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    Forenregeln

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29 Entwickler schreiben offenen Brief an Valve wegen NFT-Bann

1xok

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Vor einiger Zeit hat ein Freund von mir in CSGO einen sehr seltenen Waffenskin gezogen. Als wir seinen Wert recherchierten, ermittelten wir über den Steam Marketplace 600 Euro. Wie die Preisbildung dort genau von statten geht, ist uns unklar geblieben. Es gibt zahllose externe Seiten, die auch irgendwas mit CSGO Skins machen. Am Ende verdient aber immer Valve mit, weil diese Skins nur über den Marketplace das Inventar wechseln können.

Von daher ist mir zumindest klar, warum Valve nur ein geringes Interesse an NFTs hat. Damit sind Geschäftsmodelle denkbar, bei denen Steam zwar als Vertriebsstruktur genutzt wird, am Ende aber keinerlei Handel dort stattfindet. Ich frage mich von daher auch, was Epic und andere damit wollen.

Valve hätte seine Artifact-Spielkarten als NFTs auslegen können. Aber das hätte den Hass auf das grundsätzliche Prinzip kaum gedämpft und für noch mehr Exzesse gesorgt. Valve wäre die Kontrolle endgültig entzogen gewesen. Ich habe Artifact geliebt, aber es war schon hart für manche Karten einfach mal so über 10 Euro bezahlen zu müssen und das obwohl Valve gegensteuerte.

Nach meiner Erfahrung sind NFTs und Cryptowährungen am freien Markt erst recht unkontrollierbar. Man weiß nie wer da gerade warum investiert. Am Ende mutieren sie alle mehr oder weniger zu einer Gamestop-Aktie.

Kontrollieren die Hersteller ihre Tokens hingegen wie Valve das tut, dann ist es wesentlich günstiger gleich so etwas wie den Steam Marketplace zu bauen. Es genügen dann nämlich ein paar relationale Datenbanken, um das Ganze zu verwalten. Das würde auch für den Austausch zwischen den Spielen und Herstellern gelten. Dafür bräuchte es lediglich offene APIs.
 
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LarryMcFly

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Am Ende verdient aber immer Valve mit, weil diese Skins nur über den Marketplace das Inventar wechseln können.
Von daher ist mir zumindest klar, warum Valve nur ein geringes Interesse an NFTs hat. Damit sind Geschäftsmodelle denkbar, bei denen Steam zwar als Vertriebsstruktur genutzt wird, am Ende aber keinerlei Handel dort stattfindet. Ich frage mich von daher auch, was Epic und andere damit wollen.
Mal abgesehen davon, daß Steam an jeder Transaktion mitverdient - in diesem Fall ist es eine weit vorrausschauende Handlung.
Ich will gar nicht wissen, unter was für einem großen Brennglas Valve sich befinden würde, wenn sie solche Transaktionen von Steam auf fremde Konten erlauben würden.
Der Geldwäsche wäre mit einfachsten Mitteln Tür und Tor geöffnet.
Da würden plötzlich irgendwelche Items für tausende Euro über die Theke wandern und der Verkäufer hat blütenreines Geld, nur noch auf ein Konto transferieren fertig.
Mit den NFTs wird das ganze Thema noch komplexer.
EPIC und Ubisoft schauen halt auf die kurzfristigen Gewinnchancen.
Wenn das United States Department of Treasury bzw. die TFI dann mal klingelt, wirds richtig ernst.
Sich dann mit "Wir sind ja nur die Plattform" rausreden hilft da nichts.
Jemand aus der Rechtsabteilung von Valve wird die Risiken Gaben schon verklickert haben - der hat halt keinen Bock möglicherweise für ein Jahrzehnt minimum schwedische Gardinen zu betrachten, nur um halt noch ein paar Milliarde zu generieren.
Am Ende könnten da ein paar Vorstände ganz böse aufwachen.
 

Schalkmund

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Als jemand der i.d.R. kein Geld für ingame Gedöns ausgibt hätte ich jetzt kein Problem mit NFTs in Spielen, so lange man den Kram auch kostenlos erspielen kann und die Balance nicht zerstört wird. Wenn ich allein fürs Zocken geldwerte Sachen einsacken kann ... warum nicht? Dinge die mit einer Blockchain zusammenhängen sind ja nicht per se BÖSE. :-D

Aber wenn der Kram nur zur Abzocke dienen sollte dann weg damit.:finger:
 

Shadow_Man

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Wenn damit irgendwelche illegalen Geschäfte getrieben werden würden, dann würde alles auf Valve zurückfallen und das kann sich keine Firma leisten, dann wäre Steam am Ende.
 
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