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  1. #81
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    Zitat Zitat von Neawoulf Beitrag anzeigen
    ... dazu fällt mir jetzt auch nichts mehr ein.
    Zitat Zitat von LOX-TT Beitrag anzeigen
    ist wohl das beste, sonst bekommt man bei dem Blödsinn den er geschrieben hat noch heftigste Kopfschmerzen vom dauerfacepalmen
    Das es nur ganz ganz wenige leute gibt die tatsächlich 2 geschlechtlich sind is euch klar? das nennt sich zwitter und ist extrem selten.
    Das mit den lesebn und homos war auch nicht abwertend gemeint das is auch nachvollziehbar und meiner meinung nach nix verwerfliches dran.

    Aber Transgender ist eine psychische störung und nix anderes (jemand der körperlich ein mann ist aber das gefühl hat eine frau zu sein oder umgekehrt)
    Is ja nicht ohne grund so das die selbstmordrate unter Trans leuten so extrem hoch is weil selbst die die sich umoperieren lassen nicht klar kommen und auch nie klar kommen werden spätestens dann wenn sie auf andere leute treffen die das nicht anerkennen.

  2. #82
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    Avatar von Neawoulf
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    Zitat Zitat von mrvice Beitrag anzeigen
    Das es nur ganz ganz wenige leute gibt die tatsächlich 2 geschlechtlich sind is euch klar? das nennt sich zwitter und ist extrem selten.
    Das mit den lesebn und homos war auch nicht abwertend gemeint das is auch nachvollziehbar und meiner meinung nach nix verwerfliches dran.

    Aber Transgender ist eine psychische störung und nix anderes (jemand der körperlich ein mann ist aber das gefühl hat eine frau zu sein oder umgekehrt)
    Is ja nicht ohne grund so das die selbstmordrate unter Trans leuten so extrem hoch is weil selbst die die sich umoperieren lassen nicht klar kommen und auch nie klar kommen werden spätestens dann wenn sie auf andere leute treffen die das nicht anerkennen.
    Die Sache ist: Wenn einem Wissen über eine Sache fehlt, dann sollte man diese Lücken nicht mit irgendwelchen als Fakt formulierten Meinungen füllen. Und darum werde ich zu deinen "Fakten" auch nichts schreiben. Denn ich kenne mich selbst damit nicht ausreichend aus und ich unterstelle einfach mal, dass das auch auf dich zutrifft.
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  3. #83
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    Zitat Zitat von Neawoulf Beitrag anzeigen
    Die Sache ist: Wenn einem Wissen über eine Sache fehlt, dann sollte man diese Lücken nicht mit irgendwelchen als Fakt formulierten Meinungen füllen. Und darum werde ich zu deinen "Fakten" auch nichts schreiben. Denn ich kenne mich damit nicht ausreichend aus und ich unterstelle einfach mal, dass das auch auf dich zutrifft.
    Wenn ich morgen anfang das spagehtti monster anzubeten hätt ich auch ne psychische störung.
    Und nein ich reduziere es nicht auf eine psyische störung < sondern es ist einfach nun mal eine der wortlaut psychische störung hört sich auch immer gleich so verwerflich an ist aber keineswegs verwerflich gemeint, würden sich die leute hilfe suchen auch in der richtung würden viele vermutlich besser klarkommen, aber die meisten sind halt einfach verbohrt, der spaß hört dort aber auf wo solche menschen mich in ihr gestörtes weltbild zwingen wollen und da gibts einige davon.
    Als beispiel EIN MANN der sich als frau fühlt und dann bei den gewichtheberinnen mitmacht und natürlich jeden rekord bricht. ( schon heftig unfair oder nicht? )

  4. #84
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    Avatar von Neawoulf
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    Zitat Zitat von mrvice Beitrag anzeigen
    Wenn ich morgen anfang das spagehtti monster anzubeten hätt ich auch ne psychische störung.
    Weiter muss (und will) ich gar nicht lesen.
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  5. #85
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Spiritogre
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    Zitat Zitat von Neawoulf Beitrag anzeigen
    Es mag eine Anomalie sein, eine Abweichung von der Norm, aber zum wirklichen Problem wird es doch erst durch die gesellschaftlichen Hürden und Verurteilungen, die Betroffenen immer wieder gestellt werden. Und bei Kommentaren, wie dem von mrvice, der das Ganze auf eine Erkrankung reduzieren will, fängt es doch schon an.
    Das stimmt natürlich absolut.

    Meine persönliche Meinung ist ja auch entsprechend, dass jeder nach seiner Facón glücklich werden soll. Und da sollte auch niemand das Recht haben, diese Person dafür abzuwerten. Solange keine Dritten zu Schaden kommen hat jeder das Recht so zu leben, wie es ihm beliebt.
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  6. #86
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    Zitat Zitat von Spiritogre Beitrag anzeigen
    Na ja, irgendwoher muss es ja kommen, dass Menschen das Gefühl haben das falsche Geschlecht zu haben und deswegen auf das andere Geschlecht transferieren wollen. D.h. irgendwo muss ein Problem vorliegen. Ob das jetzt rein psychisch ist sei dahingestellt, fehlerhafte Hormonproduktion etc. werden da sicher auch mit reinspielen.
    Ich tue mir bei dem Thema etwas schwer, weil ich einfach zu Hetero bin.

    Aber "das Geschlecht" gibt es nicht. Nichts in der Natur ist 100% Schwarz oder Weiß. Weshalb es auch Gesetze, selbst simpelste, nur mit ellenlangen Anhängen für die ganzen Ausnahmen gibt. Eine binäre Einteilung ist angenehm einfach, mag enorm menschlich sein, aber trifft halt nicht auf alle zu. Leben ist kompliziert.

    Warum ist einer meiner Hoden größer als die anderen zwei?

    Aber ernsthaft. Geschlecht als Problem? Wahrscheinlich weniger für das Individuum, sondern in der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Und damit auch wieder rückwirkend auf den Einzelnen.
    Nach gleichem Muster, warum sind manche Menschen derart asozial aggressiv? Zuviel der falschen Hormone? Muss das nicht auch eine Störung sein? Die man behandeln kann? Womit wir zurück auf dem Punkt sind, Natur ist niemals 100% irgendwas.
    Es wäre unglaublich gruselig, wenn wir sie derart formen wollten.
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  7. #87
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    Zitat Zitat von Spiritogre Beitrag anzeigen
    Das stimmt natürlich absolut.

    Meine persönliche Meinung ist ja auch entsprechend, dass jeder nach seiner Facón glücklich werden soll. Und da sollte auch niemand das Recht haben, diese Person dafür abzuwerten. Solange keine Dritten zu Schaden kommen hat jeder das Recht so zu leben, wie es ihm beliebt.
    Kommt drauf an wie man schaden definiert schaden kann auch durch nicht physische einwirkung entstehn. kommt halt immer auf die gesamtumstände an.
    wenn man das gewichtheber beispiel hernimmt ist für mich da dadurch serwohl "schaden" entstanden

  8. #88
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    Um den guten Dr. Malcolm aus JP zu zitieren "Das Leben findet immer einen Weg"
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  9. #89
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    Zitat Zitat von Loosa Beitrag anzeigen
    Ich tue mir bei dem Thema etwas schwer, weil ich einfach zu Hetero bin.

    Aber "das Geschlecht" gibt es nicht. Nichts in der Natur ist 100% Schwarz oder Weiß. Weshalb es auch Gesetze, selbst simpelste, nur mit ellenlangen Anhängen für die ganzen Ausnahmen gibt. Eine binäre Einteilung ist angenehm einfach, mag enorm menschlich sein, aber trifft halt nicht auf alle zu. Leben ist kompliziert.

    Warum ist einer meiner Hoden größer als die anderen zwei?

    Aber ernsthaft. Geschlecht als Problem? Wahrscheinlich weniger für das Individuum, sondern in der gesellschaftlichen Wahrnehmung. Und damit auch wieder rückwirkend auf den Einzelnen.
    Nach gleichem Muster, warum sind manche Menschen derart asozial aggressiv? Zuviel der falschen Hormone? Muss das nicht auch eine Störung sein? Die man behandeln kann? Womit wir zurück auf dem Punkt sind, Natur ist niemals 100% irgendwas.
    Es wäre unglaublich gruselig, wenn wir sie derart formen wollten.

    Geschlechter gibt es nicht *facepalm*

    Na natürlich gibts geschlechter nicht deswegen sind mann und frau ja komplett gleich anatomisch
    Die Gesellschaft ist nicht immer das problem.
    Aber es kann halt einfach nicht sein das leute die eine verdrehte ansicht haben dann beim sport als frau mitmachen obwohl sie körperlich ein mann sind das kann nicht funktionieren ANATOMIE!
    ( Wo die Gesellschaft sich dann verblenden lässt und das auch noch aus hirnverbrannten Gründen zulässt)
    Ich würd auch nicht jemanden als Tier behandeln nur weil er sich für eines hält wo würden wir da hinkommen?

  10. #90
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    Zitat Zitat von LOX-TT Beitrag anzeigen
    "Das Leben findet immer einen Weg"
    Und Leben ist einfach geil. In all seinen Formen. Gerade wegen all der Formen!

    So vieles davon verstehe ich nicht. Wissenschaft hat enormes geleistet es zu erklären. Trotzdem liegt so vieles weiter im Verborgenen.
    Wie Martina schon schrieb, selbst wenn man etwas nicht versteht, Respekt und Toleranz würden reichen.

    Dass manches außerhalb des eigenen Verständnishorizonts liegt, und es einfach akzeptieren, ist aber zugegeben schwer.
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  11. #91
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    Zitat Zitat von Loosa Beitrag anzeigen

    Aber ernsthaft. Geschlecht als Problem? Wahrscheinlich weniger für das Individuum, sondern in der gesellschaftlichen Wahrnehmung.
    Wenn der Mensch, oder eher ein Großteil der Menschheit sowas Jahrtausend lang durch verschiedene Religionen so eingetrichtert bekommt, dann kann man nicht verlangen das in ein paar Jahren kleinster Zeitspanne der Umbruch im Denken und auch des Abstoßes andersfühlender in der Gesellschaft vollzogen wäre.
    Und schon gar nicht wenn im 20. Jahrhundert immer noch in sehr vielen Ländern wo man immer noch im Frühesten dunkelsten Vor Mittelalter denkt zu leben und nur weil es in vollkommen irr leitenden fanatisch sogenannten Religiösen Büchern steht tausende Menschen dafür immer noch Jährlich verfolgt und auf bestialische Weise dafür Hingerichtet werden. So schnell geht das Umdenken nun einmal nicht meine Damen und Herren.
    Es wird die Zeit kommen wo so etwas ganz Normal ist und es auch nirgendwo mehr steht weil es niemand mehr als Aufreißer braucht, weil es eben Normal ist, aber die Zeit ist eben noch nicht gekommen.
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  12. #92
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    Zitat Zitat von Loosa Beitrag anzeigen
    Und Leben ist einfach geil. In all seinen Formen. Gerade wegen all der Formen!

    ...selbst wenn man etwas nicht versteht, Respekt und Toleranz würden reichen.
    Dass manches außerhalb des eigenen Verständnishorizonts liegt, und es einfach akzeptieren, ist aber zugegeben schwer.
    Das hat mMn nichts mit Verständnishorizonts zu tun. Die Idee der ganzen Transgenderbewegung ist doch nur die, dass all deren Probleme verschwinden wenn ich das Geschlecht anerkenne welches als welchen Sie sich Identifizieren.
    Das ist nonsene. Man muss sich nur mal die Transgender-Selbstmordrate und den USA ansehen, die liegt bei 40% (!). Und laut dieser Studie macht es keinen unterschied ob die als das akzeptiert werden was sie sich einbilden zu sein oder nicht.

  13. #93
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    Zitat Zitat von Batze Beitrag anzeigen
    Wenn der Mensch, oder eher ein Großteil der Menschheit sowas Jahrtausend lang durch verschiedene Religionen so eingetrichtert bekommt, dann kann man nicht verlangen das in ein paar Jahren kleinster Zeitspanne der Umbruch im Denken und auch des Abstoßes andersfühlender in der Gesellschaft vollzogen wäre.
    Da hast du absolut recht.
    Ich sehe es aber als positives Zeichen unserer Entwicklung, dass man darüber diskutieren, oder es vielleicht auch akzeptieren kann.

    Christliche (bzw. kulturelle Definition): Mann - Frau. Basta.

    Die Grafik von Wiki finde ich etwas lebensnaher. 99,irgendwas% mögen in das binäre Schema passen. Würden nichtmal im Traum denken, dass sie da keine 100% erfüllen, aber passen weit genug rein. Nur... das Leben ist ein schwammiger Sumpf.
    Mir wachsen etwa nur 5 Barthaare. Da fehlt definitiv ein Gutdünken Männlichkeit! Dafür bekomm ich keine Glatze.
    Aber ein, zwei Genmarker weiter, ... wäre ich dann noch ein Mann?





    /edit zur Klarstellung: die Grafik hat nicht unbedingt was mit Transgender zu tun. Sie dient nur zur Veranschaulichung meines Arguments gegen das binäre System, und dass immer alles so eindeutig wäre.
    Geändert von Loosa (05.01.2020 um 19:40 Uhr)
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  14. #94
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    Zitat Zitat von DaveID86 Beitrag anzeigen
    Das hat mMn nichts mit Verständnishorizonts zu tun. Die Idee der ganzen Transgenderbewegung ist doch nur die, dass all deren Probleme verschwinden wenn ich das Geschlecht anerkenne welches als welchen Sie sich Identifizieren.
    Das ist nonsene. Man muss sich nur mal die Transgender-Selbstmordrate und den USA ansehen, die liegt bei 40% (!). Und laut dieser Studie macht es keinen unterschied ob die als das akzeptiert werden was sie sich einbilden zu sein oder nicht.
    Ich weiß nicht, inwieweit da eine Bewegung dahintersteckt. Alle Probleme verschwinden lassen dürfte aber nicht der Hintergrund sein.
    Eher ein, "hey, ich bin vielleicht nur ein ganz kleiner Teil der Menschheit, aber mich gibt es auch"?

    Manche Menschen haben ein äußerlich eindeutiges Geschlecht, sind dieses aber nicht. Ab von den Menschen die bei Geburt biologisch dermaßen nicht einzuordnen sind, dass es "angepasst" wird. Zu oft falsch. Über das Warum kann und will ich nicht spekulieren. Bin ehrlich froh, dass ich nicht persönlich betroffen damit zu kämpfen habe.

    Aber ich akzeptiere es als Fakt, dass es mehr gibt als die äußeren Geschlechtsmerkmale.
    Ich kann es als Außenstehender nicht verstehen oder nachempfinden. Aber ich kann zumindest versuchen offen zu sein.


    Und was erlaubt sich der Produzent plötzlich falsch verstanden worden zu sein?!!111
    Die ganze Diskussion für die Katz. Oder den Katz!
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  15. #95
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    Zitat Zitat von Loosa Beitrag anzeigen
    Da hast du absolut recht.
    Ich sehe es aber als positives Zeichen unserer Entwicklung, dass man darüber diskutieren, oder es vielleicht auch akzeptieren kann.

    Christliche (bzw. kulturelle Definition): Mann - Frau. Basta.

    Die Grafik von Wiki finde ich etwas lebensnaher. 99,irgendwas% mögen in das binäre Schema passen. Würden nichtmal im Traum denken, dass sie da keine 100% erfüllen, aber passen weit genug rein. Nur... das Leben ist ein schwammiger Sumpf.
    Mir wachsen etwa nur 5 Barthaare. Da fehlt definitiv ein Gutdünken Männlichkeit! Dafür bekomm ich keine Glatze.
    Aber ein, zwei Genmarker weiter, ... wäre ich dann noch ein Mann?

    /edit zur Klarstellung: die Grafik hat nicht unbedingt was mit Transgender zu tun. Sie dient nur zur Veranschaulichung meines Arguments gegen das binäre System, und dass immer alles so eindeutig wäre.
    Ich versuche es rein mit der Biologie zu halten, demnach gibt es zwei Geschlechter sowie Kombinationen daraus, die sich durch X und Y Chromosom bzw. eben deren Kombinationen ergeben.
    Von daher halte ich z.B. die von dir gepostete Grafik für Politik und nicht für Wissenschaft. (Sie zeigt ja auch eher sexuelle Neigungen).

    Das "Verhalten" und Empfinden wiederum ergibt sich u.a. aus der Menge von Testosteron und Östrogen und anderer Hormone sowie, wie aktiv die linke bzw. rechte Gehirnhälfte ist.

    Diese unzähligen Faktoren sowie zum Teil auch eine gewisse Sozialisation führen dazu, welche sexuelle Neigung wie ausgeprägt ist. Wobei sich das bei jedem Menschen im Laufe seines Lebens durchaus auch ändern kann. So experimentieren Kinder gerade im vorpupertärem Alter gerne mit beiden Geschlechtern und bei älteren Menschen, insbesondere Männer, wo im Alter weniger Testosteron Ausstoß vorhanden ist, zeigen sich offener für bisexuelle Handlungen, während bei beiden Geschlechtern auch die Asexualitätsrate zunimmt.

    Das Problem ist einfach, dass diese ganze Thematik, genau wie beim Rassismus, insbesondere durch die Extremsituationen in den USA auch bei uns inzwischen extrem politisch geladen ist, sodass ein neutrales, rein Fakten basiertes Diskutieren aufgrund verschiedener sich gegenseitig ablehnender und sofort angeifernder Ideologien explosiv aufgeladen ist, was es ja leider so schwierig macht darüber vernünftig zu sprechen.

    Vor "wenigen" Jahrzehnten galt Homosexualität noch als Krankheit, da hat sich inzwischen viel getan. Andere sexuelle Ausprägungen hingegen werden immer noch als Krankheit - und das im harmlosesten Fall - gesehen. Ein Pädophiler kann selbst in der aufgeklärtesten und tolerantesten westlichen Gesellschaft froh sein, wenn man ihn nicht sofort wegsperrt sondern eben "nur" als krank betrachtet. Dabei kann der genausowenig für seine sexuelle Orientierung wie jeder andere auch.

    Man sollte da auch klar zwischen sexueller Orientierung und einem sexuellen Fetisch, der letztlich maximal eine Untergruppe der sexuellen Orientierung darstellt, unterscheiden, da hier weniger Biologie als eben Soziologie zum Tragen kommt. Ästhetisches Empfinden betrifft eben nicht nur, welche Klamotten wir schick finden sondern auch, welche Körperteile bzw. das Aussehen dieser. Und da spielen kulturelle Trends eine große Rolle. Genauso wie es möglich ist seine sexuellen Neigungen in einer offenen Gesellschaft leichter auszuweiten.
    Geändert von Spiritogre (05.01.2020 um 21:00 Uhr)
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  16. #96
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    Man sollte der entsprechenden Situation entsprechend differenzieren: Suche ich einen Partner, mag die gezeigte Grafik hilfreich sein. Geht es aber darum, ob Mensch X bei der Männer- oder Frauen Mannschaft mitspielen darf, gibt es eigentlich nur M, F und Sonderfälle, bei denen die Konstitution des jeweiligen Menschen zu berücksichtigen ist.
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    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  17. #97
    xNomAnorx
    Gast
    Die Aussage, dass Trans-Frauen generell keinen biologischen Vorteil haben und problemlos in Wettbewerben bei den Frauen teilnehmen können, ist imo ziemlich eindeutig falsch. Dafür gibt es etliche Beispiele.
    Das heißt nicht, dass es immer unfair ist. Es gibt hierbei wie in so vielen Dingen kein schwarz und weiß, sondern viel grau. Aber in einigen Fällen ist es unfair. Mit Fallon Fox gab es ein Beispiel im Bereich Mixed Martial Arts.
    Ein weiteres Beispiel aus dem Bereicht Weightlifting: https://www.reuters.com/article/us-w...-idUSKCN1UP0F0
    Leider wird man heutzutage für Kritik an ähnliche Beispielen oft als transfeindlich oder ähnliches abgestempelt. Aber Kritik muss eben erlaubt sein und ist in vielen Fällen angebracht. Biologisch gibt es eben doch körperliche Unterschiede und die verschwinden nicht von jetzt auf gleich, schon gar nicht, wenn es sich um Menschen fortgeschrittenen Alters handelt, deren Körper sich bereits voll entwickelt hat.
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