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Ricco2001
Gast
AW: Spieletest - Venetica im Test: Ein überraschend gut gelungenes Rollenspieldebüt
Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. Obwohl ich ein deutlich schwächeres System habe (x2 4400+, 9800GTX+, 2GB RAM) fand ich Venetica bis auf wenige Ausnahmen (Arsenalviertel, wenn man auf Höhe der Kathedrale ist) immer gut spielbar. Ich stehe jetzt kurz vor dem Endgegner und kann nur sagen, dass ich es keinen Moment bereut habe, das Spiel, ohne vorher einen Test gelesen zu haben, gekauft zu haben. Klar ist es sehr schade, dass die Geschichte zur Mitte hin etwas abflacht, aber die Motivation, weiterzuspielen, hat sich bei mir immer erhalten. Da hat das oben angesprochene Oblivion schneller "den Geist aufgegeben".Mit dem viel gelobten Oblivion hingegen kan ich gar nichts anfangen.
Das Spiel hat null Character, fast wie ein Bilderbuch ohne Text zum
durchlaufen. Das gesagte ist oft so belanglos die Figuren so leblos,
das ich ihnen gar nicht zuhören möchte. Es ist mir Egal, was sie für
Probleme haben.
Und das ist ein gewaltiger Unterschied zu z.B. Gothic.
Venetica spielt sich wundervoll. Die hübsche Maid ist auf der Stelle symphatisch und der Stil ist einfach zauberhaft.
Ich habe es noch mit keinem Bug zu tun gehabt (ausser man nennt es
einen Bug, wenn die Dame einmal verkehrt durch die Tür geht.)
Leitern etc. waren bisher kein Problem. Jetzt bin ich auf Afrika gespannt.
Naja, alles in allem find ich dieses Spiel absolut gelungen. Wenn die
Technik, wie es bei mir der Fall ist, nicht nervt, dann ist Venetica
das schönste Rollenspiel der letzten Jahre. Eine wunderbare mischung
aus dem fabelhaften Fable2 und der genialen Gothic-Serie. Prima.
bekommen? Was daran ist "überraschend gut gelungen"? Die hinter dem Spiel stehenden Ideen? In der Tat.