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Das Beste kommt zum Schluss: Wie macht ein gutes Ende in einem Spiel aus?

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OlafBleich

Gast
Jetzt ist Deine Meinung zu Das Beste kommt zum Schluss: Wie macht ein gutes Ende in einem Spiel aus? gefragt.


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Zum Artikel: Das Beste kommt zum Schluss: Wie macht ein gutes Ende in einem Spiel aus?
 
Neben der eigentlichen Story und deren Inszenierung würde ich noch ein Element hinzufügen, das mir persönlich (zumindest in einigen Spielen) sehr in Erinnerung geblieben ist nach Ende des Spiels: Die Musik bei den durchlaufenden Credits. Zwar ändern die nichts an der Handlung, aber wenn die Stimmung getroffen wird, "reibt" die passende Musik das Storyende nochmal sehr eindringlich ins Gedächtnis hinein. Spontan fällt mir da das Ende von Dishonored 1 ein, das mit diesem Song endete:

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Generell geht es mir so, dass mich Musik sehr an entscheidende Storymomente in Spielen erinnert. Life is Strange ist da auch ein Beispiel. Jede Episode endet mit einem Song, den ich dadurch extrem mit den jeweiligen Szenen am Ende der Episode verbinde.


*edit* Gegenbeispiel: Wenn das Spiel und das Ende an sich gelungen sind, kann ein mieser/unpassender Song zum Schluss auch die Stimmung ziemlich versauen. Spontan fällt mir da Hellblade - Senuas Sacrifice ein. So ein generischer Pop-Song am Schluss passt weder zur Dramatik, noch zum Setting.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr positiv fand ich Metro Exodus, mit seinen beiden Enden. Das gute Ende ist halt einfach gut, aber das schlechte Ende hat mich positiv überrascht: statt einer Moralkeule gibt es eine stimmige Auflösung, die das Spiel anders, aber genau so befriedigend abschliesst, wie das gute Ende.
 
Das eine Bild ist nicht von Detroid, sondern von Beyond: Two Souls. :)

Sehr positiv fand ich Metro Exodus, mit seinen beiden Enden. Das gute Ende ist halt einfach gut, aber das schlechte Ende hat mich positiv überrascht: statt einer Moralkeule gibt es eine stimmige Auflösung, die das Spiel anders, aber genau so befriedigend abschliesst, wie das gute Ende.
Ich nehme mal die voran gegangenen Spielstunden mit auf, wenn es um das Ende geht. Die letzten Spielstunden von Metro Exodus waren absolut grandios. Einen solchen Nervenkitzel und eine solche Spannung habe ich lange nicht mehr in einem Videospiel gespürt. Und das Ende selbst war auch ein überaus guter Abschluss der Metro-Trilogie rund um Artjom.

Allerdings, so gut die letzten paar Spielstunden auch waren, war das restliche Spiel, bis auf den Anfang, doch eher mittelmäßig und teilweise musste ich mich durchquälen. Ein grundsätzlich toller Shooter, aber mit sehr vielen Längen und für mich blieben weiterhin offene Fragen.

Es kann also auch umgekehrt der Fall sein: Mittelmäßiges Spiel, aber grandioses Ende. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Eines der besten Enden finde ich immer noch The Witcher 3 (Toussaint AddOn). Bei Rollenspielen ist mein erster Durchgang IMMER ohne Neuladen, ohne Guides, ohne How To Videos und ähnliches.
Als Geralt dann zusammen mit Triss (ohne Ciri und Yennefer) auf seinem Weingut in Toussaint sass, war das ein unglaublich befriedigendes Ende, nicht weil es eine Art "Happy End" war, sonder weil es das wiederspiegelte, was ich entschieden habe (Hail to Catriona Pest...*hust* das tut mir heute noch leid.......). Ähnliches bei Yampyr.

Umso enttäuschender war das (Original-)Ende von ME3, das mir eigentlich das ganze Spiel verhagelt hat, obwohl es wirklich tolle Momente hatte (Mordins Tod, das Wiedersehen mit Urdnot Wrex, Thanes Tod und dass gemeinsame Gebet mit seinem Sohn uvm...) Daran sieht man, wie wichtig ein gutes (und durchdachtes) Ende ist.
 
Wissen diese Schreiber überhaupt was sie da einem manchmal antun? ^^ Würde mich echt mal interessieren, wie schmal da der Grat zwischen selber Fan eines bestimmten Handlungsstrangs sein und sich angeeignetem Schreiberhandwerk ist. Man stelle sich nur mal vor, man gehe zu so einem Autor hin und sagt ihm wie gerührt man doch von seiner Story war und der fängt bloß an, dir auf einmal ganz cool zu erörtern was für Stilmittel er da so anwandte und dass das doch gar nix Besonderes sei usw. ^^

Ich finde, Storytelling kann schon entscheidend dafür sein, ob man nun mit einem Spiel warm wird oder nicht. Mir fiele da spontan Assassin’s Creed Syndicate ein. Ich habe nach dem vierten Teil irgendwann mal aufgehört, die Reihe weiterzuverfolgen, weil das auf mich auf einmal alles so verbohrt gewirkt hat. Aber als mir dann bei einem Playthrough meiner Schwester aufgefallen ist, wie meganaiv die beiden Hauptfiguren in diesem Spiel eigentlich sind, fand ich das schon fast wieder sympathisch. Mir tat es dann auch sofort leid, zuvor noch so harte Kritik geübt zu haben. Was ein komisches Gefühl. Ich habe es seitdem trotzdem sein lassen, die Reihe zu spielen. Aber dazu gereicht, um mir vor Augen zu halten, wie leicht ich bei solchen Sachen zu triggern bin hat es allemal.
 
Ihr glaubt mir nicht? Dann spielt The Last of Us, Shadow of the Colossus oder das kleine, aber charmante Brothers: A Tale of Two Sons - und legt euch am besten ein paar Taschentücher bereit!

Kommt halt wie bei allem auch auf den jeweiligen Spieler an.
Die Taschentücher brauch ich in diesen drei Fällen maximal zum Reinigen der Tastatur von den Chipskrümeln.
Nennt mich herzlos, aber solche Spiele haben für mich oftmals ein künstlich (nicht die Umsetzung, sondern es muß im Spiel drin sein) aufgezwungenes HerzSchmerzSchema, bei dem ich nur noch leicht befremdet mit dem Kopf schütteln kann.
Da fordert von mir der Tod eines gut geschriebenen, lustigen Charakters wie Mordin (dessen Tod im großen Ganzen von Mass Effect nur ein Einzelner unter Milliarden ist) noch eher ein sentimentales Zusammenkneifen der Augen ab, als ein Spiel das von Anfang an auf die Gefühlsdrüse drückt.
 
Allgemein finde ich, nach einem tollen Ende kann man ein Spiel "als Kunstwerk" stehen lassen. Oder, aus rein komerziellen Gründen, "irgendwie" eine uninspirierte Fortsetzung machen.
"Hellblade" ist so ein Fall, wo sich eine Fortsetzung eigentlich verbietet.
Auch "The Last of Us" steht vermutlich glaubwürdiger alleine da.
So bekommen wir, Bodycount sei dank, vermutlich wieder tausende Infizierte und Überlebende in einer angeblich ausgestorbenen Endzeitwelt vorgesetzt.
 
Allgemein finde ich, nach einem tollen Ende kann man ein Spiel "als Kunstwerk" stehen lassen. Oder, aus rein komerziellen Gründen, "irgendwie" eine uninspirierte Fortsetzung machen.
"Hellblade" ist so ein Fall, wo sich eine Fortsetzung eigentlich verbietet.
Auch "The Last of Us" steht vermutlich glaubwürdiger alleine da.
So bekommen wir, Bodycount sei dank, vermutlich wieder tausende Infizierte und Überlebende in einer angeblich ausgestorbenen Endzeitwelt vorgesetzt.
Kannst du schon jetzt sagen, dass Hellblade 2 und The Last of Us 2 lediglich uninspirierte Fortsetzungen sind? Gerade Ninja Theory und auch Naughty Dog traue ich ohne weiteres zu, die Fortsetzungen auf hohem Niveau zu gestalten.

Senuas Kampf mit sich selbst ist mit Hellblade abgeschlossen, korrekt. Aber trotzdem gäbe es durchaus Raum für eine Weiterführung ihres Werdegangs. Dafür spricht ja schon Senuas Monolog am Ende, den man durchaus als Fortsetzungsköder bezeichnen könnte. Ob der jetzt nun genauso besonders wird, wie der Erstling, sei mal dahin gestellt. Und auch The Last of Us bot ein rundes, zufriedenstellendes Ende...aber trotzdem Raum für eine Fortsetzung.

Ich würde deine Aussage daher wie folgt umformulieren: Es hätte nicht unbedingt eine Fortsetzung gebraucht. Aber die Möglichkeit ist storytechnisch gegeben gewesen.

PS: Die Welt in The Last of Us galt nie aus "ausgestorben". ;)
 
Danke für den guten Artikel!

Ich kann leider die Spiele, welche ich zu Ende gespielt habe an zwei oder drei Händen abzählen, weil mich die Story selten bis zum Ende trägt!
Hat jemand von euch Heavenly Sword auf der PS3 gespielt? Die Schwestern Nariko und Kai haben mich bis zum Ende unterhalten und dieses Spiel wird mir immer in Erinnerung bleiben!

Das letzte Game, welches ich enthusiastisch bis zum Ende gespielt, und in welches ich 200h investiert habe, ist Assassin's Creed Odyssey als Cassandra! Ich hab es auf englisch gespielt und sowohl das voiceacting wie auch die Dialoge waren für mich etwas vom Besten, das ich je gespielt habe! ich weiss, das teilen nicht alle von euch und das ist ok! ist einfach meine Meinung von dem Spiel!

nach dem Lesen dieses Artikels muss ich wohl The Last of Us doch auch mal spielen ;)
 
Ich kann bis heute nicht verstehen, warum das ME3 Ende so oft als Beispiel für schlechte Enden genannt wird. Will man einen ultimatives Ende schaffen braucht man so eine Art des Absoluten. Klar, das Abspannvideo hätte man mit ein paar mehr Unterschieden gestalten können als nur ein paar Farben... insgesamt aber doch folgerichtig und notwendig. So beendet man eine Serie richtig.

MMn ist es viel "schlimmer" wenn Enden viel zu offen bleiben und man die Handlung als unvollständig ansieht. So nach dem Motto: Hier schließt dann einer der zukünftigen DLCs an bzw Teil 2.
 
Ich kann bis heute nicht verstehen, warum das ME3 Ende so oft als Beispiel für schlechte Enden genannt wird. Will man einen ultimatives Ende schaffen braucht man so eine Art des Absoluten. Klar, das Abspannvideo hätte man mit ein paar mehr Unterschieden gestalten können als nur ein paar Farben... insgesamt aber doch folgerichtig und notwendig. So beendet man eine Serie richtig.

MMn ist es viel "schlimmer" wenn Enden viel zu offen bleiben und man die Handlung als unvollständig ansieht. So nach dem Motto: Hier schließt dann einer der zukünftigen DLCs an bzw Teil 2.

zum einem: weil viele glauben alles davor an Leistung würde Negiert werden, was nur Falsch ist, das ist beim B Ende von Life is Strange und ich weiß nicht ob den Leuten klar ist: nee, das geht um die Entwicklung des Charakters welche ja statt finden, das doch kein Billiger Shooter wo Leute so Raus gehen wie sie rein gehen ...
Ansonsten... Das Ende machts trotzdem nicht besser und das Ende von ME3 war halt trotzdem Murks, nicht weil man die Wahl hatte zwischen Tor 1, 2 und 3, sondern wegen dem das dahinter gesteckt hat, grade beim Grüne Ende das irgendwo so als das Goldene Ende gilt, neee, die wirken einfach alle so Inkoherent und vorallem schlecht ausgeplant, Ich meine, das Realistischste Ende ist eh das Rote, weil im Krieg kann halt der Erfolg von Gestern morgen zunichte gemacht sein und es ist tragisch, aber es wird so das Ende hingestellt das man vermeiden muss, das Blaue Ende ist doof und passt nicht mal wirklich zum Renegade Shepard und das Grüne Wischiwaschi Ende wo man sich irgendwie schnell was überlegt hat aber die Idee doch beim besten Willen nicht zu Ende gedacht hat und wenn doch will ich gerne ne erklärung von den Verantworlichen wie DAS funktionieren soll.
Gut, Tor 4 als Option, kann man nichts gegen sagen
Aber das Ding ist ja auch: Das Ende von Mass Effekt 3 ist ja nicht hier kurz vor Knapp, das fängt ja schon vor der Endschlacht doof zu werden, Stichwort Citadel
Nebst so einem Punkt von Text Bild Schere bei Cerberus: woher haben die das Ganze Geld für diese rießigen Flotten und Truppen und wieso werden die seit Teil 1 als Terroristen gebrandtmarkt, aber kein Schwein unternimmt etwas groß dagegen? Ähm?
Selbst bei den ganzen realen Black Projekts gibts doch keine Solchen Massen an Material, also der Verein wirkt wie so eine Version von Rodger Moore Ära Bond Bösewichte
 
Ein gutes Ende ? Kann man nicht pauschal sagen. Bei einem als Einzel geplanten Spiel erwarte ich ein rundes Ende. Ohne zu viele Fragezeichen und ohne offene Queststränge am Ende. Bei einem Mehrteiler können die nicht finalen Teile hier natürlich anders und offen enden, wenn die nachfolgenden Teile dann diese offenen Dinge aufnehmen und klären.

Ich erwarte bei einem Spiel auch ein stimmiges Ende, ein Ende was zum Ganzen paßt. Mehrere Enden finde ich nicht schlecht, was natürlich bei einer potentiellen Fortsetzung natürlich dann für das Problem sorgt, welches der 3, 4, 7 Enden denn nun Canon ist und welches nicht.

Es sollte auch nicht so sein, daß man mitten im Spiel extrem schwere Gegner hat und der Finalboss auf einmal ein Hänfling von Gegner den man im Vorbeigehen an die Wand nagelt. Da gehört viel Balancing und Abstimmung dazu das so zu gestalten, daß der finale Boss die größte Herausforderung darstellt aber lösbar bleibt.

Storytechnisch sollte das Finale auch in das Gesamtkonstrukt passen. Ist ein Spiel eine Dystrophie kann das Ende kein Slapstick sein um es mal flapsig zu formulieren. Man kann einen Hoffnungssamen sähen aber jetzt nicht auf einmal alles 180 Grad umkehren.

Mal das Beispiel ME hergenommen. Ich fand das Ende von ME 3 nur ernüchternd. Man kämpfte sich durch 3 Spiele, in Teil 3 im Finale durch die Stadt um dann am Ende mit einem Finale ala Sprung durch Tor 1-4 mit einer kurzen Erklärung was aufgrund der Entscheidung geschehen ist abgespeist zu werden.

Hier hätte ich mir so blöde es klingt epischere und durchdachtere Enden gewünscht. Lieber nur 2 Enden (gut/schlecht) dafür aber bessere und intensiver durchdachte und ausgearbeitete. Das schmälert nicht wirklich die Gesamtqualität der Spieleserie. Aber es hätte halt besser gepaßt. So war das Gefühl da, daß Bioware die Enden nur schnell hingeklatscht hat. Weil sie selber nicht wirklich eine Idee hatten, was sie nun machen sollten bzw. wie sie die Epische Trilogie beenden sollten.

Bei Farcry New Dawn kam das Ende auch relativ plötzlich. Das ist das einzige was ich etwas bemängele. Man hat sich mit den Zwillingen angelegt und das Thema war durch. Der Schwierigkeitsgrad war angemessen bis schwer. Aber das Ende war trotzdem "rund". Man fand selbst für Joseph Seed (der ja den Ursprung in FC 5 gelegt hatte) eine Auflösung je nachdem wie man für sich entschieden hat.
 
An Spielen mit wirklich erinnerungswürdigen oder sehr emotionalen Enden gab es für mich nur ne Handvoll.

- Child of Light war so eines, weil insbesondere
der vorübergehende Tod und die anschließende Verwandlung Auroras gen Schluss
sehr ergreifend war.
- République
wegen dem Freitod von Protagonistin Hope
- ganz klar die erste Walking Dead-Season. Kenner wissen warum. ;)
- Dead Space 1 (wenn es keine Fortsetzungen gegeben hätte könnte es auch sehr gut für sich allein stehen)
- The Cat Lady, weil es für die titelgebende Dame sowas wie einen Wink von Hoffnung andeutet

Das sind so auf Anhieb die Spiele die sich vor allem wegen ihres Abschlusses am stärksten in meinem Gedächtnis eingebrannt haben.

Frage:
Wenn man Mass Effect 3 nennen würde, wäre das Risiko selbst heute noch groß dafür gesteinigt zu werden? :B :-D
 
Das "echte" Ende bei Hollow Knight habe ich auch nach über 100h noch nicht geschafft. Aber immerhin alles davor und den NKG.

Hollow Knight ist trotzdem mein Lieblingsspiel und ich werde es sicher irgendwann wieder versuchen.
 
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