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Mit "Spielförderungen" sind bestimmt keine Spiele auf Steuerkosten gemeint.halfdar am 03.07.2009 12:00 schrieb:Spielförderung? Wozu? Wenn die Spiele "gut" sind, verkaufen sie sich gut. Wenn nicht, muss man nicht jeden Müll mit durchziehen und durch Steuergelder auch noch ermutigen, noch mehr davon zu machen. Man nennt es Marktwirtschaft.


halfdar am 03.07.2009 12:00 schrieb:Spielförderung? Wozu? Wenn die Spiele "gut" sind, verkaufen sie sich gut. Wenn nicht, muss man nicht jeden Müll mit durchziehen und durch Steuergelder auch noch ermutigen, noch mehr davon zu machen. Man nennt es Marktwirtschaft.
Vidaro am 03.07.2009 12:32 schrieb:halfdar am 03.07.2009 12:00 schrieb:Spielförderung? Wozu? Wenn die Spiele "gut" sind, verkaufen sie sich gut. Wenn nicht, muss man nicht jeden Müll mit durchziehen und durch Steuergelder auch noch ermutigen, noch mehr davon zu machen. Man nennt es Marktwirtschaft.
nur gute spiele kann man auch nur machen wenn das geld da ist!
viele unternehmen bekommen eine "förderung" heißt nur leichter an geld für ihre projekte!
das is eben in der Spielindustrie nicht so einfach in andren ländern wie frankreich finnland usw gibt es solche forderungen schon länger!
selbe hat auch schonmal crytek vor 1-2 jahren gesagt (deswegen haben sie zb auch ein studio in der Ukraine eröffnet)
Man stelle sich vor, ich bezahle meine (teure) Ausbildung da selber. Doch was kommt dann? Bewerbungen in denen ich lediglich "schulische" Zeugnisse vorweisen kann.. :-oOdin333 am 03.07.2009 12:50 schrieb:Schulen wie die Games Academy sollten finanziell geförderte werden, wenn man da hin will, darf man schon sein Haus verkaufen oder sollte zumindest stinkreiche Eltern haben, ansonsten wirds nix.
Jambeejoe am 03.07.2009 13:19 schrieb:Dank für die Killerspieldiskussion, Die Crysis fortsetzungen (Inkl CryEngine 2 )sind komplett Ungarische entwicklungen , als Ungar kann ich für der Tolle Deutsche Politiker nur danken weil dadurch haben dieses spiele hochwertige Ungarische Syncron und Texte erhalten.
Crytek expandiert sich allerdings weiter , nach Ungarische Fachzeitungen werden der Türkische Brüder die Nächste Entwicklerstudio in der UK eröffnen.
Bonkic am 03.07.2009 13:25 schrieb:Jambeejoe am 03.07.2009 13:19 schrieb:Dank für die Killerspieldiskussion, Die Crysis fortsetzungen (Inkl CryEngine 2 )sind komplett Ungarische entwicklungen , als Ungar kann ich für der Tolle Deutsche Politiker nur danken weil dadurch haben dieses spiele hochwertige Ungarische Syncron und Texte erhalten.
stimmt leider nicht oder nur teilweise.
warhead wurde in budapest entwickelt, auf basis der ce2.
die engines an sich werden, in erster linie zumindest, nach wie vor in deutschland entwickelt oder vermutlich eher von allen studios gemeinsam.
Crytek expandiert sich allerdings weiter , nach Ungarische Fachzeitungen werden der Türkische Brüder die Nächste Entwicklerstudio in der UK eröffnen.
crytek uk gibts schon längst.
das war früher free radical design (ua haze).

Jambeejoe am 03.07.2009 13:40 schrieb:Da muss ich dich leider wiedersprechen (oder teilweise) ,vor paar monaten haben die hier die komplette Cryteksory veröffentlicht .
Da stand Uk auch nur noch im planung.
Aber die Diskussion ging eigentlich nicht darum.
Gruss JJ

Wenn ich das schon lese "für die verschiedenen Weltmärkte designt sein müssen".Weiterhin benötigen wir international erfahrene Arbeitskräfte, die Know How mitbringen, wie Spiele für die verschiedenen Weltmärkte designt sein müssen - diesem Personal muss es auf einfachem Wege möglich sein, in Deutschland arbeiten zu können, hier eine Wohnung zu finden etc.

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Ich behaupte mal dem KonsumentenMisterSmith am 03.07.2009 17:58 schrieb:Wenn ich das schon lese "für die verschiedenen Weltmärkte designt sein müssen".![]()
Jetzt ist die Frage, soll man dem Konsumenten oder dem Hersteller einen Vorwurf machen.
Entweder ich finde das Design der (um mal bei Drakensang zu bleiben) Welt mit ihren Fachwerkhäusern usw. gut oder nicht. Sich noch einen "Wasserkopf" mehr an Bord zu holen um aus diesen Fachwerkhäusern Reishütten zu machen, damit es sich in Asien besser verkauft, bringt gar nichts.Das ist eigentlich recht schräg, wenn man bedenkt, daß jahrlang Entertainment-Projekte in den USA mit "stupid german money" finanziert wurden...Rabowke am 03.07.2009 12:09 schrieb:Es geht ihm primär um die Art sich Finanzierungen zu beschaffen. Ich kann mir schon vorstellen, dass Spieleentwickler in Deutschland viel schwieriger an Geld kommen wie z.B. in Amerika.
Das Ganze hat aber durchaus einen ernsten Hintergrund. Die Geschmäcker auf verschiedenen Märkten gehen vor allem auch bei Computerspielen sehr auseinander, so dass man sich gut überlegen muss, wie man darauf bei der Spielentwicklung eingehen kann.MisterSmith am 03.07.2009 17:58 schrieb:Wenn ich das schon lese "für die verschiedenen Weltmärkte designt sein müssen".Weiterhin benötigen wir international erfahrene Arbeitskräfte, die Know How mitbringen, wie Spiele für die verschiedenen Weltmärkte designt sein müssen - diesem Personal muss es auf einfachem Wege möglich sein, in Deutschland arbeiten zu können, hier eine Wohnung zu finden etc.![]()
Jetzt ist die Frage, soll man dem Konsumenten oder dem Hersteller einen Vorwurf machen.
Wird es nicht auch für Gothic 4 jeweils eine Version für den Europäischen- und US-Markt geben, mit unterschiedlichem Design(Farbintensität)?
Ich weiß schon welche Version ich kaufen werde: Keine!![]()
Rabowke am 03.07.2009 12:09 schrieb:Mit "Spielförderungen" sind bestimmt keine Spiele auf Steuerkosten gemeint.halfdar am 03.07.2009 12:00 schrieb:Spielförderung? Wozu? Wenn die Spiele "gut" sind, verkaufen sie sich gut. Wenn nicht, muss man nicht jeden Müll mit durchziehen und durch Steuergelder auch noch ermutigen, noch mehr davon zu machen. Man nennt es Marktwirtschaft.![]()
Huskyboy am 03.07.2009 21:29 schrieb:wobei es sicher demnächst soweit kommen wird das diverse firmen Steuergeld für spieleentwicklung wollen
Meines wissens hatte z.B. Starcraft in Asien nicht weniger Erfolg, als in den USA. Wurde dieses Spiel den für den asiatischen Markt angepasst?GTStar am 03.07.2009 20:39 schrieb:Das Ganze hat aber durchaus einen ernsten Hintergrund. Die Geschmäcker auf verschiedenen Märkten gehen vor allem auch bei Computerspielen sehr auseinander, so dass man sich gut überlegen muss, wie man darauf bei der Spielentwicklung eingehen kann.
Es gibt schon Gründe, wieso es deutsche Spiele im Ausland so schwer haben.
Die Kunst ist halt, dies zu schaffen, ohne dass man das Gesamtkonzept verwässert, sodass es am Ende keinem mehr gefällt, weil es sich nur noch um einen großen Kompromiss handelt. Ideal wären sicher stark auf die jeweiligen Märkte angepasste Versionen eines Spiels, was sich aber wiederum extrem in höheren Entwicklungskosten niederschlagen würde und sich wohl selten lohnt (oder aber sich lohnen würde, nur hohes Risiko bedeutet).
MisterSmith am 04.07.2009 00:57 schrieb:Meines wissens hatte z.B. Starcraft in Asien nicht weniger Erfolg, als in den USA. Wurde dieses Spiel den für den asiatischen Markt angepasst?
Okay, 100% sicher bin ich mir nicht, aber wenn ich auf dem südkoreanischen Sender Arirang(bestimmt falsch geschrieben) die Begeisterung im E-Sport bei diesem Spiel anschaue, bin ich gar nicht mehr so überzeugt davon, das diese These mit den unterschiedlichen Märkten stimmen muß.
Wahrscheinlich gibt es auch Gegenbeispiele, aber ich denke letztendlich kommt es doch auf die Qualität des Spieles an.
Ein unschlagbar gute Balance ist nicht nur unverzichtbar für E-Sport, sondern für die Qualität eines Computerspieles im allgemeinen.Boesor am 04.07.2009 14:34 schrieb:Starcraft ist ein Sonderfall, der Erfolg dürfte kaum auf der Atmosphäre oder auf dem Design beruhen, sondern vielmehr auf der absoluten Tauglichkeit für E-Sport.
Ganz anders sieht das hingegen z.B. bei Rollenspielen aus.
Da weicht gerade der asiatische Markt sehr stark vom europäischen markt ab.