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  1. #1
    OlafBleich
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    Jetzt ist Deine Meinung zu Der Kalte Krieg in Spielen: Die Angst vorm "bösen Russen" gefragt.


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    Zum Artikel: Der Kalte Krieg in Spielen: Die Angst vorm "bösen Russen"

  2. #2
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    Avatar von LesterPG
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    Operation Flashpoint hat wiederum die Kurve mit der Thematik gut hinbekommen, auch hier ist "der Russe" der Agressor, aber eben nicht generell, sondern nur ein abtrünniger Hardliner.

    Diese generelle "Pro-West" Propaganda finde ich furchtbar, wo Russe oder China als Pauschalbuhmann herhalten dürfen.
    Nich bewiesene Abhörskandale unterstellen wo die "Guten" es erwiesenermaßen ganz ungeniert tun.
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  3. #3
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    Avatar von Basileukum
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    Naja, der "Kalte Krieg" war eben eines, eine Farce, um die Welt in Spannung zu halten und so global Systeme zu installieren. Der "böse Russe" war schon vor dem ersten Weltkrieg in das angloamerikanische Bündnissystem (USA, Briten, auch Frankreich) fest eingebunden und wurde daraus bis heute nicht entlassen. Der ganzen Show zum Trotz, oder gerade deswegen.

    Es gab kein Jahr, in dem das Kommunistensystem nicht auf vielerlei Art unterstützt wurde. Aus dem sogenannten "Westen" heraus. Industrie(aufbau), Konsumgüter und vor allem Devisen bzw. Kredite. Und letzteres dann aus der turbokapitalistischen Wallstreet heraus, oder den Geschwisterparasiten aus der City of London. Gerade in Zeiten des "heißen Antikommunismus" unter Reagan kann man als Betrachter nur den Kopf schütteln, über diese Verarsche der Massen.

    Mit Kampf gegen den Kommunismus hatte das wenig zu tun, eher das Hegen und Pflegen eines geliebten "Feindes". Lustig, daß gerade in den heutigen Tagen sich ähnliches abspielt, gerade die Demokraten in den verfallenden Staaten aus Übersee haben es ja mit einem Chinagate zu tun, selbst der Präsikandidat Biden ist involviert, bzw. der Sohn.

    Somit kein Platz für Hetze gegen die Russen, Onkel Putin ist der best friend derjenigen, welche bestimmen wieviel Wohlstand Du die nächsten Jahre zugeteilt bekommst.
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  4. #4
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    und AMIS siend die Guten ^^

  5. #5
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    Red Storm Rising wurde damals von den politisch korrekten Spieleredakteuren der Powerplay (??) , ich glaube das war sogar dieser Lenhardt, mit 0 Punkten abgestraft weil es gegen die Russen geht und das einfach nicht geht. Deswegen wurde auch Grafik und Steuerung und der ganze Rest kritisiert. Habe es mir dann doch zugelegt und war begeistert. Ein klassisches Sid Meier Spiel eben mit jeder Menge Möglichkeiten und "Tiefgang"

  6. #6
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    "bösen Russen"

    ???

  7. #7
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    Avatar von MichaelG
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    Zitat Zitat von LesterPG Beitrag anzeigen
    Operation Flashpoint hat wiederum die Kurve mit der Thematik gut hinbekommen, auch hier ist "der Russe" der Agressor, aber eben nicht generell, sondern nur ein abtrünniger Hardliner.

    Diese generelle "Pro-West" Propaganda finde ich furchtbar, wo Russe oder China als Pauschalbuhmann herhalten dürfen.
    Nich bewiesene Abhörskandale unterstellen wo die "Guten" es erwiesenermaßen ganz ungeniert tun.
    Und OFP ist ein Taktikshooter an dessen Qualität selbst heute noch viele andere Spiele scheitern. Auch wenn man verletzt wird, Waffenhandling etc. pp. Für mich immer noch ein absoluter Meilenstein im Gaming. Arma 1 und 2 kamen imho nicht an das Original heran. Arma 3 muß ich erst einmal probieren.

  8. #8
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    Avatar von LesterPG
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Und OFP ist ein Taktikshooter an dessen Qualität selbst heute noch viele andere Spiele scheitern. Auch wenn man verletzt wird, Waffenhandling etc. pp. Für mich immer noch ein absoluter Meilenstein im Gaming. Arma 1 und 2 kamen imho nicht an das Original heran. Arma 3 muß ich erst einmal probieren.
    Als direkte Produktnachfolger der gleichen Schmiede taten sie das doch sehr gut, ich verstehe nicht wo Du da die Probleme siehst.

    Ich war ja langjähriger Wegbegleiter, Modder und Externer Entwickler der Reihe und hatte sehr gute Einblicke in die Internas, nur interne Veränderungen und deren neue "Qualitätsprioritäten" haben schlußendlich meinen Bruch mit denen verursacht.
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  9. #9
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    Avatar von MichaelG
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    Ich hatte massive Performanceprobleme und weiß auch nicht. Irgendwie fand ich bei aller Komplexität her OFP zugänglicher und von der Story her besser. Ist sicher subjektiv.

  10. #10
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Ich hatte massive Performanceprobleme und weiß auch nicht. Irgendwie fand ich bei aller Komplexität her OFP zugänglicher und von der Story her besser. Ist sicher subjektiv.
    Zugegeben ging die Wertigkeit des SP Modus ab ArmA2 immer mehr in den Hintergrund, was aber auch daran lag das wir im Coop gespielt haben wo dann auch gewisse Mods direkt für entwickelt wurden.
    Z.B. die Coop Missionen "Get them back" Teil 1+2 (weil im Stück waren die zu zeitaufwändig)
    Ich habe aber auch als selbst als Kenner der Mechaniken dahinter den mit Abstand beste Spielerfahrung mit Teil 2 gleich mehrfach bekommen, DAC, Grouplink und einige eigene kleinere Mods sei Dank.

    Aber zurück zum Thema, die SP Story & Missionen von OFP waren aber wirklich herausragend, nur der Netzcode ließ seinerzeit ganz böse zu wünschen übrig was MP nur sehr begrenzt nutzbar machte.
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  11. #11
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  12. #12
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    Zitat Zitat von schokoeis Beitrag anzeigen
    "Wenn der Feind bekannt ist, hat der Tag Struktur" - Volker Pispers
    Ja, vor allem wenn man den ideologischen Drall von Bespaßern kennt, welche den Arbeitsalltag für das Konsumschaf erträglich gestalten sollen.

  13. #13
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    Avatar von fud1974
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    Zitat Zitat von Basileukum Beitrag anzeigen
    Naja, der "Kalte Krieg" war eben eines, eine Farce, um die Welt in Spannung zu halten und so global Systeme zu installieren. Der "böse Russe" war schon vor dem ersten Weltkrieg in das angloamerikanische Bündnissystem (USA, Briten, auch Frankreich) fest eingebunden und wurde daraus bis heute nicht entlassen. Der ganzen Show zum Trotz, oder gerade deswegen.

    Es gab kein Jahr, in dem das Kommunistensystem nicht auf vielerlei Art unterstützt wurde. Aus dem sogenannten "Westen" heraus. Industrie(aufbau), Konsumgüter und vor allem Devisen bzw. Kredite. Und letzteres dann aus der turbokapitalistischen Wallstreet heraus, oder den Geschwisterparasiten aus der City of London. Gerade in Zeiten des "heißen Antikommunismus" unter Reagan kann man als Betrachter nur den Kopf schütteln, über diese Verarsche der Massen.

    (..)

    Somit kein Platz für Hetze gegen die Russen, Onkel Putin ist der best friend derjenigen, welche bestimmen wieviel Wohlstand Du die nächsten Jahre zugeteilt bekommst.
    Ach herrje.

    Macht ja die "Gegenseite" nicht anders. Und ist ja auch nie anders gewesen, Propaganda gehört zum festen selbstverständlichen Instrumentarium jeder größeren Organisation. Insofern dass umzumünzen in eine anti-westliche Sichtweise halte ich für unnötig.

  14. #14
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    Hi, so ist es
    MfG

    PS:
    Auch die Angst vor Atombomben halte ich für übertrieben zumal ein Vorteil da wäre... Die Diktatorische Friedhofs "Ordnung" ist und bleibt dann endlich Geschichte ..
    ,

  15. #15
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    Ein Spiel, das den kalte Krieg ganz gut rüber bringt ist World in Conflict. Ja, die Kämpfe sind natürlich unrealistisch in mancher Hinsicht aber beide Seiten werden ordentlich portraitiert. Der neueste Black-OPs Trailer ist meiner Meinung nach so erfolgreich, weil man hier den KGB-Überläufer Yuri Bezmenov eingefügt hat (und seine Aussagen bei vielen gerade heutzutage einen Nerv treffen)
    Wisdom is a curse when wisdom does nothing for the man who has it

  16. #16
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    Zitat Zitat von fud1974 Beitrag anzeigen
    Ach herrje.

    Macht ja die "Gegenseite" nicht anders. Und ist ja auch nie anders gewesen, Propaganda gehört zum festen selbstverständlichen Instrumentarium jeder größeren Organisation. Insofern dass umzumünzen in eine anti-westliche Sichtweise halte ich für unnötig.
    Ich halte das Ost-West Geschwätz für unnötig, da eine künstliche Erfindung. Jedes Land und Volk hat seine eigenen Probleme. Eine Westkultur gibt es nicht, auch wenn diese krampfhaft unter einer erzwungenen Amerikansierung zustande hätte kommen sollen, mit gescheitertem Erfolg, wie man sieht. Es gab damals auch keine Ostkultur, was hätte das (Kultur, da war man ja froh, daß die nicht kollektiv auf die roten Palmen zurückgeklettert sind) denn aus der Sowjetunion heraus sein sollen?

    Es gibt jetzt auch keine neue Ostkultur, wo China der Feind sein soll. China ist so riesig und so reichhaltig an verschiedenen Kulturen und sogar Sprachen und Regionen, daß dererlei Verallgemeinerungen nur aus den planwirtschaftlichen Hirnen von Parasiten (ja, die sitzen vor allem im "Westen") kommen können, welche keine Anbindung mehr zum Sein haben, aber gerne Kontrolle ausüben möchten, möglichst global, wir als Menschen sollten das nicht nachkauen. Mal davon abgesehen, daß man im Japan, Korea, Vietnam, Kambodscha etc. etc. auch nur über EINE Kultur "des Ostens" lachen kann. Das ist ja eine wunderbare Vielfalt, daß es knallt.
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  17. #17
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    Zitat Zitat von Basileukum Beitrag anzeigen
    Es gibt jetzt auch keine neue Ostkultur, wo China der Feind sein soll. China ist so riesig und so reichhaltig an verschiedenen Kulturen und sogar Sprachen und Regionen, daß dererlei Verallgemeinerungen nur aus den planwirtschaftlichen Hirnen von Parasiten (ja, die sitzen vor allem im "Westen") kommen können, welche keine Anbindung mehr zum Sein haben, aber gerne Kontrolle ausüben möchten, möglichst global, wir als Menschen sollten das nicht nachkauen.
    Wobei China versucht genau diesen Punkt anzugehen.
    Allerdings kann ich es durchaus verstehen (nicht gut heissen!)
    Die UDSSR, Yugoslavien und einige andere Staaten haben gezeigt was daraus wird wenn die "harte Hand" fehlt und die nicht gleichartig "ticken".
    Ich glaube aber auch nicht das China das flächendeckend realisiert bekommt.
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  18. #18
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    Zitat Zitat von LesterPG Beitrag anzeigen
    Wobei China versucht genau diesen Punkt anzugehen.
    Allerdings kann ich es durchaus verstehen (nicht gut heissen!)
    Die UDSSR, Yugoslavien und einige andere Staaten haben gezeigt was daraus wird wenn die "harte Hand" fehlt und die nicht gleichartig "ticken".
    Ich glaube aber auch nicht das China das flächendeckend realisiert bekommt.
    Ja es scheint so oder wird uns im "Westen" wohl auch so weisgemacht. Ich persönlich würde sagen, daß "die" Chinesen, um zu verallgemeinern, sehr wohl wissen, welche Qualität zählt und was einen Kulturkreis schwächer macht. Warum sich selbst seiner Kraft berauben, wenn der geostrategische Gegner genau diesen Fehler macht und damit sich vom Spielbrett verabschiedet. Einer der größten Fehler, welchen "wir" hier im "Westen" machen, ist anzunehmen, daß die Chinesen Kommunisten seien. Diese Ideologie ist aber eine Mißgeburt aus europäisch modernistischem Wissenschaftsgeist mit Allheilswahn.- und Weltbeglückungsvorstellungen, mit starken Anleihen aus dem Christentum heraus. Diese geistige Komponente gibt es so bei den Asiasten nicht.

    Hier herrscht eine ausgeglicherene Form mit dem Umgang, was Leben ist, und auch pragmatischer. Wir können damit auch nicht von einem Kommunismus sprechen, das ist eher ein Nationaler Sozialismus, da man sehr von seiner Rasse und seiner Nation überzeugt ist. Wohl auch zurecht. Und auch der Sozialismus ist dann eher eine Show, ein Lack der schnell ab ist. Die "frechen Gelben" haben gut mitgespielt und sind nun soweit auf, daß se sich nicht mehr in ihren Hinterhof scheißen laßen müßen und das gebührt auch einem großen Land mit soviel Kultur und jahrtausender alten Geschichte.

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