Activision Blizzard verklagt: Frauen werden sexuell belästigt und diskriminiert

Christian-Fussy

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Jetzt ist Deine Meinung zu Activision Blizzard verklagt: Frauen werden sexuell belästigt und diskriminiert gefragt.

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RobinsonOT

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Nach nochmaligem Lesen: Mir fällt's grad echt schwer, Worte dafür zu finden.

Es ist eine der großen Ungerechtigkeiten dieser Zeit, dass Frauen für dieselbe Arbeit immer noch schlechter bezahlt werden; absurd und abwertend. Wenn sich das mit sexuellem Terror kombiniert, haben wir einen riesigen Clusterfuck aus selbstbeweihräucherndem Unsinn, der sich feiert, während andere leiden.

Natürlich gilt trotz Anklage zuerst die Unschuldsvermutung - aber um so was in's offizielle Licht zu hieven, müssen schon einige Indizien/Beweise gesammelt worden seien, z.B. viele Zeugenaussagen, Abrechnungen und so weiter. Ich hoffe, dass ihr den Vorgang weiter beobachtet.
 

Worrel

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Ohauerha, da wird aber ordentlich am eigenen Image gekratzt.

Aber auch wenn der Rest der News recht aufschlußreich ist:
Dann hatte er halt einen Anal Plug dabei (für den man rein physikalisch auch noch Gleitgel braucht) - und?
Ich verstehe nicht, was das für eine Relevanz zu dem restlichen Thema haben soll ...?
 

Nevrion

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Nach nochmaligem Lesen: Mir fällt's grad echt schwer, Worte dafür zu finden.

Es ist eine der großen Ungerechtigkeiten dieser Zeit, dass Frauen für dieselbe Arbeit immer noch schlechter bezahlt werden; absurd und abwertend. Wenn sich das mit sexuellem Terror kombiniert, haben wir einen riesigen Clusterfuck aus selbstbeweihräucherndem Unsinn, der sich feiert, während andere leiden.
Eigentlich ist ein Gehalt eines Mitarbeiters nicht an sein Geschlecht gekoppelt. Wenn man für seinen Vertrag mehr raus handeln kann als jemand anderes, dann ist das erst mal keine soziale Verwerfung. Betriebswirtschaftlich macht es makabererweise sogar Sinn Frauen weniger Geld anzubieten, da sie biologisch gesehen durch Mutterschaften eher und häufiger ausfallen als Männer. Gerecht ist das natürlich trotzdem nicht, das stimmt.

Zum eigentlichen Punkt. So wie sich das ließt, wirkt das überaus dick aufgetragen. Ich meine, man hat ja wirklich überhaupt kein Klischee des "bösen Mannes" ausgelassen. Es entsteht der Eindruck von Harem-artigen Zuständen, was die Frage aufwirft, wie glaubwürdig das Ganze im Endeffekt ist. Ich meine, es würde natürlich gut erklären warum Activision Blizzard so ein Saftladen ist, der nix gebacken bekommt, aber die Vorwüfe sind so stereotypisch, dass es mir unwahrscheinlich erscheint, dass die alle in diesem Maße zutreffen.
 

FeralKid

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Klingt alles ein bißchen nach Wolf of the Wallstreet... Abwarten was nachher wirklich dran ist. Vorverurteilungen nutzen niemandem.
 

Rabowke

Klugscheißer
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Aber auch wenn der Rest der News recht aufschlußreich ist:
Dann hatte er halt einen ************ Plug dabei (für den man rein physikalisch auch noch Gleitgel braucht) - und?[...]
... wenn es ein Glasplug ist und die Frau in Stimmung ist, dann reicht auch (viel) Spucke.

Hab ich gehört. 😏
 
M

Monco

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Eigentlich ist ein Gehalt eines Mitarbeiters nicht an sein Geschlecht gekoppelt. Wenn man für seinen Vertrag mehr raus handeln kann als jemand anderes, dann ist das erst mal keine soziale Verwerfung.
Doch, teilweise schon. Die Gender-Pay-Gap liegt in Deutschland bereinigt bei 2 bis 7 Prozent, unbereinigt etwa bei knapp 20 Prozent. Ich vermute, das wird wohl nicht daran liegen, dass Frauen grundsätzlich schlechter verhandeln können.

Betriebswirtschaftlich macht es makabererweise sogar Sinn Frauen weniger Geld anzubieten, da sie biologisch gesehen durch Mutterschaften eher und häufiger ausfallen als Männer. Gerecht ist das natürlich trotzdem nicht, das stimmt.
Bezogen auf die unmittelbare Zeit nach der Geburt stimmt das - nur Männer können halt keine Kinder kriegen. Das hört sich nach "Kinder machen ist Männersache, Kinder kriegen Frauensache" an. Und du hast vollkommen recht: Gerecht ist das nicht - aber es wird schon wieder relativiert. Und es gibt heutzutage Sachen wie Elternzeit, bei der auch gerne der Mann zu Hause bleiben darf. Und natürlich bekommt nicht jede Frau Kinder.

Allein die Tatsache, dass bei Blizzard gerade mal 20 Prozent Frauen arbeiten, sagt schon was aus. Natürlich gilt immer "unschuldig bis zur Verurteilung", aber Blizzard ist in letzter Zeit ja meistens nicht durch tolle News aufgefallen - zb. Stichwort Zensur. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Vorwürfe in ihrer Summe und Qualität vollkommen aus der Luft gegriffen sind... Ich kauf und zock eh schon länger nix mehr von denen, einfach unsympathisch.
 

Rabowke

Klugscheißer
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[...]Allein die Tatsache, dass bei Blizzard gerade mal 20 Prozent Frauen arbeiten, sagt schon was aus. Natürlich gilt immer "unschuldig bis zur Verurteilung", aber Blizzard ist in letzter Zeit ja meistens nicht durch tolle News aufgefallen - zb. Stichwort Zensur. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Vorwürfe in ihrer Summe und Qualität vollkommen aus der Luft gegriffen sind... Ich kauf und zock eh schon länger nix mehr von denen, einfach unsympathisch.
Ich hab einen Mandanten, der hat 40 AN und, jetzt halt dich fest, da arbeiten nur drei Frauen! DREI! Kannst du dir das vorstellen?! Die Arschkrampe!

Gut, ich könnte dir jetzt erzählen dass es sich hierbei um ein sehr gut laufendes Sanitär & Heizungs Unternehmen handelt aber das sind so Details, die interessieren dann keinen.

Ich glaub du merkst auf was ich hinaus möchte: Handwerk und IT sind bzw. waren (!) früher die absolute Nerd- bzw. Männerdomäne, ist einfach so! Die Damen arbeiten in der Verwaltung, die Monteure sind durchweg männlich.

D.h. was machst du als guter AG jetzt?! Stellst du keine Männer mehr ein, weil du die Frauenquote erhöhen möchtest? Du brauchst aber dringend Personal wegen der Projekte, welche du bereits in Planung hast?!

Genau ... du nimmst, was du bekommen kannst und hierbei spielt dann hoffentlich auch die Qualifikation eine Rolle.
 

Shotay3

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Ich denke auch, man sollte jetzt nicht zu früh die Geschütze hochfahren und die genauen Anklage Punkte und die Beweislage prüfen. Die Vorwürfe die hier allerdings geschildert werden sind mehr als kritisch. Sollte vor allem die Selbstmord Geschichte in der Form stimmen, und es wurden wirklich Bilder von Ihr vor der Belegschaft vorher präsentiert, ist es wirklich widerwärtig was dort passiert ist. Womit ich die anderen Vorwürfe nicht klein reden möchte, aber das liest sich doch schon wirklich sehr verstörend. Ich hoffe es stellt sich raus, dass das so nicht stimmt...
 
M

Monco

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Handwerk und IT sind bzw. waren (!) früher die absolute Nerd- bzw. Männerdomäne, ist einfach so!
Ja, das stimmt. Ich habe mal recherchiert und erschreckt festgestellt, dass Blizzard mit seinen 20 Prozent wohl etwa im branchenüblichen Mittelmaß liegt.

Ich wollte mit den 20 Prozent auch eigentlich sagen: Bei so einem toxischen Betriebsklima muss man sich nicht wundern, wenn eine Frau dort nicht arbeiten will.
 

MidlifeGamer

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Was soll ich sagen, ich bin zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich es gut, wenn über die Firmen hinter den Spielen geschrieben wird. In diesem Fall hätte es meiner Meinung nach auch gereicht, die Vorwürfe grob zu umschreiben. Suizid, Analplugs.... Sowas aufzulisten, obwohl es erst mal nur Anschuldigungen sind, die anscheinen noch nicht bewiesen sind, finde ich grenzwertig. Das wirkt auf mich etwas nach Effekthascherei. Erst recht in Bezug auf die bösen Blizzard.
 

LesterPG

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Bei uns arbeiten im rund 250 Personen Standort auch mal gerade aktuell 7 Frauen, die dann oft "auf den letzten Drücker" sich für ein Kind entscheiden, egal ob im gewerblichen oder im Bürobereich.
An deren Posten gibt es allerdings kein m/w Gehaltsgefälle, Einige verhandeln natürlich besser oder können mehr Qualifikation/umfangreichere Tätigkeiten nachweisen, aber auch das geht in beide Richtungen.

Unsere Leiterin im Einkauf z.B. hat sich gerade für die Familie entschieden, vermutlich wird sie aber nicht wiederkommen, ihr Mann arbeitet zufällig bei uns in der Instandhaltung und verdient definitiv etwas weniger.

Das bestimmte Posten generell ein Problem mit Aufstiegschancen haben liegt ja auch in der Natur der Dinge, es kann ja nicht "nur Häuptlinge und keine Indianer" geben, insofern würde ich auf solche Aussagen nur wenig geben.
Bei mir sieht es ja auch nicht anders aus, der nächste Sprung wäre QM Leiter und ehrlich gesagt würde ich den nicht einmal für doppelt so viel Geld nehmen wie der Honoriert wird. :O
 

OldMCJimBob

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Aber auch wenn der Rest der News recht aufschlußreich ist:
Dann hatte er halt einen ************ Plug dabei (für den man rein physikalisch auch noch Gleitgel braucht) - und?
Ich verstehe nicht, was das für eine Relevanz zu dem restlichen Thema haben soll ...?
Exakt diesen Kommentar wollte ich auch schreiben, was war bitte der Gedanke hinter diesem Satz??

Ein bisschen Off-Topic, aber schlägt vielleicht in die selbe Kerbe: Ich habe neulich einen Artikel über Jeffrey Toobin gelesen, der US-Journalist, der sich vor einiger Zeit in einer Teams-Konferenz vor laufender Kamera einen runtergeholt hatte. Er wurde daraufhin suspendiert und hat nun seinen Job zurück, in dem Artikel wurde er interviewt und er erzählte halt, dass er blöde war, dass er dachte, die Kamera wäre aus und dass das der schlimmste Moment in seiner Karriere war. So weit, so gut. Am Ende sagte er dann, es tue ihm leid und er habe zusätzlich eine Therapie begonnen. Eine Therapie gegen Masturbation. Das ist irgendwie so puritanisch-verlogen-amerikanisch, ich könnte mir gut vorstellen, dass der Satz hier im Artikel tatsächlich auch in der Anklageschrift zu finden ist, obwohl es eigentlich nur pseudo-moralisches Gewäsch ist.

Fun Fact: Facebook sperrte damals meinen "Eine Therapie gegen Masturbation an sich? Die Spinnen, die Amis"-Kommentar, es sei ein Hasspost. :B
 

Vordack

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Also läufts dort so wie früher (pre 80er) bei Axel Springer :-D Ich hab in den 20 Jahren wo ich dort war so viele Storys über Suffpartys im Büro, Fickn aufn Klo usw. mitbekommen. Und bestimmt auch in 100 andeen Firmen :B
 

LarryMcFly

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"Allgemein soll es bei Activision Blizzard normal sein, dass männliche Angestellte verkatert zur Arbeit erscheinen und ihre Aufgaben deshalb an Kolleginnen abgeben. Statt sich am Tagesgeschäft zu beteiligen, würden die Männer dann Videospiele spielen. Die betroffenen Frauen hätten keine Chance, sich dagegen zu wehren, da ihre Vorgesetzten dasselbe Verhalten an den Tag legen und die männlichen Angestellten dazu ermutigen würden."

Ja und die Wäsche und den Müll haben sie auch verkatert mitgebracht und direkt mit an die Kolleginnen abgegeben, unglaublich wie die paar Frauen den ganzen Laden schmeißen.

"Oft hätten männliche Kollegen sogar physisch einschreiten müssen, um ihn von Mitarbeiterinnen zu entfernen."

Wie sie bei all dem verkaterten Videospielen noch Zeit dazu haben da einzuschreiten, ist beeindruckend.

"Activision Blizzard hat bereits in einem langen Statement auf die Anschuldigungen reagiert. Die Firma wirft der Behörde vor, bei ihrer Untersuchung nicht sauber gearbeitet zu haben und ein falsches Bild der Ereignisse zu zeichnen."

Na kein Wunder, bei obigen Erzählungen...:B
Ohauerha, da wird aber ordentlich am eigenen Image gekratzt.

Aber auch wenn der Rest der News recht aufschlußreich ist:
Dann hatte er halt einen ************ Plug dabei (für den man rein physikalisch auch noch Gleitgel braucht) - und?
Ich verstehe nicht, was das für eine Relevanz zu dem restlichen Thema haben soll ...?
Du mußt das aus SJW Sicht sehen - sie kann keine eigene Entscheidung getroffen haben mit ihrem Vorgesetzten angebandelt zu haben.
So etwas ist einfach absolut unmöglich - ergo hat er sie zu der BEziehung gezwungen und natürlich sie mit dem Analplug vergewaltigt...oder so ähnlich geht die Saga, von der missbrauchten Untergebenen (die sich deswegen und nur deswegen das Leben genommen hat).
Unschuldsvermutung?
Drauf geschissen.%)
 

LarryMcFly

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Allein die Tatsache, dass bei Blizzard gerade mal 20 Prozent Frauen arbeiten, sagt schon was aus.
Ja, daß plötzlich weltweit es anscheinend 50% Frauen in IT Berufen gibt, anstatt, daß händeringend Schülerinnen regelrecht bekniet werden in diese Berufe einzusteigen und trotzdem die nötige Quote nicht erreicht wird, wegen Desinteresses.:rolleyes:
Ja, das stimmt. Ich habe mal recherchiert und erschreckt festgestellt, dass Blizzard mit seinen 20 Prozent wohl etwa im branchenüblichen Mittelmaß liegt.

Ich wollte mit den 20 Prozent auch eigentlich sagen: Bei so einem toxischen Betriebsklima muss man sich nicht wundern, wenn eine Frau dort nicht arbeiten will.

Wie sollen sie das denn bitte schön vorher erfahren...und das nicht an die große Glocke/Presse gehängt haben? ;)
 
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Spiritogre

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Also läufts dort so wie früher (pre 80er) bei Axel Springer :-D Ich hab in den 20 Jahren wo ich dort war so viele Storys über Suffpartys im Büro, Fickn aufn Klo usw. mitbekommen. Und bestimmt auch in 100 andeen Firmen :B

Ich habe in jeder Firma in der ich bisher war von den alteingesessenen Kollegen auch immer die wildesten Storys aus früheren Jahrzehnten gehört.
Das "wildeste" was in meinem Berufsleben jedoch stattfand waren Firmen-Grillpartys und bis auf ein paar Schnapsleichen am Ende waren die alle eher gesittet.

Die wilden Jahre sind hier also spätestens seit den 90ern zumindest hierzulande vorbei.

Daher bin ich auch ein wenig überrascht, wenn ich sowas über amerikanische Firmen lese. Gut, in amerikanischen Filmen und Serien trinken die auch tagsüber teilweise im Büro noch ihren Whiskey (ohne Nebeneffekte), was ich immer für arg unrealistisch hielt.

Da waren noch ein paar andere Ungereimtheiten im Bericht, etwa das Wickel- und Stillräume als Meeting-Räume okkupiert wurden. Ich denke mal, das dass dann allerdings nur immer für ein paar Stunden geschah. Und wieso waren da überhaupt Babys in der Firma? Die werden da ja auch nur ein, zwei Mal in der Woche für ein paar Stunden in der Firma sein. Da muss man halt vorher absprechen, wie der Raum genutzt wird.

Ansonsten, meine Erfahrung ist, wenn man einen Haufen Männer ohne Frauen in einer Firma hat, dann wird es schnell mal schlüpfrig. Wenn dann da nur ein, zwei Frauen sind, dann können die entweder mitmachen oder gehen unter. Andersherum ist es übrigens genauso, ich hatte einen männlichen Kollegen, der saß mit einem Trupp Frauen im Büro und wie ich es so mitbekommen habe muss der auch kurz vorm Suizid oder zumindest Wahnsinn gestanden haben, so wie der fertiggemacht wurde und sich nicht wehren konnte.

Am besten ist es einfach, wenn beiderlei Geschlecht in größerer Gruppe vorhanden ist, dann benehmen sich beide Seiten merklich besser!
 

LarryMcFly

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Ich habe in jeder Firma in der ich bisher war von den alteingesessenen Kollegen auch immer die wildesten Storys aus früheren Jahrzehnten gehört.
Das "wildeste" was in meinem Berufsleben jedoch stattfand waren Firmen-Grillpartys und bis auf ein paar Schnapsleichen am Ende waren die alle eher gesittet.
Dabei darf man nicht vergessen, daß das teilweise schon erhebliches Jägerlatein ist, bei dem manchmal selbst Münchhausen rot werden würde vor Scham.
Jeder hat eine wildere Geschichte auf Lager... ;)
 

Spiritogre

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Dabei darf man nicht vergessen, daß das teilweise schon erhebliches Jägerlatein ist, bei dem manchmal selbst Münchhausen rot werden würde vor Scham.
Jeder hat eine wildere Geschichte auf Lager... ;)
Wobei ich da allerdings Partyfotos meiner Verwandtschaft aus den 60ern und 70ern kenn und die sehen auch irgendwie wilder aus als die Partys auf denen ich später war.

Nun ja, bis auf eine Dorfparty mal wo ich mindestens ein Dutzend Teenager Pärchen gesehen habe die es da recht öffentlich trieben. Ein paar davon direkt jeder in einer Ecke in einem der Zimmer die anderen draußen in den Büschen. Da war allerdings auch die halbe Dorfjugend der Umlandgemeinden mit anwesend und ja, das war eine Dorfparty.
Ich war danach allerdings lieber nicht wieder bei sowas.
 

inano

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Ich hab einen Mandanten, der hat 40 AN und, jetzt halt dich fest, da arbeiten nur drei Frauen! DREI! Kannst du dir das vorstellen?! Die Arschkrampe!

Gut, ich könnte dir jetzt erzählen dass es sich hierbei um ein sehr gut laufendes Sanitär & Heizungs Unternehmen handelt aber das sind so Details, die interessieren dann keinen.

Ich glaub du merkst auf was ich hinaus möchte: Handwerk und IT sind bzw. waren (!) früher die absolute Nerd- bzw. Männerdomäne, ist einfach so! Die Damen arbeiten in der Verwaltung, die Monteure sind durchweg männlich.

D.h. was machst du als guter AG jetzt?! Stellst du keine Männer mehr ein, weil du die Frauenquote erhöhen möchtest? Du brauchst aber dringend Personal wegen der Projekte, welche du bereits in Planung hast?!

Genau ... du nimmst, was du bekommen kannst und hierbei spielt dann hoffentlich auch die Qualifikation eine Rolle.
Sorry aber was sind das denn bitte für Pseudo-Argumente?

1. Ist ein Mikrokosmos (das Beispiel mit dem Mandanten) kein Makrokosmos.
2. Zeiten ändern sich. Vermehrt gehen Frauen zum Bau und sind auch nicht die schlechtesten Mitarbeiter. Das ist einfach misogynes, antiquiertes Denken. Daran sieht man einfach wie sehr die männliche Bevölkerung immer noch auf ihren selbst errichteten Thron kleben bleiben will. Dieses eher lächerliche Statement von AB zeigts ja auch, denn der aggressive Ton ist nicht zu überlesen (getroffene Hunde).
3. Frauen zocken mittlerweile auch viel mehr und interessieren sich daher auch für die Branche im Allgemeinen.
Der AG darf natürlich einstellen wen wer will aber wenn er dann primär männliche MA einstellt, dann wirft das heutzutage Fragen auf.
Hinzu kommt noch, wenn auf diese unglaublich altbackenen Klischees und Vorurteile die Chancen verbaut werden.
4. Was die Frauenquote mit deiner Aussage mit der Planung zu tun hat ist mir auch ein wenig rätselhaft. Wenn der AG Personal einstellen will dann ist es doch irrelevant ob Mann oder Frau wenn der AG sowieso die Intention hat einzustellen. Gerade wegen diesem antiquierten Denken spielt Qualifikation doch eine untergeordnete Rolle. Die Frau kann überqualifiziert sein aber weil sie eine Frau ist bekommt sie dennoch den Job nicht.

Dieses patriachialische System ist das Problem.
 

Spiritogre

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Sorry aber was sind das denn bitte für Pseudo-Argumente?

1. Ist ein Mikrokosmos (das Beispiel mit dem Mandanten) kein Makrokosmos.
2. Zeiten ändern sich. Vermehrt gehen Frauen zum Bau und sind auch nicht die schlechtesten Mitarbeiter. Das ist einfach misogynes, antiquiertes Denken. Daran sieht man einfach wie sehr die männliche Bevölkerung immer noch auf ihren selbst errichteten Thron kleben bleiben will. Dieses eher lächerliche Statement von AB zeigts ja auch, denn der aggressive Ton ist nicht zu überlesen (getroffene Hunde).
3. Frauen zocken mittlerweile auch viel mehr und interessieren sich daher auch für die Branche im Allgemeinen.
Der AG darf natürlich einstellen wen wer will aber wenn er dann primär männliche MA einstellt, dann wirft das heutzutage Fragen auf.
Hinzu kommt noch, wenn auf diese unglaublich altbackenen Klischees und Vorurteile die Chancen verbaut werden.
4. Was die Frauenquote mit deiner Aussage mit der Planung zu tun hat ist mir auch ein wenig rätselhaft. Wenn der AG Personal einstellen will dann ist es doch irrelevant ob Mann oder Frau wenn der AG sowieso die Intention hat einzustellen. Gerade wegen diesem antiquierten Denken spielt Qualifikation doch eine untergeordnete Rolle. Die Frau kann überqualifiziert sein aber weil sie eine Frau ist bekommt sie dennoch den Job nicht.

Dieses patriachialische System ist das Problem.
Einen dümmeren Beitrag habe ich selten gelesen.

1. Das Beispiel zeigt die Realität.

2. Ja, Zeiten ändern sich aber je dekadenter und wirtschaftliche besser es einer Gesellschaft geht, desto mehr wählen insbesondere Frauen ihren Job nicht nach Bezahlung sondern nach Spaßfaktor.
Denn nenne doch bitte mal die Frauen, die Maurer lernen. Ich kenne keine einzige und ich kenne privat mehrere Bauunternehmer. Selbst deren Töchter sind Lehrerin oder sowas geworden und die Söhne müssen die Firma übernehmen.

3. Was hat Zocken mit Programmieren zu tun? Nur weil man gerne spielt heißt das eben noch lange nicht, dass man in die IT geht. Siehe Punkt 2, Frauen haben kaum Interesse an IT trotz extremer Bemühungen sie in die Branche zu bekommen.

4. Es bekommt der den Job, der qualifizierter ist und ggf. allerdings auch günstiger. Das Geschlecht spielt da keine Rolle.

5. Das patriarchalische System existiert nur in den Köpfen von Linken. Wenn Frauen wollten könnten sie in "Männerberufe" und würden mit Kusshand aufgenommen. Ich habe das selbst oft genug erlebt, etwa in der Metallbranche. Da wurde jede genommen, einfach damit da überhaupt eine Frau war. Dass die dann nach ein paar Monaten das Handtuch schmissen weil sie den Job Scheiße fanden und sie hoffnungslos überfordert waren, war dann die Konsequenz.
 

LesterPG

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3. Frauen zocken mittlerweile auch viel mehr und interessieren sich daher auch für die Branche im Allgemeinen.
Wurde das irgendwo in Frage gestellt?:confused:

Der AG darf natürlich einstellen wen wer will aber wenn er dann primär männliche MA einstellt, dann wirft das heutzutage Fragen auf.
Hinzu kommt noch, wenn auf diese unglaublich altbackenen Klischees und Vorurteile die Chancen verbaut werden.
Da frage ich mich in welcher "Welt" ?
Wie oben beschrieben kann ich aus der Welt der Metaller vollständig verneinen.
Das heißt nicht das es deutlich mehr Männer als Frauen gibt, aber ein Problem ist das nicht wenn z.B. von 100 Bewerber nur 3 Frauen dabei sind und letztendlich nur 1 von 3 Ausbildungsplätze als Mechatroniker mit einer Frau besetzt ist.
Ein Problem ist das nur wenn man die ganzen Rahmenbedingungen einfach ausblendet.;)

Dieses patriachialische System ist das Problem.
Ist es nicht herrlich einfach "den Anderen" den schwarzen Peter zuzuschieben ? :B
 

Fireball8

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Einen dümmeren Beitrag habe ich selten gelesen.
Was ist das eigtl immer gleich für nen Ton? Hat doch nur seine/ihre Sichtweise dargelegt... :rolleyes:

2. Ja, Zeiten ändern sich aber je dekadenter und wirtschaftliche besser es einer Gesellschaft geht, desto mehr wählen insbesondere Frauen ihren Job nicht nach Bezahlung sondern nach Spaßfaktor.
Denn nenne doch bitte mal die Frauen, die Maurer lernen. Ich kenne keine einzige und ich kenne privat mehrere Bauunternehmer. Selbst deren Töchter sind Lehrerin oder sowas geworden und die Söhne müssen die Firma übernehmen.
Könnte aber vlt auch mit dem Umgangston dort zu tun haben oder? Kenne auch genug aus der Handwerker-Branche, mein Vater ist Zimmermann/Dachdecker und einige unserer Kunden arbeiten auch in der Baubranche, da bekomme ich doch genug mit. Klar, kann ich bestätigen, da sehe ich keine einzige Frau, die sitzen dann meistens im Büro und machen Buchhaltung, Finanzen, whatever. Aber wenn ich den Jungs da dann manchmal zuhöre, meine Fresse, da bekomm ich auch manchmal echt das Kotzen. Da hörste eine sexistische (und auch rassistische) Äußerung nach der anderen, da hätte ich halt auch absolut keinen Bock drauf, egal wie viel Spaß ich an dem Beruf hätte. Muss man teilweise schon ne dicke Haut für haben.

3. Was hat Zocken mit Programmieren zu tun? Nur weil man gerne spielt heißt das eben noch lange nicht, dass man in die IT geht. Siehe Punkt 2, Frauen haben kaum Interesse an IT trotz extremer Bemühungen sie in die Branche zu bekommen.
Also extrem viele Leute, die ich kenne, die leidenschaftlich zocken, arbeiten auch in der IT. Ich glaube schon, dass es da einen Zusammenhang geben könnte. Aber gut, ist nur mein Umfeld, dementsprechend null Maßstab. Gibt's da eigentlich Studien zu?

4. Es bekommt der den Job, der qualifizierter ist und ggf. allerdings auch günstiger. Das Geschlecht spielt da keine Rolle.
Aber dass das Problem besteht, wurde doch nun schon oft genug bewiesen oder nicht? In Deutschland vielleicht nicht mehr ganz so krass, aber in anderen Ländern...?

5. Das patriarchalische System existiert nur in den Köpfen von Linken. Wenn Frauen wollten könnten sie in "Männerberufe" und würden mit Kusshand aufgenommen. Ich habe das selbst oft genug erlebt, etwa in der Metallbranche. Da wurde jede genommen, einfach damit da überhaupt eine Frau war. Dass die dann nach ein paar Monaten das Handtuch schmissen weil sie den Job Scheiße fanden und sie hoffnungslos überfordert waren, war dann die Konsequenz.
Och come on, wieder dieses Linken-Bashing? :B Ich könnte jetzt auch sagen "Das patriarchalische System existiert nur nicht in den Köpfen von Rechten". Klingt auch scheiße, ist Bullshit und greift Dich an oder? Und nur weil Du es so erlebt hast (was ja an sich super gut ist!), heißt es ja nicht, dass es überall genauso ist. Ich finde die ganze Diskussion manchmal auch etwas nervig und viele Dinge werden aufgebauscht, aber es ist ja nicht einfach aus der Luft gegriffen.


Es müsste halt ein Umdenken bei der Erziehung geben, nicht mehr diese Aufteilung in "das ist nur für Jungs, das nur für Mädchen", dann wird sich in einiger Zeit sicherlich auch was ändern. Da sind wir ja denke ich auch auf einem einigermaßen guten Weg. Gut, ich kann nur von mir und meinem (links-grün versifften :B ) Umfeld sprechen...
Dann hat man aber auch wieder das Problem des sozialen Einflusses. Kindergarten, Schule, Medien, usw, damit verbringen die Kids dann ja oft den Großteil ihres Lebens. Wenn denen dort was anderes vorgelebt wird von älteren Generationen, war's das übertrieben gesagt wieder.
 

Spiritogre

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Könnte aber vlt auch mit dem Umgangston dort zu tun haben oder? Kenne auch genug aus der Handwerker-Branche, mein Vater ist Zimmermann/Dachdecker und einige unserer Kunden arbeiten auch in der Baubranche, da bekomme ich doch genug mit. Klar, kann ich bestätigen, da sehe ich keine einzige Frau, die sitzen dann meistens im Büro und machen Buchhaltung, Finanzen, whatever. Aber wenn ich den Jungs da dann manchmal zuhöre, meine Fresse, da bekomm ich auch manchmal echt das Kotzen. Da hörste eine sexistische (und auch rassistische) Äußerung nach der anderen, da hätte ich halt auch absolut keinen Bock drauf, egal wie viel Spaß ich an dem Beruf hätte. Muss man teilweise schon ne dicke Haut für haben.
Das prangerte ich oben schon an. Einen Haufen nicht intellektueller Männer beisammen und du hast immer sehr räudige Sprache. Bei reinen Frauentrupps ist es übrigens genauso auch wenn die vielleicht teils andere Wörter benutzen.
Nur bei gut durchgemischten Gruppen reißen sich beide am Riemen.
Warum ist das so? Weil Menschen sich vor den Geschlechtsgenossen in Szene setzen wollen.

Also extrem viele Leute, die ich kenne, die leidenschaftlich zocken, arbeiten auch in der IT. Ich glaube schon, dass es da einen Zusammenhang geben könnte. Aber gut, ist nur mein Umfeld, dementsprechend null Maßstab. Gibt's da eigentlich Studien zu?
Das ist so ein wenig die Henne / Ei Diskussion. Sind sie Zocker weil sie ITler sind oder sind sie ITler weil sie gerne zocken? Ich würde sagen im heutigen Normalfall fängt man als Zocker an. Während Kinder die gar kein Interesse an Computern haben naturgemäß dann später auch nicht in der IT landen.

Aber dass das Problem besteht, wurde doch nun schon oft genug bewiesen oder nicht? In Deutschland vielleicht nicht mehr ganz so krass, aber in anderen Ländern...?
Nein, es gibt keinen Gender Paygap. Selbst der bereinigte lässt ja noch einige Faktoren außer Acht.
Es wäre ja auch völlig unlogisch, wenn Frauen weniger verdienen, dann würden Firmen die ja mit Kusshand nehmen anstelle der teureren Männer (selbst wenn sie ein wenig schlechter sind). Die Gehälter sind schließlich bei vielen Firmen die größten Kostenverursacher.


Och come on, wieder dieses Linken-Bashing? :B Ich könnte jetzt auch sagen "Das patriarchalische System existiert nur nicht in den Köpfen von Rechten". Klingt auch scheiße, ist Bullshit und greift Dich an oder? Und nur weil Du es so erlebt hast (was ja an sich super gut ist!), heißt es ja nicht, dass es überall genauso ist. Ich finde die ganze Diskussion manchmal auch etwas nervig und viele Dinge werden aufgebauscht, aber es ist ja nicht einfach aus der Luft gegriffen.
Wir leben hier in Deutschland, wo Frauen meiner Ansicht nach sogar ein wenig im Vorteil sind. Sie werden in vielen Bereichen hofiert und kriegen Unterstützungen, wo Männer nur von träumen können.

Es müsste halt ein Umdenken bei der Erziehung geben, nicht mehr diese Aufteilung in "das ist nur für Jungs, das nur für Mädchen", dann wird sich in einiger Zeit sicherlich auch was ändern. Da sind wir ja denke ich auch auf einem einigermaßen guten Weg. Gut, ich kann nur von mir und meinem (links-grün versifften :B ) Umfeld sprechen...
Dann hat man aber auch wieder das Problem des sozialen Einflusses. Kindergarten, Schule, Medien, usw, damit verbringen die Kids dann ja oft den Großteil ihres Lebens. Wenn denen dort was anderes vorgelebt wird von älteren Generationen, war's das übertrieben gesagt wieder.
Nicht alles ist Sozialisation vieles ist durchaus angeboren und dadurch entstehen unterschiedliche Interessen. Die Gehirne von Frauen und Männern funktionieren nun mal leicht anders.
Frauen sind bewiesenermaßen sozialer aber dafür schlechter im räumlichen Denken. Natürlich gibt es Schnittmengen aber wir sprechen bei sowas naturgemäß von "im Allgemeinen".
 

LesterPG

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Was ist das eigtl immer gleich für nen Ton? Hat doch nur seine/ihre Sichtweise dargelegt... :rolleyes:
Och komm, das war keine Sichtweise sondern ein Abspulen indoktrinierter vorgefertigter Sätze die wirklich fast kein Klischee ausgelassen hat

Könnte aber vlt auch mit dem Umgangston dort zu tun haben oder? Kenne auch genug aus der Handwerker-Branche, mein Vater ist Zimmermann/Dachdecker und einige unserer Kunden arbeiten auch in der Baubranche, da bekomme ich doch genug mit. Klar, kann ich bestätigen, da sehe ich keine einzige Frau, die sitzen dann meistens im Büro und machen Buchhaltung, Finanzen, whatever. Aber wenn ich den Jungs da dann manchmal zuhöre, meine Fresse, da bekomm ich auch manchmal echt das Kotzen. Da hörste eine sexistische (und auch rassistische) Äußerung nach der anderen, da hätte ich halt auch absolut keinen Bock drauf, egal wie viel Spaß ich an dem Beruf hätte. Muss man teilweise schon ne dicke Haut für haben.
Das ist leider oftmals eine Frage des Bildungsstands bzw. des Umgangs der Leute.
Bei uns in der Fa. waren vor ein paar Wochen 3 Trockenbauervon einer Fremdfirma wovon 2 weiblich waren, wird wohl also mehr. ;)

Also extrem viele Leute, die ich kenne, die leidenschaftlich zocken, arbeiten auch in der IT. Ich glaube schon, dass es da einen Zusammenhang geben könnte. Aber gut, ist nur mein Umfeld, dementsprechend null Maßstab. Gibt's da eigentlich Studien zu?
Sagen wir mal so, die Nichte vom Freund macht was mit Computerdesign etc. spielt aber in der Freizeit nahezu überhaupt nicht bis auf halt mal so ein Zeitvertreibspielchen auf Solitär Niveau.

Aber dass das Problem besteht, wurde doch nun schon oft genug bewiesen oder nicht? In Deutschland vielleicht nicht mehr ganz so krass, aber in anderen Ländern...?
Ohne Frage, aber wollen wir uns auch die Vermehrungsproblematik von 3.Welt Länder an die Backe schmieren ?
Mit anderen Worten in unserem Land haben wir weitestgehend Einfluß darauf, andere gehen uns nichts an.
Es sei denn wir starten einen weiteren Großdeutschen Versuch. :B

Och come on, wieder dieses Linken-Bashing? :B
Diese indoktrinierung ist irgendwo in einer "Ecke" des linken Lagers verwurzelt, ich finde es auch etwas pauschalisiert, aber das ist seine Meinung.
 

Worrel

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"Bei ActiBlizz werden Frauen belästigt."

"Ja, aber die Linken..."

Kannste dir nicht ausdenken.
 

MarcHammel

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Sorry aber was sind das denn bitte für Pseudo-Argumente?

1. Ist ein Mikrokosmos (das Beispiel mit dem Mandanten) kein Makrokosmos.
2. Zeiten ändern sich. Vermehrt gehen Frauen zum Bau und sind auch nicht die schlechtesten Mitarbeiter. Das ist einfach misogynes, antiquiertes Denken. Daran sieht man einfach wie sehr die männliche Bevölkerung immer noch auf ihren selbst errichteten Thron kleben bleiben will. Dieses eher lächerliche Statement von AB zeigts ja auch, denn der aggressive Ton ist nicht zu überlesen (getroffene Hunde).
3. Frauen zocken mittlerweile auch viel mehr und interessieren sich daher auch für die Branche im Allgemeinen.
Der AG darf natürlich einstellen wen wer will aber wenn er dann primär männliche MA einstellt, dann wirft das heutzutage Fragen auf.
Hinzu kommt noch, wenn auf diese unglaublich altbackenen Klischees und Vorurteile die Chancen verbaut werden.
4. Was die Frauenquote mit deiner Aussage mit der Planung zu tun hat ist mir auch ein wenig rätselhaft. Wenn der AG Personal einstellen will dann ist es doch irrelevant ob Mann oder Frau wenn der AG sowieso die Intention hat einzustellen. Gerade wegen diesem antiquierten Denken spielt Qualifikation doch eine untergeordnete Rolle. Die Frau kann überqualifiziert sein aber weil sie eine Frau ist bekommt sie dennoch den Job nicht.

Dieses patriachialische System ist das Problem.
Wenn sich aber für den Bau nun mal mehr Männer bewerben, als Frauen? Oder ist der Anteil der Frauen dem Anteil der Männer plötzlich gleichauf?

Man kann nun mal nicht mehr Frauen einstellen, wenn sich nicht mehr Frauen bewerben. Dass es tendenziell mehr werden, glaub ich gerne. Es sind halt aber nicht genug. Hierbei ging es also weniger darum, dass man Frauen nicht einstellen will, sondern darum, dass der AG einfach nimmt, was er kriegen kann. Und wenn es mehr männliche Bewerber sind, dann ist das halt so.

Vor allem im Handwerksbereich herrscht ein Mangel an kompetenten Kräften und Zuwachs. Da spielt es übrigens auch keine Rolle, ob der Zuwachs nun männlich oder weiblich ist. Vor allem aufm Land ist das ein Problem.

Zum eigentlichen Punkt. So wie sich das ließt, wirkt das überaus dick aufgetragen. Ich meine, man hat ja wirklich überhaupt kein Klischee des "bösen Mannes" ausgelassen. Es entsteht der Eindruck von Harem-artigen Zuständen, was die Frage aufwirft, wie glaubwürdig das Ganze im Endeffekt ist. Ich meine, es würde natürlich gut erklären warum Activision Blizzard so ein Saftladen ist, der nix gebacken bekommt, aber die Vorwüfe sind so stereotypisch, dass es mir unwahrscheinlich erscheint, dass die alle in diesem Maße zutreffen.
Ich glaub auch, dass da zumindest stellenweise dick aufgetragen wurde. Das ist aber auch nicht ungewöhnlich, finde ich. Das amerikanische Rechtssystem basiert nicht nur auf dem Vergeltungsgrundsatz, sondern spielt auch gern mit Emotionen. Da wird häufig dicker aufgetragen, als nötig. Allerdings wird an den Vorwürfen durchaus was dran sein. Zumindest in einigen Punkten. Wäre ja nicht das erste Mal, dass in einer männerdominierten Firma Frauen benachteiligt, belästigt und diskriminiert werden.

So oder so, Blizzards Ruf hat den nächsten Knacks erhalten.
 

Spiritogre

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"Ja, aber die Linken..."

Kannste dir nicht ausdenken.
Ich verstehe allerdings nicht wirklich, wieso da Firmen für verklagt werden können und nicht die Täter?
Und wenn andere Mitarbeiter oder Vorgesetzte den / die Täter gedeckt haben, dann müssen sie eine Mitschuld tragen, keine Frage.

Aber es gibt z.B. auch schon Stimmen von hochrangigen weiblichen Mitarbeiterinnen, die von all dem nichts mitbekommen haben und jetzt ziemlich geschockt sind. Man kann eben nicht eine ganze Firma mit etlichen 1000 Angestellten an allen möglichen Standorten in Zwangshaft nehmen.
 
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