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Google: Wer aus dem Homeoffice arbeiten will, muss auf Gehalt verzichten

Icetii

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Jetzt ist Deine Meinung zu Google: Wer aus dem Homeoffice arbeiten will, muss auf Gehalt verzichten gefragt.

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Zum Artikel: Google: Wer aus dem Homeoffice arbeiten will, muss auf Gehalt verzichten
 

Cobar

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Der Mitarbeiter pendelt täglich bis zu zwei Stunden, um in das Büro in Seattle zu gelangen. Weil ihm ein Gehaltsverlust droht, wird er auch weiterhin den Weg auf sich nehmen. Laut seinen Angaben habe er bei seiner letzten Beförderung eine Gehaltserhöhung von zehn Prozent erhalten. Diese möchte er nach all der harten Arbeit jetzt aber nicht wieder aufgeben, weil er aus dem Homeoffice arbeiten möchte.
Auch wenn 10% vom Gehalt zu verlieren erst einmal viel klingt, aber da muss man dann individuell gegenrechnen, ob sich das lohnt. Wenn ich jeden Tag zwei Stunden lang pendeln müsste, fänd ich die dafür verschwendete Zeit viel schlimmer als etwas weniger Lohn. Da kommt schon einiges an Lebenszeit zusammen, schon alleine wenn man das mal auf einen Monat hochrechnet.
 

McDrake

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Homeoffice ist ein positiver Effekt von Corona.
Denn Firmen wurden GEZWUNGEN, ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten zu lassen.
Und man hat gemerkt: Es KANN klappen.

Aber genau da fängt die Krux an.
Der Mansch ist aus Prinzip "faul", geht den einfachsten Weg... zumindest die meisten, wenns nicht ums eigene Geschäft geht.
Ich weiss, dass zu Hause weniger Produktivität herrscht, da nebenbei noch anderes gemacht wird (Wäsche, Katzen streicheln, ect). Nicht, dass ich sowas, in der Pflege machen könnte.
Nur: Es geht um das Wohlbefinden! DEr Arbeitnehmer fühlt sich wohler, hat mehr Zeit, etc...

Es ist eine Gratwanderung. Solange HO nicht missbraucht wird, ist das eine gutes Ding.
Es wird allerdings immer Leute geben, welche diese Freiheiten ausnützen und die Mehrheit darunter leidet.
 

weazz1980

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Auch wenn 10% vom Gehalt zu verlieren erst einmal viel klingt, aber da muss man dann individuell gegenrechnen, ob sich das lohnt. Wenn ich jeden Tag zwei Stunden lang pendeln müsste, fänd ich die dafür verschwendete Zeit viel schlimmer als etwas weniger Lohn. Da kommt schon einiges an Lebenszeit zusammen, schon alleine wenn man das mal auf einen Monat hochrechnet.
Genau mein Gedanke... Jeden Tag 2 Stunden alleine für den Weg zur Arbeit, dazu noch Spritkosten usw... weiss nicht ob da viel übrig bleibt am Ende, da würde ich auch von daheim arbeiten.
 

knarfe1000

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Auch wenn 10% vom Gehalt zu verlieren erst einmal viel klingt, aber da muss man dann individuell gegenrechnen, ob sich das lohnt. Wenn ich jeden Tag zwei Stunden lang pendeln müsste, fänd ich die dafür verschwendete Zeit viel schlimmer als etwas weniger Lohn. Da kommt schon einiges an Lebenszeit zusammen, schon alleine wenn man das mal auf einen Monat hochrechnet.
Richtig. Ich fahre jeden Tag 1 Stunde hin und zurück. Das ist zum einen Lebenszeit.

Zum anderen Benzin, Verschleiß, Reperaturen, Wertverlust usw. Da würde ich im Tausch gerne auf 10 % Gehalt verzichten. Geht in meinem Job aber nicht.
 

Jakkelien

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Also mein erster Gedanke ist hier ja: Welche wunderliche Gesetzesregelung erlaubt diese Kürzung, obwohl die gleiche Arbeit verrichtet wird?
 

Cobar

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Also mein erster Gedanke ist hier ja: Welche wunderliche Gesetzesregelung erlaubt diese Kürzung, obwohl die gleiche Arbeit verrichtet wird?
Ich gehe davon aus, dass es hier wohl hauptsächlich um die USA geht.
Da läuft das ja alles ein wenig anders mit dem Arbeitsmarkt.
 

Chemenu

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Und ich bezweifle stark dass im Büro grundsätzlich produktiver gearbeitet wird. Wenn ständig Kolleg*innen beim ratschen oder rauchen unterwegs sind sagt auch keiner was. Da geht mindestens genauso viel Arbeitszeit flöten. Gehaltskürzungen geht jedenfalls gar nicht, außer der Arbeitgeber übernimmt komplett die Kosten fürs Pendeln. Im Gegenzug müsste eher der Energieverbrauch zu Hause übernommen werden. Mein Arbeitgeber bietet dafür schon eine Home Office Pauschale. Und Büroflächen spart sich der Arbeitgeber auch noch…
 

UKSheep

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Und ich bezweifle stark dass im Büro grundsätzlich produktiver gearbeitet wird. Wenn ständig Kolleg*innen beim ratschen oder rauchen unterwegs sind sagt auch keiner was. Da geht mindestens genauso viel Arbeitszeit flöten. Gehaltskürzungen geht jedenfalls gar nicht, außer der Arbeitgeber übernimmt komplett die Kosten fürs Pendeln. Im Gegenzug müsste eher der Energieverbrauch zu Hause übernommen werden. Mein Arbeitgeber bietet dafür schon eine Home Office Pauschale. Und Büroflächen spart sich der Arbeitgeber auch noch…
Eigentlich Spart der Arbeitgeber ja sogar, weil er teile der Bürofläche nicht mehr benötigt. Somit sollten die Leute eigentlich mehr bekommen... Aber ich denke ohne eine Art "produktivitätsüberwachung" über Software oder was auch immer würde das kaum funktionieren...

Ich habe zumindest gelernt das einem selten vertraut wird... ;) Bin aber in einem Bereich tätig in dem man eh nicht von Zuhause aus arbeiten kann. Aber im letzten Betrieb gab es ca. 6-12 Kameras... keine wusste wie viele... und eigentlich auch nicht erlaubt... ;)

Manch ein Chef leidet an Kontrollzwang... und vermutet das ihn jeder verarschen will... ich denke auch diese Aspekt hat mit diesem Homeoffice = weniger Lohn zu tun... weil man einfach annimmt/behauptet das man weniger Produktiv ist... und gleichzeitig weniger kosten hat... man muss ja nicht zur Arbeit fahren usw... :)

Ich denke aber, das wenn man die gleiche Arbeitsleistung von zuhause aus erledigt, sollte man auch weiterhin den gleichen Lohn bekommen.
 

Loosa

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Ein Bekannter hat es sehr treffend gesagt: "Wer daheim nichts arbeitet, hat im Büro auch schon nicht gearbeitet."
Aber das war so gegen 2. Welle. Längerfristig dürfte es auch ganz stark auf die Branche ankommen. Vieles eignet sich nicht unbedingt für's Home Office, oder hat (Strukturen dafür) nie grundlegend umgestellt?

Und selbst wenn, kann verringerte Kommunikation ein echtes Defizit bedeuten. Alles per Teams ist halt nicht dasselbe wie mal eben rübergehen und schnell fragen.

Ich bin trotzdem bei McDrake. Das ist eines der wenigen guten Ergebnisse der Pandemie. Plötzlich war man gezwungen sich darauf einzulassen... mit durchaus auch positiven Ergebnissen. Denke, da wird man sich auf ein gutes Mittelmaß einigen können. Vielleicht zwei oder drei Tage der Woche Homeoffice/Büro? So wie Gleitzeit mit Kernarbeitszeit?

Eigentlich Spart der Arbeitgeber ja sogar, weil er teile der Bürofläche nicht mehr benötigt.
Kenne aus erster Hand einen Fall, wo sich eine ganze Reihe Interessenten um (mein altes) Bürogebäude rissen. Alle dabei, weil sie ihre Bürofläche verkleinern wollten (bis auf die Hälfte).
 

Batze

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HO ist Grausam.
Also jetzt nicht wegen der Arbeit oder der Arbeitszeit oder dem Arbeitsaufkommen.
Aber 8 Stunden das gleiche abzuarbeiten ohne die Kollegen dabei zu haben.
Das geht ein paar Tage gut, aber dann fällt man total in ein Loch.
Wer das mehrere Wochen machen muss, dem kann ich es auch nicht verübeln aufgrund von diversen Psychischen Merkmalen sich Krankzuschreiben.
Also da muss man schon ein besonderer Solo Mensch sein um das durchzuhalten.
 

LarryMcFly

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Bis zu 25 Prozent würden manche Angestellte bei einem Wechsel ins Homeoffice verlieren. Google erwähnt außerdem den Einbruch der Produktivität, den sie in der Zeit der Pandemie - wo viele Menschen aus dem Homeoffice arbeiteten - bei ihren Mitarbeitern bemerkt haben sollen.
Ich hab den Text mal am Ende angepasst, denn einer Firma wie Google darf man nicht eine Sekunde eine ehrliche Kommunikation zutrauen.
Hier sieht man mal wieder die Möglichkeit ohne große Gegenwehr und mit einfachsten Behauptungen, massive Lohnkürzungen vornehmen zu können - da kommt die Pandemie doch gerade richtig.
Den investierten Hedgefonds wirds freuen.
Tatsächlich stellen sich laut Arbeitsrechtlern generell die Frage nach dem Arbeitschutz im Homeoffice - von wegen zu wenig Produktivität.
Die Arbeitszeiten/Freizeit sind so fließend, daß gerade Überstunden unter den Tisch fallen.
Auch plötzliche dauernde Erreichbarkeit bis in die tiefe Nacht hinein weil zu Hause arbeiten plötzlich als "24/7 Homeoffice" gewertet wird, sind die neuesten negativen Entwicklungen.
Unfälle werden plötzlich nicht als Arbeitsunfall gewertet und so weiter und so fort.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.
 

Batze

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Wobei Google gerade mal als Traum auch wegen gerade der Arbeitsbedingungen galt. Jeder wollte da hin.
 

Gyngo

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HO ist Grausam.
Also jetzt nicht wegen der Arbeit oder der Arbeitszeit oder dem Arbeitsaufkommen.
Aber 8 Stunden das gleiche abzuarbeiten ohne die Kollegen dabei zu haben.
Das geht ein paar Tage gut, aber dann fällt man total in ein Loch.
Wer das mehrere Wochen machen muss, dem kann ich es auch nicht verübeln aufgrund von diversen Psychischen Merkmalen sich Krankzuschreiben.
Also da muss man schon ein besonderer Solo Mensch sein um das durchzuhalten.
Also ich bin auch jetzt entweder komplett in HO oder halt 3 Tage auf Arbeit 2 Tage im HO. Aber selbst die Zeit wo ich komplett in HO war fande ich echt nicht so schlimm. Klar vermisst man die Kollegen und das Gespräch an Wasser/Kaffe Automat aber wirklich gestört hat es mich nicht. Bin übrigens in der IT.
 

Batze

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Ja, also 2 Tage HO und 3 auf Arbeit. da merkst du das auch nicht. Ich meinte so Wochenlang in HO.
Und als ITler mal 2 Tage zu Hause in Ruhe, wenn du Coder bist oder ähnliches in Ruhe zu arbeiten ist ja auch mal was feines.
 

Worrel

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HO ist Grausam. ...
Aber 8 Stunden das gleiche abzuarbeiten ohne die Kollegen dabei zu haben.
Das geht ein paar Tage gut, aber dann fällt man total in ein Loch. ...
Also da muss man schon ein besonderer Solo Mensch sein um das durchzuhalten.
Aha. Dann muß ich wohl so ein "besonderer Solo Mensch" sein, denn ich hab jetzt fast ein ganzes Jahr komplett im Home Office verbracht.

Zugegeben: Ich hab verschiedene Aufgaben: Zum einen programmiere ich ein Tool, zum anderen teste ich Bugs bei einer Webseite, so daß ich täglich 2 verschiedene Tätigkeitsbereiche habe.
Die Arbeitszeiten/Freizeit sind so fließend, daß gerade Überstunden unter den Tisch fallen.
Auch plötzliche dauernde Erreichbarkeit bis in die tiefe Nacht hinein weil zu Hause arbeiten plötzlich als "24/7 Homeoffice" gewertet wird, sind die neuesten negativen Entwicklungen.
Meine Arbeitszeit ist vertraglich geregelt.
Bei uns kommt es nicht so darauf an, daß man pünktlich ist, so daß ich eh des öfteren ~10 Minuten später anfange. dafür mache ich aber auch eine VIertelstunde länge, oder, wenn ich programmiertechnisch einen Lauf habe oder (mental gesehen) einen Abschnitt zu ende bringen muß, auch schon mal ne halbe Stunde, aber dann ist Schluß.

Wenn ich Feierabend habe, habe ich Feierabend. Wenn der Chef dann noch was von mir wollen sollte, wäre das ne Überstunde.
Auch, wenn ich 24/7 da sein sollte und "mal schnell was machen könnte".

In den letzten 2 Jahren gab es einmal einen Fall, wo ein Bug von einem Entwickler gefixt wurde und der idealerweise am selben Tag (nach meiner Arbeitszeit) noch getestet werden sollte. Bei diesem einen(!) Vorfall habe ich mal beide Augen zugedrückt und bin im Standby im Arbeitschat geblieben und hab das dann eine Stunde später ~5 Minuten lang getestet. (ohne konkrete Anweisung übrigens, nur, wei lmir klar war, daß das möglichst schnell getestet werden musste.)

Ausnahmen bestätigen die Regel.
Unfälle werden plötzlich nicht als Arbeitsunfall gewertet und so weiter und so fort.
Hier in Deutschland fände ich das sogar positiv, wenn ich bei einem (dann eben nicht mehr Arbeits-)Unfall zu meinem Hausarzt gehen könnte )oder war das nur, weil der nicht der erste behandelnde Arzt war?)
 

Batze

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Aha. Dann muß ich wohl so ein "besonderer Solo Mensch" sein, denn ich hab jetzt fast ein ganzes Jahr komplett im Home Office verbracht.

Zugegeben: Ich hab verschiedene Aufgaben: Zum einen programmiere ich ein Tool, zum anderen teste ich Bugs bei einer Webseite, so daß ich täglich 2 verschiedene Tätigkeitsbereiche habe.
Wenn du dich darin wohl fühlst und du gerade beim Coden dann deine Ruhe hast, ist doch gut wenn du damit klar kommst.
Wie gesagt, ist nicht jeder zu geboren.
 

knarfe1000

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Stimmt, es gibt immer wieder Berichte, dass Leute wegen dauerhaftem Homeoffice psychische Probleme bekommen haben.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, die Interaktion mit Kollegen ist vielen sehr wichtig. Facetime und co. können das nicht ersetzen. Hinzu kommt, dass es keine strikte Trennung zwischen Arbeit und Freizeit mehr gibt, oder das zumindest so empfunden werden kann.

Natürlich gibt es auch viele, die Homeoffice toll finden und sehr gut damit zurecht kommen.
 

Jakkelien

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HO ist Grausam.
Also jetzt nicht wegen der Arbeit oder der Arbeitszeit oder dem Arbeitsaufkommen.
Aber 8 Stunden das gleiche abzuarbeiten ohne die Kollegen dabei zu haben.
Das geht ein paar Tage gut, aber dann fällt man total in ein Loch.
Wer das mehrere Wochen machen muss, dem kann ich es auch nicht verübeln aufgrund von diversen Psychischen Merkmalen sich Krankzuschreiben.
Also da muss man schon ein besonderer Solo Mensch sein um das durchzuhalten.
Kommt darauf an, wie es der Arbeitgeber organisiert.
Ich kann jederzeit, jeden per Microsoft Teams im Videochat anrufen. Das Äquivalent zur Bürotür.
Damit das klappt, sind natürlich Regeln notwendig. Wer nicht auf bereit steht, wird nicht angerufen (die geschlossene Bürotür).
Es gibt auch diverse Teams-Kanäle in der sich die Mitarbeiter zu Pausenzeiten treffen (das sind quasi die Kaffeemaschine und der Raucherplatz).
Die Mitarbeiter erstellen auch eigene Kanäle. Es gibt einen dort lässt ein Bot Bürohintergrundmusik spielen. Der kanal wird gut besucht.
Großer Vorteil. Du bekommst viel einfacher zu Mitarbeitern Kontakt, die du vorher eigentlich nur aus zufälligen Begegnungen im Bürogang kennst.

Wenn das HO zur Isolation zwingt oder der Arbeitgeber einen Totmann-Schalter einbaut, damit die Maschine Mensch fleißig schaffet... dann ist das Müll.
 

MarcHammel

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Stimmt, es gibt immer wieder Berichte, dass Leute wegen dauerhaftem Homeoffice psychische Probleme bekommen haben.

Der Mensch ist ein soziales Wesen, die Interaktion mit Kollegen ist vielen sehr wichtig. Facetime und co. können das nicht ersetzen. Hinzu kommt, dass es keine strikte Trennung zwischen Arbeit und Freizeit mehr gibt, oder das zumindest so empfunden werden kann.

Natürlich gibt es auch viele, die Homeoffice toll finden und sehr gut damit zurecht kommen.
Ich fand's widerlich. Home Office ist nichts, was ich auf Dauer machen könnte. Zuhause ist mein privater Raum, meine Freizeit und da gehört die Arbeit nicht hin.

Zugegeben, ich hatte nicht wochenlang Home Office, aber der eine Tag pro Woche hat mir gereicht, in dem ich Projekte für die Kiddies und anderes planen musste. Ich bin da einfach nicht produktiv.
 

CooleWampe

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Zugegeben, ich hatte nicht wochenlang Home Office, aber der eine Tag pro Woche hat mir gereicht, in dem ich Projekte für die Kiddies und anderes planen musste. Ich bin da einfach nicht produktiv.
Das ist im eigentlichen Sinne ja kein HO - irgendwie bekommen das die Meisten nicht gewechselt. HO - heißt das man zu Hause arbeitet und NICHT Kinder versorgt etc... - Ich weiß das es zu Corona-Zeiten nicht anders ging, auch bei mir nicht - dies entspricht aber nicht der eigentlich Form von HO. Meine Chefin will auch nie HO genehmigen - da Sie selbst das immer nur nutzt wenn sie Handwerker hat oder irgendetwas macht was eigentlich in der Arbeitszeit passieren sollte ....
 

Loosa

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Finde auch, nicht immer von sich auf andere schließen. =)

Lockdown hat mich Null gestört. Nicht mal eben Schwatzen ist schon doof. Aber Arbeit ist deutlich produktiver. In MS Teams haben wir immer einen Kanal offen, aber bei Smalltalk drehe ich die Lautstärke runter. Arbeite nicht 8h das Gleiche ab und kann mich sonst nicht konzentrieren.

Ich kenne Leute denen im Lockdown die Decke auf den Kopf fiel, und Andere die darin aufblühten. Finde es ziemlich herablassend, als "besondere Sorte Mensch" abgestempelt zu werden, nur weil man mit der Situation kein Problem hat.
 

MarcHammel

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Das ist im eigentlichen Sinne ja kein HO - irgendwie bekommen das die Meisten nicht gewechselt. HO - heißt das man zu Hause arbeitet und NICHT Kinder versorgt etc... - Ich weiß das es zu Corona-Zeiten nicht anders ging, auch bei mir nicht - dies entspricht aber nicht der eigentlich Form von HO. Meine Chefin will auch nie HO genehmigen - da Sie selbst das immer nur nutzt wenn sie Handwerker hat oder irgendetwas macht was eigentlich in der Arbeitszeit passieren sollte ....
Hä? Hast du da gerade was nicht verstanden oder verstehe ich dich jetzt falsch?

Ich habe besagte Tage von Daheim aus gearbeitet, Lernangebote und Projekte geplant. Das war Home Office. In der Zeit habe ich selbstverständlich keine Kinder versorgt oder betreut.
 

Worrel

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Hä? Hast du da gerade was nicht verstanden oder verstehe ich dich jetzt falsch?

Ich habe besagte Tage von Daheim aus gearbeitet, Lernangebote und Projekte geplant. Das war Home Office. In der Zeit habe ich selbstverständlich keine Kinder versorgt oder betreut.
Nun ja, du hast von HO und davon geschrieben, daß du Projekte für Kinder planen musst.
Da die Anzahl der Jobs, in denen man als HO Arbeit Kinderprojekte planen muß, relativ überschaubar ist, geht man als Leser vom Durchschnitt derer aus, die das NICHT beruflich machen und daß du das Kinderprojekt-Planen zusätzlich zu deiner HO Arbeit (oder gar stattdessen) gemacht hättest.
 

MarcHammel

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Nun ja, du hast von HO und davon geschrieben, daß du Projekte für Kinder planen musst.
Da die Anzahl der Jobs, in denen man als HO Arbeit Kinderprojekte planen muß, relativ überschaubar ist, geht man als Leser vom Durchschnitt derer aus, die das NICHT beruflich machen und daß du das Kinderprojekt-Planen zusätzlich zu deiner HO Arbeit (oder gar stattdessen) gemacht hättest.
Wir - und so ziemlich alle anderen Kindertageseinrichtungen auch - hatten zeitweise nur ne Notbetreuung. ^^ D.h. wir waren fast ein Dutzend Erzieher in der Einrichtung, aber "nur" 30 Kinder. Ein ein bis zwei Tage pro Woche gingen dann für das Home Office drauf.

Hat nicht jede Einrichtung so gehandhabt, denke ich. Aber etliche.
 

Worrel

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Wir - und so ziemlich alle anderen Kindertageseinrichtungen auch ...
Es weiß halt bloß nicht jeder, was du beruflich machst, und da geht man beim Erwähnen von Kindern erstmal davon aus, daß es sich dabei um deine eigenen handelt und du nur etwas seltsam zB die familiäre Urlaubsplanung beschrieben hättest. Was dann eben Privattätigkeit statt HO Tätigkeit wäre.
 

MarcHammel

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Es weiß halt bloß nicht jeder, was du beruflich machst, und da geht man beim Erwähnen von Kindern erstmal davon aus, daß es sich dabei um deine eigenen handelt und du nur etwas seltsam zB die familiäre Urlaubsplanung beschrieben hättest. Was dann eben Privattätigkeit statt HO Tätigkeit wäre.
Das Missverständnis hat sich ja nun aufgeklärt. ;)
 
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