „I was out of bullets“).

Die zuvor bereits erwähnten Gerüchte ließ der junge Regisseur und Beckinsale-Gemahl Gott sei Dank außen vor und beschränkte sich darauf, die Handlung des Streifens in dieses Jahrtausend zu verlegen und John McClane deutlich altern zu lassen.

Aber zurück zum Inhalt von „Stirb Langsam 4.0 „ („Die Hard 4“) und zu John McClane (Bruce Willis), in dessen Leben sich in der letzten Dekade viel getan hat.
Dieser ist nämlich von seiner Frau Holly geschieden, hat den Kontakt zu seiner Familie beinahe verloren, trägt keine Rippshirts mehr und macht sich ständig Gedanken um seine jugendliche Tochter (Schönheit Mary Elizabeth Winstead aus „Grindhouse“ und „Black Christmas“). Kurz vor Dienstschluss erhält er den Auftrag den Hacker Matt Farrell (Justin Long aus „Jeepers Creepers“ und „Idiocracy“) von seiner Wohnung abzuholen und zum FBI Hauptquartier zu kutschieren. Eine simple Aufgabe sollte man meinen. Doch kaum ist John bei dem Hacker angekommen, rutscht er auch schon wieder einmal in eine Falscher Mann, zur falschen Zeit, am falschen Ort -Handlung hinein und wird von allen Seiten beschossen. Gemeinsam mit Matt versucht er den frustrierten ehemaligen FBI Mitarbeiter Thomas Gabriel (Timothy Olyphant aus der Serie „Deadwood“, der als „Hitman“ in der gleichnamigen Videospielverfilmung bald wieder in unseren Kinos zu sehen sein wird) und seine Crew (ua.: Maggie Q aus „Mission Impossible 3“) davon abzuhalten, die USA ins Chaos zu stürzen und Milliarden vom Staatsbudget abzuzweigen.
Ein Hubschrauber, ein Jet, eine Brücke, etliche Autos und noch viele andere Gegenstände müssen im Laufe der Handlung oft recht innovativ ihrem unausweichlichen Schicksal entgegensehen.
You got McClaned könnte man sagen.

Nach „Mission Impossible 3“ und „Shooter“ und vor „Rambo 4“ und dem neuen „Indiana Jones“ Streifen hat es somit ein weiteres storytechnisches Relikt der Vergangenheit auf die weltweiten Kinoleinwände geschafft und schon am Starttag (einem Mittwoch) Amerikaweit rund 10 Millionen Euro eingespielt. Zurzeit (2 Wochen nach Start) steht der Zähler bei 85 Millionen Dollar.
Scheinbar dürfen wir, nach etlichen Jahren in denen sich Actionproduktionen primär auf den B- und C- Sektor des Direct to DVD bzw. früher Video Marktes beschränkten, einem neuen Actionrevival entgegen sehen, da sich, zwischen allwöchentlich laufenden Horrorstreifen, penetrant beworbenen (oft unlustigen) Komödien und diversen Frühling-, Sommer-, Herbst- und Winter- Blockbustern in letzter Zeit immer häufiger solide handgemachte Actionstreifen ins Kinoprogramm einzuschleichen beginnen.

„Stirb Langsam 4.0“ wurde, auf Grund der niedrigen Alterseinstufung (PG 13) und des jungen, bisher nur im fantastischen Genre tätigen Regisseurs, schon im Vorfeld von allen Seiten nahezu gleich heftig kritisiert wie Daniel Craigs Einstand als neuer Bond. Ebenso wie bei diesem, haben sich die Vorfeldkritiker jedoch auch diesmal auf der ganzen Linie getäuscht. „Stirb Langsam 4.0“ ist nämlich weder die überbordende Effektschlacht geworden, die die einen ganz offensichtlich befürchtet haben, noch die zahme Familienactionunterhaltung, die den anderen den Schlaf geraubt hat.

Zugegebener Weise geht John McClane merklich unblutiger als in den Vorgängerfilmen vor, wenn er einen Terrorist nach dem anderen ins Gras beißen lässt, hat aber als Entschädigung immer einen lockeren Spruch auf den Lippen oder ein feines Selbstgespräch in petto. Des Weiteren sind die zahllosen Actionszenen tadellos und spannend inszeniert und auch ohne literweise Blutkonserven überraschen brutal und kompromisslos.
Schade ist lediglich, dass sich John McClanes Wundensammlung ab der Hälfte von „Die Hard 4“ nicht mehr blutig erweitert, obwohl er alle zehn Sekunden eine weitere Verletzung einheimst.

Das größte Manko des Films ist meiner Meinung nach allerdings Timothy Olyphant als Terrorpate. Ich traue ihm beim besten Willen nicht einmal einen Hauch Brutalität zu, kaufe sie ihm somit auch im Film nicht ab und verstehe ferner nicht, wie man solch einem ausdruckslosen Schauspieler so viele Rollenangebote zukommen lassen kann (3 Produktionen im Jahr 2007). Das Drehbuch sorgt noch zusätzlich dafür, dass seine Auftritte nicht überzeugend ausfallen und er einen der müdesten Abgänge eines Oberbosses (in einem Actionfilm) seit Jahren abliefert.

Der Gastauftritt von Regisseur, Comicfan und Filmfreak Kevin Smith („Dogma“, „Clerks“), der schon in „Daredevil“ einen denkwürdigen Cameoauftritt als Gerichtsmediziner hatte, zählt für mich wiederum zu den Highlights des Films. Smith übertrifft sich mit seiner, zwar ironischen, aber stets respektvolle Darstellung, des Hackernerds Warlock selbst und sorgt für einige der größten (und besten) Lacher des Films.
Die geschliffenen und pointierten Dialoge und das überspitzte Schauspiel rund um diese erste Begegnung von John McClane (seines Zeichens über 50 und Technikhasser) und Warlock (ein knapp 30 jähriger Computerfreak, der noch bei seiner Mutter wohnt) sind bezeichnend für das tolle Gefühl für unterschwellige Komik und die inszenatorischen Fähigkeiten von Wiseman.

Bei der Wahl von Justin Long, welcher den meisten Zuschauern am ehesten durch seine Auftritte als Mac in den Apple Spots bekannt sein dürfte, als John McClanes Buddy, hat man Mut (da Long in seinen Filmen bisher noch nicht durch überragende Schauspielqualitäten aufgefallen ist) und auch ein gewisses Maß an Innovativität (wer könnte besser als jugendlicher Gegenpol von Willis auftreten, als ein Typ, der durch die Darstellung eines Computers bekannt wurde) bewiesen. Somit unterscheidet er sich zwar recht auffallend von John McClanes Buddy Zeus aus Teil 3 der Serie, den Samuel L. Jackson genial darstellte, fügt sich aber perfekt in die Geschichte, rund um einen virtuellen Angriff auf die USA ein.
Trotz aller Vorbehalte (die ich im Vorfeld durchaus hatte), hat mich Justin Long begeistert und all meine Zweifel ohne Probleme schon in den ersten Filmminuten weggewischt. Subtile Witze einstreuend, angenehm zurückhaltend agierend und eine super Identifikationsfigur abgebend schlägt er sich wacker durch die knapp 120 Minuten Film und wird am Ende sogar noch mit dem augenzwinkernden Titel Held und der Aussicht auf eine hübsche Freundin belohnt.

Apropos Freundin.
Mary Elizabeth Winstead spielt ihre (nicht wirklich dankbare) Rolle der Tochter und damit des klassischen Opfers souverän, darf den ein oder anderen sarkastischen Spruch ablassen („Holly McClane“ „Ich dachte Genaro.“ „Heute nicht.“), Mut beweisen und etwas flirten. Alles in allem beschränkt sich ihr Tätigkeitsfeld aber auf stereotypisches hoffen, leiden und bangen.
Die zarte Romanze die sich eventuell zwischen den beiden jugendlichen Charakteren anbahnen könnte, wird zwar angedeutet, aber nicht in den Mittelpunkt der Handlung gestellt und fällt somit auch nicht weiter negativ auf.

Die Nebenfiguren (vor allem auf Seite der zu besiegenden Schurken) sind genretypisch ziemlich nebensächlich und dienen nur der Unterhaltung des Publikums und des Hauptcharakters (was mich aber nicht wirklich gestört hat).

Die im Vorfeld viel gescholtenen Actionszenen waren, wenn man von der berühmt/berüchtigten Flugzeugszene (die mich schwer an True Lies erinnert hat) absieht, adrenalinfördernd umgesetzt, angenehm ruhig geschnitten, toll ab gefilmt und weitgehend handgemacht, aber nicht ganz so nahe am 90er Jahre Stil wie ich mir das erhofft hatte.
Dennoch hat es enormen Spaß gemacht John McClane Autos verschrotten, Hubschrauber zerstören und sowohl Männer als auch Frauen verprügeln zu sehen (Maggie Q erweist sich als weitaus hartnäckigeres Stehaufmanderl, als ihr langweiliger Boss Olyphant).

Fazit:
Stirb langsam 4.0 ist ein Back to the roots Actioner im modernen Gewand und für jeden Kinogänger geeignet der auf Wahnsinnssprüche, Action ohne Ende und Bruce Willis steht und über einige Durchhänger bei den Dialogen, Blutarmut und einen müden Endgegner hinwegsehen kann.

Nachsatz:
Nur Gott und vielleicht die BPjM wissen warum John McClanes vierter Auftritt in Deutschland eine FSK: 16 Freigabe bekommen hat, obwohl er in den USA als PG 13 in den Kinos läuft. Eine Klage des deutschen Verleihers ist (angeblich) bereits in Arbeit.
In Österreich freut man sich über die (inoffizielle) FSK: 14 Freigabe.
 

IXS

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GarthEnnis am 11.07.2007 13:51 schrieb:


Wegen Olyphant.
Ich muss sagen, dass er super in seine Rolle gepasst hat. Er wirkte genau so, wie man sich einen EX-Computerspezialisten beim FBI vorstellen könnte.
Man könnte sogar hineininterpretieren, dass er eigentlich gar nicht so gewaltbereit war, als er seinen "Gegenschlag" plante. Erst die Leute seiner Crew veränderten ihn und der Druck seitens McClane ließen den Knoten platzen.
 

Kreon

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IXS am 07.07.2007 09:43 schrieb:
MoeD am 07.07.2007 05:54 schrieb:
der film ist einfach nur schlecht!

Ich weiß jetzt nicht, was anteilig in deinem Beitrag größer war. Der große Misthaufen oder die Anzahl an Schreibfehlern.

;)

irgendwie kann ich MoeD verstehen, auch trotz Schreibfehlern
 

GarthEnnis

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IXS am 11.07.2007 18:03 schrieb:
GarthEnnis am 11.07.2007 13:51 schrieb:


Wegen Olyphant.
Ich muss sagen, dass er super in seine Rolle gepasst hat. Er wirkte genau so, wie man sich einen EX-Computerspezialisten beim FBI vorstellen könnte.
Man könnte sogar hineininterpretieren, dass er eigentlich gar nicht so gewaltbereit war, als er seinen "Gegenschlag" plante. Erst die Leute seiner Crew veränderten ihn und der Druck seitens McClane ließen den Knoten platzen.

SPOILER vorhanden

Na ich weiss nicht.
Er hat doch geplant sein ganzes Team zu töten (lässt ja alle bis auf einen Spezialisten exekutieren).
Er provoziert tausende Unfälle.
Er lässt alle Hacker töten ...
Ich glaube das ist gewaltbereit genug.

Er war einfach bei weitem schlechter als andere "Die Hard" Gegner.
Etwas farblos und unglaubwürdig.

Das stört mich auch beim Hitman Trailer.
 

edoa

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Also ich fand den Film auch sehr gut. Meiner freundin hats auch gefallen, und das will bei solchen Filmen was heissen.


MfG
 

Avenga

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war imho nicht schlecht, aber teilweise übertrieben, z.b. die szene, wo mclane am jet herumturnt, war schon sehr james bond-mässig(nicht dass das schlecht wäre, aber nicht in einem stirb langsam film ;) )
 
TE
R

rObErTo3000

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Hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber hier mein Kommentar.

McLane ist zurück und zumindest im Kino war mir das an sich egal, da es nach Teil 1 schon genug war. Zwei war ein Schnellschuss und 3 ist mind. genauso übertrieben wie der 4.

Da ich ins Kino eingeladen wurde, hab ich mir 2 Bier in den Rucksack gepackt und mich mental auf Action eingestellt und genau ds wurde mir auch geboten.

Filmtechnisch stören mich seit eh und je, viel zu schnelle Schnitte, aber das ist halt heutzutage so. Was mich wirklich gestört hat, sind Bruce Willis teilweise fast schon frauendfeindliche Anwandlungen in Bezug auf die Asiatin. Wieso muss man außerdem in jedem Satz erwähnen, dass die Asiatin ist!? Wers nicht sieht, weil er zB blind ist, hört es doch auch beim ersten Mal!? Und so außergewöhnlich sind Asiatinnen nicht. ;)
Und auch an Hacker die mit ihren Nokia Handys dies und jenes Hacken, werden wir uns wohl gewöhnen müssen. Sehr gut der Gastauftritt von Kevin Smith. Überhaupt gefallen mir die Darsteller ganz gut. Bis auf den "Bösewicht", der spielt einfach zu bemüht. Die Tochter von McLane ist ganz nett. :)

Das größte Manko ist meiner Meiung nach, dass schon die US-Fassung auf ein M-Rating zusammen geschnitten wurde und wir somit, wie schon bei Teil 3, eine geschnittene Fassung im Kino hatten und wohl auch auf DVD erwarten können. Zumindest erstmal. Der Director's Cut kommt dann ganz sicher.Wie schon bei Stirb Langsam 1 & 2, sicherlich bald Teil 3 und auch z.B. bei Con Air.

Das trübt mir den Filmspaß. So darf ich jetzt 5 oder mehr Jahre warten, bis ich mal den Director's Cut im Regal stehen hab. :( *schmoll*

Ach so, ja der Film ist an sich ganz gut. Genau das was man von Popcorn-Action-Kino der besseren Art erwartet.
 
TE
A

aph

Gast
rObErTo3000 am 22.08.2007 07:49 schrieb:
Was mich wirklich gestört hat, sind Bruce Willis teilweise fast schon frauendfeindliche Anwandlungen in Bezug auf die Asiatin. Wieso muss man außerdem in jedem Satz erwähnen, dass die Asiatin ist!? Wers nicht sieht, weil er zB blind ist, hört es doch auch beim ersten Mal!? Und so außergewöhnlich sind Asiatinnen nicht. ;)

So wie ich das sehe, ist McClane kein makelloser Held, sondern einer mit gewaltigen Charakterschwächen. Nicht umsonst ist er geschieden und von Tochter gemieden. Er weiß ja nicht viel über diese Frau, außer dass sie ihm gewaltig Aua gemacht hat (die ***) und eine Asiatin ist. Wie soll er sie denn sonst bezeichnen? :-D

Außerdem sagt er das ja nur in jenen Momenten, in denen er den Obermacker ärgern will. Passt schon.
 
TE
O

onewinged_angel

Gast
Der ganze Witz an dieser "McLane gegen Asiatin"-Prügelszene war imo ja sowieso, dass die Frau für den ganzen, in den letzten Jahren so bis zum erbrechen ausgereizten Kung-Fu/Karate/etc-Kampfstil stand, der einem ja quasi nurnoch im Kino vorgesetzt wird, während der Old-School-Held McLane diese dann mit seinem handfesten 90iger Jahre Drauf-Hau-Stil fertigmacht. Imo sagt er doch auch sowas wie "Genug mit dem Kung-Fu-Scheiß!". Ich hab das als eine Anspielung an das ganze Actio-Kino der letzten Jahre verstanden ^^
 

Skywalker7001

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ne kleine zusammenfassung von dem Film: http://www.youtube.com/watch?v=fVGxOwqdDj4 :) :-D :B

edit: (da kommen am Anfang paar Wörter auf russisch, achtet nicht drauf :) )
 
TE
J

Jimini_Grillwurst

Gast
Ich habe jetzt etwa die erste Hälfte von dem Film gesehen und bin recht enttäuscht. Sehr sehr platte Story, zudem fehlt dem guten alten McClane irgendwie etwas. Okay, Teil I-III waren auch keine genialen Storywunder, aber die Leier von Hackern, die ganz Amerika lahmlegen, ist dann doch etwas plump.
Ich bin absolut ein Fan der Die-Hard-Reihe, aber bisher hat mich dieser Film absolut nicht vom Hocker gerissen. Bleibt zu hoffen, dass die zweite Hälfte besser wird.

MfG Jimini
 
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