Ich finde es etwas amüsant zu glauben, Feminismus spült hier Geld in die Kasse und nicht etwa.. Barbie.
Ich meine wir haben hier mehrere Faktoren:
1. Barbie, eines der bekanntesten Spielzeuge der Geschichte, mit dem eine große Anzahl von gerade Frauen gespielt hat aber die auch Männer kennen.
2. Margot Robbie
3. Ryan Gosling
4. Kuriosität - gemeint: Es ist bunt, knallig, bizarr, anders
5. Barbenheimer Phänomen
6. "Feminismus"
Politik ist ein Teil des Ganzen, klar. Mit Erscheinen des Films hält dieser Teil den Film weiter in den Nachrichten aber es ist naiv zu glauben, das Publikum rennt ins Kino um sich Feminismus anzusehen und alle anderen Faktoren zu ignorieren. Ich las es schon an anderer Stelle von Randall Park (Darsteller aus Fresh of the Boat):
“
Barbie is this massive blockbuster, and the idea is: Make more movies about toys! No — make more movies by and about women! Park told
Rolling Stone adding, “It’s
Greta Gerwig!”
Randall Park is hoping that Hollywood understands the success of Barbie doesn’t mean to mean to make more films about toys but to make more centered around women. In an interview, the actor o…
deadline.com
Und nein, das ist es nicht. Das Geschlecht ist einfach vollkommen irrelevant. Siehe Patty Jankins. Wonder Woman war ziemlich in Ordnung. Der Film hatte seine Schwächen aber insgesamt war er okay und positiv aufgenommen worden. Wie ging Wonder Woman 2 aus? Na ja... Es reicht halt nicht einfach nur Frau zusein oder "feministisch". Wäre Barbie mit Amy Schumer ein Erfolg gewesen statt Margot Robbie? Nun...
Was zur Goldgrube wird:
Frische Ideen, sympathische Darsteller, ein runder Film und irgendwas mit dem man in den News bleibt - ohne dass es dem Film direkt das Genick bricht, weil es dazu führt dass die Leute zu Hause bleiben. Genau das hat Barbie alles und das macht ihn zum Blockbuster des Jahres.