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Gewalt ist keine Lösung - In diesen Spielen könnt ihr Konflikte anders regeln

Ab wann fängt denn bei euch Gewalt an? oO ... Auch wenn Batman niemanden tötet, prügelt er krankenhausreif. Kerby frisst seine Gegner. Jemanden absichtlich an Altersschwäche sterben lassen, ist zwar ungewöhnlich, aber auch eine Form von Gewalt.

Spiele wo man Alternativen hat wie in zB. Mass Effect, bei denen man Verhandeln und Gewaltfrei eine Situation lösen kann, habe ich eher erwartet.
 
"So oder so ähnlich läuft es mittlerweile in immer mehr Spielen, die sich auf eine actionhungrige Zielgruppe konzentrieren."

In immer mehr? Ist wohl stark untertrieben. Gefühlt wird in 9 von 10 neuen Titeln (warum wird überhaupt noch in Genres unterschieden?) erschossen, erwürgt oder konkret "ermordet" und das möglichst kreativ (da wird tatsächlich schon auf Pflanzen geschossen, um Crafting-Material zu bekommen) Und das Ermorden wird dann auch noch mit virtuellen "Erfolgen" (Warum muss es Wörter wie "Tötungserfolge" geben?) belohnt. Bin gespannt, wann ein Addon für die Sims herauskommt, in dem sich die Bewohner gegenseitig aus dem Haus treiben können ;(

Mal im Ernst: Diese Entwicklung geht doch schon eine ganze Weile so und in letzter Zeit
v.a. was die detaillierte Gewaltdarstellung betrifft.
Man muss nicht Psychologie studiert haben, um zu begreifen, dass hier was
schief läuft. Sicher - virtuelle Gewalt ist (gottlob) nicht reale und die Faszination an der Gewalt (solange sie einen nicht selber betrifft) gehört zum Menschsein geschichtlich schon immer dazu aber mental findet auf Dauer im Gehirn eine Bewusstseinsveränderung statt, wenn man immer nur Gewaltanwendung zur Lösung zur Verfügung gestellt bekommt. :(

Questaufträge wie "Töte 20 Gegner..." sind doch für die meisten ganz normal. Stellt Euch mal vor, welchen mentalen Aufschrei es geben würde, wenn ein Auftrag "Küsse 20 :) Bewohner..." lauten würde. Unvorstellbar was?
Der Begriff des "Tötens" (könnte doch auch "Besiegen" heissen) ist für die meisten doch schon in ihren Alltagsjargon übergegangen - ja akzeptiert, weil es ja überall auf der Welt passiert oder uns zumindest in Medien ständig optisch und akustisch zwangspräsentiert wird. Und deswegen muss es auch in Spielen dargestellt werden oder wie ?
Doch gibt es genauso viele positive Ereignisse auf der Welt und mal im Ernst, diese "Erst schießen und dann fragen" Mentalität wird doch langsam auch mal stumpfsinnig.

Wo seid ihr Spieleentwickler mit neuen kreativen Ideen…?
Solange euch aber Aktionäre und andere Gesellschaften (Greetings from the NRA) im Genick hocken, wird sich wohl daran nicht viel ändern. Fragt doch mal die Spieler – die haben sicher eine ganze Menge kreativer Alternativen.
Zum Glück gibt es ja „noch“ (gell Herr Molyneux) Indie-Studios – hoffentlich noch eine ganze Weile…. :)
 
Ab wann fängt denn bei euch Gewalt an? oO ... Auch wenn Batman niemanden tötet, prügelt er krankenhausreif.
Allerdings. Zudem er ja beim Kontern die Gegner auch schon mal mit Eisenstangen "bearbeitet" oder ihnen irgendwas explodierendes zuwirft, was rein faktisch teilweise in schlimmen Brandwunden, Knochenbrüchen oder dauerhaften Hirnschäden enden muß.

Unter "keine Gewalt" hätte ich jetzt Spiele erwartet, in denen man auch NUR durch schleichen, bestechen, (ver)handeln etc gewinnen kann.
 
Und ich behaupte immernoch, dass der ein oder andere Halunke in Batman irgendwann während des Krankenhausaufenthaltes seinen Verletzungen erlegen ist. Ich mein...der Kerl ist Kampfsportler, ganz offenkundig schwer genug, um auch ordentlich Kraft und Gewicht in seine Schläge zu stecken und bearbeitet seine Gegner auch gern mal mit Gegenständen, mit denen man durchaus jemanden töten kann.
 
Kann mir jemand sagen, wie ich in Deux Ex: Human Revolution die Bosse ausschalte, ohne ihnen ein Haar zu krümmen?
 
"So oder so ähnlich läuft es mittlerweile in immer mehr Spielen, die sich auf eine actionhungrige Zielgruppe konzentrieren."

In immer mehr? Ist wohl stark untertrieben. Gefühlt wird in 9 von 10 neuen Titeln
Betonung in der Tat auf "gefühlt", denn du achtest sicher viel mehr auf solche Spiele, weil du das scheinbar nicht gut findest, bzw. in den Medien sind halt meisten eher die Action-Titel vertreten, weil die idR auch technisch den Maßstab setzen. Aber so ganz stimmt die Wahrnehmung nicht, genau wie bei manchem "Senior", der die eine kleine Gruppe von 3 lauten Jugendlichen unter 200 Fahrgästen in einer Straßenbahn als Beweis dafür sieht, dass "die Jugend" allgemein aggressiv und respektlos sei ;)

Es gibt aber nen Haufen Games, auch neu erscheinende, in denen man keine Gewalt braucht. Allein schon, weil es viele Genres gibt, bei denen das eh nicht nötig ist, zB Sportspiele oder Aufbaustrategie. Aber die Schlagzeilen machen halt "actionreiche" Games, weil vor allem die auch meist technisch was neues bieten und auch die meisten Spieler gerne in solche Welten abtauchen, weil sie dort gefahrlos Helden sein können - und diese games haben halt meistens auch eine packende Story; packende Stories wiederum haben halt idR auch immer was mit Bedrohungen und somit auch "Bösewichten" zu tun, so dass Kämpfe extrem wahrscheinlich sind.
 
In der Standard kann man afaik nur beim Finale optionale Entscheidungen treffen. Die Zwischen-Boßgegner sind afaik nur durch Kämpfe zu besiegen.
 
Und ich behaupte immernoch, dass der ein oder andere Halunke in Batman irgendwann während des Krankenhausaufenthaltes seinen Verletzungen erlegen ist. Ich mein...der Kerl ist Kampfsportler, ganz offenkundig schwer genug, um auch ordentlich Kraft und Gewicht in seine Schläge zu stecken und bearbeitet seine Gegner auch gern mal mit Gegenständen, mit denen man durchaus jemanden töten kann.

Man muss aber auch bedenken, dass Schläge ebenso wie Verletzungen im Batmanuniversum eine ganz andere Intensität haben und die Körper der Leute darauf ausgerichtet sind. Bauchschläge, die laut hörbare Geräusche wie: "BAAAAAAAM!", verursachen, müssen mit weit mehr Kraft ausgeführt werden und auf weit härteres Gewebe treffen als dies bei Menschen möglich wäre. Da dürften so ein paar Schläge mit Metallstangen wohl keinen dauerhaft ausschalten. Und überhaupt ist Batman ein Wissenschaftler, der mit Sicherheit vorher die ideale Schlagstärke berechnet hat.
 
Man muss aber auch bedenken, dass Schläge ebenso wie Verletzungen im Batmanuniversum eine ganz andere Intensität haben und die Körper der Leute darauf ausgerichtet sind. Bauchschläge, die laut hörbare Geräusche wie: "BAAAAAAAM!", verursachen, müssen mit weit mehr Kraft ausgeführt werden und auf weit härteres Gewebe treffen als dies bei Menschen möglich wäre. Da dürften so ein paar Schläge mit Metallstangen wohl keinen dauerhaft ausschalten. Und überhaupt ist Batman ein Wissenschaftler, der mit Sicherheit vorher die ideale Schlagstärke berechnet hat.
Im Eifer des Gefechts kann selbst Batman jemanden töten. Und sei es auch nur versehentlich. :ugly: Und er hat bereits getötet. Wenn auch nicht mit eigenen Händen. ^^
 
Und überhaupt ist Batman ein Wissenschaftler, der mit Sicherheit vorher die ideale Schlagstärke berechnet hat.
Ok, nehmen wir an, Batman könnte selbst im hektischsten Kampfgetümmel seine Schlagkraft genau berechnen:

a) Woher weiß er, ob sein Gegner nicht schon zB eine angebrochene Rippe hat oder ob er aufgrund einer Verspannung seine Muskeln zur Abwehr später zusammenzieht?
b) Woher weiß er, ob der Gegner sich agressiv oder deckend verteidigt? Sprich, ob er in Richtung Batman beschleunigt oder sich zB nach hinten fallen läßt, um mit einem Fußtritt nachzulegen?
c) Woher weiß er, wie ein explosives Wurfgeschoß beim Gegner explodieren wird? Das ist schliesslich eine essentielle Information, um dessen Überleben sicherzustellen.
 
Wenn ich an Spiele denke wie Dayz oder andere Sandbox Survival Games, die auch eine PVE Komponente oder Zusammenarbeitsaspekte haben und da sehe wie gut das hinhaut, hoff ich eher, daß der VR Umschwung etwas bringt. Bis jetzt arten solche Spiele immer in ein Free For All PVP aus, oder in ein King of the Hill.

Anundfürsich kann man sagen, wenn in einem Spiel Friendly Fire aktiv ist, dann hat man früher oder später einen "Spion" oder einer der sich der anderen Fraktion, da sie am gewinnen ist, oder die erheblich im Rückstand ist, mehr zugeneigt fühlt als der eigenen, der versucht seine Mitspieler zu töten.

Weiters find ich den x-ten abklasch von Stein Schere Papier nur mehr mühsam. Im realen Leben hat z.b. ein Büroangestellter gegen eine Cruise Missile auch wenig bis gar keine Chancen.

Sowie hat sich seit 19xx in den wenigsten Teilen ein Avatar durchgesetzt der mehr als eine Trefferzone hat. Selbst bei Fallout 3 sind die Auswirkungen der ersten beiden Teilen wieder verschwunden.

Ich finds schade, daß z.b. bei einigen Spielen merklich mehr Programmierstunden in Behebung von "Balancing"(oder wie auch immer man das nennen mag) gesteckt werden muß bei manchen Patches als für Weiterentwicklungen oder Bugfixes.
 
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