Diablo 4: Game Director und andere Mitarbeiter verlassen Blizzard

AndreLinken

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weazz1980

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Ist auch richtig so... Die Verantwortlichen haben die Konsequenzen zu tragen, ganz einfach.
 

TheSinner

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Der Game Director war Luis Barriga, nicht Jesse McCree, der Lead Designer. Wohl aus der missverständlichen Headline von kotaku übernommen? buffed.de schreibt richtig: https://www.buffed.de/Blizzard-Firm...-Jonathan-LeCraft-verlassen-Blizzard-1377605/

Komplett korrekt, wird auch von weiteren Seiten wie polygon korrekt berichtet. Keine Ahnung was an der Headline von Kotaku missverständlich sein soll, die ist ziemlich klar ehrlich gesagt aber das mit der PCGames und Englischkenntnissen ist leider schon länger ein schwieriges Thema.
 

Batze

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Da wird wohl gerade ein wenig Hausputz gemacht. Mal sehen wer als nächstes aus den oberen Etagen fliegt.
 

CyrionX

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Wundert mich auch, dass einerseits gesagt wird, es seien keine Gründe angegeben aber PCG trotzdem wissen will, dass gefeuert wurde.
Hätte gerne auch gerne von diesen Geheiminfos erfahren. Quellen dazu?

Ist die Hälfte der Belegschaft im Urlaub oder was passiert gerade mit dem Qualitätsanspruch hier...
 

xaan

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Es ist schwer zu sagen ob das dem Hausputz geschuldet ist oder mangels Fehlenden Einige das Schiff verlassen. :rolleyes:
In diesem Fall eher nicht, denn von den drei genannten Personen stehen zwei mit der sogenannten "Cosby Suite" in Verbindung. Von den Betroffenen, die aus Abscheu gehen, erfährt man vermutlich eher nichts in den Medien, denn das werden ja gerade nicht Leute in leitenden Positionen sein (denn dort hätten sie die Macht etwas zu ändern).
 

Batze

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Ist die Hälfte der Belegschaft im Urlaub oder was passiert gerade mit dem Qualitätsanspruch hier...
hahaha, der ist gut.
Du warst wohl schon lange nicht mehr hier. Also hier geht es bei News die Klicks bringen sollen doch schon lange nicht mehr um Qualität. Nur die Klicks sind endscheidend. Um was anderes geht es hier schon lange nicht mehr.
 

Schalkmund

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Naja, so lang es dem Projekt nicht schadet. Sollte ja nicht mehr allzu lange dauern bis D4 fertig ist und wir sehen können ob's was taugt.
 

xaan

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Naja, so lang es dem Projekt nicht schadet. Sollte ja nicht mehr allzu lange dauern bis D4 fertig ist und wir sehen können ob's was taugt.

Ich würde ja sagen, Blizzard sorgt schon dafür, dass es nicht schadet. Es ist schließlich Blizzard. Die veröffentlichen nix Unfertiges. Aber das alte Blizzard ist ja tot und das neue Blizzard hat mit WC3 Reforged bewiesen, dass sie auf ihre alten Traditionen pfeifen. :(
 

Batze

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Aber das alte Blizzard ist ja tot und das neue Blizzard hat mit WC3 Reforged bewiesen, dass sie auf ihre alten Traditionen pfeifen.
Ach komm. Das war jetzt mal ein (Großer) Fehltritt. Wie lange will man da noch rumreiten?
Diablo2:R bügelt das wieder aus. :top: :X
 

xaan

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Ach komm. Das war jetzt mal ein (Großer) Fehltritt. Wie lange will man da noch rumreiten?
Diablo2:R bügelt das wieder aus. :top: :X

Ich reite darauf rum bis Reforged wieder den selben Featureumfang hat, den das Original hatte. Von mir aus sollen sie ihre neuen Zwischensequenzen im Klo runterspülen. Auf die kann ich verzichten. Aber Features weggenommen kriegen (ohne triftigen Grund)? Nope. Wenn sie keien Bock haben Reforged zu fixen, dann können sie ja wenigstens das Original im Launcher wieder anbieten, sodass man eben dieses spielen kann.
 

Batze

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Ich reite darauf rum bis Reforged wieder den selben Featureumfang hat, den das Original hatte. Von mir aus sollen sie ihre neuen Zwischensequenzen im Klo runterspülen. Auf die kann ich verzichten. Aber Features weggenommen kriegen (ohne triftigen Grund)? Nope. Wenn sie keien Bock haben Reforged zu fixen, dann können sie ja wenigstens das Original im Launcher wieder anbieten, sodass man eben dieses spielen kann.
Ja, kann ich verstehen das du da mächtig sauer bist.
 

CyrionX

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hahaha, der ist gut.
Du warst wohl schon lange nicht mehr hier. Also hier geht es bei News die Klicks bringen sollen doch schon lange nicht mehr um Qualität. Nur die Klicks sind endscheidend. Um was anderes geht es hier schon lange nicht mehr.
Es ist wohl der Funke der alte Erinnerungen ab und zu wiederbelebt. Hier und da gibts mal einen guten Artikel.
In der Menge auch typische Durchschnittskost.

Aber die Häufigkeit an journalistischer Gratis-Beilage ist einfach zu groß geworden als dass man sie noch schön reden kann.
Vielleicht zwingt es sich mir deswegen erst jetzt ins Bewusstsein. Und zwar jedesmal wenn ich aus alter Gewohnheit PCG in die Adressleiste eingebe falls mir gerade langweilig ist

Ja, Zahlen und Geld regieren so einiges.
Ich versteh nur nicht, wieso die Zahlen der Kommentare, die selten eine 10 übersteigen, nicht als Alarmzeichen gesehen werden. ( Und wenn doch, dann ist es zu oft noch Kritik am Artikel selbst.)

Ich will keine Hiobsbotschaft überbringen, aber eine Click-Wirtschaft kann sich höchstens ein Youtuber-Netzwerk leisten, jedoch kein Magazin, das von Langzeitmitgliedern lebt (Ich habe noch Kisten von PCG/H auf dem Dachboden) und nicht prominent von Suchalgorythmen auf einer Plattform präsentiert wird.
Nur da funktioniert Click-bait ("Novelty-Drive", "Sensation Seeking")
Die Leser sind doch schon auf der Seite! Wozu Clickbait und qualitätsverletzende Recherche?
Wer das nicht versteht, in welcher Position auch immer, hat hoffentlich eine super Ausrede für sein/Ihr zukünftiges Resumée

PS: Ich weiss ich schreibe nur für mich selber. Als wenn ein User Beitrag wirklich ein Clickbait orientiertes Unternehmen zum Umdenken bewegen könnte.
Ich sympathisiere mit den Redakteuren, die unter diesem System leiden. Denke aber auch: Es ist jeder für sich selbst verantwortlich. Ich, der diese Seite noch ansteuert und jede(r) Redakteur/in der sowas gegen die eigenen Ansprüche noch mitmacht
MfG
 
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Batze

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@CyrionX
Gut gesprochen.
Wir verstehen hier eh schon lange nichts mehr, vor allem noch die paar Übrig gebliebene Stammuser.
Das Dumme ist nur, wir sagen, geben auch Verbesserungen Vorschläge an und so weiter, aber wir stoßen gegen eine Wand. Niemanden interessiert es. Wirklich Niemanden.
PCGames ist nur noch X. Wahl bei Computec, nur noch um Werbung zu vertreiben.
Merkst du schon daran als es um das Neue Forum ging, also die Software. Nicht PCG also wir hier waren die ersten, sondern erstmal PCGH.
Nichts gegen PCGH, im Gegenteil, aber da siehst du schon wo die Prioritäten gesetzt sind. PCG ist schon lange nicht mehr die Nr. 1 intern bei Computec.
Es würde mich auch gar nicht Wundern wenn Computec PCG bald abstoßen würde.
Wie gesagt, als Werbeplattform weil ehemalige Top PC Gamer Plattform wohl noch ganz gut, aber sonst, naja.
Es dümpelt eben noch so vor sich hin. Nicht mehr und auch nicht weniger.
 

Maria Beyer-Fistrich

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Es würde mich auch gar nicht Wundern wenn Computec PCG bald abstoßen würde.

Ich kann dich beruhigen, das wird nicht passieren.

Natürlich benötigt jede werbefinanzierte Seite Klicks, die Alternative ist eine Paywall. Neben den News gibt es aber noch jede Menge andere Artikel hier auf der Seite:


https://www.pcgames.de/Tests/

Und das kostenlos.
 

Batze

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Bast3l

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Das ist doch mal ein Wort.


Vollkommen richtig. Die Frage ist nur wie man sich die holt. Per guter Recherche und damit Top Artikel oder durch RTL/BILD Niveau Überschriften.

Und momentan hat man hier leider den Eindruck das letzteres mehr Einzug hält.
Würde auch schon helfen, wenn man auf den Hinweis hin die Meldung angepasst hätte z.B. :rolleyes:
 

Batze

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Würde auch schon helfen, wenn man auf den Hinweis hin die Meldung angepasst hätte z.B. :rolleyes:
Ach es geht doch nicht um eine News hier, es geht um News permanent die so dahingeschustert werden. Das kann doch jeder sehen und jeden Tag regen sich die User darüber auf.
Wenn das selbst die Chefredakteurin hier nicht sieht und sich mit BlaBla rausredet, ja dann weiß ich auch nicht mehr wo das hinführen soll.
Dann kommt sie mit Paywall. Ja schön, aber womit denn? Da fehlt doch das Personal für. Hat PCG doch gar nicht um Qualität so zu bringen das man es per Paywall verkaufen könnte.
Alles nur Gerede um den heißen Brei.
 

Batze

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Ja danke. Du hörst dich leider an Wie Frau Merkel. Und das meine ich natürlich ohne dich selbst zu beleidigen, war nur ein Beispiel von immer das gleiche Runterreden.
Ja toll, da sind einige Artikel die recht nett sind.
Aber gleichzeitig gibst du mir auch recht mit deinem post, das da einiges nicht so stimmt.
So wie in etwa, ja da ist viel Klickibait aber das gleichen wir mit ein paar anderen Artikeln aus.
Genau das ist deine Kern Aussage seit mehreren posts.
 

Maria Beyer-Fistrich

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Das wird kein kohärenter Austausch mehr. Wenn Dir die aufwendigen Artikel der Kollegen nicht gefallen, dann ist das schade.

Den universellen Clickbait-Vorwurf kann so nicht nachvollziehen. Schlagzeilen müssen interessant sein, sie dürfen nur nichts versprechen, was der Artikel dann nicht liefert. Von Überschriften im Stil der Adels-Zeitschriften oder … „und ihr werdet nicht glauben, was dann geschah“, sind wir meilenweit entfernt.

Wir veröffentlichen im Schnitt zwischen 700 und 800 Artikel im Monat (News, Video, Tests, Tipps, Specials und Kolumnen). Dass sicherlich auch Fehler passieren, sollte dabei klar sein. Hier arbeiten Menschen. Ich bin super stolz auf alles, was das Team hier jeden Tag leistet.

Da musst Du nicht gleich die Merkel-Keule schwingen.
 

Batze

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Wenn Dir die aufwendigen Artikel der Kollegen nicht gefallen, dann ist das schade.
Habe ich doch nie behauptet. Da sind sogar einige Perlen dabei.
Den universellen Clickbait-Vorwurf kann so nicht nachvollziehen. Schlagzeilen müssen interessant sein, sie dürfen nur nichts versprechen, was der Artikel dann nicht liefert. Von Überschriften im Stil der Adels-Zeitschriften oder … „und ihr werdet nicht glauben, was dann geschah“, sind wir meilenweit entfernt.

Tja, und da bist du dann Kilometerweit weg von der Community.
Darf ich dir jeden Monat die Artikel in dein Postfach reinreichen wo die User (nicht ich) denken das es eher Klickbait ist?
Dein Postfach wird Überquellen.
Aber du hast recht, das wird kein Reeller Austausch. Ich schick dir dann lieber die News in dein Postfach rein. Mal sehen ob du es dann kapierst.

liebe grüße
 

Zybba

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@Batze
Kritik schön und gut. Übe ich selbst auch öfter hier mal an den News oder irgendwelchen anderen redaktionellen Dingen.

Leider bekomme ich bei dir immer öfter den Eindruck, dass du deine Gesprächspartner entweder nicht verstehst oder missverstehen willst.
Dabei ist recht egal, um welches Thema es geht.
Dazu kommen dann Respektlosigkeit und Ignoranz deinerseits dazu. Obendrein noch sich wiederholende Totschlag-Floskeln wie "Basta" und "Faktum".

Natürlich erfüllt Rumdiskutieren an sich schon irgendwelche Bedürfnisse. Ist bei mir genau so wie bei vielen anderen hier sicher auch.
Leider ist es mit dir unheimlich schwierig, wie Maria es ja gerade auch schon sagte. Denn mit Vernunft oder Argumenten kommt man bei dir in der Regel nicht weit.
Das ist schade.
 

Batze

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Teils hast du recht.
Aber ich lass mir ungerne ein A für ein O verkaufen. Das funktioniert bei mir nicht.
Und mit den Gesprächspartner, ja, könnte ich genauso andersrum sagen. Also das man mich nicht verstehen will, mich ignoriert und versucht mir auf die Sanfte Tour weiszumachen das ich doch Unrecht habe und lieber die Friede Freude Eierkuchen Fahne schwenken sollte.
Ich glaube ich bin einer der wenigen hier der auch mal seine Fehler zugibt und sich auch mal Entschuldigt, mach ich auch gerne, aber ich lass mich nicht für Blöde verkaufen. Das zieht bei mir nicht mehr.
Und wenn ich manchmal zu weit gehe, dann bestimmt nicht aus Boshaftigkeit. Sollte man doch so langsam wissen bei mir.
Und das andere, mit Vernunft und Stichhaltigen Argumenten kommt man bei mir immer an.
 

ZAM

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Für eine allgemeine Kritik zu Inhalten, Darstellung oder Formulierung von Artikeln haben wir ein Forum. Dass es in Artikelkommentaren gesehen wird ist nicht immer gegeben und das ist ein Ausgangspunkt, den ihr sicher auch nicht gut findet. Besser aufgehoben sind Anregungen und Kritik zu den genannten Punkten in unserem Support-Forum für die Webseite. :)

Irgendwelche Vergleiche aus dem Schwurbler-Sektor sind übrigens unabgebracht und nicht förderlich für den Fortbestand von Accounts. Da hilft auch kein "Nicht als Beleidigung gemeint" - Provokationen sind keine Kritik und ich bitte das in der Form zu unterlassen. Danke.
 

Zybba

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Teils hast du recht.
Aber ich lass mir ungerne ein A für ein O verkaufen. Das funktioniert bei mir nicht.
Und mit den Gesprächspartner, ja, könnte ich genauso andersrum sagen. Also das man mich nicht verstehen will, mich ignoriert und versucht mir auf die Sanfte Tour weiszumachen das ich doch Unrecht habe und lieber die Friede Freude Eierkuchen Fahne schwenken sollte.
Ich glaube ich bin einer der wenigen hier der auch mal seine Fehler zugibt und sich auch mal Entschuldigt, mach ich auch gerne, aber ich lass mich nicht für Blöde verkaufen. Das zieht bei mir nicht mehr.
Deine Gesprächskultur macht es deinem Gegenüber einfach unheimlich schwierig.
Einfach mal als Beispiel neben der aktuellen Diskussion mit Maria und dem Merkel Vergleich:
Du redest hier von Fakten. Die fordern dann mehrere SC Nutzer und ein Redakteur ein. Nur gehst du weder nennenswert darauf ein, noch lieferst du sie.
Also weder Fakten, Relativierung, Einordnung oder Entschuldigung.

Und wenn ich manchmal zu weit gehe, dann bestimmt nicht aus Boshaftigkeit. Sollte man doch so langsam wissen bei mir.
Der Meinung bin ich auch. Nur deswegen hab ich meinen Post auch verpasst. Wenn ich wüsste, dass du das aus Boshaftigkeit machst, hätte ich mir den Stress nicht angetan. Dafür gäbe es dann ja die Ignore Liste.



Sorry für das Entern des Threads hier!
 

CyrionX

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Den universellen Clickbait-Vorwurf kann so nicht nachvollziehen. Schlagzeilen müssen interessant sein, sie dürfen nur nichts versprechen, was der Artikel dann nicht liefert. Von Überschriften im Stil der Adels-Zeitschriften oder … „und ihr werdet nicht glauben, was dann geschah“, sind wir meilenweit entfernt.
Um dem Thema etwas sachliche Substanz zu verleihen
1. Interessant ist nicht dasselbe wie reizend ( im Sinne von Reiz).
Ein interessanter Titel erzeugt kognitives Interesse, ein "reizender" Titel hingegen suggeriert eine höhere gefühlte Wichtigkeit als der Inhalt es zulässt und nötigt den Leser damit zu klicken. Im Grunde beschreibt dies das "Top-Down, Bottom-up"- Prinzip der Wahrnehmungspsychologie.
Als Beispiel nehme man einen Clickbait-Artikel:
Folgt der Leser dem Link nicht wird er mit dem Gefühl des FOMO (Fear of missing out) bestraft, klickt er hingegen, erlebt er nur die "Belohnung" der ausbleibenden Bestrafung (Omission)
Ob im Titel nun steht: "und ihr werdet nicht glauben..." oder "Fortnite: Superman macht das Battle Royale unsicher - Das müsst ihr wissen" macht hier keinen Unterschied mehr.
Der Leser muss per se gar nichts wissen. Die Behauptung erzeugt demnach einen Übergriff. Ich finde die Leser sollten sich auch nicht wehren müssen gegen das Gefühl etwas total wichtiges zu verpassen und eine Belohnung sollte frewillig sein ohne, dass man zu "seinem Glück verholfen wird" . Zudem der wissenschaftliche Konsens: Belohnung ist effektiver als Bestrafung, da Belohnung mit Motivation und Bestrafung mit Vermeidung arbeitet (Ich will vs ich will nicht)

Ein Interesse kann man auch durch aktivierenden Inhalt im Titel erzeugen ohne darin alles vorwegzunehmen. Passt der ganze Inhalt des Textes jedoch in den Titel, entsteht natürlich eine Enttäuschung (Violation of expectation) wenn im Artikel nichts weiteres von Belang mehr steht und der Leser vermeidet dies in Zukunft. Dadurch wird der Author "gezwungen" bei solchen Info-Happen durch Reize und Emotion anstatt information den Leser zum anklicken zu bewegen, denn die eigentliche Information soll sich im Artikel verbergen.
Das macht der Leser auch, denn dagegen anzukämpfen erzeugt Stress und Frust. Er/Sie wird oft aber mangels Informationsgewinn trotzdem frustiert. Ein selbstverstärkendes Gefühl (Selbstwirksamkeit) gleicht dies zwar wieder ein wenig aus, die Aversion gegen den Click-Reiz wurde trotz alledem, je nach Individuum, hintergründig verstärkt.

[Um es anders zu verdeutlichen: Auf einer party ruft jemand ganz laut "HEY ACHTUNG" und alle drehen sich um: " Wir haben keine Servietten mehr!". Und jeder ist genervt von der unnötigen Aufregung.
Leider funktioniert das dann auch die nächsten 10 male und jedesmal drehen sich die meisten um, denn es könnte immer sein dass doch etwas passiert ist. Das wäre "Top-Down" bzw "Bait" auf Wahrnehmungsebene]

Und den (Bait) sehe ich leider geben. Die genaue Formulierung ist nicht so entscheidend wie das genutzte psychologische Prinzip. Auch gibt es für diese Methode eine Spannbreite von gering bis extrem, wobei "mittel" nur relativ gesehen "besser" ist.
Zudem ist es aber nur ein Defizit, die hier angesprochene Problematik beinhaltet noch weitere wie
aufgeblähte Texte, mangelnde Recherche, faktische Fehler (falsche Personen, falsch übernommen), "Messen mit zweierlei Maß" und Interpretationen im Titel, die realitätsverzerrend sind und unnötig aufwiegeln.
Die Aufzählung der Probleme klingt hier so negativ und apokalyptisch, es soll aber im Rahmen dessen gesehen werden um was es hier gerade geht: Defizite aufzuzeigen und anzusprechen, ohne die positiven Aspekte abgesprochen zu bekommen.

(In kürzeren Worten hat Batze unter anderem diesen Sachverhalt angeprangert, wie viele andere in der Vergangenheit bereits auch).

2.
Dass sicherlich auch Fehler passieren, sollte dabei klar sein. Hier arbeiten Menschen. Ich bin super stolz auf alles, was das Team hier jeden Tag leistet.
Das ist ein gutes Beispiel für eine Relativierung und Verzerrung des Streitpunkts (Framing). Es geht nicht darum, dass niemand gute Arbeit leistet oder keine Fehler macht, noch um die Beziehung zwischen Fr. Beyes-Fistrich und den Mitarbeitern (Transfer auf die soziale/emotionale Ebene).
Es ist eine Wegführung vom Themenkern anstatt auf die Problematik einzugehen (Selektive Aufmerkamkeitssteurung)
Dies gleicht der Rethorik, so wie sie auch täglich in der Politik praktiziert wird. Dies hat @Batze dazu verleitet es mit einem Merkel-Vergleich auszudrücken. (Es wäre sicher sinnvoller gewesen wenn nur von "vermeidender Rethorik" die Rede gewesen wäre ohne Personen zu vergleichen was eine emotionale Aufladung erzeugt und zu Recht abgelehnt wird.)

3. Es hat zumindest für mich den Anschein, dass wenn auf Kritik eingegangen wird:...
- bestenfalls eine faktisch Klarstellung/Erklärung im Forum erscheint, was ich begrüße,
- so wie hier ausgewichen und die Möglichkeit eines Problems substantiell verneint wird,
- schlimmstenfalls nichts passiert und Fehler/Kritik schlichtweg ohne Erläuterung bestehen bleibt.

Die letzteren Punkte stehen für keine gute Lösung. Auch wenn es in Wirklichkeit einen anderen Grund für ein Problem geben sollte als wie vom Leser vermutet, sollte dem nachgegangen werden. "Es gibt kein Problem" wird dann als herablassend interpretiert, erzeugt Hierarchie und vermittelt ein Gefühl von Bedeutungslosigkeit.
Ein "Nicht-reagieren" stattdessen lässt den Artikel verwahrlost erscheinen, fast als wäre es ein Produkt vom Laufband. Auch suggeriert es dem Leser ein Desinteresse des Autors an seiner journalistischen Weiterentwicklung wenn Kritik ignoriert wird. Das alles ungeachtet der objektiven Realität dahinter, ob dem wirklich so ist.

=>
Mit der Zeit sammelt sich Frustration aus verschiedenen Quellen und entläd sich dann wie hier an einzelnen Artikeln. Es geht hier gar nicht mehr um nur genau diesen Artikel sondern eine systematische Unzulänglichkeit, die sich sichtbar und täglich durch nicht alle aber (zu) viele Artikel zieht.
Natürlich gibt es eine von oben gegebene komerzielle Ausrichtung, niemand hier arbeitet für Lau.
Ob diese Ausrichtung aber wirklich in die richtige Richtung zeigt darf jederzeit hinterfragt werden und wird es von den Lesern auch.
Ich kann es also nicht nachvollziehen, warum dem kein Gehör geschenkt werden soll, ausser natürlich, diese Gruppe an Lesern sind nicht mehr von Belang.
Realistisch wäre das wenn Printausgaben/Abos nicht mehr das primäre Geschäftsmodell sind und Werbung diesen Platz einnimmt. Dann wird durch andere Mechanismen als Kundenbindung der Gewinn erhöht und reine Nutzen/Aufwand Kalkulationen gewinnen an Bedeutung ( mehr und weniger zeitintensive Artikel).
So wie man es im BWL Kurs eindeutig lernt.
Was dort jedoch nicht gelehrt wird ( wurde) ist Nachhaltigkeit, wie wir es aktuell alle miterleben dürfen.
Und in diesem Falle könnte man von einer psychologischen Nachhaltigkeit sprechen.

Ich glaube, dass Gewinn und Nachhaltigkeit vereinbar sind.
->Den Leser nicht indirekt nötigen sich frustrieren zu lassen bis die Leine reisst und er sich verabschiedet.
->Stattdessen ein Magazin darstellen, dass man aus Lust anstelle von Gewohnheit ansteuert.
->Ein Magazin, das sich von anderen durch "xyz" absetzt. So wie früher Zahnpasta-Wärmeleitpaste, Lüfter-Hovercrafts und Gurkenschneider, Humor im Allgemeinen, Trend setzend anstatt nur Trend folgend und Artikel die für sich stehen.
(-> Damit könnten auch günstige Alternativen zur Werbung realisiert werden, als Vergleich "Golem Pur ( auch Computec), Computerbase Pro", wofür ein Leser gerne zahlt wenn das Angebot auch stimmt. Hier stellt man sich mit "alles kostenlos" ein wenig selbst das Bein da man sich selbst Anreize nach oben wegnimmt)

Im Moment fühlt es sich aber noch leider an wie.... "Wir sind Clicker und sollen clicken und dafür bekommen wir Häppchen an infos um die Zeit totzuschlagen. In den Kommentaren steht auch nichts interessantes, also meist eigentlich nichts (0) , also warum soll ich schon kommentieren, es liest und antwortet sowieso kaum einer.."

Danke fürs lesen, mir hat der Text geholfen einiges für mich klarzustellen und zu verarbeiten und es liegt an mir ein für mich passendes Angebot zu suchen wenn mir meine aktuelle Option nicht gefällt. Ich hoffe niemand fühlt sich hierdurch beleidigt oder emotional gekränkt, denn dieser Text entspringt nur meiner Wahrnehmung und meinem erlernten sachlichen Verständnis.

MfG
 
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