• Aktualisierte Forenregeln

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Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

AW:

fredfreak am 13.04.2008 14:41 schrieb:
Es geht nur darum, dass laut dieser Umfrage, der Großteil der Spieler bei solchen Bildern die zu erwartenden Gefühle nicht fühlt.
Und das ist ,zumidnest für mich , äußerst besorgniseregend.

ist allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass diese menschen in der realität wieder völlig "normal" reagieren.
 
AW:

Ein interessanter Artikel. :top:

Ist mal was anderes, als die X-te Screenshot-Galerie.

Was es doch alles so für Gefühle gibt, von denen ich nie wusste... :ugly:
 
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Gasoline am 13.04.2008 15:02 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 14:41 schrieb:
Es geht nur darum, dass laut dieser Umfrage, der Großteil der Spieler bei solchen Bildern die zu erwartenden Gefühle nicht fühlt.
Und das ist ,zumidnest für mich , äußerst besorgniseregend.

ist allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass diese menschen in der realität wieder völlig "normal" reagieren.

Das nicht, aber deine Aussage ist die Paradeantwort der Spieler, welche stur auf Verteidigung sogenannter "Killerspiele" verharren. Natürlich ist dies nicht ausgeschlossen - das steht ja auch nicht zur Debatte. Also was soll diese Aussage? Ist auch nicht ausgeschlossen, dass ich trotz Gurt einen Autounfall nicht überlebe. Ist auch nicht ausgeschlossen, dass ich besoffen ohne Unfall den Weg nach Hause finde und es ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, dass ich als Raucher nicht an Krebs verende. Das alles hat aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun.
 
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Olsen84 am 13.04.2008 15:27 schrieb:
Gasoline am 13.04.2008 15:02 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 14:41 schrieb:
Es geht nur darum, dass laut dieser Umfrage, der Großteil der Spieler bei solchen Bildern die zu erwartenden Gefühle nicht fühlt.
Und das ist ,zumidnest für mich , äußerst besorgniseregend.

ist allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass diese menschen in der realität wieder völlig "normal" reagieren.

Das nicht, aber deine Aussage ist die Paradeantwort der Spieler, welche stur auf Verteidigung sogenannter "Killerspiele" verharren. Natürlich ist dies nicht ausgeschlossen - das steht ja auch nicht zur Debatte. Also was soll diese Aussage? Ist auch nicht ausgeschlossen, dass ich trotz Gurt einen Autounfall nicht überlebe. Ist auch nicht ausgeschlossen, dass ich besoffen ohne Unfall den Weg nach Hause finde und es ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, dass ich als Raucher nicht an Krebs verende. Das alles hat aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun.

beruhig' dich mal wieder. ich wollte lediglich aufzeigen, dass das ergebnis dieser (doch ziemlich einseitigen) befragung nicht zwingend dazu führen muss, dass man sich sorgen um den fortbestand der menschheit macht.

wenn dir meine aussage zu nahe getreten ist, tut's mir ja leid - aber vielleicht biste auch nur schon bissl zu sehr sensibilisiert... :rolleyes:
 
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Gasoline am 13.04.2008 15:32 schrieb:
Olsen84 am 13.04.2008 15:27 schrieb:
Gasoline am 13.04.2008 15:02 schrieb:
fredfreak am 13.04.2008 14:41 schrieb:
Es geht nur darum, dass laut dieser Umfrage, der Großteil der Spieler bei solchen Bildern die zu erwartenden Gefühle nicht fühlt.
Und das ist ,zumidnest für mich , äußerst besorgniseregend.

ist allerdings auch nicht ausgeschlossen, dass diese menschen in der realität wieder völlig "normal" reagieren.

Das nicht, aber deine Aussage ist die Paradeantwort der Spieler, welche stur auf Verteidigung sogenannter "Killerspiele" verharren. Natürlich ist dies nicht ausgeschlossen - das steht ja auch nicht zur Debatte. Also was soll diese Aussage? Ist auch nicht ausgeschlossen, dass ich trotz Gurt einen Autounfall nicht überlebe. Ist auch nicht ausgeschlossen, dass ich besoffen ohne Unfall den Weg nach Hause finde und es ist ebenfalls nicht ausgeschlossen, dass ich als Raucher nicht an Krebs verende. Das alles hat aber mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun.

beruhig' dich mal wieder. ich wollte lediglich aufzeigen, dass das ergebnis dieser (doch ziemlich einseitigen) befragung nicht zwingend dazu führen muss, dass man sich sorgen um den fortbestand der menschheit macht.

wenn dir meine aussage zu nahe getreten ist, tut's mir ja leid - aber vielleicht biste auch nur schon bissl zu sehr sensibilisiert... :rolleyes:

Das kann sein. Am besten geh ich erstmal eine litte Sister retten, damit ich mal wieder etwas runter komme :finger:

Ich wollte Dir auch nicht zu nahe treten. Mir sind nur solche Aussagen " zu wider", da sie im Prinzip nichts aussagen. Aber das kommt vielleicht davon, dass mir bei solchen Diskussionen - welche ich übrigens sehr interessant finde - immer wieder Leute begegnen, die von ihrer "ich habs gespielt und ich bin noch nicht im Knast"-Meinung keinen Hauch Abstand nehmen wollen. Denn so einfach ist diese Thematik einfach nicht.
Nimms mir nicht übel. :rolleyes:
 
AW:

Olsen84 am 13.04.2008 15:40 schrieb:
Denn so einfach ist diese Thematik einfach nicht.
Nimms mir nicht übel. :rolleyes:

einfach ist das thema auf keinen fall. von daher - keine ursache.

aber ebenso wenig lässt sich ein solches auf videospiele bezogene befragungsergebnis einfach auf reale verhältnisse ummünzen. daher vertrete ich da ne eher differenzierte betrachtungsweise und das wollte ich ursprünglich damit ausdrücken.
 
AW:

Ein typisches Argument von Leuten die Killerspiele verteidigen? Der Satz stößt mir ja an sich schon sauer auf ... Und du bildest wahrscheinlich das Standard Gegenstück zum Killerspielverteidiger, den Teil der achso entsetzten bürgerlichen Gesellschaft, die meinen sowas müsste unbedingt verboten werden... oder wie ist das, vermutlich eh nicht so, eher einer der ganz gemäßigten, die eh nur mal was sagen wollten, dass sie so eh nicht gemeint haben? Ich frage mich nur, wann die Leute endlich anfangen sich über Zigaretten und Alkohol genauso aufzuregen, wie sie es über Computerspiele im weitesten Sinne schaffen. Selbst wenn man von der Gefährlichkeit von "gewalthältigen" Spielen ausgeht, steht die Anzahl der dadurch VIELLEICHT ausgelösten Todesfälle in keiner Realtion zu dem Außmaß an Todesopfern, die ERWIESENERMAßEN auf andere gesellschaftlich voll akzeptierte Tätigkeiten (zB Rauchen/Trinken) zurückzuführen sind. Ganz zu schweigen von den emotionalen Opfern...

Wie wärs wenn ihr selbsternannten Sittenwächter endlich mal beginnt vor eurer eigenen Tür zu kehren und andere Leute auch das machen lasst, was sie gerne tun? Steckt euch euren erhobenen Zeigefinger doch mal dahin, wo er hingehört und lasst die anderen Menschen, die vom Staat genauso als mündige Bürger bezeichnet werden, ihren Hobbys ungestört nachgehen. Ich verteidige meine Vorlieben mit dem gleichen RECHT wie jeder andere und du hast nicht die Befugnis dich darüber abfällig zu äußern. (Und ja: Indem man so formuliert wie du (Sturheit hat im normalen Sprachgebrauch immer etwas abschätziges) äußert man sich abfällig, vielleicht fällt das nicht jedem auf, es ist aber so.)
In diesem Sinne beharre ich also auf meinem Recht zu machen was ich will und mich möglicherweise abzustumpfen... das ist weit weniger schlimm als das, was die normalen Gelegenheitsalkoholikerraucherkiffer jede Samstag Nacht tun, aber ich verstehe schon: Richtig ist immer das, was die meisten machen.
 
AW:

Mothman am 13.04.2008 15:24 schrieb:
Ein interessanter Artikel. :top:

Ist mal was anderes, als die X-te Screenshot-Galerie.
Es ist bezeichnend, dass es hierbei nur um die Übersetzung eines englischsprachigen Blogeintrages handelt. :|
 
AW:

Lisi87 am 13.04.2008 16:21 schrieb:
Ein typisches Argument von Leuten die Killerspiele verteidigen? Der Satz stößt mir ja an sich schon sauer auf ... Und du bildest wahrscheinlich das Standard Gegenstück zum Killerspielverteidiger, den Teil der achso entsetzten bürgerlichen Gesellschaft, die meinen sowas müsste unbedingt verboten werden... oder wie ist das, vermutlich eh nicht so, eher einer der ganz gemäßigten, die eh nur mal was sagen wollten, dass sie so eh nicht gemeint haben? Ich frage mich nur, wann die Leute endlich anfangen sich über Zigaretten und Alkohol genauso aufzuregen, wie sie es über Computerspiele im weitesten Sinne schaffen. Selbst wenn man von der Gefährlichkeit von "gewalthältigen" Spielen ausgeht, steht die Anzahl der dadurch VIELLEICHT ausgelösten Todesfälle in keiner Realtion zu dem Außmaß an Todesopfern, die ERWIESENERMAßEN auf andere gesellschaftlich voll akzeptierte Tätigkeiten (zB Rauchen/Trinken) zurückzuführen sind. Ganz zu schweigen von den emotionalen Opfern...

Wie wärs wenn ihr selbsternannten Sittenwächter endlich mal beginnt vor eurer eigenen Tür zu kehren und andere Leute auch das machen lasst, was sie gerne tun? Steckt euch euren erhobenen Zeigefinger doch mal dahin, wo er hingehört und lasst die anderen Menschen, die vom Staat genauso als mündige Bürger bezeichnet werden, ihren Hobbys ungestört nachgehen. Ich verteidige meine Vorlieben mit dem gleichen RECHT wie jeder andere und du hast nicht die Befugnis dich darüber abfällig zu äußern. (Und ja: Indem man so formuliert wie du (Sturheit hat im normalen Sprachgebrauch immer etwas abschätziges) äußert man sich abfällig, vielleicht fällt das nicht jedem auf, es ist aber so.)
In diesem Sinne beharre ich also auf meinem Recht zu machen was ich will und mich möglicherweise abzustumpfen... das ist weit weniger schlimm als das, was die normalen Gelegenheitsalkoholikerraucherkiffer jede Samstag Nacht tun, aber ich verstehe schon: Richtig ist immer das, was die meisten machen.

Hast du eigentlich ein Rad ab? Was soll dieser pubertäre Beitrag? "Rauchen ist auch gefährlich. Alkohol schädigt dem Körper auch. Ich bin ein mündiger Bürger und besitze ein Recht auf Freiheit" blabla. Der personifizierte Braveheart. Und weil es andere Sachen gibt, welche gefährlich sind, brauchen wir über eine "Minderung von Gefahren" (im übertriebenen Sinne) nicht mehr zu reden, oder was ist deine Aussage? Sind wir hier im Kindergarten oder was? Du kannst Deinen Hobbys nachgehen wie Du willst. Du kannst auch saufen und rauchen wie du willst. Ich rauche bspw nicht - um mal vor meiner Haustür zu kehren! - und regelmäßiger Alkoholkonsum in Übermengen steht auch nicht auf meiner Tagesordnung.
Dass die Gefährlichkeit durch PC-Spiele niedriger als die Unfallquote betrunkener Autofahrer ist, würde ich gar nicht in Frage stellen wollen. Aber was soll dein selten dämlicher Kommentar? PC-Spiele sind "WENIGER" gefährlich, also braucht man sie nicht zu beachten? Weil es DEIN Recht ist? Von solchen Typen hab ich vorhin gesprochen. Unfassbar, wie eindimensional verwöhnte Kiddis denken können! Natürlich lässt mich CS nicht Amok laufen, aber ausgeschlossen, dass es ein Auslöser für "anfällige" Menschen sein KANN, ist es eben nicht! Und damit ist es eine Gefahr, über welche es zu reden gilt, da sie eingeschränkt werden KÖNNTE. Auch ich schiebe der Gesellschaft in dieser Beziehung den Ball zu, welche einen wesentlich höheren Beitrag zur Kriminalität beiträgt als PC-Spiele. Dennoch können Gewaltspiele mental auf Spieler einwirken, und auch DAS ist bewiesen! Das hat absolut nichts mit "Sittenwächtern" oder ähnlichem zu tun. Auch hat hier niemand gesagt, dass PC-Spiele lieber heute als morgen komplett verboten werden sollen. Aber es gibt einfach Menschen, die nicht den oftmals ausgesprochenen "Ich bin ein freier Mensch, trage keine Verantwortung gegenüber meinen Mitbürgern und kann demnach tun und lassen was ich will"-Durchfall nachplappern. Also genieße weiterhin DEIN RECHT auf Meinungsfreiheit und Dein weiteres Recht auf "Ich lass andere Menschen für mich denken", bekoffer hier aber nicht die Leute, welche sich im gezügelten Ton - bis vor diesem Post - "diplomatisch" über das Thema geäußert haben! Um es in Deinen Worten zu sagen: "Denn DAS IST UNSER RECHT!"
MfG - werd erwachsen :hop:
 
AW:

bsekranker am 13.04.2008 16:25 schrieb:
Mothman am 13.04.2008 15:24 schrieb:
Ein interessanter Artikel. :top:

Ist mal was anderes, als die X-te Screenshot-Galerie.
Es ist bezeichnend, dass es hierbei nur um die Übersetzung eines englischsprachigen Blogeintrages handelt. :|
Trotzdem interessant. Wer letzendlich die Lorbeeren abkassiert ist mir eigentlich egal. Lesen tu ich schließlich - wenn überhaupt - die Spiele-News der PCG. :-)
 
AW:

@Olsen84: Jetzt komm mal runter. Du hast keine Ahnung, ob Computer nun wiklich abstumpfen können oder gefährlich sind. Also tu nicht, als ob du alles wüsstest und denk vor dem schreiben nach. Natürlich kann man davon ausgehen (oder es sich selbst einreden), dass Computerspiele ein Auslöser sein könnten. Man kann aber auch davon ausgehen, dass die Welt morgen untergeht.
 
AW:

XIII13 am 13.04.2008 20:23 schrieb:
@Olsen84: Jetzt komm mal runter. Du hast keine Ahnung, ob Computer nun wiklich abstumpfen können oder gefährlich sind. Also tu nicht, als ob du alles wüsstest und denk vor dem schreiben nach. Natürlich kann man davon ausgehen (oder es sich selbst einreden), dass Computerspiele ein Auslöser sein könnten. Man kann aber auch davon ausgehen, dass die Welt morgen untergeht.

Oder man diskutiert darüber, ohne dass irgendwelche eingeschnappten Kinder ihren Willen durchsetzen müssen, dass PC-Spiele alles außer Einfluss auf Menschen haben können, nur weil damit in Verbindung gebracht wird, dass man ihnen ihr Spielzeug wegnehmen könnte.
Es hat niemand gesagt, dass Spiele definitiv eine Gefahr für die Menschheit darstellen müssen, aber wenn ich mir solche Sätze durchlesen muss, wie von einem deiner Vorredner, dann sollte über den Weltuntergang doch intensiver nachgedacht werden, als Dir gerade lieb ist :rolleyes: Ist ja unglaublich, wie eintönig manch intelligenter Geist hier zu "argumentieren" versucht.
 
AW: Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

Der Blog-Eintrag ist mit Sicherheit interessant, allerdings gefällt mir die Aufschlüsselung der Ergebnisse, mit eigenen Schlüssen und Wortschöpfungen des Autoren, überhaupt nicht. Der Eintrag gibt auch keine Aufschlüsse, wie die Ergebnisse der Umfrage zustande kommen. Auch die Bedeutung der Ergebnisse der Umfrage spielen für den Autor des Blog-Eintrags ganz offensichtlich keine Rolle. Da ich, im vergleich zu vielen anderen, nicht auf so einer Basis über ein Thema diskutieren mag, habe ich mich auf die Suche nach besagter Umfrage gemacht und daran ebenfalls teilgenommen. Hier folgen meine Ergebnisse, und ein Link zu einer .pdf Datei, die genauer darüber Aufschluss gibt, was Begriffe wie Hard oder Easy Fun bedeuten. Wer will, kann selbst an der Umfrage teilnehmen. *click* und sich eine eigene Meinung bilden.
The Way You Play:
Your preferred pattern of play is Complex Mimicry (Ludic Mimicry).
Some of the ways you enjoy games include:

Hard Fun: 12.5%
Easy Fun: 87.5%
Serious Fun: 37.5%
People Fun: 91.25%
Happy Fun: 25 %
Achievement Fun: 87.5%
Scary Fun: 100%
Mischievous Fun: 75%

An explanation of some of these terms can be seen in this PDF titled, Why We Play Games: 4 Keys to More Emotion from XEO Design

Gaming Skills:
You are an Expert Player

Your strongest Skill Set is Diplomatic

Zum eigentlichen Ergebniss möchte ich nichts weiter schreiben, wohl aber zu der Diskussion, über moralische Entscheidungen in Spielen. Mir will es sich nicht ganz erschliessen zu welchem Zweck hier paralellen zwischen einer Spielwelt, ganz konkret Bioshock, und der Realität gezogen werden. Auch ist mir aus den antworten nicht klar geworden, wieso das fehlen von Emotionen bei einem Spiel ein Zeichen von abstumpfung sein sollte. Schlimmer noch, hier wird mit moralischen Entscheidungen argumentiert, auch so eine Sache die ich im Bezug auf Spiele nicht im geringsten verstehen kann. Für mich ist das ganze keine Frage der Moral, einen Computer generierten Gegner aus dem Weg zu räumen, da ich immer die Gewissheit habe, es ist nicht real. Ich käme im Leben nicht auf die Idee zu denken, aber das würde ich doch im echten Leben auch nicht machen, oder, diese Aktion ist schädlich für andere NPC. Damit würde ich mir doch nur selbst den Spass an so manchem Spiel verderben, wenn ich ständig darüber nachdenke, aber das ist falsch, und das nicht gut, und moralisch wäre es bedenklich diesen und jenen Gegner zu töten. Alles das passiert in einem Spiel, hat aber keine Auswirkung auf mein Leben, wie ich denke, fühle, oder in bestimmten Situationen handle.

Ich empfinde aber schon etwas während ich ein Spiel spiele. Manchmal Wut, wenn ein Gegner nicht gleich umfällt, oder ich eine Stelle so und so oft mal wiederholen muss, damit ich weiterkomme. Auch empfinde ich Freude, wenn ich eine Stelle in einem beliebigen Spiel endlich geschafft habe, und Schadenfreude in einer Multiplayer-Party, wenn einem Mitspieler etwas dummes passiert. Lachen muss ich auch oft, wenn in einem Spiel etwas witziges passiert, und ich kann mich auch in RPG in die Charaktere hinein versetzen, und auch Entscheidungen treffen, von denen ich weiss, das sie mit Sicherheit in einer Katastrophe Enden. Ausnahmen betreffend meiner Gefühle während eines Spiels sind, abgesehen von Scham, jegliches fehlen von Schuld. So bald ich aber ein Spiel beende und wieder auf dem Desktop bin, dann habe ich in den meisten Fällen meinen Spass gehabt, und widme mich anderen Dingen. Ich denke dann auch nicht weiter darüber nach, ob ich in einem Spiel Little Sister ;-) oder andere NPC, Drachen, Gnome, Gnolle getötet habe, denn danach schalte ich einfach ab, und lasse das Spiel hinter mir. Was von Spielen übrig bleibt sind verschiedene Eindrücke, besonders tolle Szenen, besonders spannende Momente, und das wichtigste, das Gefühl, mich gut unterhalten gefühlt zu haben. ;-)
 
AW: Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

Das hört sich ja alles ausgezeichnet an. Dabei frage ich mich jedoch immer wieder, warum psychologische Studien hier einfach nicht anerkannt werden.
Banduras "Lernen am Modell" gibt eigentlich relativ gut wieder, wie ein Beobachter vom Modell lernen kann, sofern die "richtige" Verstärkung einsetzt. Eine solche Studie hat aber natürlich nichts zu sagen, wenn das subjektive Empfinden eines jeden Spielers etwas anderes sagt.
Man kann natürlich gern eine andere Meinung haben, aber dann sollte man sie begründen können. Des Weiteren gibt es genügend Studien darüber, wie manipulierbar Menschen aufgrund von Ästhetik o.a. sind.
Das hängt aber natürlich nicht mit den Emotionen im Spiel zusammen. Meine Frage wäre bspw, warum Spieler Freude und Anspannung während eines Spiels erleben können, moralische Wesenszüge jedoch komplett ausgeschaltet werden können (sollen). Also entweder "fühle" ich mich in ein Spiel ein, oder ich drücke nur auf den Tasten herum. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass zwischen den einzelnen Emotionen und Werten während des Spielens unterschieden werden kann.
MfG
 
AW: Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

Olsen84 am 13.04.2008 21:46 schrieb:
Meine Frage wäre bspw, warum Spieler Freude und Anspannung während eines Spiels erleben können, moralische Wesenszüge jedoch komplett ausgeschaltet werden können (sollen). Also entweder "fühle" ich mich in ein Spiel ein, oder ich drücke nur auf den Tasten herum. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass zwischen den einzelnen Emotionen und Werten während des Spielens unterschieden werden kann.
MfG
Warum dieses Schwarz/Weiss-Denken? Die Antwort ist wohl ganz einfach im Individuum zu finden. Kein Mensch ist identisch mit einem anderen, folglich reagiert jeder auf bestimmte Situationen emotional anders, und wenn es nur Nuancen sind. Summiert ergeben diese vielen idividuellen Entscheidungen, Reaktionen oder Empfindungen ein Gesamtbild. Und dann kann es halt schon mal sein, dass jemand in BioShock die Little Sisters mit Jauchzen und Frohlocken niedermetzelt, obwohl er von der Intensität der Geschichte gefesselt ist weil er im Grunde ein Sensibelchen ist. Er spielt halt nur seine Rolle und wie er die interpretiert hängt eben von seinen ganz eigenen Vorstellungen ab. Mal als konkretes Beispiel: Ich würde mir selbst ein ausgeprägtes Empathieempfinden attestieren. Ich kann mich sehr gut in andere Charaktere hineinverstetzen. Das geht sogar so weit, dass ich mich damals zu Zeiten von Doom und Doom 2 tatsächlich gefragt habe ob diese Kreaturen ein Bewusstsein haben. Ich habe mir Gedanken über das Seelenleben von Pixeln gemacht! Mir war auch bewusst, dass das eine rein hypothetische Frage ist, trotzdem hab ich sie mir gestellt. Ich hatte schon immer eine rege Fantasie, wahrscheinlich lag es daran. Aber ich konnte trotzdem ohne Skrupel oder sonstige Zweifel diese Viecher dahin schicken wo sie hergekommen waren - straight in die Hölle! Weil ich halt wusste, dass es nur Pixel sind. Ich bin auf jeden Fall der festen Überzeugung, dass es Menschen gibt, die beim Zocken ihre Persönlichkeit einbringen aber dennoch hinter sich lassen können. Jeder von uns empfindet doch Befriedigung, Schadenfreude oder ähnliches, wenn er einen zünftigen Headshot verteilt. Und was sagt das jetzt über unser Wesen? Nichts.

Ich glaube auch nicht, dass sich diese Emotionen, die Spiele, Filme oder Bücher in uns auslösen, 1:1 auf unsere tatsächliche Emotionalität übertragen lassen. Die Trauer über den Tod einer Figur in einer fiktiven Geschichte ist nicht die selbe Trauer, wie bei einem wirklichen Todesfall. Das ist nur eine Art künstliche Trauer. [Chauvinistenmodus] Da fällt mir sofort dieses Bild ein, wenn drei Freundinnen einen Frauenabend machen, sich Schnulzen auf Video anschauen und bei der tragischsten, ergreifendsten Szene in kollektives Geflenne ausbrechen. Dann sind sie doch nicht wirklich traurig. Sie sind eher überwältig. Frauen halt ... ^^ [/Chauvinistenmodus] Genau so ist es bei Games. Diese Gefühle sind nur Trugbilder von "echten" Gefühlen. Nur Simulationen. Wie man damit umgeht hängt natürlich vom jeweiligen Individuum ab. Und somit schliesst sich der Kreis. Mann, bin ich gut. :] :B

SSA
 
AW: Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

Goddess am 13.04.2008 21:24 schrieb:
Schlimmer noch, hier wird mit moralischen Entscheidungen argumentiert, auch so eine Sache die ich im Bezug auf Spiele nicht im geringsten verstehen kann. Für mich ist das ganze keine Frage der Moral, einen Computer generierten Gegner aus dem Weg zu räumen, da ich immer die Gewissheit habe, es ist nicht real.
Hmm, ich finde aber das es bei einigen doch was mit der Moral zu tun hat / haben muss.

Bietet mir ein Spiel "Gut" oder "Böse" zu spielen, nehme ich immer "Gut". Ich kann dann auch damit leben alles zu metzeln was mir vor die Waffe kommt. Nur, hab ich mal "Böse" gewählt und dresche auf "Gut" ein, wird mir unwohl und ich breche ab :-] Merkwürdig an der Geschichte ist, dass ich nicht Gläubig bin, in Spielen aber scheinbar doch an eine "Helle" und "Dunkle" Seite glaube :-| Eine ähnliche Einstellung kann ich hier aus manchen Antworten herauslesen, bin also damit nicht alleine =)
 
AW: Special - Spielemarkt: Die Top Ten der Videospiel-Gefühle

Solon25 am 14.04.2008 12:14 schrieb:
Goddess am 13.04.2008 21:24 schrieb:
Schlimmer noch, hier wird mit moralischen Entscheidungen argumentiert, auch so eine Sache die ich im Bezug auf Spiele nicht im geringsten verstehen kann. Für mich ist das ganze keine Frage der Moral, einen Computer generierten Gegner aus dem Weg zu räumen, da ich immer die Gewissheit habe, es ist nicht real.
Hmm, ich finde aber das es bei einigen doch was mit der Moral zu tun hat / haben muss.

Bietet mir ein Spiel "Gut" oder "Böse" zu spielen, nehme ich immer "Gut". Ich kann dann auch damit leben alles zu metzeln was mir vor die Waffe kommt. Nur, hab ich mal "Böse" gewählt und dresche auf "Gut" ein, wird mir unwohl und ich breche ab :-] Merkwürdig an der Geschichte ist, dass ich nicht Gläubig bin, in Spielen aber scheinbar doch an eine "Helle" und "Dunkle" Seite glaube :-| Eine ähnliche Einstellung kann ich hier aus manchen Antworten herauslesen, bin also damit nicht alleine =)

Mache ich auch immer, ich suche meistens den Guten oder Neutralen Weg weil das dich meistens weniger einschränt, Stressfreier zu spielen ist und im Gesamten meistens besser belohnt ist... Allerdings muss ich auch immer moralisch denken, wenn ich weiß das es Blödsinn ist was die Böse Seite macht, dann kann ich mich einfach da nicht hineinsteigern ;)

Wo ich von Spielen der letzten Zeit große Probleme hatte war TheWitcher, dort musstest du dich meistens für eine Seite entscheiden...Das Problem ist das beide keine war für die ich mich entscheiden wollte und jegliche Entscheidung für die ein oder andere in einem Gemetzel geendet hatte, Stichwort "Geiselnahme" am Ende des Spieles...
Das war eine Stelle da saß ich gut 30 Minuten, habe mit jeder Person 5 mal gesprochen und am Ende sogar in die Lösung geschaut ob ich da nicht irgendwie rauskomme... Das war ein Gefühl der Hilfslosigkeit :(
 
AW:

Olsen84 am 13.04.2008 18:55 schrieb:
Hast du eigentlich ein Rad ab? Was soll dieser pubertäre Beitrag? "Rauchen ist auch gefährlich. Alkohol schädigt dem Körper auch. Ich bin ein mündiger Bürger und besitze ein Recht auf Freiheit" blabla. Der personifizierte Braveheart. Und weil es andere Sachen gibt, welche gefährlich sind, brauchen wir über eine "Minderung von Gefahren" (im übertriebenen Sinne) nicht mehr zu reden, oder was ist deine Aussage? Sind wir hier im Kindergarten oder was? Du kannst Deinen Hobbys nachgehen wie Du willst. Du kannst auch saufen und rauchen wie du willst. Ich rauche bspw nicht - um mal vor meiner Haustür zu kehren! - und regelmäßiger Alkoholkonsum in Übermengen steht auch nicht auf meiner Tagesordnung.
Dass die Gefährlichkeit durch PC-Spiele niedriger als die Unfallquote betrunkener Autofahrer ist, würde ich gar nicht in Frage stellen wollen. Aber was soll dein selten dämlicher Kommentar? PC-Spiele sind "WENIGER" gefährlich, also braucht man sie nicht zu beachten? Weil es DEIN Recht ist? Von solchen Typen hab ich vorhin gesprochen. Unfassbar, wie eindimensional verwöhnte Kiddis denken können! Natürlich lässt mich CS nicht Amok laufen, aber ausgeschlossen, dass es ein Auslöser für "anfällige" Menschen sein KANN, ist es eben nicht! Und damit ist es eine Gefahr, über welche es zu reden gilt, da sie eingeschränkt werden KÖNNTE. Auch ich schiebe der Gesellschaft in dieser Beziehung den Ball zu, welche einen wesentlich höheren Beitrag zur Kriminalität beiträgt als PC-Spiele. Dennoch können Gewaltspiele mental auf Spieler einwirken, und auch DAS ist bewiesen! Das hat absolut nichts mit "Sittenwächtern" oder ähnlichem zu tun. Auch hat hier niemand gesagt, dass PC-Spiele lieber heute als morgen komplett verboten werden sollen. Aber es gibt einfach Menschen, die nicht den oftmals ausgesprochenen "Ich bin ein freier Mensch, trage keine Verantwortung gegenüber meinen Mitbürgern und kann demnach tun und lassen was ich will"-Durchfall nachplappern. Also genieße weiterhin DEIN RECHT auf Meinungsfreiheit und Dein weiteres Recht auf "Ich lass andere Menschen für mich denken", bekoffer hier aber nicht die Leute, welche sich im gezügelten Ton - bis vor diesem Post - "diplomatisch" über das Thema geäußert haben! Um es in Deinen Worten zu sagen: "Denn DAS IST UNSER RECHT!"
MfG - werd erwachsen :hop:

Weißt du, ich glaube du solltest dich in Olsen02 umbennen. Du hast nämlich die argumentative Ausdruckskraft eines Sechsjährigen. Demokratisch ist nicht andere vorweg als pubertär oder stur zu bezeichnen, sondern vielmehr eine sachliche Diskussion zu suchen.

Meine Aussage war, dass es sicherlich weitaus schwerwiegendere Dinge gibt, über die man sich Gedanken machen sollte, als die eventuellen Auswirkungen (von bewiesen kann hier keine Rede sein) von PC Spielen.

Darüber hinaus setzte ich dich darüber in Kenntnis, dass das Wort "dämlich" im Forum geäußert eine öffentliche Beleidigung darstellt, abgesehen von den allfälligen rechtlichen Konsequenzen, die dir drohen, eine sehr nette Umgangsform! Ich verbiete es niemandem über die möglichen neg. Folgen von PcG Konsum zu schreiben, aber ich hätte schon gerne mal ein paar handfeste Argumente gelesen anstatt nur dem üblichen Schmuh von irgendwelchen möchtegern Studien, das ist nur Panikmache sonst nix. Und wenn du nicht von einem allg. Verbot sprichst von was denn dann bitteschön? Heute ist die Rechtslage in der BRD doch ohnehin schon so stramm wie sonst kaum wo. Was möchtest du denn gerne tun? Warnhinweise? Eine Beratung der volljährigen Käufer, dass sie vielleicht durch das Spiel gefährdet werden? Interessiert mich eigentlich gar nicht. Ich sehe beim besten Willen in diesem Bereich keinen Handlungsbedarf, keine Gefahr die gemildert werden müsste - außer natürlich die Leute einzubremsen in denen bei jeder x beliebigen Sache immer gleich der Regelungswahn hochgeifert.

Von eindimensionalem Denken kann hier nicht die Rede sein, rationale Betrachtungsweise triffts schon eher und die äußerst zweifelhaften Studien (auf welche berufst du dich da noch gleich...) zu diesem Thema würde ich mir nicht ans Banner heften. Ich rate dir dich in Zukunft zivilisierter zu Benehmen und an deinen umgangsformen zu arbeiten.

Wie auch immer schönen Tag noch.
 
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