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Special - Thöing teilt aus: Thöing teilt aus - Heute im Visier: gamescom-Nörgler und Köln-Kritiker

AW:

Erst einmal vorneweg: Ich bin nicht aus dem Osten, sondern waschechter Hesse *g* Ich fand es aus menschlicher Sicht aber einfach unter aller Kanone, was da vor sich ging.

Man muss es ja mal aus folgender Sicht sehen: Vor Jahren hätte sich noch niemand getraut, eine Computerspielemesse in Deutschland zu veranstalten. Jeder hätte gesagt: "Seid ihr verrückt?", weil Computerspiele in Deutschland als Teufelszeug galten..

Außer Leipzig eben: Sie waren die Einzigen, die es gewagt haben und hatten Erfolg damit. Sie haben über Jahre ihre ganze Mühe da reingesteckt und jetzt aufeinmal nimmt man ihnen quasi einfach die Messe weg und andere (Köln) fahren jetzt die Lorbeeren ein, die ihnen gar nicht zustehen.

Das wäre so als hättet ihr an einem Projekt gearbeitet, bekommt langsam Erfolg damit und es wird Euch dann einfach abgenommen und andere ziehen ihren Vorteil daraus. Das ist auf Deutsch gesagt menschlich einfach unter aller Sau!
 
AW:

Look am 02.08.2009 23:45 schrieb:
Nö, die die sich Köln leisten "wollen" folgen, die Frage "wie lange" ist dabei noch offen. Gibt es wichtige Aussteller - ohne Frage, können sie allein eine Messe tragen - Nein.

Es sind noch sehr viele Fragen offen, aber...

Es ist in dem Sinne also ziemlich vermessen anzunehmen, das nur entscheidend ist, was die großen machen, sagen und wollen.

...eine Messe braucht in jedem Fall ein (oder besser mehrere) Zugpferde. Wenn die nicht da sind gibts auch keine messe. Haben wir doch dieses jahr in Leipzig erlebt. Nur mit den kleinen Ausstellern war die Messe nicht mehr zu machen, also wurde abgesagt und auf ein neues Konzept gesetzt.
Ich verstehe irgendwie auch nicht, dass du die ganze zeit versuchst mir zu beweisen, dass kleine Hersteller wichtig sind, denn das habe ich nie bestritten. Sie sind nur nicht entscheidend für den Standort einer Messe.

Momentan steht Köln, weil das erste mal, vor dem "Schaun wir mal, was es bringt und was es kostet" Punkt, es wird erst dann richtig interessant, wen die Meterpreise nicht mehr eingefroren sind.

Und das ist nicht das einzig interessante. Wer weiß schon, wie es weitergeht. Vielleicht setzen die Hersteller in den nächsten Jahren vermehrt auf kleine Hausmessen, vielleicht ist das Konzept mit immer mehr Publikum dann schon wieder passee.
Abwarten würde ich sagen.

Immerhin kann man sich in Leipzig in dem Fall sagen, dass die goldenen jahre der Messe dort stattfanden.
 
AW:

Nur ein kurzer Nachtrag zu Shadow_man:
Deine Äusserung lässt mich echt noch hoffen. Denn ich habe 19 Jahre in Frankfurt (Main) gelebt, in Thüringen studiert und arbeite nun auch hier.
Das viele hier verärgert sind gründet zum großen Teil auch darauf, dass sich hier Geschichte wiederholt. Denn nach der Wende sind Westdeutsche in den Osten gekommen, um das ganz große Geld zu machen. Es wurde alles aufgekauft und kaputt gemacht. Alles Ostdeutsche wurde schlechtgemacht und heute als geniale Westdeutsche Idee wieder eingeführt (Stichworte: Grüner Pfeil, Kinderbetreuung, etc.).
Und mit der GamesConvention war es genau das gleiche. Die Ostdeutschen bauen etwas auf und dann übernehmen es andere.
Tut mir leid, Herr Thöing, aber ganz so einfach ist die Sache nun wirklich nicht!
Mit freundlichem Gruß.
 
AW:

mordenkain am 03.08.2009 09:34 schrieb:
Nur ein kurzer Nachtrag zu Shadow_man:
Deine Äusserung lässt mich echt noch hoffen. Denn ich habe 19 Jahre in Frankfurt (Main) gelebt, in Thüringen studiert und arbeite nun auch hier.
Das viele hier verärgert sind gründet zum großen Teil auch darauf, dass sich hier Geschichte wiederholt. Denn nach der Wende sind Westdeutsche in den Osten gekommen, um das ganz große Geld zu machen. Es wurde alles aufgekauft und kaputt gemacht. Alles Ostdeutsche wurde schlechtgemacht und heute als geniale Westdeutsche Idee wieder eingeführt (Stichworte: Grüner Pfeil, Kinderbetreuung, etc.).
Und mit der GamesConvention war es genau das gleiche. Die Ostdeutschen bauen etwas auf und dann übernehmen es andere.
Tut mir leid, Herr Thöing, aber ganz so einfach ist die Sache nun wirklich nicht!
Mit freundlichem Gruß.


Junge, Junge, da ist der Wessi auf einmal der Zerstörer schlecht hin. In meinem Geschichtsbuch steht das die DDR damals wohl der erste Staat gewesen wäre der PLEITE /Konkurs anmelden musste. Was meinste was seit 1990 wohl alles in den Osten an Geld geflossen ist, Gebäude und Strassen Erneuerung haben schon unmengen gekostet und werden noch unmengen kosten.
Ich möchte hier aber unterstreichen das dies notwendig gewesen ist bzw. immer noch ist. Allein die "Renovierung" von Erfurt, Dresden usw. ist es doch mehr als Wert gewesen.

So ein Kommentar wie oben, dass verstehe ich ja gar nicht. Wenn wir schon bei Stichworten sind, würde ich den Grünen Mann in der Ampel mit aufzählen. Der wird auch von den Wessis schikaniert.

WARUM muss es den eine OST/WEST Diskussion sein?

Zum Thema Messe Leipzig wird einem bei der Wikipedia (Schlagwort Messe Leipzig) gerne auf die sprünge geholfen, hier im speziellen der Punkt Fachmessen nach 1990. Da lesen wir dann auch wieder etwas von Neustrukturierung, Wiederaufbau usw. Nichts von kaputtmachen, niederreissen oder böser Wessi der alles alles aufkauft.

Was bin ich froh wenn die Messe vorbei ist :-D kein gelabber mehr von contra Leipzig der ganzen Insider, Wirtschaftsexperten, Geschichtsexperten, Marketingmanager usw.

Die die hingehen haben ihren spass oder nicht, die die zu hause bleiben bleiben halt zuhause. Ich hab nun ein gutes Stück weniger zu fahren bzw. zu fliegen und freue mich darauf. Mich interessiert auch eher der Inhalt, der ist nähmlich gleich geblieben.

MfG
 
AW:

mordenkain am 03.08.2009 09:34 schrieb:
Das viele hier verärgert sind gründet zum großen Teil auch darauf, dass sich hier Geschichte wiederholt. Denn nach der Wende sind Westdeutsche in den Osten gekommen, um das ganz große Geld zu machen. Es wurde alles aufgekauft und kaputt gemacht. Alles Ostdeutsche wurde schlechtgemacht und heute als geniale Westdeutsche Idee wieder eingeführt (Stichworte: Grüner Pfeil, Kinderbetreuung, etc.).
Und mit der GamesConvention war es genau das gleiche. Die Ostdeutschen bauen etwas auf und dann übernehmen es andere.
Tut mir leid, Herr Thöing, aber ganz so einfach ist die Sache nun wirklich nicht!
Mit freundlichem Gruß.

Da hat die "Ostalgie" wohl ganze arbeit geleistet.
Ein wenig mehr Differenzierung würde ich ehrlich gesagt bei einem derart komplexen Thema schon erwarten.
Als "Westdeutscher" jedenfalls würden mir da jede menge kurze Stichworte als Erwiderung einfallen.

Nur wozu?
Hier geht es nicht darum, dass "den Ostdeutschen" etwas weggenommen wird.
Es zieht schlicht und einfach eine Messe von leipzig nach Köln, nicht mehr und nicht weniger.
mach da keinen Ost/Westkonflikt draus.
 
AW:

Ich kann einerseits die rationalen Argumente pro Köln verstehen, andererseits kann ich auch die emotionale Argumentation contra Köln nachvollziehen. Wenn nun ein europäischer Dachverband käme und die Messe nach Frankreich verlegen würde, dann wären bestimmt ein paar derer, die jetzt noch den wirtschaftlichen Aspekt in den Vordergrund reden, plötzlich auch angepisst. Wobei man aber ganz klar festhalten muss, dass sich viele Köln-Kritiker wie eingeschnappte Kleinkinder verhalten. Wie Bruno Labbadia sagen würde: Das Thema wird viel zu sehr hochsterilisiert. Eine Messe wechselt ihren Standort. That's it.

Mir persönlich ist diese Messe eh scheissegal. War sie schon immer und wird sie immer sein. Messen langweilen mich. Ich würd nicht mal hingehen wenn sie direkt vor meiner Haustür stattfinden würde. ;)

SSA
 
AW:

SoSchautsAus am 03.08.2009 13:14 schrieb:
Mir persönlich ist diese Messe eh scheissegal. War sie schon immer und wird sie immer sein. Messen langweilen mich. Ich würd nicht mal hingehen wenn sie direkt vor meiner Haustür stattfinden würde. ;)
Geht mir auch so.^^
Ich habe bis vor Kurzem seit 27 Jahren nur einen kleinen Fußweg vom ICC* entfernt gewohnt und war, wenn man alles zusammenzählt, vielleicht höchstens auf ca. 10 Messen. Was, bedenkt man meinen Standort, verdammt wenig ist.
Ich bin eh nicht so für Menschenmassen zu haben. Wenn es richtig voll ist, dann ist man die meiste Zeit entweder
- mit der Orientierung
- mit dem Kampf um Plätze mit Sicht auf die interessanten Dinge
- mit den üblen Gerüchen und Schweiß der Anderen
- oder schlicht mit dem eigenen Überleben
beschäftigt.


Auf der Grünen Woche war ich öfter, weil man da früher immer noch richtig viel zu essen abstauben konnte. :-D
Aber das wurde auch immer beschissener und war irgendwann wirklich nur noch für Bauern interessant. :ugly:


Leipzig hat es doch außerdem garnicht nötig wie ein angeschossenes Wildschwein zu reagieren. Die Stadt ist doch locker auch ohne diese Messe eine Reise Wert. Ich hab mir sagen lassen, dort gibt es allerlei junges Gemüse. ( :-S )


EDIT:
*Internationales Congress Centrum in Berlin am Messegelände. Nen riesen Gebäude mit riesigen anderen Gebäuden. =)
 
AW:

Mothman am 03.08.2009 16:39 schrieb:
Leipzig hat es doch außerdem garnicht nötig wie ein angeschossenes Wildschwein zu reagieren. Die Stadt ist doch locker auch ohne diese Messe eine Reise Wert. Ich hab mir sagen lassen, dort gibt es allerlei junges Gemüse. ( :-S )

kann sein, daß der, der dir das mit dem jungen gemüse erzählt hat, wirklich gemüse gemeint hat ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Leipziger_Allerlei
denn junge leute ziehen eher aus leipzig weg und soweit in sachen "jung" runterzugehen, daß du kleine schulmädchen meinst, will ich dir mal nicht unterstellen

ich finds ok, daß leipzig es dieses jahr mit dieser browsermesse versucht hat, der markt ist ja da, im gegensatz zu manch anderen spielepublishern und -entwicklern geht es ja den browsergamesleuten scheinbar recht gut
mein ding ist sowas nicht - aber ok ;-)
 
AW:

Shadow_Man am 02.08.2009 23:55 schrieb:
Man muss es ja mal aus folgender Sicht sehen: Vor Jahren hätte sich noch niemand getraut, eine Computerspielemesse in Deutschland zu veranstalten. Jeder hätte gesagt: "Seid ihr verrückt?", weil Computerspiele in Deutschland als Teufelszeug galten..
Daran hat sich imho nichts geändert. Gut, hier und da wird auf der politischen Ebene mit dem Thema Killerspiele sachlicher umgegangen (siehe die Grünen), aber der Grundtenor politisch wie auch gesellschaftlich ist afaik eher negativ in Deutschland.
Computerspiele werden immer noch als Teufelszeug stigmatisiert und daran wird sich so schnell nichts ändern.

Shadow_Man am 02.08.2009 23:55 schrieb:
Außer Leipzig eben: Sie waren die Einzigen, die es gewagt haben und hatten Erfolg damit. Sie haben über Jahre ihre ganze Mühe da reingesteckt und jetzt aufeinmal nimmt man ihnen quasi einfach die Messe weg und andere (Köln) fahren jetzt die Lorbeeren ein, die ihnen gar nicht zustehen.
Das ist doch noch gar nicht raus inwiefern die Kölnermesse ankommt - wie gut oder wie schlecht sie vom Publikum aufgenommen wird.

Shadow_Man am 02.08.2009 23:55 schrieb:
Das wäre so als hättet ihr an einem Projekt gearbeitet, bekommt langsam Erfolg damit und es wird Euch dann einfach abgenommen und andere ziehen ihren Vorteil daraus. Das ist auf Deutsch gesagt menschlich einfach unter aller Sau!
Wobei es aber in der Branche um Geld geht. Und wenn man eine größere Messe haben will, zieht man halt von Leipzig nach Köln, um möglichst viele Besucher und Interessierte anzulocken, sowie eventuell mehr Kunden zu gewinnen.

Wollen wir ne kleine Computerspielmesse, die von der Gesellschaft belächelt wird und um Akzeptanz ringen muss, oder soll die Messe wachsen und dadurch mehr Bekanntheit erlangen, mehr Akzeptanz unserem Hobby gegenüber?
 
AW:

DerSchlachter am 03.08.2009 11:53 schrieb:
Junge, Junge, da ist der Wessi auf einmal der Zerstörer schlecht hin. In meinem Geschichtsbuch steht das die DDR damals wohl der erste Staat gewesen wäre der PLEITE /Konkurs anmelden musste.

ist zwar offtopic, aber interessieren würde es mich schon, was das für ein geschichtsbuch war...
kannst du verlag und ggf ausgabe mal nennen?
in sachen staatsverschuldung pro kopf lag zur wendezeit die ddr hinter der brd, was natürlich nicht bedeuten soll, daß die brd "der pleite näher war", aber es ist zumindest ein indiz, daß diese "geschichtsbuchaussage" schon etwas schräg ist ;-)
auch wenn man bedenkt wie die verschuldung von vielen dritte welt ländern war und ist, dann kann man bei der aussage, die ddr wäre einer pleite am nähesten gewesen echt nur schräge propagande vermuten, die in nem geschichtsbuch eigentlich nichts zu suchen haben sollte

oder bist du auf irgend ne "besondere" schule gegangen? :-D

zum eigentlichen thema, daß leute leipzig nacbtrauern ist für mich verständlich, die ganze stadt war der messe an sich und auch den ganzen nerds und geeks, die sich jeden sommer dort einfanden recht freundlich und herzlich gegenüber eingestellt, man dachte auch an die u18, u16 zielgruppe und veranstaltete in den ferien...

die kölner bevölkerung kann natürlich sich genauso herzlich wie die leipziger zeigen, aber bezüglich politiker usw, der stadtverwaltung hat ich da schon zwefel
da war ja schon keine gegenargumentation von stadtseite gekommen, als damals irgendwelche verdrehten kölner proffessoren ihren merkwürdigen aufruf gegen videospiele starteten...
 
AW:

der-jan am 04.08.2009 08:43 schrieb:
ist zwar offtopic, aber interessieren würde es mich schon, was das für ein geschichtsbuch war...
kannst du verlag und ggf ausgabe mal nennen?
in sachen staatsverschuldung pro kopf lag zur wendezeit die ddr hinter der brd, was natürlich nicht bedeuten soll, daß die brd "der pleite näher war", aber es ist zumindest ein indiz, daß diese "geschichtsbuchaussage" schon etwas schräg ist ;-)
auch wenn man bedenkt wie die verschuldung von vielen dritte welt ländern war und ist, dann kann man bei der aussage, die ddr wäre einer pleite am nähesten gewesen echt nur schräge propagande vermuten, die in nem geschichtsbuch eigentlich nichts zu suchen haben sollte

oder bist du auf irgend ne "besondere" schule gegangen? :-D
.


au weia, bevor du hier beleidigend wirst, solltest wohl eher du mal deine geschichtskenntnisse, bzgl der ddr- realitäten, ein wenig auffrischen.
ich frag mich wirklich, wieso heute noch irgendwer die märchen von damals glaubt - die ost-propagando scheint doch besser zu funktionieren als gedacht.
die ddr schrammte des öfteren an der "pleite" vorbei und konnte mitunter nur durch unterstützungszahlungen aus der brd überleben - das ist ein geschichtlicher fakt.
darüber kann es überhaupt keine diskussion geben.
 
AW:

der-jan am 04.08.2009 08:43 schrieb:
DerSchlachter am 03.08.2009 11:53 schrieb:
Junge, Junge, da ist der Wessi auf einmal der Zerstörer schlecht hin. In meinem Geschichtsbuch steht das die DDR damals wohl der erste Staat gewesen wäre der PLEITE /Konkurs anmelden musste.

ist zwar offtopic, aber interessieren würde es mich schon, was das für ein geschichtsbuch war...
kannst du verlag und ggf ausgabe mal nennen?
in sachen staatsverschuldung pro kopf lag zur wendezeit die ddr hinter der brd, was natürlich nicht bedeuten soll, daß die brd "der pleite näher war", aber es ist zumindest ein indiz, daß diese "geschichtsbuchaussage" schon etwas schräg ist ;-)
auch wenn man bedenkt wie die verschuldung von vielen dritte welt ländern war und ist, dann kann man bei der aussage, die ddr wäre einer pleite am nähesten gewesen echt nur schräge propagande vermuten, die in nem geschichtsbuch eigentlich nichts zu suchen haben sollte

oder bist du auf irgend ne "besondere" schule gegangen? :-D

Schade das das ganze durch dich auf ein schlechtes Niveau rutscht!
Anscheinend würde aber die "Besondere Schule" für dich reichen! Möchte mich aber jetzt nicht darüber auslassen, weil das wenig zum Thema beiträgt. Zum Thema Geschichtsbuch würde ich dir empfehlen eine Bücherei bzw. Bibliothek auf zu suchen.

Ich möchte hier nochmals unterstreichen das eine West / Ost Diskussion fehl am platz ist. Dafür ist das Thema viel zu komplex.

Für die contra Kölner könnte man empfehlen, für die Messe Leipzig auf die Strasse zu gehen und für die "Gerechtigkeit" zu demonstrieren, ist ja nicht verboten in unserem freien Land.
 
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der-jan am 04.08.2009 08:43 schrieb:
auch wenn man bedenkt wie die verschuldung von vielen dritte welt ländern war und ist, dann kann man bei der aussage, die ddr wäre einer pleite am nähesten gewesen echt nur schräge propagande vermuten, die in nem geschichtsbuch eigentlich nichts zu suchen haben sollte
Was du in jedem Geschichtsbuch finden wirst: den Milliardenkredit von Franz Josef Strauß an die DDR aus dem Jahr 1983. Aber selbstverständlich kann man davon nicht auf die finanzielle Lage der DDR schließen...


Und mit einem kleinen Lektüretipp schließe ich das Thema DDR. Weiter geht's mit Köln-Bashing.
 
AW:

Bonkic am 04.08.2009 08:55 schrieb:
au weia, bevor du hier beleidigend wirst...
?


natürlich hatte die ddr finanzielle schwierigkeiten, angesprochen hat ich nur, daß "als erster staat" für mich nach polemik klang

stichwort polemik, ich finde es schräg, sich hier mods über darum beschweren, daß sich der thread in richtung "ost west debatte" entwickelt hat
es ist ein thead zu ner kolumne, die darauf abzielt kontrovers zu sein - sonst wär sie nicht mit phrasen wie "Nehmt es halt hin wie echte Männer (oder Frauen). Mein Gott." und übertreibungen wie "abstellkammern" verfasst ...
man wollte damit hits schinden, mal wieder die ost west debatte anstoßen (weil man weiß, daß viele noch darauf anspringen...)

ich bin übrigens weder köln hasser noch köln nögler ;-)
ich mag die stadt, jogg in sportsachen vom fc um den decksteiner, schlepp auf reisen meine sachen in ner großen roten tasche von früh usw - fühl mich nach 2 jahren hier auch quasi "als rheinländer"

was ich aber im vergleich zu leipzig, wo ich die jahre zuvor lebte beobachtet habe, ist daß leipzig neuem sehr aufgeschlossen sind - da halt ich mal das 6t kölner gesetz knne mer nit, bruche mer nit, fott domet entgegen :-)
und sich daher erst zeigen muss, wie köln die spielemesse annimmt
und es hat sich gezeigt, daß sich die lokalen politiker hier nicht gegen den "kölner aufruf" positioniert haben, nicht für messer und die spieleindustrie ne lanze gebrochen haben, während es bei leipzig hat an allen stellen unterstützung pro games gab...

wenn herr töing sich mit dem vergleich leipzig - köln nach ablauf der beiden messen befaßt hätte und in seiner meinung zu lesen, wär, daß er eben köln als deutliche verbesserung sieht - dann wär das bestimmt vielen nicht so aufgestoßen wie der jetzige zeitpunkt
in leipzig lief ne messe (die in der presse und auch hier bei pcg so gut wie nicht stattfand - erst im nachhinein kamen wirklich mehrere news) und üben den erfolg (bezüglich logistischer bewältigung, "streß- und gedrängefaktor" etc) der kölner messe kann nur spekuliert werden

die kolumne war da um rabatz zu erzeugen - und das ist gelungen, das muss man anerkennen
 
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