Er und alle die sich da laut echauffieren geht es um keine ehrliche Debatte, sie wollen nur billig Wählerstimmen in den konservativen Seniorenkreisen abholen und im Hinterkopf evtl. den nächsten Familienurlaub gesponsert bekommen, sollte jemand daran Interesse haben, ihre "Meinung" zu ändern.
Kann ich mir kaum vorstellen, denn er steht überhaupt nicht zur Wahl.
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Hätte er den nächsten Urlaub im Hinterkopf, dann müsste er sich doch anders ausdrücken. Wer sollte ihm als ehrenamtlicher Medienbeauftragter denn sonst Geld zuschustern? Aber vielleicht reicht ihm nach rund 40 Jahren als Lehrer und Abgeordneter ja auch seine Pension. Soll es geben.
Oh ja, richtig, in Games soll das Symbol problematisch sein, aber die Dutzende von Dokus "Hitler und seine Schoßhunde" etc. die laufend rauf und runter im TV gezeigt werden, die sorgen ja gar nicht dafür dass dieses Thema ständig frisch in aller Grausamkeit in den Köpfen der Zuschauer bleibt...
Auch wenn die Dokus mies und billig sind, passt die Symbolik dort immerhin noch besser als zum Beispiel in Indiana Jones. Das hat weder künstlerischen noch aufklärenden Anspruch.
Das Thema in aller Grausamkeit frisch halten mag sogar die Berechtigung dahinter sein.
Ich sähe ein Problem darin wenn wir einen FPS-Shooter hätten wo man die Deutschen spielt. Sogar noch mit verherrlichenden Momenten. Aber bei Spielen wie Wolfenstein, Through the darkest of times oder ähnlichen Games ? Beim besten Willen.
Das betroffene Spiel hat die USK gut ausgewählt, ich kann mir kaum vorstellen, dass das Zufall war. Das ist die perfekte Basis um über Spiele als Kunst oder Aufklärung zu debattieren.
Ein Wolfenstein hätte sich IMO überhaupt nicht für diese Debatte geeignet, auch wenn es Nutznießer davon werden könnte.
Die Argumentation von Hay kann ich zumindest nachvollziehen, auch wenn ich seine Schlussfolgerung nicht teile. Dadurch, dass man aktiv spielt ist man mehr involviert als beim bloßen Angucken eines Films. Aber ich würde sagen, dass man auch bei einem Buch ähnlich tief eintauchen kann.
Er hat aber jedenfalls völlig Recht, dass man die Thematik diskutieren muss. Wahrscheinlich war das sogar das Ziel der USK. Sie kann das politisch selbst nicht entscheiden, aber ohne diese Aktion wäre das Thema nie auf den Tisch gekommen.