Bitte um Teilnahme an meiner Umfrage (Masterarbeit)

Raptor-Gaming

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Hallo liebes Forum,

nach einigen Jahren meiner Abstinenz bin ich wieder zurück und habe eine kleine Bitte. Da ich aktuell meine Masterarbeit schreibe, besser gesagt - fast fertig bin, muss ich zur Überprüfung meiner Hypothesen eine Umfrage durchführen. Das Thema beinhaltet Sachen wie Dynamic Pricing, Kaufverhalten und Preiswahrnehmung.

Ich würde mich freuen, wenn ihr euch 5 bis max 10 min nehmen würdet und möglichst ehrlich (bitte bitte
) die Fragen beantwortet würdet. Ihr müsst nichts ausfüllen, einfach nur durchlesen und einen weniger Klicks machen.


Link: ...

Ich danke schon mal im Voraus für jeden, der sich dafür etwas Zeit nimmt

Falls der Link nicht funktioniert sollte, bitte Bescheid geben, manchmal spinnt die Seite etwas.

Raptor
 
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LOX-TT

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Falls der Link nicht funktioniert sollte, bitte Bescheid geben, manchmal spinnt die Seite etwas.

Sorry aber die Links musste ich entfernen, da auf PCG diese nicht mehr gestattet sind

Begründung ist folgende
Unter anderem gab es in den vergangenen Jahren mehrfach Versuche kommerzielle Umfragen zu Marktforschungszwecken im Forum als Umfragen zu Master-Arbeiten unterzubringen. Weil wir keine Kontrollmöglichkeit der tatsächlichen Verwendung haben, wurde beschlossen Verlinkungen zu externen Umfragen generell nicht mehr zu gestatten.
 
TE
R

Raptor-Gaming

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Ok, Schade. War eigentlich wirklich nur für meine Masterarbeit, aber Regeln sind halt Regeln
 

Batze

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Ok, Schade. War eigentlich wirklich nur für meine Masterarbeit, aber Regeln sind halt Regeln

Ich muss allerdings sagen, von so gut wie fast alles dieser sogenannten Uni Umfragen bist du einer der ganz ganz wenigen die sich mal danach Melden und ein Fedback abgeben, auch wenn es leider Negativ für dich ausgegangen ist, das hat schon etwas.
Die meisten melden sich nämlich nie wieder.
Eventuell warst du ja mal einer der wirklichen Wenigen die es Wert waren deine Master zu unterstützen und zu untermauern.
Tut uns leid das es davor so viele gab die das hier ausgenutzt haben und du hier jetzt der Leidtragende bist und das in deine Arbeit nicht mit einbinden kannst.

Aber @LOX-TT hat da schon richtig reagiert, wie auch die gesamte PCG Führung, es wurde einfach zu viel und zu Undurchsichtig.
Ich selbst habe das schon des längeren gefordert, weil es so nicht mehr ging.
 

Spiritogre

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Ich muss allerdings sagen, von so gut wie fast alles dieser sogenannten Uni Umfragen bist du einer der ganz ganz wenigen die sich mal danach Melden und ein Fedback abgeben, auch wenn es leider Negativ für dich ausgegangen ist, das hat schon etwas.
Die meisten melden sich nämlich nie wieder.
Die meisten haben genau einen Post. Die melden sich halt in allen Foren an und posten ihre Umfrage und das war es. Das ist schon was anderes, wenn ein altgedienter Nutzer so etwas macht.

Allerdings muss ich zugeben, bei vielen dieser Umfragen wundere ich mich, dass die Themen für eine Bachelor oder gar Master Arbeit zugelassen wurden, weil sie einfach viel zu trivial sind. A la "was denkt ihr über eSport". Das sieht dann schon sehr nach Betrugsmasche aus bzw. eben Konsumentenbefragung.
 

Herbboy

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Die meisten haben genau einen Post. Die melden sich halt in allen Foren an und posten ihre Umfrage und das war es. Das ist schon was anderes, wenn ein altgedienter Nutzer so etwas macht.

Allerdings muss ich zugeben, bei vielen dieser Umfragen wundere ich mich, dass die Themen für eine Bachelor oder gar Master Arbeit zugelassen wurden, weil sie einfach viel zu trivial sind. A la "was denkt ihr über eSport". Das sieht dann schon sehr nach Betrugsmasche aus bzw. eben Konsumentenbefragung.
Du machst da einen dicken Fehler und gehst davon aus, dass die Arbeit nur aus der Umfrage und deren Ergebnissen besteht. Ich weiß nicht, ob du studiert hast oder viele kennst, die studiert haben, aber bei mir war beides der Fall, und in vielen Fächern sind Umfragen EIN Teil einer Haus- oder Abschlussarbeit, und zwar naturgemäß in Fächern, in denen man auch später im Job oft Dinge auf Basis von Studien/Umfragen bewerten muss.

Wenn du eine Bachelorarbeit zum Thema "eSport - Sport oder nicht?" schreibst, dann kannst du neben zig anderen Dingen, die Du aus wissenschaftlichen Arbeiten und eigenen Überlegungen ziehst, eben AUCH eine eigene Umfrage machen, um zu zeigen, dass du auch selbst was auf die Beine stellen kannst, oder auch um zu zeigen, wie die "Gamergemeinde" denkt, da es bisher nur anerkannte Umfragen in der Gesamtbevölkerung gibt. Die Ergebnisse und deren Einordnung wären dann halt eines von zB 12 Kapiteln in der Arbeit.

Außerdem sind Umfragen in wissenschaftlichen Arbeiten bei Studenten gar nicht so ohne, denn die Profs bewerten auch, ob du die Fragestellung gut gewählt hast, wie Du selbst die Repräsentativität der Umfrage einschätzt und wie gut du bei der statistischen Methodik vorgegangen bist usw. - manche Profs oder Studiengänge verlangen nämlich für eine Abschlussarbeit einen "praktischen" Teil, das kann dann eine Umfrage sein oder auch eine eigene Mini-Studie oder ein Kapitel, in dem man über ein Praktikum zu dem Thema berichtet.

In eSport-Beispiel würde der Prof zB ganz genau schauen: hat der Student verstanden, dass er - wenn er die Umfrage in 10 Gamingforen schaltet - vor allem DIE Leute erreicht, die zum einen "Gamer" sind UND auch noch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit oft online sind UND zum Typus Mensch gehören, die noch so was veraltetes wie "Foren" besuchen? Der Student dürfte diese Umfrage also niemals überbewerten und sagen "80% der spielenden Bevölkerung findet, dass eSport ein echter Sport ist" oder so was. Schon gar nicht, wenn er nur zwei Antwortoptionen hat, die einem fast schon eine bestimmte Antwort aufdrängen wie "Das ist NIEMALS im Leben ein Sport" sowie "Naja, es ist eher ein Sport als kein Sport". Würde er diese beiden Fehler begehen, hätte das Kapitel mit der Umfrage 0 Punkte verdient ;)


Natürlich kann es gut sein, dass hinter vielen der hier geposteten Umfragen Marketingfirmen steckten. Aber viele Umfragen wurde dies sicher zu unrecht unterstellt. Entweder weil die Frage sowieso nichts mit Marketing zu tun hatte oder die Umfrage so "mies" gemacht war, dass keine Firma der Welt dafür auch nur einen Cent bezahlen würde, oder aber weil der Student einfach nur aus Lernzwecken eine "Marketing"-Studie erstellen soll. Denn wenn man später in einer Firma als BWLer oder mit einem ähnlichen Studium nicht weiß, wie die Ergebnisse aus den Marketing-Studien zustande kommen, kann man nicht mitreden. Die beste Methode, dies zu lernen, ist selbst eine "Marketingstudie" zu machen - das heißt aber nicht zwingend, dass die Uni diese "Studie" auch kommerziell verwertet. Letzteres kann zwar auch passieren, aber das würde ich dann nicht dem Studenten vorwerfen, der eine Umfrage erstellt. ;)

Ich selbst hab übrigens mal für eine Hausarbeit eine Umfrage zur Zufriedenheit der Behandlung in Ambulanzen von Krankenhäusern gemacht. Das hätte man auch als "Marketing"-Analyse an die Krankenhäuser "verkaufen" können, aber so war es halt nicht, allein schon weil dazu viel zu wenig befragte Leute zusammenkamen. Es ging nur darum, dass der Prof sieht, ob man das Erstellen und vor allem das Auswerten einer Umfrage beherrscht, denn wer DAS kann, der kann auch Studien idR gut einschätzen und analysieren, was noch viel wichtiger ist. Bei mir war das Fach Gesundheitsökonomie, da hat man viel mit Studien und Ergebnissen aus Umfragen zu tun, um herauszufinden, wie man das Gesundheitssystem verbessern kann oder auch - falls man im Krankenhausmanagement arbeitet - wie man Kosten einsparen kann und gleichzeitig die Behandlungsqualität aufrecht erhält. Dabei spielen im Gegensatz zu reinen BWLern auch Dinge eine Rolle, die mit der Zufriedenheit des Personals zu tun haben - und das kann man u.a. durch Umfragen unterstützen.
 
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Spiritogre

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Es ging schon um die Fragen in besagten Umfragen, die viel zu trivial waren um irgendeinen Wert zu haben. Und natürlich ist mir klar, dass so eine Umfrage nur dazu dienen kann eine einzelne bestimmte Aussage zu untermauern. Ich fand das generelle Niveau halt einfach ziemlich schlecht.
 

Herbboy

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Es ging schon um die Fragen in besagten Umfragen, die viel zu trivial waren um irgendeinen Wert zu haben.
Ich habe dir doch jetzt lang und breit versucht zu erklären, dass genau das bei Abschlussarbeiten eben oft der Fall ist: man soll nur in einem KLEINEN Teil der Arbeit zeigen, dass man die Methoden kennt und beherrscht, mehr nicht. Die eigentliche Frage ist dabei oft sogar eher Nebensache und nur ein Nebenkapitel, das mehr oder weniger zum Hauptthema passt. Ich kenne "sogar" Arbeiten, in denen Leute eine eigene Umfrage eingebaut haben, die sie nur in 3-4 Sätzen zusammenfassen und die Umfrageergebnisse in den Anhang packen.

Und natürlich ist mir klar, dass so eine Umfrage nur dazu dienen kann eine einzelne bestimmte Aussage zu untermauern. Ich fand das generelle Niveau halt einfach ziemlich schlecht.
Genau das spricht dann ja eher gegen etwas Kommerzielles ;) Früher gab es ja viele Umfragen, da waren viele dabei, die sehr umfangreich waren und bei denen man nichts rund um "Marketing" erkennen konnte. Bei anderen gab es 4-5 Fragen und dann kam eine, die gar nicht zum Rest passte a la "was wäre Dir ein DLC-Kauf maximal wert?", wo man schon eher Marketing vermuten konnte.

So oder so war der Punkt, dass du nicht von der Umfrage darauf schließen kannst, wie Umfrangreich das Thema der gesamten Arbeit ist, außer derjenige schreibt "Mein Master-Thema lautet..." - das wirst Du ja wohl sicher einsehen. ^^

Wobei auch trivial erscheinende Themen extrem umfangreich werden können, wenn sie wissenschaftlich sein sollen und man weiß, was der Prof fordert. Eine Abschlussarbeit mit dem Thema "Was denken Gamer über eSport?" (laut Dir ja trivial) z.B. würde ja nicht einfach nur die Ergebnisse dieser Umfrage ausbreiten und auf 40 Seiten rumlabern, was man auch in 10 Sätzen sagen könnte. Sondern da würde man vermutlich etwas über die Historie von Games von Single- hin zu Multiplayer schreiben, über LAN-Parties, Clans, erste kommerzielle Wettbwerbe, dazu der Versuch, zu definieren, was "Gamer" denn sind usw. und das alles natürlich belegt durch Quellen und erst dann langsam darüber übergehen, was eSport ist, beliebte Games beschreiben und dann dazu kommen, wie Gamer darüber denken und welche Diskussionen es beim Normalbürger gibt, u.a. auch ob es ein Sport ist oder nicht usw., und alles halt auch stets mit anerkannten Quellen untermauert - das ist alles andere als trivial, und die Umfrage wäre nur ein winziger Teil der Arbeit. ;)
 
TE
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Raptor-Gaming

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Also, erstmal Danke für die netten Worte. Ich kann schon verstehen, dass Foren oft ausgenutzt werden, weil viele Studis einfach auf ihre Anzahl der Befragten kommen wollen und natürlich den einfachsten Weg suchen. Ich habe eigentlich eine gute Anzahl zusammen, dachte nur halt, dass ich in diesem Forum so lange unterwegs bin, man findet noch ganze alte Beiträge von mir, wo es, glaube ich, noch Themen aus der 10ten Klasse sind. Da war ich 16 und heute 29 :D

Naja hat leider nicht funktioniert. Wenn jemand sagt, hey, ich würde es doch machen, kann ich auch gerne außerhalb von PCG Forum den Link schicken. Mir gings mehr darum, Menschen in der Studie zu haben, die mich persönlich nicht kennen. Einfach aus dem Grund, dass ich dann bei der Auswertung die Ergebnisse nicht im Vorfeld erahne, was die Sache nochmal spannender macht.

Die Umfrage ist wirklich nur ein Teil der Arbeit. Ich weiß leider nicht, wie es an jeder Uni ist, aber bei uns gibt es drei Möglichkeiten.
1) Die Forschungsfrage wird mathematisch bewiesen oder man leitet ein neues Model her
2) es gibt einen empirischen Teil (wie bei mir)
3) viele Literaturquellen, die das Thema von allen Seiten beleuchten (eher selten vertreten)

Das ist natürlich von der Uni zu Uni unterschiedlich. Ich werde auch später keine Umfragen im Job auswerten :D

Meine Arbeit war so aufgebaut, dass ich ca. 30 Seiten Theorie schreibe, danach kommt der methodische Teil, Hypothesenerstellung, Umfrage, Auswertung, Fazit, Prognose und Validieren. Gibt natürlich unterschiedliche Arten von Umfragen. Meine muss die Hypothesen bestätigen oder ablehnen und natürlich ein paar Diagramme abgeben, weil ich eben nicht irgendwas behaupten kann, ohne es wissenschaftlich zu belegen.
 
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