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Klasse Spiele-Forsetzung, aber schlechtere Wertung? Aktuelle Bestandsaufnahme des Videospielmarkts

Wieder dieses rumgeheule der doch so imposanten Spielefirmen.

Natürlich sind die schlechten Wertungen gerechtfertig:

- Black Ops 2 bietet nichts neues, keine Server, Lag-Compensation, Cheater etc. pp.
Im Prinzip der gleiche Schrott, den man sich seit MW2 schon kauft.

- AC3 war ein katastrophaler Port auf die Konsole. Schlechte Performance, ebenso schlechter Support, kaum Bugfixes, uninteressantes Settings, für mich als AC-Fan der schlechteste Teil der Serie.

- Crysis 3 bat auch nichts neues, zu casualisiert, kurze Story, schrecklicher Multiplayer.
Wirkt eher wie ein Crysis 2-Addon, aber nicht als ein neuer Titel.

- Dead Space 3 wurde zerstört durch diese nervigen Shooter-Einlagen, Horden an Monster, "Gehe von Punkt A nach Punkt B und wieder zurück"-Missionen.

- Diablo 3 kann man sich drüber streiten, ich fands nett und kann man mal so zwischendurch spielen.

- FarCry 3 war eine große Enttäuschung. Am Dschungel-Setting schaute man sich nach 10-Minuten schon satt, keine Abwechslung, 0 Wiederspielwert und nach der Story konnte man es gleich deinstallieren, weil es wirklich nichts zu machen oder entdecken gab (außer die Funktürme, Lager und Tiere - srsly?)

- Hitman Absolution hat mir persönlich sehr gut gefallen und bot auch einen Wiederspielwert durch das verschiedene angehen der Missionen.

- Mass Effect 3 kann ich nichts dazu sagen, nie gespielt.

- NFS:Most Wanted, muss ich nichts weiter sagen. Absoluter Müll.

- Tomb Raider gefällt mir dagegen wieder unheimlich gut.
 
Bei einigen Spielen sind die Wertungen vielleicht gerechtfertigt, bei anderen nicht. Nehmen wir mal die in den vorherigen Posts genannten Beispiele:

Black Ops 2 ist ein typisches CoD. Und CoD hat das richtig gemacht, was es soll und will: ein CoD sein. Hier spielt einfach nur der persönliche Geschmack eine Rolle. Mir gefällt es nicht.

AC3 fand ich gut. Es war nicht herausragend toll, aber es bot ein unverbrauchtes Setting und gutes Gameplay. Storytechnisch war es auch gelungen.

Crysis 3...nun, da bin ich zwiegespalten. Einerseits zu kurz und zu maue Story, andererseits technisch herausragend und gameplaytechnisch durchaus solide und gut. Ein unterhaltsamer, guter Shooter, aber den Vollpreis nicht wert.

Dead Space 3 hab ich nie gespielt. Kann also kein Urteil abgeben.

Diablo 3 war tatsächlich nett und unterhaltsam. Aber nichts, was ich persönlich nochmal mehrmals durchspielen würde. Ich fass das Spiel die nächste Zeit nicht mehr an.

FarCry 3 aber war in meinen Augen einer der besten Shooter der letzten drei, vier Jahre und bot auch eine ordentliche Story. Es sah gut aus und hatte trotz kleinerer Mängel viel Spaß gemacht.

Hitman hab ich ebenso wenig gespielt.

Mass Effect 3 war gameplaytechnisch der beste Teil und spielte sich viel runder und angenehmer, als die Vorgänger. Einzig die geringen Auswirkungen der Entscheidungen war ein großer Mangel, der das Spiel runter gerissen hat. In meinen Augen jedenfalls.

Auch das neue Tomb Raider spielt sich angenehm rund, wirkt aber durch die Gefechte etwas unglaubwürdig. Mir macht es sehr viel Spaß und ich werde es auch weiterhin gern spielen.


Da sieht man mal, wie sehr sich die Geister scheiden. ;)
 
Ich denke, was aber bisher absolut aus den Augen gelassen wurde (von mir auch, daher jetzt der Post) ist, das beim ersten Teil eines Spieles einfach die Überraschung größer ist, da das Spiel in dieser Form noch nicht auf dem Markt war und somit ein neues Spielerlebnis!

Wobei Bioshock (selber nie gespielt) anscheinend es geschafft hat, eine Serie, gut fortzusetzen.
 
Bei einigen Spielen hat man schon das Gefühl, dass die Tester gerne mal ungerechtfertigt die 90er-Wertungen auspacken.
 
Nachfolgerspiele werden ja auch immer viel viel viel stärker gehypt!
Ich mein... GTA 5 zeigt 1(!) neuen Screenshot und schon wird es als das Wunderspiel angesehen!
Wir kennen den Trailer...immer her damit, das Game muss einfach prächtig sein...gehtnichanders...!

Hinzu kommt das Serie (wie z.B. DeadSpace) sich einfach abnutzen!
Mal angenommen Teil wäre um einiges gruseliger gewesen... ich bin mir sicher viele Spieler wären an einem 4ten Ableger nicht mehr interessiert, weil es doch auch irgendwann langweilig ist wenn immer wieder das gleiche passiert!
 
Es ist ja auch meistens so, dass Fortsetzungen einfach schlechter sind. Man versucht ja meist eine noch größere Zielgruppe anzusprechen und alles wird auf das Minimalistischste gestutzt.
Ausnahmen gibt es natürlich: Far Cry 3 z.B. war besser als Teil 2.
 
Es ist ja auch meistens so, dass Fortsetzungen einfach schlechter sind. Man versucht ja meist eine noch größere Zielgruppe anzusprechen und alles wird auf das Minimalistischste gestutzt.
Ausnahmen gibt es natürlich: Far Cry 3 z.B. war besser als Teil 2.

CoD z.B. hat in meinen Augen nie den Anspruch gestellt, ein anspruchsvoller Shooter für Enthusiasten zu sein. CoD war immer Bombast-Action, mit blöder KI und Schlauchlevel.

Aber DA2 wäre aber das ideale Beispiel. Schneller, actionlastiger und RPG-Elemente wurden auf das Minimalste gestutzt. Selbst die Entwicklungszeit wurde stark reduziert, nur um die Masse zu bedienen und die Marke auszuschlachten. Dass es nach hinten losging, hat EA ja kurz danach erfahren.
 
Jeder hat seinen persönlichen Geschmack, deswegen wundert es mich nicht wenn auch PCGames spiele ganz anders bewerten als ich es tu. Auch in den Kommentar Felder haben einige User spiele so bewertet, dass ich mich die ein oder andere Bewertung nicht anschließen kann.

Zunächst möchte ich sagen, dass der erste Teil von Assasins Creed für mich Persönlich das Beste war. Gute Story ein neues ungewohntes aber gelungenes Gameplay. Sehr schöne Athmosphäre und hübsche und überzeugte Grafik. Die nächsten Teile wurden immer schlechter.

Crysis 1 war für mich das beste teil, der Trilogie. Selbst wenn die Grafik seine Nachfolger unterlegen ist, bietet sie eine erkundbare Welt an, eine gute Story und überzeugende KI. Die nächsten Teile hatten für mich ein schlechtes Gameplay und eine unzufriedene KI. In dem Anzug hat man sich eher wie eine Rostige Maschine an gefühlt,
als ein Mensch.

Zu Call of Duty ist nicht viel zu sagen. Es ist einfach Call of Duty. Explosionen überall, Hollywood pur und eine Softair Gameplay. Mir Persönlich hat das zweite Teil am besten gefallen.

Mass Effect war für mich ein sehr tolles und schönes Spiel. Gutes Gameplay, Gut gelungene Story, schönes Rollenspiel. Ausgenommen ist das Zweite teil. zu Schlechte Struktur und eine schlechte Athmosphäre. Ausgenommen vom zweiten Teil ist Omega, die auf einen Asteroiden gebaute Stadt hat mich vom zweiten teil am meisten überzeugt.

FarCry ist ein gutes Spiel. Teil eins war in der Damaligen zeit ein leckeres Anblick. Gutes Gameplay angemessene Story. Bei Teil zwei ist das Gameplay zu kritisieren. Zu Rostige und ungenaues Waffen Bedienung. Teil 3 ist hier das bewundere Spiel. Sehr gute und überzeugende Animationen, besonders von Vaas. Schöne Athmosphäre, gelungenes Gameplay wobei hier die Waffenbedienung und Schuss Steuerung sehr gut angepasst wurden sind. mit reizende Story sowie schöne Grafik. Einzige Kritikpunkte ist das Grass, was beim genauen hinschauen ungefüllt und eher Platt und Linien förmig aussehen und die übertriebene Kampfhandlungen, wo Jason jeden platt macht und selbst gegenüber vieler Feinde alle kurzerhand niedermacht und sich übertriebener maßen durch hunderte Soldaten durch kämpft

Tomb Raider ist ein gutes Spiel, mit Guter und auch düstere Story. Schöne jedoch schlecht programmierte Grafik, das dank tressfx zu viel Leistung frisst. Gut gelungenes jedoch etwas unmenschliches Gameplay. Das Erkunden der Insel und das bestaunen der schöne Atmosphäre hat besonders Spaß gemacht, jedoch hat man zu viele Sammelobjekte hinein gefügt, so dass es nicht mehr viel Spaß gemacht hat stundenlang gelangweilt alles aufsuchen zu müssen.

Ich bin der Überzeugung, dass die Entwickler sich alle viel mühe machen. Jedoch würde es nicht schaden mal auch auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen, die ja letztendlich ihre waren kaufen und diese ja eigentlich zufriedengestellt werden müssen.
 
Was vielen Nachfolgetiteln fehlt ist die Innovation.Viele Publisher und Studios denken das sie mit einer echten Fortsetzung nochmal die Geldquelle anzapfen, nach dem Motto neue Story, die irgendwie aus dem Ärmel geschüttelt wird, um einen Vorwand für eine Fortsetzung liefern zu können. Dazu ein paar passende Level hinzu geschustert und am Gameplay hier und da ein wenig justiert, evtl mal eine neue Grafikengine. Aber das wollen die Konsumenten von heute nicht.
Spiele müssen durch Innovation beeindrucken und durch komplett neue Inhalte, bzw Spielerfahrung und Gameplayelemente überzeugen, alles andere ist langweilig und einfallslos. CoD ist so ein Beispiel für jährliches Melken, durch neues "Kraboom", EA's FIFA /+Manager Reihe zum Teil auch, wobei man Fußball nicht neu Erfinden kann - trotzdem schafft man es hier dann nicht spielbar Versionen abzuliefern. Und dann gibts die Noire Titel wie Max Payne 1-2, eine Serie, die ein eigenes Charakteristika mit fesselnder Storyline hat. Da erwarten die Spieler eine Fortsetzung derselben. Wenn man dann plötzlich im sonnigen Brasilien landet, kann ich verstehen warum es nicht gefällt.
So ist es in vielen Fortsetzungen. Es reicht nicht das Setting zu ändern um Innovation zu simulieren. Es geht um die spielerischen Möglichkeiten, die am aufwendigsten zu entwickeln und deshalb nur selten Einzug in die Spiele finden, weil man von vornherein mit einer Budgetierung vs. Gewinnerwartung an die Spiele geht.
 
Was vielen Nachfolgetiteln fehlt ist die Innovation.Viele Publisher und Studios denken das sie mit einer echten Fortsetzung nochmal die Geldquelle anzapfen, nach dem Motto neue Story, die irgendwie aus dem Ärmel geschüttelt wird, um einen Vorwand für eine Fortsetzung liefern zu können. Dazu ein paar passende Level hinzu geschustert und am Gameplay hier und da ein wenig justiert, evtl mal eine neue Grafikengine. Aber das wollen die Konsumenten von heute nicht.
Spiele müssen durch Innovation beeindrucken und durch komplett neue Inhalte, bzw Spielerfahrung und Gameplayelemente überzeugen, alles andere ist langweilig und einfallslos...
Der Sinn einer Serie ist es dem Kunden eine gewisse Sicherheit zu geben: "du hast den Vorgänger gemocht und willst was ähnliches - hier ist es" darum sind Deine Ansichten irgendwie völlig konfus.
Abgesehen von der ganze "Spiele müssen Innovationen aufweisen" Debatte - die ein Thema für sich ist mit all dem Für und Wider - aber wie gesagt das in ne Diskussion über Serien, über Nachfolger etc zu bringen ist zu konfus...

Wenn ich einen Teil einer Serie gut finde, dann bin ich zufrieden wenn ein Nachfolger ähnlich wird - wenn ich was anderes suche, dann such ich halt nach einem anderen Spiel.

Natürlich sollen die einzelnen Teile einer Serie nicht "deckungsgleich" sein - aber zu große Veränderungen sind noch ärgerlicher als fast gar keine Änderung. Der Übergang von Max Payne zu Max Payne 2 - so stell ich mir Serienfortsetzungen vor - neue Story, neuer Aspekt durch weiblichen Sidekick den man auch zur Auflockerung kurz selbst spielen konnte aber ansonsten bekam der, der den Vorgänger mochte "mehr vom dem was ihm gefallen hat"
 
Ich halte diese "Spiele müssen Innovationen aufweisen"-Debatte für völligen Schwachsinn. Was ist, wenn die angeblich von allen Spielern geforderten Innovationen nach hinten los gehen? Dann ist das Mecker natürlich wieder groß. Innovationen machen noch lange kein gutes Spiel aus. Und gut soll das Spiel sein. Es soll funktionieren und gerade bei Fortsetzungen soll ein Wiedererkennungswert vorhanden sein, sowohl was Story, als auch das Gameplay angeht. Oft wirken Neuerungen auch völlig aufgesetzt und bringen sich nicht gut genug ins Spiel ein.

Wie der-jan schon sagte: Natürlich soll eine Fortsetzung nicht deckungsgleich mit dem Vorgänger daher kommen. Hier eine kleine Neuerung, da eine Verbesserung am Gameplay. Das reicht völlig.
Auf Teufel komm raus eine ach so bahnbrechende Innovation rein bauen, nur damit das Spiel "anders" als andere ist? Nein! Wenn etwas neues kommen soll, soll es gut durchdacht sein. Und das einzige "innovative" Spiel, was ich kenne und was gut durchdacht war, ist Mirror's Edge. Aber das Spiel krankte an einer vorhersehbaren Story und kurzer Spieldauer. Und es hat sich ja bekanntlich eher schlecht als recht verkauft.

Ich möchte keine großen Innovationen und schon gar nicht will ich, dass sie auf Teufel komm raus ins Spiel rein geprügelt werden. Ich möchte ein Spiel, das durch rundes, funktionierendes Gameplay, einer guten Story und Atmosphäre punktet. Mir reichen altbewährte Gameplaymechaniken, die auch funktionieren. Daher spiele ich auch gern hin und wieder mal Brain Off-Action a'la CoD, aber auch Rollenspiele wie Baldurs Gate oder Drakensang. Man kann auch Elemente aus verschiedenen Genres miteinander verbinden. Das ist auch völlig in Ordnung. Dann hat man eben einen Shooter mit RPG-Anleihen oder ein SciFi-RPG mit Action-Anleihen.

Letztendlich bleiben zwei Fragen:
1. Was wäre denn eine Innovation? Ich lese ja immer nur "Ich will Innovationen! Der Titel ist innovationslos und lame! Mimimi". Aber nie lese ich Beispiele oder Vorschläge, wie man genau das besser machen könnte. Da ich diese Debatte seit Jahren verfolge und nie gute Ideen zu Gesicht bekommen habe, bin ich der Meinung, dass das alles nur hohles Gelaber ohne Hand und Fuß ist.

2. Passen denn Innovationen überhaupt in das jeweilige Spiel? Was will man denn z.B. an einem Shooter, der gut funktioniert, denn noch großartig verbessern, wenn es nicht gerade um Details geht? Ein Shooter ist ein Shooter. Den Kern des Prinzips wird man nicht verbessern oder verändern können. Sonst wäre es kein Shooter mehr.
Nehmen wir mal Crysis 3 als Beispiel: Das Spiel ist alles andere als "CoD-Like". Gameplaytechnisch macht es in meinen Augen eine sehr gute Figur. Auch grafisch, sowie technisch. Die Kritikpunkte, an denen das Spiel krankt, sind nicht durch Innovationen zu lösen. Das sind Designentscheidungen, die schlichtweg falsch waren.
Das selbe gilt für CoD. CoD will CoD sein, nichts anderes. Brain Off-Action für die, die sich nicht mit komplexen Spielmechaniken anfreunden können. Mehr als offenere Level und eine bessere KI wird man gameplaytechnisch nicht bringen können. Mehr würde auch nicht passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es immer wieder köstlich, wie weit die Wertungsunterschiede zwischen der sogenannten Fachpresse und den tatsächlichen Kunden gehen. Während die Presse dazu übergegangen ist, jedes noch so durchschnittliche Spiel gut zu bewerten, wenn es nur genügend auf Hochglanz poliert wurde, kann man sich bei den Userwertungen ein viel besseres Bild machen. Und das gilt gerade auch deshalb, weil gewisse Titel für miese Kundenpolitiken abgestraft wurden, was bei Fachmagazinen nur selten der Fall ist.

Daher taugt IMDB im Filmbereich auch viel mehr als jedes "Fachurteil". ;)
 
Leider sind sie auch ein bisschen selbst dran schuld, wenn man die Fans solange warten lässt. Da ist es klar, dass sich da Erwartungen aufbauen, die niemand halten kann.

1. Entweder ein Spiel alle 2-3 Jahre veröffentlichen und dann Kritik anhören, es wäre nicht innovativ / immer das Gleiche.
2. Oder sich Zeit lassen und dann die Erwartungen nicht erfüllen können, die sich die Communitiy bis dahin aufgebaut hat.

Ein Teufelskreis.

Das klassische Beispiel hier ist doch Duke Nukem Forever. Ewige Wartezeit, immer weiter gestiegene Erwartungen und dann beim Release Ernüchterung.
 
Bei einigen Spielen sind die Wertungen vielleicht gerechtfertigt, bei anderen nicht. Nehmen wir mal die in den vorherigen Posts genannten Beispiele:

Black Ops 2 ist ein typisches CoD. Und CoD hat das richtig gemacht, was es soll und will: ein CoD sein. Hier spielt einfach nur der persönliche Geschmack eine Rolle. Mir gefällt es nicht.

AC3 fand ich gut. Es war nicht herausragend toll, aber es bot ein unverbrauchtes Setting und gutes Gameplay. Storytechnisch war es auch gelungen.

Crysis 3...nun, da bin ich zwiegespalten. Einerseits zu kurz und zu maue Story, andererseits technisch herausragend und gameplaytechnisch durchaus solide und gut. Ein unterhaltsamer, guter Shooter, aber den Vollpreis nicht wert.

Dead Space 3 hab ich nie gespielt. Kann also kein Urteil abgeben.

Diablo 3 war tatsächlich nett und unterhaltsam. Aber nichts, was ich persönlich nochmal mehrmals durchspielen würde. Ich fass das Spiel die nächste Zeit nicht mehr an.

FarCry 3 aber war in meinen Augen einer der besten Shooter der letzten drei, vier Jahre und bot auch eine ordentliche Story. Es sah gut aus und hatte trotz kleinerer Mängel viel Spaß gemacht.

Hitman hab ich ebenso wenig gespielt.

Mass Effect 3 war gameplaytechnisch der beste Teil und spielte sich viel runder und angenehmer, als die Vorgänger. Einzig die geringen Auswirkungen der Entscheidungen war ein großer Mangel, der das Spiel runter gerissen hat. In meinen Augen jedenfalls.

Auch das neue Tomb Raider spielt sich angenehm rund, wirkt aber durch die Gefechte etwas unglaubwürdig. Mir macht es sehr viel Spaß und ich werde es auch weiterhin gern spielen.


Da sieht man mal, wie sehr sich die Geister scheiden. ;)


Bei Tomb Raider und Farcry 3 bin ich voll bei Dir. Mir hat Farcry 3 über 40 h! Spieldauer (man überlege mal rund 7-8 mal CoD!) sehr viel Spaß gemacht. Was will ich noch mehr ? Die Story ist zu Ende, aber FC3 hat mehr Content gehabt als viele andere Spiele. Auch den Rollenspielteil fand ich nicht schlecht. Man könnte sich höchstens streiten, ob man nicht 1 Tasche pro Gattung hätte weglassen können.

Was Tomb Raider betrifft: Spieldauer top, allerdings hat das aktuelle Tomb Raider nichts mehr mit dem Ursprung zu tun. Mir kommt Tomb Raider fast so vor wie ein Farcry Clone. Und dazu unglaubwürdige Entwicklung der Protagonistin. Von der empfindlichen halbkindlichen Frau in 0, nix zur abgebrühten Killerin..... bitte! Dafür bei den Gräbern nur 1 Kammer und keinerlei Rätsel wie es in früheren Tomb Raider Teilen gang und gäbe war. Dafür die Grafik top, keine Frage. Auch die Waffenaufrüstung. Nur paßt das eben alles nicht wirklich zu Lara.
 
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