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Arielle-Remake: Top oder Flop? So dürfte es um die Neuauflage stehen!

Ist Prinz Eric eigentlich "weiß" besetzt?
Ich frage für eine entsetzte Ewig-Gestrige-Community...
 
Ich fand es eh verwunderlich, wie viele Ü50 Typen sich scheinbar UNGLAUBLICH auf Arielle gefreut & dann bittere Tränen darüber vergossen haben, dass die Schauspielerin nicht ihren Erwartungen entspricht. Hätte die Zielgruppe ganz anders eingeschätzt...
 
Ich fand es eh verwunderlich, wie viele Ü50 Typen sich scheinbar UNGLAUBLICH auf Arielle gefreut & dann bittere Tränen darüber vergossen haben, dass die Schauspielerin nicht ihren Erwartungen entspricht. Hätte die Zielgruppe ganz anders eingeschätzt...
a) wer damals beim Release des Zeichentricks 10 Jahre war, wäre heute 44.
b) man muß keine "bitteren Tränen" vergießen oder sich "unglaublich auf die Verfilmung freuen", um sachliche Kritik an der Fehlbesetzung zu äußern.
c) Nein, der Grund für den Ausdruck "Fehlbesetzung" ist nicht nur mit Rassismus begründbar.
 
Ich denke der Erfolg zeigt gut, dass die Zielgruppe des Films sich nicht ausschließlich auf Menschen beschränkt, die den Film damals im Kindesalter gesehen haben. Die hätten allein vermutlich auch gar nicht die Investition gerechtfertigt. Welche Schauspieler-Besetzung "richtig" oder "falsch" ist, ist unterm Strich eben keine Sachfrage, sondern rein subjektiv. Disney wird in 10 von 10 Fällen die Mehrheitsmeinung ihrer Zielgruppe - der gesamten Zielgruppe - in Betracht ziehen. Denn unterm Strich wollen sie Geld verdienen.

P.S. ein herziges Nelson-Ha-Ha in Richtung des "go woke, go broke" Fraktion.
 
Welche Schauspieler-Besetzung "richtig" oder "falsch" ist, ist unterm Strich eben keine Sachfrage, sondern rein subjektiv.
In diesem Fall nicht wirklich.

Wenn Egon Spangler mit Eddie Murphy besetzt worden wäre, wäre das eine Fehlbesetzung.
Wenn Michonne in The Walking Dead von Angelina Jolie gespielt worden wäre, wäre das eine Fehlbesetzung.
Wenn in einer Live Version Goofy von Eddie Murphy gespielt würde,...
Wenn in einer Lucky Luke Verfilmung Rantanplan ein Collie wäre, ...
Wenn Othello (Shakespeare) von Christoph Waltz gespielt würde ...
und wenn Arielle eben nicht von einer Weißen gespielt wird, ebenfalls.

Es geht nicht um Rassismus oder die Frage, ob man es mag, daß jetzt alles "verdreht" rebootet wird, sondern schlicht um die Wiedererkennbarkeit. Und die nimmt eben ab, wenn man gerade eins der beiden unveränderlichsten Merkmale ändert: Hautfarbe und / oder biologisches Geschlecht.
 
@Worrel
Grundsätzlich bin ich ein großer Befürworter von künstlerischer Freiheit. Die Autoren bzw. in diesem Fall die Produzenten dürfen machen, was sie wollen. Es steht dann jedem frei es nicht zu mögen.

Es gibt selbstverständlich Situationen wo ich das für wenig sinnvoll halte. Zum Beispiel wenn Hautfarbe und kultureller Hintergrund des Schauspielers wichtig sind für die Glaubwürdigkeit des Charakters im Film (Eddie Murphy...).

Das sehe ich bei Arielle aber nicht gegeben. Die Figur ist rein fiktiv und nur weil Disney sie in der Vergangenheit weiß und rothaarig dargestellt hat ist diese Darstellung jetzt nicht zwingend ein Naturgesetz. Die Annahme, dass der Film von 89 irgendwie ein Kanon sei, ist eine rein subjektive Wahrnehmung. Und da sind wir wieder bei der Subjektivität.
 
Wiederholnug macht eine Behauptung nicht wahrer.
Widerspruch macht sie nicht automatisch unwahr. Ich würde mal sagen allein schon die Tatsache, dass ich die 89er Arielle nicht als Kanon wahrnehme ist ein recht starkes Indiz für die Richtigkeit meiner Behauptung. Es sei denn du möchtest mir jetzt belegen, dass ich damit allein auf weiter Flur dastehe? Quasi ein statistischer Ausreßer bin?
 
a) wer damals beim Release des Zeichentricks 10 Jahre war, wäre heute 44.
b) man muß keine "bitteren Tränen" vergießen oder sich "unglaublich auf die Verfilmung freuen", um sachliche Kritik an der Fehlbesetzung zu äußern.
c) Nein, der Grund für den Ausdruck "Fehlbesetzung" ist nicht nur mit Rassismus begründbar.
a) und wer beim Release 65 war, wäre stolze 98! Sachen gibts...
b) Ja dann äußer mal Deine sachliche Kritik über die Besetzung eines Kinderfilms, auf den Du Dich gar nicht freust. Gibt sicherlich sinnlosere Beschäftigungen & wenns Dir Spaß macht ists doch super.
c) Hab ich ja auch nicht behauptet. Ich könnte mir aber schwerlich einen Grund vorstellen, den ich nicht lächerlich finden würde :)

Edit: Hahaha, jetzt hab ich erst danach gelesen, dass Du Sorge hast, Arielle nicht mehr wiederzuerkennen. Das wäre natürlich ärgerlich, ich fühle mit Dir. But fear not, i got you: Achte auf die Flosse! Die tragende Rolle im Film! Die, die den Prinz knutscht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde mal sagen allein schon die Tatsache, dass ich die 89er Arielle nicht als Kanon wahrnehme
Das ist ein Paradebeispiel für Subjektivität und kann daher nicht als Grundlage für eine objektive Betrachtung benutzt werden.

Wieso sollte der Trickfilm NICHT Kanon sein?
Das ist der Film, der den Charakter Arielle der Allgemeinheit vorstellt. Und auch wenn dabei nicht betont wird, daß sie hellhäutig ist, sieht man es auf den ersten Blick und damit ist dieses Charaktermerkmal zementiert. Im Gegensatz zu Haaren, kann man diese nicht frisieren oder färben, und somit IST Arielle laut ihrem eigenen Film ganz objektiv betrachtet und im Kanon: weiß.
 
Wieso sollte der Trickfilm NICHT Kanon sein?
Der Film nimmt gegenüber der Buchvorlage so viele Änderungen vor, dass er der Präzedenzfall für die Akzeptabilität von Veränderung ist.

Ich mein, nur mal so als Beispiel:
in der Buchvorlage heiratet der Prinz eine Andere, die Meerjungfrau, stirbt verwandelt sich in Meeresschaum und muss/darf 300 Jahre lang gute Taten vollbringen um sich eine Seele zu verdienen und in den Himmel zu kommen (denn Meerjungfrauen haben von Natur aus keine Seelen).

Wenn diese krassen Änderungen für den 89er Film OK waren, dann gibt es wenig Grundlage um dem 2023er Film Änderungen zu verweigern.
 
Der Film nimmt gegenüber der Buchvorlage so viele Änderungen vor, dass er der Präzedenzfall für die Akzeptabilität von Veränderung ist.
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Wenn diese krassen Änderungen für den 89er Film OK waren, dann gibt es wenig Grundlage um dem 2023er Film Änderungen zu verweigern.
Du verwechselst gerade die Geschichte mit dem darin enthaltenen Charakter.
Pocahontas, Der mit dem Wolf tanzt und Avatar (1) sind im Prinzip auch dieselbe Geschichte - aber niemand hat behauptet, daß "Pocahontas" dieselbe Person wie "Steht mit einer Faust" oder "Neytiri" sei.
Daher ist es kein Problem, daß Neytiri blau und keine Amerika-Indianerin ist.

Der Charakter "Arielle" kommt in dem Buch von H.C. Andersen jedoch nicht vor, sondern wurde für den Film erstellt. Daher ist das Buch für den Charakter Arielle nicht Kanon, sondern der Film.


Genauso fehlbesetzt ist Nick Fury im MCU. Denn dieser ist im Comic ein Weißer.
Das wird auch nicht dadurch geändert, daß man argumentieren könnte, daß nach der Menge an Avengers Filmen eine "Berichtigung" dieser Fehlbesetzung den Wiedererkennungswert der Film-Variante von Nick Fury vermindert würde.
wenns Dir Spaß macht ists doch super.
In der Tat bin ich in diesem Forum, weil es mir Spaß macht, zu diskutieren und zu argumentieren.
Allerdings sind nicht alle Kommentare in einem Forum wert, darauf argumentativ einzugehen.

Schade eigentlich. :finger:
 
Du verwechselst gerade die Geschichte mit dem darin enthaltenen Charakter.

Für mich sieht das aus als wenn du dir die Torpfosten richtig schön zurecht rückst. Es bleibt dann nur die Frage, warum deine Torpfosten mich kümmern sollten? Woraus leitet sich denn der Anspruch auf Allgemeingültigkeit ab? Dein subjektives Empfinden reicht da nicht aus.
 
Für mich sieht das aus als wenn du dir die Torpfosten richtig schön zurecht rückst. Es bleibt dann nur die Frage, warum deine Torpfosten mich kümmern sollten?
Was für Torpfosten?
Woraus leitet sich denn der Anspruch auf Allgemeingültigkeit ab? Dein subjektives Empfinden reicht da nicht aus.
Wenn ein Charakter erschaffen wird, dann liegt es an den Schöpfern (inklusive allen daran Beteiligten), diesen mit bestimmten Eigenschaften auszustatten. Kommt ein Charakter dann an die Öffentlichkeit, dann sind diese Eigenschaften Teil des Charakters.
James Bond, Lara Croft und Indiana Jones sind daher laut Kanon Weiße - Blade, Black Panther und Othello hingegen Schwarze.

Wie kann die Darstellung in dem Medium, mit dem der jeweilige Charakter vorgestellt war, subjektiv sein? Wieso sollte das nicht Kanon sein?
Kannst du das objektiv begründen? Wonach sollte sich der Kanon denn sonst orientieren, wenn nicht an der ersten Darstellung eines Charakters?
 
Wenn ein Charakter erschaffen wird, dann liegt es an den Schöpfern (inklusive allen daran Beteiligten), diesen mit bestimmten Eigenschaften auszustatten. Kommt ein Charakter dann an die Öffentlichkeit, dann sind diese Eigenschaften Teil des Charakters.
James Bond, Lara Croft und Indiana Jones sind daher laut Kanon Weiße - Blade, Black Panther und Othello hingegen Schwarze.

Und was wenn einer dieser Charaktere in einem späteren Teil doch mal geändert wird? Was dann? Kommt dann die Polizei-SOKO für kulturelle Reinheit und verhaftet die Täter? /s

Wieso sollte das nicht Kanon sein?
Kannst du das objektiv begründen? Wonach sollte sich der Kanon denn sonst orientieren, wenn nicht an der ersten Darstellung eines Charakters?

Mein Punkt die ganze Zeit ist, dass das alles subjektiv ist. Du kannst die Kontinuität von Charakteren über verschiedene Filme hinweg für noch so wichtig empfinden, jemand Anderes tut das eventuell nicht. Ich kann da nur mit den Achseln zucken und sagen, dass es mir wurscht ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was wenn einer dieser Charaktere in einem späteren Teil doch mal geändert wird? Was dann? Kommt dann die Polizei-SOKO für kulturelle Reinheit und verhaftet die Täter? /s
Dann finde ich das nicht gut und schreibe dementsprechende Kommentare.
Da ich weder weisungsbefugt über irgendeine SOKO bin, noch es befürworten würde, wenn Medien beschränkt oder deren Erschaffer belangt werden (es sei denn, es handelt sich um Hetze, politische Propaganda oder Fake News), passiert dann: nichts.

Erstaunlich, aber wahr.
Mein Punkt die ganze Zeit ist, dass das alles subjektiv ist.
Was Kanon ist, ist nicht subjektiv.
Sämtliche offiziellen Veröffentlichungen sind Kanon.
Objektiver geht es nicht.
Was ist daran subjektiv?
 
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