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Dune in der Filmkritik: Meisterliche Kino-Lehrstunde für Marvel, Star Wars & Co.

LesterPG

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Habt ihrs jetzt bald? Die Kritiken sind generell gut, daher würde mich interessieren, was euch dran gefällt/nicht gefällt. Oder ist der Film nur gut, weil viele nach der ganzen Zwangspause unglaublich heisshungrig auf ausserhäussliche Unterhaltung sind?
"Ich fand den Film komisch weil Gründe"
könnte man direkt mit in die Riege einsortieren :B

Ein Statement ohne den Hauch einer Begründung ist nicht einmal heisse Luft. ;)
 

Cap1701D

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Der Film ist schrott, weil:
er besteht aus Story-Spotts die relativ lieblos aneinandergereiht sind. Man hat also nicht eine geschmeidige Story sondern Stück-Schnitt-Anderes Stück-Schnitt. Welche Punkte in der Story wurden dafür ausgewählt? Ausnahmslos die, welche sich opulent optisch als auch visuell umsetzen lassen. Und auch diese Umsetzung war meiner Meinung nach gut, aber nicht mehr. Oblivion hat einen schöneren Soundtrack, visuell sind bspw. die letzten drei Star Trek Filme weiter. Das Design ist sehr futuristisch, aber auch das hat man schon besser gesehen. Ich hab mich total über einen Soundtrack mit Dudelsäcken gefreut - zu einem futuristischen Wüstendrama passt es aber mMn nicht und wirke auf mich albern.
Der Film rast durch die Handlung, die einzelnen Spotts werden dann in Zeitlupe langatmig ausgetreten. Die Schauspieler fand ich durch die Bank gut. Wirklich innovativ fand ich die Idee mit den persönlichen Schilden die nur langsame Bewegungen durchlassen...aber letztlich gab es nicht eine epische Schlacht. Das Highlight war ein (relativ) kurzer Mann gegen Mann Fight. Insgesamt enttäuschend. Kein schlechter Film, aber man hat sich viel mehr erwartet.
 

Rdrk710

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Der Film ist schrott, weil:
er besteht aus Story-Spotts die relativ lieblos aneinandergereiht sind. Man hat also nicht eine geschmeidige Story sondern Stück-Schnitt-Anderes Stück-Schnitt. Welche Punkte in der Story wurden dafür ausgewählt? Ausnahmslos die, welche sich opulent optisch als auch visuell umsetzen lassen. Und auch diese Umsetzung war meiner Meinung nach gut, aber nicht mehr. Oblivion hat einen schöneren Soundtrack, visuell sind bspw. die letzten drei Star Trek Filme weiter. Das Design ist sehr futuristisch, aber auch das hat man schon besser gesehen. Ich hab mich total über einen Soundtrack mit Dudelsäcken gefreut - zu einem futuristischen Wüstendrama passt es aber mMn nicht und wirke auf mich albern.
Der Film rast durch die Handlung, die einzelnen Spotts werden dann in Zeitlupe langatmig ausgetreten. Die Schauspieler fand ich durch die Bank gut. Wirklich innovativ fand ich die Idee mit den persönlichen Schilden die nur langsame Bewegungen durchlassen...aber letztlich gab es nicht eine epische Schlacht. Das Highlight war ein (relativ) kurzer Mann gegen Mann Fight. Insgesamt enttäuschend. Kein schlechter Film, aber man hat sich viel mehr erwartet.
Nachdem du doch einige gute Punkte erwähnst, scheint mir das Urteil "Schrott" aber doch viel zu heftig. Sowas wie "Catwoman" oder "Super Bario Bros." ist Schrott, im Vergleich dazu ist Dune doch ein audiovisuelles Meisterwerk :-D

Im Übrigen stimme ich dir zu: Er hat hat es besonders bemerkenswert geschafft, zu schnelllebig und gleichzeitig langweilig zu sein. Auch mir wurden viele Plotpunkte und Figuren im Eiltempo ohne Tiefe abgehakt, während andererseits die einzelne Szene mit ihrem Bildaufbau oft bis ins für mich bis ins unerträglich langsame ausgebreitet wurde.

Unterm Strich sehe ich also ein, wieso die Kritik ihn liebt, mir jedoch hat es nicht gefallen.
 

sauerlandboy79

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AgentDynamic

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Oder ist der Film nur gut, weil viele nach der ganzen Zwangspause unglaublich heisshungrig auf ausserhäussliche Unterhaltung sind?
Ausserhäussliche Unterhaltung.
Das klingt fast so, als würde man seine Sreaminganbieter betrügen.

*Kommt vom Kino zurück und schaltet den Fernseher ein, welcher plötzlich fragt *
Hallo Konsument! Wo warst du die letzten zwei Stunden?
Ich? Nur kurz weg.
Was sind das für Popcornreste an deinem Kragen!?
Ähm ähm...
;D
 

AgentDynamic

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"Doch, eine kleine Warnung: Wer mit bisherigen Werken von Villeneuve wenig anfangen konnte oder grundsätzlich kein Fan eines ruhigen und bedachten Filmstils ist, der wird vermutlich nicht so zufrieden und glücklich aus dem Kino spazieren, wie das bei uns der Fall war. Mochtet ihr "Blade Runner 2049" und "Arrival" nicht, dann seid ihr hiermit vorsichtig gewarnt."
Kommt das nur mir so vor oder ist das ein Stil, welcher heutzutage buchstäblich immer seltener zu sehen ist?
Auch allgemein Film als Kunst anzusehen und als eigenständiges variantenreiches Medium, eine Geschichte zu erzählen.
Zugegeben, Stoff wie Dune ist als Filmemacher eine Herausforderung.
Aber in gefühlt über die Hälfte der Blockbuster von heute geht es sehr laut und blitzend aber ohne richtigen Inhalt zu Gange.
Für viele Zuschauer ist außerdem ein Dialog über 20 Sekunden scheinbar schon belastend und langweilig.
Arrival und Blade Runner 2049 kamen bei Fans und Kritikern gut an aber die Einspielergebnisse waren eher mau, wenn ich mich recht entsinne.
Ist das vielleicht ein Zeichen dafür, das man cineastisch auf ein "Idiocrazy" zusteuert?
 

dessoul

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Kommt das nur mir so vor oder ist das ein Stil, welcher heutzutage buchstäblich immer seltener zu sehen ist?
Auch allgemein Film als Kunst anzusehen und als eigenständiges variantenreiches Medium, eine Geschichte zu erzählen.
Zugegeben, Stoff wie Dune ist als Filmemacher eine Herausforderung.
Aber in gefühlt über die Hälfte der Blockbuster von heute geht es sehr laut und blitzend aber ohne richtigen Inhalt zu Gange.
Für viele Zuschauer ist außerdem ein Dialog über 20 Sekunden scheinbar schon belastend und langweilig.
Arrival und Blade Runner 2049 kamen bei Fans und Kritikern gut an aber die Einspielergebnisse waren eher mau, wenn ich mich recht entsinne.
Ist das vielleicht ein Zeichen dafür, das man cineastisch auf ein "Idiocrazy" zusteuert?

Kommt drauf an, was für eine Art von Kino du meinst. Ich bin schon vor über 20 Jahren mit Alternativ Kinos aufgewachsen. Und die Szene ist so alt wie das Metier Kino an sich. In so gut wie jeder größeren Stadt gibts Kinos, da laufen Filme, die die großen Ketten nicht mal Erwähnung finden.
Oder, wenn es dich wirklich interessiert, es gibt Film Festivals, da kann man viel Experimentelles mitnehmen.

In meiner Studienzeit hatte ich ständig Tuchfühlung mit Studenten, die diesen Zweig gewählt haben, Nachwuchs wirds da also auf längere Sicht auch geben.
Was ich aber interessant finde, ist, dass auch schon Ewig darüber diskutiert wird, dass das Kino eigendlich tot ist, weil man doch so oder so alles (billig oder kostenlos) im Internet anschauen kann. Und doch werden ständig neue Sachen produziert.
Ich für meinen Fall danke für die Rückkopplung an Bewertungen. Ich gedenke, mir den Film anzuschauen (alleine schon aus dem Grund, dass ich die Bücher schon vor Ewigkeiten alle weggelesen habe), bin aber gewarnt, nicht Allzuviel zu erwarten.
 
H

Holzkerbe

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Ein Freund und ich waren gestern im Kino und habe die Buchvorlage (noch) nicht gelesen. Als SciFi-Fan kann ich nur sagen, das Villeneuve hier nach Blade Runner 2049 abermals großartige Arbeit abgeliefert hat. Wir fanden den Film in jeglicher Hinsicht absolut gelungen. Story, Settings, Effekte und der Sound! Ein audiovisuelles Fest. Die Schauspieler konnten zudem durch die Bank überzeugen. Dieser Film ist einer der wenigen, welche fürs Kino gemacht wurden und deshalb auch unbedingt dort zumindest einmal erlebt werden sollten.
 

Fireball8

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Ausserhäussliche Unterhaltung.
Das klingt fast so, als würde man seine Sreaminganbieter betrügen.

*Kommt vom Kino zurück und schaltet den Fernseher ein, welcher plötzlich fragt *
Hallo Konsument! Wo warst du die letzten zwei Stunden?
Ich? Nur kurz weg.
Was sind das für Popcornreste an deinem Kragen!?
Ähm ähm...
;D
Hast du Qualityland von Marc-Uwe Kling gelesen/gehört? :B

Zum Film: war letzte Woche bei uns im "kleinen" Kino zur Preview. Ich habe dann am nächsten morgen realisiert, wie sehr mich der Film geflasht hat und schaue ihn mir demnächst dann nochmal im IMAX-Kino an...die Leinwand beim ersten Schauen war dann doch zu klein :-D
 

Eberhard

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Vorab: Unter dem Strich mochte ich den Film recht gern, trotz einiger Kritikpunkte.

Der größte davon ist die unsägliche Musik von Hans Zimmer.
Ich weiß nicht, aber irgendwie geht mir der Mann mit seinem übertriebenen Hang zum Bombast mehr und mehr auf den Geist. Ich dachte mehrmals "die Szene wäre toll, ohne die bescheuerte Musik bzw. ohne diesen überzogenen Sound".

Irritiert hat mich auch, dass die Atreides-Wohnstatt auf deren Heimatplaneten genauso grau und kahl war, wie die von den Harkonnen gebauten Gemäuer auf Arakis. Da hätte man irgendwie Prachtvolleres/Wohnlicheres erwartet.

Schick waren dagegen die kleinen Sucher-Drohnen. Da kam Spannung auf.
Der langfristige Spannungsbogen begann aber eigentlich erst so richtig in der Wüste. Die Stimmung dort ist so gut eingefangen, dass man in der Tat sehnsüchtig auf den zweiten Teil wartet, der überwiegend genau dort spielen wird.

Das Beste ist die Besetzung der zentralen Hauptfigur Paul.
Absolut gelungen, glaubwürdig und perfekt. Dazu sehr gut gespielt.
 
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Eberhard

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Arrival, der Inbegriff der Langeweile!
Nee, nicht so richtig.
Er zündet nur erst später.
Und er hat einen höheren Realismus-Grad als viele andere. Allein das macht ihn gut, wenn auch nicht spannender. Von daher verstehe ich den "Langeweile"-Ansatz. Aber spannend zu sein, ist auch gar nicht das Ziel von Arrival.
 

bundesgerd

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Habt ihrs jetzt bald? Die Kritiken sind generell gut, daher würde mich interessieren, was euch dran gefällt/nicht gefällt. Oder ist der Film nur gut, weil viele nach der ganzen Zwangspause unglaublich heisshungrig auf ausserhäussliche Unterhaltung sind?

Dann melde ich mich nochmal. Die Story passt genaugenommen auf einen Bierdeckel. Die des Films, da ich das Buch nicht gelesen habe. Leider bleiben auch einige der Hauptdarsteller charaktermäßig blass, gerade der Baron, er ist einfach nur ein A-Loch weil er wohl der Rolle entsprechen muss.
Das sind m.M.n. die grössten Kritikpunkte.
Optisch & akustisch ist der Film aber eine Wucht. Und langweilig war er auch keine Sekunde.
Wer aber einen Action-Film erwartet, wird enttäuscht.
 

hunterseyes

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Es ist halt von der Geschichte her nur der Anfang eines Filmes. Würde mal sagen es müsste ein 3-Teiler sein, damit es als ein Film gesehen werden kann. Die Geschichte wird am Anfang erzählt, man lernt die Geschichjte kennen und dann ist auch schon Ende. Es ist sowas wie in der Schule: Einleitung, Hauptteil, Ende.
Die Einleitung ist also im Kino gewesen, der rEst fehlt noch...
 
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