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Special - Spielemarkt: Deutschland gegen die Welt: Spielkritiken im Vergleich

Da siehst man mal wieder das die Amerikaner nicht wirklich die hellsten sind *g*.
 
Interessanter Artikel. Jedoch scheint es mir, als ob die Amis nirgends deutlich besser bewerten als "wir". Entweder schlechter oder gleich gut. Könnte es sein, dass "wir" einfach zu wenig kritisch sind? Oder die Amis zu kritisch? Oder ist es effektiv nur eine Frage der Mentalität? Man wird es nie erfahren.. *Musik von AkteX* :D
 
Bei denen gilt halt meistens, erst schießen dann fragen :).
Irgendwie scheinen die Amis auch Rollenspiele die über dauerklicken a la WoW oder Diablo gehen nicht so ganz zu kapieren(?) oder nicht kapieren wollen.
Eigentlich schade,ich finde grade europäische Spiele habe oft noch am meisten Story und Atmosspähre auch wenns dann halt man zwangsweise gemächlicher zugeht.
 
AW:

Andere Länder, andere Sitten (Vorlieben)
Ist doch in ordnung
 
AW:

error16 am 07.05.2008 15:14 schrieb:
Da siehst man mal wieder das die Amerikaner nicht wirklich die hellsten sind *g*.

Würd ich nicht mal so sehen. Die Amis kritisieren genau die Punkte, die das Endgame eben so langweilig machen bei manchen Spielen. Anno 1701 zum Beispiel: Am Anfang fand ich das Spiel wirklich toll, hat echt Spaß gemacht wie die Vorgänger. Aber nach circa 4 Stunden wird es einfach viel zu eintönig und man kann sich auch nicht mehr wirklich dran erfreuen noch eine Schaffarm oder noch eine Schnapsbrennerei zu bauen um den steigenden Konsum nachzukommen.
Das Feature der Unabhängigkeit konnte dann nochmal greifen und hat für weitere 2 Stunden gefesselt. Man wollte dann eben doch die Königin und ihre Geldforderungen vom Hals haben und noch ein nettes Schloß hinstellen. Aber danach, was bietet das Spiel schon? Es ist alles in allem zu langatmig und eintönig! Und nochmal anfangen, wieder eine Insel besiedeln? Nein, Danke!

Da versteh ich ganz ehrlich auch die Wertungen der PCGames und anderer Zeitschriften nicht. Eigentlich wurde doch auch immer die Langzeitmotivation in die Wertung mit einbezogen. Aber bei Hype-Titeln ist das ja scheinbar Normalität geworden, daß man die volle subjektiv erfahrene Überschwängliche Freude über das endliche Erscheinen, mit in die Wertung einfließen lässt.
Und liebe Redakteure, sagt jetzt nicht das sei so nicht richtig! Sonst müsste man wirklich mal nachzählen, wie oft sich in den letzten Jahren für ach zu hohe Wertungen im Nachhinein entschuldigt wurde. Wo ist eure objektivität geblieben?
 
AW:

Stimmt,gerade bei neuen Shootern find ich lässt man sich bei Test gerne mal zu gleich +10% Zusatz hinreissen.
Vor einem Jahr hat es glaub ich nur so 90+ Wertungen geregnet.Mittlerweile wieder selten geworden.
 
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Cornholio04 am 07.05.2008 15:43 schrieb:
Da versteh ich ganz ehrlich auch die Wertungen der PCGames und anderer Zeitschriften nicht. Eigentlich wurde doch auch immer die Langzeitmotivation in die Wertung mit einbezogen. Aber bei Hype-Titeln ist das ja scheinbar Normalität geworden, daß man die volle subjektiv erfahrene Überschwängliche Freude über das endliche Erscheinen, mit in die Wertung einfließen lässt.
Und liebe Redakteure, sagt jetzt nicht das sei so nicht richtig! Sonst müsste man wirklich mal nachzählen, wie oft sich in den letzten Jahren für ach zu hohe Wertungen im Nachhinein entschuldigt wurde. Wo ist eure objektivität geblieben?

Gerade die fehlende langzeitmotivation wurde doch bei anno als Kritikpunkt angesprochen.
Aber mal ehrlich, dafür kannste das Spiel ja nicht auf 60-70% herabstufen, denn bei man mal soweit ist, dass es nichts mehr zu sehen, zu entdecken oder zu bauen gibt (also nach dem Schloss, Leuchtturm) dauert es schon ne Weile
 
Erstaunlich wie oft man in einem Artikel den Namen einer verlagseigenen Datenbank-Webseite unterbringen kann.

Scheint nicht viel zu taugen, wenn man den Quatsch dermaßen unelegant und penetrant bewerben muss.
 
superdupernutzer am 07.05.2008 17:46 schrieb:
Erstaunlich wie oft man in einem Artikel den Namen einer verlagseigenen Datenbank-Webseite unterbringen kann.

Scheint nicht viel zu taugen, wenn man den Quatsch dermaßen unelegant und penetrant bewerben muss.

Falls du pcgamesdatabase.de meinst, die gehört uns nicht. Das wird auch schnell klar, wenn man mal ein bisschen nach unten scrollt und z.B. ins Impressum schaut.
 
Das ist doch mal ein schöner Artikel. Sehr interessant zu sehen, wie die Spiele international bewertet werden (wurden).
 
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Jacro am 07.05.2008 15:38 schrieb:
Jedoch scheint es mir, als ob die Amis nirgends deutlich besser bewerten als "wir". Entweder schlechter oder gleich gut.
Iron Storm is a must have for any historian/FPS fan…” 92%
Gaming Invasion
Bei uns bekam es im Schnitt 73%. Ich find's soweit ganz OK, aber auch in der Wertung bei uns berechtigt =) Manchmal haben auch die da drüben ein Rad ab ;)
 
AW:

ebenfalls meine Meinung: mehr von diesen Artikeln! Auch der Artikel "Die Zukunft der Aufbaustrategie" von C. Burtchen war super (ich mag seinen Schreibstil; ähnelt meinem xD *selbstverliebt* ) !
 
AW:

Finde den Artikel ebenfalls sehr gut gelungen. Endlich mal wieder etwas frisches und unverbrauchtes.
 
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Cornholio04 am 07.05.2008 15:43 schrieb:
error16 am 07.05.2008 15:14 schrieb:
Da siehst man mal wieder das die Amerikaner nicht wirklich die hellsten sind *g*.

Würd ich nicht mal so sehen. Die Amis kritisieren genau die Punkte, die das Endgame eben so langweilig machen bei manchen Spielen. Anno 1701 zum Beispiel: Am Anfang fand ich das Spiel wirklich toll, hat echt Spaß gemacht wie die Vorgänger. Aber nach circa 4 Stunden wird es einfach viel zu eintönig und man kann sich auch nicht mehr wirklich dran erfreuen noch eine Schaffarm oder noch eine Schnapsbrennerei zu bauen um den steigenden Konsum nachzukommen.
Das Feature der Unabhängigkeit konnte dann nochmal greifen und hat für weitere 2 Stunden gefesselt. Man wollte dann eben doch die Königin und ihre Geldforderungen vom Hals haben und noch ein nettes Schloß hinstellen. Aber danach, was bietet das Spiel schon? Es ist alles in allem zu langatmig und eintönig! Und nochmal anfangen, wieder eine Insel besiedeln? Nein, Danke!

Da versteh ich ganz ehrlich auch die Wertungen der PCGames und anderer Zeitschriften nicht. Eigentlich wurde doch auch immer die Langzeitmotivation in die Wertung mit einbezogen. Aber bei Hype-Titeln ist das ja scheinbar Normalität geworden, daß man die volle subjektiv erfahrene Überschwängliche Freude über das endliche Erscheinen, mit in die Wertung einfließen lässt.
Und liebe Redakteure, sagt jetzt nicht das sei so nicht richtig! Sonst müsste man wirklich mal nachzählen, wie oft sich in den letzten Jahren für ach zu hohe Wertungen im Nachhinein entschuldigt wurde. Wo ist eure objektivität geblieben?
Ich könnte mich irren, aber

1. spricht doch der Test den Kritikpunkt langfristig mangelnder Abwechslung an und
2. gibt es keine Objektivität bei der Spielebewertung.
 
AW:

Tya die Amis mögen es halt schnell, einfach und anspruchlos. So ist doch da ein großteil der Gesellschaft geprägt. ich sag nur Hollywood.
 
AW:

Heavyflame am 07.05.2008 23:29 schrieb:
Tya die Amis mögen es halt schnell, einfach und anspruchlos. So ist doch da ein großteil der Gesellschaft geprägt. ich sag nur Hollywood.

Zum Glück mag hierzulande niemand Hollywood oder amerikanische Spiele.
 
AW:

Burtchen am 07.05.2008 20:35 schrieb:
1. spricht doch der Test den Kritikpunkt langfristig mangelnder Abwechslung an und
2. gibt es keine Objektivität bei der Spielebewertung.

Diese "stand aber im Test" rechtfertigung liest man ja öfters. Versteh mich nicht falsch, ich finde die PC Games schreibt gute und auch kritische Reviews, deshalb lese ich sie auch. ABER die letztendliche Spielspasswertung spiegelt in vielen Fällen nicht das eigentliche Fazit des Tests wieder. Und ihr müsst bedenken, in ein paar Monaten erinnert sich kaum einer an den genauen Wortlaut der Kritik, sondern sie wird reduziert auf zwei Ziffern, auf die alberne Prozentangabe, welche den Titel in Bestenlisten hebt und sich auch wunderbar schmückend auf den Spielpackungen plazieren lässt.

In fast allen Titeln, welche im Artikel verglichen werden, würde ich (zumindest bei den Titeln die ich kenne) immer sehr viel näher an der internationalen Wertung liegen als an der deutschen. Assasins Creed ist ein wunderbares Beispiel, es sieht unglaublich gut aus, hat eine atemberaubende Spielwelt, aber es ist nach ein paar Aufträgen schlicht totlangweilig, man muss ich schon fast zwinngen weiterzuspieln um zumindest das Ende der Story zu erfahren, aber dann schnell ins Regal damit. Anno, natürlich ist mangelhafte Langzeitmotivation ein KO Kriterium, ein Aufbauspiel, bei dem ich am zweiten Abend keine Lust mehr habe im freien Spiel weiterzumachen ist ein Fehlschlag, schlicht und ergreifend.

Schauen wir mal in die aktuelle Ausgabe: War Leaders??? Früher hättet ihr einem Titel in diesem Zustand die Wertung verweigert (wie damals bei Gothic 3, was man wohl bloss nicht zu niedrig untertitelt haben wollte), heute gebt ihr dem Ding, fast unspielbar und ein kompletter Fehlschlag in einem Hauptaspekt (den Schlachten) 60%, also für interessierte immer noch enpfehlenswert.

Ihr versucht im Artikel zu suggerieren, dass der Wertungsunterschied an der Mentalität hängt, und somit die Deutschen Spieler intellektueller, als der Durchschnittsamerikaner ist, welcher sich nicht mal die Schnürsenkel zubinden kann und nur actionreiche X-Box zu bediehnen weiss, da sein Resthirn beim Versuch einnen Titel mit meher als 5 Tasten zu steuern kollabieren würde. Schmeichelhaft für den Leser, aber die Wertungsdifferenz ist eher ein Indiz dafür, dass deutsche Zeitschriften (Online und Print) zu unkritisch sind und wohl bei Produktionen aus eigenem Land gern mal ein Auge extra zudrücken. Gerade ihr (und das drück ich jetzt mal etwas direkter aus), habt oftmals nicht die Eier unter einen lang erwarteten Titel auch mal eine konsequente Nummer zu schreiben, welche die Kritikpunkte wiederspiegelt. Einen haufen Kritikpunkte aufzählen und dann trotzdem ne Wertung über 80% drunter setzen ist gang und gebe. Die amerikanischen Bewertungskriterien sind hier schlicht nachvollziehbarer, gerade IGN sticht mit sehr umfassenden fundierten Reviews hervor, bei denen die beiden Ziffern deutlich näher am Text sind und ich kaufe mir auch kaum mehr Spiele bei denen ich nicht erst die internationale Presse für eine zweite Meinung konsultiere.

...aber danke für den Artikel, dass wollte ich schon lange mal loswerdem, da es mir in letzter Zeit auch selbst oft aufgefallen ist.
 
AW:

sickBoy82 am 08.05.2008 00:32 schrieb:
Anno, natürlich ist mangelhafte Langzeitmotivation ein KO Kriterium, ein Aufbauspiel, bei dem ich am zweiten Abend keine Lust mehr habe im freien Spiel weiterzumachen ist ein Fehlschlag, schlicht und ergreifend.

Das mag bei dir so sein, aber ich glaube kaum, dass der test suggeriert, die Motivation hört nach 2 Abenden auf.
wie lang muss dich ein Spiel motivieren, damit es kein "Fehlschlag" ist
Ich weiß nicht wie lange oder intensiv du anno gespielt hast, aber bis zum Schloss/Leuchtturm/Unabhängigkeit dauert es schon eine Weile.
 
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