Birds of Prey: DC-Film mit Harley Quinn stellt Negativrekord auf

Herbboy

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Wenn du Ahnung von DC Comics hättest, dann wüsstest du, dass die Ur-Version dieser Story kein feministischer, emanzipations- Schwachsinn ist und war. Und DAS ist das Problem.

NEUE Filme, NEUE Serien usw. sind mit Frauenpower etc. so erfolgreich weil sie NEU sind. Und deshalb auch Spaß machen. Aber niemand kann es gebrauchen, wenn alte Helden oder Comics "angepasst" werden. Dafür kann es gerne neue geben.
Da glaubst also ernsthaft, dass die große Masse an Leuten - und die Masse ist ja wichtig für das Einspielergebnis - die Comics gut kennt UND verlangt, dass sie ziemlich genau (vlt mit ein paar Modernisierungen) umgesetzt werden, und weil es hier anders war, startete der Film nicht besonders gut? Das halte ich echt für sehr weit hergeholt. Allein schon weil die meisten ja den Film "ungespoilert" sehen wollen, d.h. die können sich gar nicht sicher sein, was sie erwartet, außer sie lassen sich schon ein Stück weit spoilern.

Ich denke viel eher, dass es einfach zu viele "Superhelden"-Filme sind, die inzwischen auf den Markt kommen, dann ist der Film ja auch kein Superheldenfilm für Kids, da fallen also eine Menge Leute als Zielgruppe weg (auch viele Eltern, die entweder mit Kind oder gar nicht ins Kino gehen), dazu noch das Oscar-Wochenende, wo Kinogänger sicher noch abwarten, ob sie nicht lieber am kommenden Wochenende einen der Gewinnerfilme schauen, UND dann wäre da noch die Frage, wie gut denn in Zeiten von Netflix&co Filme im Kino ganz allgemein starten, um sie als Erfolg zu werten.

Richtige Knaller haben 60-70 Mio und mehr in Woche 1, aber AFAIK sind 30-40 Mio auch nicht so ganz schlecht, wie es sich vlt. anhört. Es wurde halt mehr erwartet, das ist vor allem der Punkt. Die Produktionskosten sind ja quasi schon drin, und das am ersten Wochenende.


Keiner will nach Harrison Ford ne weibliche Indiana Jones. Dafür gab es Tomb Raider. Niemand will ne Frauenversion von Ghostbusters, weil die Männerversion kult ist.

Ich will auch keinen männlichen Tomb Raider oder einen männlichen Ghost of the Shell Schauspieler. Oder ne männliche Version von 3 Engel für Charlie... Das will kein Mensch... Usw.
Dieser Hinweis ist aber nun echt komplett am Thema vorbei. Hier geht es um eine moderne Version von Harley, nicht um darum, dass Jonah Hill den schwulen, exzentrischen und durchgeknallten Liebhaber von Joker namens "Hairy Quinn" spielt... oder gar dass Antonio Banderas "den" Quinn spielt, und Halle Barry ist "Die Jokerette"... :B


Und NUR DARUM geht es. Man sollte Dinge in Bereichen lassen wie sie die Leute immer geliebt haben. Ob da nun eine Frau von Anfang dabei war oder Männer.
Dann musst du an sich jeden Batman seit der ulkigen 60er-Jahre Serie verteufeln, denn in jeder Batman-Darsteller stellte Batman wieder anders und stetig moderner dar, auch weil der Film eben tendenziell eher in unserer jeweiligen Gegenwart spielen sollte.

Nee, also ICH finde: Solange man nicht verkündet, einen Comic 1:1 verfilmen zu wollen, sollen die Filmemacher sich doch ruhig was neues überlegen - warum denn nicht? Solange man es nicht komplett ab Absurdum führt, finde ich das auch extrem interessant, einzelne Rollen zu stärken oder zu schwächen oder TEILWEISE auch Geschlechter und Hautfarben zu ändern. Es wäre einfach nur schwachsinnig, wenn in einem Batman, der heute spielt, die Frauen zum Großteil emsige Heimchen sind, die nur drauf warten, dass der Mann abends nach Hause kommt, und in den Büros arbeiten fast nur Männer bis auf ein paar hübsche Tippsen, und nen Schwarzen sieht man maximal als Mülleimer-Ausleerer, der - wenn er befördert wird - vlt auch den Wagen mit der Post für die Angestellten schieben darf... nee, so was wäre echt totaler Schwachsinn, WENN der Film heute spielen soll. Soll er in der 50er/60er-Jahren spielen, wäre es wiederum authentisch. Aber ansonsten dürfen die "wichtigen" Jobs in einem Film nicht nur von weißen Männsbildern gespielt werden, da darf ruhig der Millionär, der im Comic ein weißer Ire war, auch mal ein schwarzer Brasilianer sein, oder ein wichtiger Lieutenant von Com.Gordon eine Frau - AUSSER es war für die Story total wichtig, dass der Typ Ire ist und der Gordon-Untergebene ein Mann.

Ich lasse so was auf mich zukommen, wenn ein Film, der auf einem Comic BASIERT (und mehr isses ja nicht), von einem modernen Autorenteam und Regisseur übernommen wird, und hör mir das negative Geschwafel im Vorfeld erst gar nicht an, ebenso wenig wie Lobeshymnen. Denn wenn man das macht, dann überbewertet man jede Szene. zb bei Cpt Marvel hab ich vorher gehört, er soll ach so feministisch sein. Blödsinn, das war ein ganz normaler Superheldenfilm, nur dass "der" Held halt eine Frau war und es NATÜRLICH auch manchmal einen kleinen Spruch "starke Frau" gab - warum auch nicht? Das wird bei männlichen Helden ja auch gemacht. Trotzdem hab ich den ganzen Film über auf irgendwas "feministisches" gewartet, das war richtig nervig... aber es kam nix, außer man hat immer noch eine Weltansicht von 1950 und meint zB der Rat zur Tochter, dass auch sie alles erreichen könne, sei "Feminismus"... ;)
 
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Haehnchen81

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Was denn nun für ein Negativrekord? Wieso ist das jetzt ein "Rekord" wenn er am schlechtesten von den bisherigen DC Filmen der letzten Jahre startete? Also erstmal, soviele Filme sind das gar nicht. Bisher gerade mal 7, das hier ist der 8te... irgendwie albern da jetzt von irgendwelchen "Rekorden" zu reden...

ansonsten, ja man hat sich wohl etwas mehr erwartet... aber zum Vergleich, man ist in etwa so gestartet wie Shazam und der hat am Ende über 350 mio weltweit eingespielt... das könnte Birds of Prey also auch packen, bei etwas mehr als 80 mio Budget wäre das doch ein akzeptables einspielergebnis.

Ansonsten... die Trailer waren kacke, mit Harley Quinn hat das sowieso nichts zu tun was Margot Robbie da so abliefert, war auch schon in Suicide Squad so... im übrigen trifft das qausi auf alle anderen Figuren genauso zu... ist aber auch wohl nicht so schlimm, da diese Figuren sowieso kaum jemand wirklich kennt. Bei den meisten hört das Wissen in Sachen Comics mit Superman, Spider-Man und Batman auf.

Egal, die Trailer verraten aussreichend das es sich hier um einen Murks Film handelt, keine chance da sich mir den angucke und dafür auch nur einen Cent bezahle... irgendwann im Free-TV vllt mal, oder per Streaming wenn grad mal wieder das entsprechende Abo läuft... (je nachdem wo der Film dann zu sehen ist)
 

golani79

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Enisra verurteilt andere und dabei kommt selbst nichts als verallgemeinernde Schubladenmeldungen, ala "... alte weiße Männer sind dumm ..."

:rolleyes:


Suicide Squad fand ich eigentlich nicht schlecht - der hat mich sogar ziemlich gut unterhalten.
Birds of Prey werd ich mir dann Mal auf Prime / Netflix reinziehen. Bin mir aber Recht sicher, das wird wieder gute Popcorn Unterhaltung (kenne bisher nur den Trailer und hab mir auch keine Kritiken durchgelesen)

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Enisra

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Enisra verurteilt andere und dabei kommt selbst nichts als verallgemeinernde Schubladenmeldungen, ala "... alte weiße Männer sind dumm ..."

:rolleyes:

klar Purzel
ich mach das, die Trolle die ihre Kampfbegriffe wie SJW raushauen machen das garnicht
Eure Welt muss schön sein
 

golani79

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klar Purzel
ich mach das, die Trolle die ihre Kampfbegriffe wie SJW raushauen machen das garnicht
Eure Welt muss schön sein
Ich denke eher, deine Welt muss so schön sein.
Die einen machens, also mach ich es auch .. super Argument. Und ändert trotzdem nichts daran, dass du halt eine komplette Bevölkerungsgruppe in eine Schublade steckst :rolleyes:

Solltest vlt Mal ein bissl drüber nachdenken.

Scheinst auch nicht auszukommen, ohne andere irgendwelche Namen zu nennen.

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PsychoticDad

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klar Purzel
ich mach das, die Trolle die ihre Kampfbegriffe wie SJW raushauen machen das garnicht
Eure Welt muss schön sein

Also so wie ich das sehe sind die SJW und Anti-SJW sich so ähnlich, das sie eh schon wieder fast das gleiche sind. Insofern könnt ihr euch alle die Hände reichen. :) Immer diese Verallgemeinerungen, es ist einfach furchtbar. Zum Glück sind das derzeit noch Randgruppen die zwar wenige sind aber dafür umso lauter poltern.
 

Cobar

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Das hier wäre mal ein Szenario für einen guten Harley Film: https://imgur.com/gallery/9qRg0
Das wäre wirklich mal eine gute Geschichte, die zeigen könnte, wie verdreht, manipulativ und sadistisch der Joker sein kann.
Allerdings bezweifle ich, dass man je so einen Film sehen wird, advor hat DC zu große Angst und in der heutigen Zeit hast du dann auch gleich die SJW-Fraktion vor der Tür stehen.
"Wieso wird da eine Frau geschlagen? Wieso wird sie so schwach und zerbrechlich dargestellt und dann soll sie auch noch ihren Peiniger lieben? Das geht ja mal gar nicht. Shitstorm incoming!"
Absolut ätzend, aber sowas verhindert teils einfach nur richtig gute Stories.

Also Wonder Woman fand ich ziemlich klasse, Man of Steel eigentlich auch gut und den Batman vs Superman bis auf ein paar Aussetzer gut brauchbar. Selbst Suicide Squad ist abgesehen vom Joker und dem Harley Kostüm (Why?) eigentlich ein guter durchschnittlicher Film.
OK, Justice League hingegen ... vielleicht hat der Snyder Cut ja noch was zu bieten, falls der mal rauskommt.
Von dem "Bad Girls lassen die Sau raus" Film verspreche ich mir vom Trailer her ja nix, aber wenn's mal irgendwo 4free läuft, werd ich's mir wohl mal anschauen.
Das Harley Kostüm fand ich so mit das schlechteste am Film, aber wollen wir doch mal nicht Killer Croc... ähm... Ich meine natürlich den dicken Mann mit der starken Schuppenflechte und dem Überbiss vergessen.
DAS war für mich das allerschlimmste am Film. Wie kann man einen Charakter nur so extrem verhunzen???

Suicide Squad ist unterschätzt, selbst Will Smith liefert darin gute Arbeit ab.
Margot Robbie hat allerdings allen anderen die Show gestohlen.
Wie das? Weil sie einmal im BH zu sehen war?
Das ist meiner Ansicht nach auch schon das einzig Gute, das sie zum Film beigetragen hat und wohl auch der Grund, warum sie so viele als Harley Quinn gut finden.
Für meinen Geschmack passte diese Harley überhaupt nicht und auch das Kostüm fand ich schon schrecklich, aber man muss den Leuten ja auch was geben für die nächste Karnevals-/Halloweenfeier...
 

Worrel

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Das ist meiner Ansicht nach auch schon das einzig Gute, das sie zum Film beigetragen hat und wohl auch der Grund, warum sie so viele als Harley Quinn gut finden.
Für meinen Geschmack passte diese Harley überhaupt nicht und auch das Kostüm fand ich schon schrecklich, aber man muss den Leuten ja auch was geben für die nächste Karnevals-/Halloweenfeier...
Ich fand, sie hat die Harley genau mit dem richtigen Maß an Naivität, Quirligkeit und Anarchie gespielt, die diese Figur in dem Stadium ihrer Geschichte ausmachen. Nur das Kostüm war das falsche.

Und wieso sollte man das Original Kostüm Konzept nicht für Karneval verwenden können ...?

aS2s3vW.jpg
 

Cobar

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Ich fand, sie hat die Harley genau mit dem richtigen Maß an Naivität, Quirligkeit und Anarchie gespielt, die diese Figur in dem Stadium ihrer Geschichte ausmachen. Nur das Kostüm war das falsche.

Und wieso sollte man das Original Kostüm Konzept nicht für Karneval verwenden können ...?

Natürlich kann man das Originalkostüm auch nutzen, aber das Kostüm aus Suicide Squad zeigt halt mehr und ist "niedlicher".
Außerdem behaupte ich mal, dass 90% der Zuschauerinnen von Suicide Squad das Originalkostüm überhaupt nicht kennen, sondern nur dieses "ich bin ein freches Mädchen mit Daddy Issues" Kostüm aus Suicide Squad.
 
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SOTColossus

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Jetzt ist man bei Warner schon so verzweifelt dass fix eine Filmtiteländerung her muss:

"Birds Of Prey" bekommt neuen Titel: Wird Harley Quinn so mehr Zuschauer ins Kino locken? - Kino News - FILMSTARTS.de

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Emanzipation im Titel ist auch denkbar ungünstig. Da rollen viele Männer schon mit den Augen, auch wenn sie grundsätzlich gar nichts dagegen haben und Filme mit starken Frauen wie Kill Bill etc. sehr gerne schauen. Margot Robbie ist meiner Meinung nach eine der hübschesten Schauspielerinnen unserer Zeit und auch noch talentiert dazu. Man hätte den Film ganz anders aufbauen und sie viel mehr herausheben müssen. Mit trashigen Superheldenfilmen inklusive übertriebener/überzeichneter Action und billigen Sprüchen sowie künstlich aufgesetzer Frauenpower holt man keinen ab. Das ist auch eine Verschwendung von Robies Talent.
 
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AlBundyFan

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irgendwie verstehe ich das bei filmen nicht - der film wird doch ziemlich sicher mehr einspielen als er gekostet hat.

bei einem finanzprodukt das inenrhalb von 2 jahren ein paar prozent abwirft spricht man schon von erfolg aber bei filmen muß man schon das 2-3 fache einnehmen damit man von "erfolg" spricht als er gekostet hat.

würde man in der finanzwelt so denken wären fast alle finanzprodukte unverkäuflich weil keines so eine hohe rendite abwirft.
 

Cobar

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irgendwie verstehe ich das bei filmen nicht - der film wird doch ziemlich sicher mehr einspielen als er gekostet hat.

bei einem finanzprodukt das inenrhalb von 2 jahren ein paar prozent abwirft spricht man schon von erfolg aber bei filmen muß man schon das 2-3 fache einnehmen damit man von "erfolg" spricht als er gekostet hat.

würde man in der finanzwelt so denken wären fast alle finanzprodukte unverkäuflich weil keines so eine hohe rendite abwirft.

Hier wird vergleichen, wie viel die anderen Filme im gleichen Zeitraum (erstes Wochenende nach Release) eingespielt haben.
Wenn einer da weit schlechter ist, kann man schon davon sprechen, dass er wohl in dieser Hinsicht ein Misserfolg ist.
Dass der Film insgesamt nichts einspielen wird, steht doch überhaupt nicht zur Debatte und da bin ich der gleichen Meinung wie du, dass er zumindest seine Kosten einspielen wird.
 

-JB-

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irgendwie verstehe ich das bei filmen nicht - der film wird doch ziemlich sicher mehr einspielen als er gekostet hat.

bei einem finanzprodukt das inenrhalb von 2 jahren ein paar prozent abwirft spricht man schon von erfolg aber bei filmen muß man schon das 2-3 fache einnehmen damit man von "erfolg" spricht als er gekostet hat.

würde man in der finanzwelt so denken wären fast alle finanzprodukte unverkäuflich weil keines so eine hohe rendite abwirft.

Guter Punkt. Das liegt soweit ich weiß aber daran, dass neben den Produktionskosten noch Marketing- und Overheadkosten dazukommen, außerdem bekommen die Kinos ja noch einen guten Teil der Einnahmen. Dann noch Steuern und so weiter.

Ich habe mal gehört, dass ein Film die Produktionskosten mindestens um Faktor 2-3 einspielen muss, um am Ende profitabel für die Produzenten zu sein. Ganz sicher bin ich aber auch nicht, vielleicht hat da jemand was Genaueres.
 

Worrel

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Ich habe mal gehört, dass ein Film die Produktionskosten mindestens um Faktor 2-3 einspielen muss, um am Ende profitabel für die Produzenten zu sein.
"profitabel" = er kann sich einen neuen Swimmingpool mit Goldrand, Marmorstufen und Platingeländer mit eingelassenen Diamanten leisten? ;)
 
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SOTColossus

Gast
Guter Punkt. Das liegt soweit ich weiß aber daran, dass neben den Produktionskosten noch Marketing- und Overheadkosten dazukommen, außerdem bekommen die Kinos ja noch einen guten Teil der Einnahmen. Dann noch Steuern und so weiter.

Ich habe mal gehört, dass ein Film die Produktionskosten mindestens um Faktor 2-3 einspielen muss, um am Ende profitabel für die Produzenten zu sein. Ganz sicher bin ich aber auch nicht, vielleicht hat da jemand was Genaueres.

Einspielen klingt für mich auch wie Umsatz und der ist natürlich kein Gewinn. Produktionskosten mal 2-3 halte ich für realistisch.
 

MichaelG

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"profitabel" = er kann sich einen neuen Swimmingpool mit Goldrand, Marmorstufen und Platingeländer mit eingelassenen Diamanten leisten? ;)

Weniger aber die Löhne der Darsteller, CGI-Effekte etc. kosten Kohle. Auf die reinen Produktionskosten kommen dann noch mal je nach Film ca. 100% Marketingkosten on Top. Und natürlich ist ein Filmstudio daran interessiert, daß das Projekt einen Gewinn erwirtschaftet und kein durchlaufender Posten ist oder gar Miese macht. Von daher sind so roundabout 300% Einnahmen in Relation zu den Produktionskosten mal als Benchmark für erfolgreich genannt worden.

Natürlich wird es bei den steigenden Kosten und dem großen Filmangebot immer schwieriger dies auch zu erreichen.
 

Worrel

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Weniger aber die Löhne der Darsteller, CGI-Effekte etc. kosten Kohle. Auf die reinen Produktionskosten kommen dann noch mal je nach Film ca. 100% Marketingkosten on Top.
Weshalb es auch keinen Sinn macht , die puren Produktionskosten gegen die Einnahmen aufzurechnen.

In der News Quelle wird übrigens ein Budget(!) von $84,500,000 genannt. Da sind die $33,010,017 natürlich noch weit von entfernt.
Weltweit sieht das aber schon anders aus. Da sind wir jetzt schon bei $79,510,017.

=> der Film wird alleine an den Kinokassen ein Plus machen. Von der Heimkino Auswertung mal ganz zu schweigen.
 

sauerlandboy79

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Weshalb es auch keinen Sinn macht , die puren Produktionskosten gegen die Einnahmen aufzurechnen.

In der News Quelle wird übrigens ein Budget(!) von $84,500,000 genannt. Da sind die $33,010,017 natürlich noch weit von entfernt.
Weltweit sieht das aber schon anders aus. Da sind wir jetzt schon bei $79,510,017.

=> der Film wird alleine an den Kinokassen ein Plus machen. Von der Heimkino Auswertung mal ganz zu schweigen.
Der Film wird gewiss in die Gewinnspur kommen, auch weil er verhältnismäßig günstig (unter 100 Mio.) produziert wurde.
Nur wird das die Produzenten trotzdem nicht in Jubelstimmung bringen weil man sich wohl (mindestens) ähnliche Zählen wie bei "Suicide Squad" erhofft, wenn nicht sogar ein Megaergebnis wie "Joker" erträumt hat.

Man muss den Tatsachen ins Auge sehen:
Anders als bei Disneys/Marvels MCU-Blockbustern sind DC-Verfilmungen weiterhin kein automatischer Garant für Boxoffice-Erfolge, auch wenn Wonder Woman, Aquaman und eben zuletzt Joker zeigen konnten dass da durchaus was gehen kann.

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LarryMcFly

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irgendwie verstehe ich das bei filmen nicht - der film wird doch ziemlich sicher mehr einspielen als er gekostet hat.

bei einem finanzprodukt das inenrhalb von 2 jahren ein paar prozent abwirft spricht man schon von erfolg aber bei filmen muß man schon das 2-3 fache einnehmen damit man von "erfolg" spricht als er gekostet hat.

würde man in der finanzwelt so denken wären fast alle finanzprodukte unverkäuflich weil keines so eine hohe rendite abwirft.

Neben den von anderen Kommentaren hier schon aufgeführten Punkten, wurde hier einer vergessen:
Die Filmeinnahmen eines Studios stehen für sich nicht wirklich alleine, sondern sind eine Art Mischkalkulation.
Blockbuster sind eine Art Einnahmegaranten, die andere Projekte letztenendes querfinanzieren und das Studio absichern.
Auf einen äußerst erfolgreichen Film, kommt halt auch ein - gemein ausgedrückt - Stapel an Direct-to-Video Filmen die auf dem Grabbeltisch liegen.
 

Worrel

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Es gibt durchaus interessante Varianten altbekannter Geschichten. Wie zB die Paralleluniversum-Batman-Origin Version, in der Bruce Wayne hinter dem Theater getötet wird, sein Vater daraufhin zu Batman und seine Mutter zum Joker wird, weil sie durch den Verlust ihres Sohnes wahnsinnig geworden ist.

Oftmals steckt hinter einem Genderswap-Reload jedoch schlicht "komm, wir machen das jetzt mal mit ner Frau statt nem Mann."
Ende der künstlerischen Vision. :|
 

Cherub1m

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Enisra du bist echt so toll und überlegen, erst trollen und dann kannst du über diese getriggerten in deiner Überheblichkeit lachen. Du bist so gut! Nein einfach nur peinlich, jede Diskussion mit dir endet einfach nur in Trash.
 

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Enisra du bist echt so toll und überlegen, erst trollen und dann kannst du über diese getriggerten in deiner Überheblichkeit lachen. Du bist so gut! Nein einfach nur peinlich, jede Diskussion mit dir endet einfach nur in Trash.

Warum gehst du überhaupt auf den Schwachsinn ein xD
Einfach ignorieren...
 

MichaelG

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Es gibt durchaus interessante Varianten altbekannter Geschichten. Wie zB die Paralleluniversum-Batman-Origin Version, in der Bruce Wayne hinter dem Theater getötet wird, sein Vater daraufhin zu Batman und seine Mutter zum Joker wird, weil sie durch den Verlust ihres Sohnes wahnsinnig geworden ist.

Oftmals steckt hinter einem Genderswap-Reload jedoch schlicht "komm, wir machen das jetzt mal mit ner Frau statt nem Mann."
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Mutter von Wayne Joker? WTF. Das kann einem nur unter Stoff einfallen. Warum nicht HQ?


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Herbboy

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Ich glaub den würde ich schon aus reiner Neugier anschauen. :-D:top:
Ich auch, aber da könnte ich dann verstehen, dass viele Batman&co-Fans nur noch den Kopf schütteln würden, WENN es als ernste Harley Quinn-Interpretation gedacht wäre ;) Als bewusste Comedy wär es aber sicher etwas, was man umsetzen kann - vlt auch nur als Kurzfilm oder Scetch ;)
 

ichmusssagen

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Die Debatte um SJW in diesem Zusammenhang ist etwas verfehlt, weil es hier ja konkreter um den mangelnden finanziellen Erfolg des Films ging.
Die Perspektive ist also weniger eine politische, sondern eher eine marktwirtschaftliche.
Wenn man beide Ebenen der Diskussion miteinander verküpft könnte man sich eher die Frage stellen, inwiefern der Film auf den Gender-Zug aufspringt, um die gesellschaftliche Stimmung finanziell zu nutzen.
 
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ichmusssagen

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Die "Einnahmen" beziehen sich auf die Erlöse an den Kinokassen. Hiervon verbleiben ca zwei Drittel bei Kinos und an Steuern. Bei Vorführungen in China wohl sogar 3/4. Daher braucht es ca das dreifache an Produktionskosten, um diese Einzuspielen.
 
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