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  1. #61
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    Avatar von Enisra
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Hä ? Ich dachte mit Warp 10 ist man quasi zum gleichen Zeitpunkt überall. Wie kann das zu lange sein ? Oder sind das wieder die unterschiedlichen Warp-Interpretationen ?
    nja, das ist auch nur so in der Lurch Folge von Voy gewesen, ich glaube wenn wird die von anderen Autoren Ignoriert
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  2. #62
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    Wenn die Zeit nicht relativ wäre ^^

  3. #63
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    Avatar von MichaelG
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    NASA-Wissenschaftler erklärt, Warp-Geschwindigkeit ist "langsam"

    Wenn Warp nun im Vergleich ein Polo mit 150 km/h (Transwarp Bugatti mit 420 km/h) ist was ist dann im Vergleich ein technisch „aktuelles“ Raumschiff von 2020 ? Ein Auto was man mit Mopedschein fahren darf (40 km/h) oder sogar nur ein E-Bike was auf 25 kommt ? Oder ein Fußgänger mit 5 km/h ?

    Wenn wir Warp oder gar Transwarp nutzen könnten wäre das nicht nur ein Quantensprung in der Raumfahrt sondern deutlich mehr. Dann wären Systeme wie Alpha Centauri in Griffreichweite. Und selbst in unserer Milchstraße kämen wir in vertretbaren Zeiträumen zu komplett neuen Sonnensystemen die wir erforschen könnten. Wir hätten vielleicht sogar die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme zu einer fremden Spezies.

    Natürlich ist der Weltraum durch seine schiere Größe mit normalen Maßstäben kaum erfaßbar, dessen Größe eigentlich nicht meßbar (weil es diese Maßeinheiten schlichtweg nicht gibt), geschweige denn mit Reisemitteln in absehbarer Zeit durchquerbar.

    Es sei denn man könnte Wurmlöcher als Abkürzungen nehmen um zumindestens hier gewisse Zeitvorteile zu verschaffen. Sofern einen der Ereignishorizont nicht verschlingt und fadenförmig zerreißt.

    Aber wie gesagt allein schon wenn wir es schaffen könnten das Reisetempo der aktuellen Raketen/Raumschiffe deutlich zu erhöhen (+ 100% mehr zum aktuellen Stand wäre schon einmal ein größerer Schritt) und dann immer weiter langsam Richtung Lichtgeschwindigkeit mit den Antriebssystemen kämen (letztere Geschwindigkeitsbereiche wären ohne Raum/Zeitkrümmung aber kaum lösbar) wäre das schon ein riesengroßer Schritt.

    Wenn man dann nach Systemen wie Alpha Centauri statt der aktuell 75-90 Jahre Reisedauer irgendwann nur noch 5-7 Jahre bräuchte wäre das ein greifbares Ziel; auch für bemannte Missionen.

    Aber momentan ist ja schon eine bemannte Marsmission eine Mammutaufgabe (frühestens 203x soll es soweit sein, sofern es dabei bleibt und nicht wieder verschoben wird) und selbst eine Rückkehr zum Mond stellt unter aktuellen Aspekten eine nahezu unlösbare Aufgabe dar, der nun der erdnächste überhaupt ist.

    Von bemannten Reisen an den Rand unseres eigenen Sonnensystems oder gar extrasolaren Reisen bis hin zum Verlassen unserer Galaxie und Besuch anderer Galaxien (wie z.B. Andromeda) will ich dabei mal ganz abgesehen. Wir spucken mal im übertragenen Sinne im Bereich Weltraumreisen/-missionen nicht mal vor unsere eigene Haustür, geschweige denn auf die Straße davor. Vom Stadtrand, dem Bundesland oder gar einem anderen Land ganz zu schweigen. Und das über 60 Jahre nach dem ersten nachgewiesenen Objekt im Weltraum; die ersten Raketenflüge an die Grenze von der Erdatmosphäre zum All gab es schon in den 1940ern.

    Irgendwie ist auf dem Gebiet der Raumfahrt/Raumschiffsystemen/Antrieben der Fortschritt jahrelang sehr gering ausgefallen oder wurde politisch wie finanziell ausgebremst. Der letzte Achtungserfolg war die Landung einer Falcon X nach deren Wiedereintritt. Und das waren nicht mal die NASA. ESA, die Chinesen, die Inder oder die Russen sondern ein Privatmann (Musk mit SpaceX). Ein Armutszeugnis für die größtenteils schon seit Jahrzehnten operierenden großen Staatsorganisationen, daß ein (im Vergleich zu denen Noob) vormacht, wie es gehen kann. Zwar auch mit Rückschlägen aber unter dem Strich trotzdem sehr erfolgreich (die NASA hat ja nach dem Einstampfen des Space Shuttles nicht mal mehr ein eigenes Trägersystem). Der Nachfolger ist noch lange nicht da). Das Sänger-Projekt was es auch schon seit den 60er/70er Jahren gab wurde nie weiterverfolgt. Andere Systeme existieren nur mehr oder weniger auf dem Papier.

    Beim Thema Raumfahrt wurde wohl jahrzehntelang die Priorität woanders gesetzt. Und wenn das Thema Raumfahrt ein Thema in NASA- oder SU-Budget war betraf es mal übertrieben gesagt fast nur Satelliten im erdnahen Raum, Raketenabwehrsysteme usw. Ich weiß es gab auch Sondenmissionen zu Mars, Venus, Merkur und auch Neptun.

    Aber wann gab es die letzte bemannte Mission außerhalb einer Raumstation wie Skylab, Salyut, Mir, ISS ? Die letzte bemannte Mondlandung war 1972 (Apollo 17). Das war afaik auch die letzte bemannte Weltraummission die nicht nur Richtung einer der Stationen ging. Seitdem (fast 50 Jahre lang!) dümpelt die bemannte Raumfahrt in der Erdumlaufbahn herum um es mal flapsig zu formulieren.

    Aber die kommerzielle Weltraumforschung stand dem anderen trotzdem permanent hinten an. Das finde ich schon sehr lange sehr schade. Da könnte man bei entsprechendem Willen und gemeinsamen Anstrengungen schon deutlich weiter sein. Auch mit Antriebssystemen und Schiffen die eine Reisedauer (vorerst zu den "näheren Zielen" wie Sonnensystemgrenze oder auch nach Alpha Centauri als nächstes benachbartes System) erheblich verkürzen würden. Und wenn die Reisedauer nach Alpha Centauri dann statt der 75 Jahre nur noch 25 betrüge wäre das schon ein großer Schritt.

    Aber es gibt ja noch nicht mal der Fusionsantrieb, der im Vergleich zu den aktuellen Systemen eine deutliche Geschwindigkeitsverbesserung bringen sollte bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz. Der ist vom Reißbrett immer noch nicht runter. Und dessen Grundzüge stammen aus Ende der 1970er! Jahre. Jetzt schreiben wir 2020. Das sind roundabout 50 Jahre! Wenn ich bedenke welche Fortschritte man in dem Zeitraum auf anderen Gebieten geschafft hat (Waffensysteme usw.)....

    Für meinen Geschmack tritt die bemannte Raumfahrt schon viel zu lange (wenn man so will seit knapp 50 Jahren) auf der Stelle herum und es kommt zu keinen merklichen Fortschritten auf dem Gebiet. Flüge zur Raumstation sehe ich jetzt nicht wirklich als Meilensteine an. Das ist quasi auf dem Sektor bereits eine Art von daily job.

    Der Mars sollte schon mal 2000 durch ein bemanntes Team besucht werden, es wird jetzt 1 Generation (über 30 Jahre) später. Und auch nur wenn zwischenzeitlich nicht mal wieder was dazwischen kommt.
    Geändert von MichaelG (22.06.2020 um 14:12 Uhr)

  4. #64

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    Interessante Überlegungen.
    Was ist mit der Beschleunigung?
    Bei einem g Beschleunigung (9,81m pro s^2) dauerts knapp 3,5 Jahre um auf Lichtgeschwindigkeit zu kommen. Oder man wird mit labberigen Backen bei 3-4 g in den Sitz gepresst, dann dauerts vielleicht ein Jahr. Bier trinken wird dann eine anstrengende und feuchte Angelegenheit.
    Aber nahe der Lichtgeschwindigkeit werd ich ja immer schwerer, darum dauerts noch länger.

  5. #65
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    Naja +3,5 Jahre sind Peanuts im Vergleich zu den momentan benötigten 75-90 Jahren nach Alpha Centauri. Dauert der Flug dann halt 9-10 Jahre.

  6. #66
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    Avatar von Batze
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Naja +3,5 Jahre sind Peanuts im Vergleich zu den momentan benötigten 75-90 Jahren nach Alpha Centauri. Dauert der Flug dann halt 9-10 Jahre.
    Nur werden wir das niemals schaffen. Oder es kommt jemand und stellt unsere gesamte Physik auf den Kopf.
    Öhm ja Überleg ich mir noch. Ach habe doch was gefunden!

    Tollster Text, von Karat:
    Uns hilft kein Gott unsere Welt zu erhalten.
    GENIAL

  7. #67
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    NASA-Wissenschaftler erklärt, Warp-Geschwindigkeit ist "langsam"

    Es wurde bisher immer gesagt unmöglich bis einer kam und das Gegenteil bewiesen hat.

    Wir selbst können nach Einsteins Gesetzen (nach aktuellen Wissens-/Technikstand) nicht mit Lichtgeschwindigkeit fliegen. Aber wenn der Prophet nicht zum Berg kommt... (Raumkrümmung z.B.) ?

    Klar das ist aktuell alles SciFi. Das heißt aber nicht daß es eines Tages nicht so funktionieren kann. Ob wir das aber noch erleben werden (in den nächsten 30-40 Jahren) ist die andere Frage.

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