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  1. #21
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    Avatar von fud1974
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    "Steam was killing PC gaming".... Interessant. Dafür dass es Steam seit nunmehr fast 16 Jahren gibt scheint es mir doch sehr lebendig.
    Ich würde sagen dass Steam sogar ein wichtiger Faktor war warum PC Gaming - nach einigen Jahren der Sorge dass Konsolen alles übernehmen und für die PCs bestenfalls lausige Ports übrigbleiben - sich wieder berappeln konnte.

    Dass Valve dass nicht aus Menschenfreundlichkeit tat, ist klar, und so manche Handlungen von Valve/Steam sind auch zweifelhaft. Trotzdem halte ich die Formulierung für übertrieben.

    Vorher gab es den Einzelhandel, und dieser Markt war fast nur zugänglich über Publisher. Das war auch eine Abhängigkeit und kostete jeden Geld der sich auf diesem Markt bewegte.

    Mit Steam wurde dann eine Infrastruktur aufgebaut die es vielen überhaupt erst ermöglichte Ihre Spiele überhaupt einem größeren Publikum zugänglich zu machen... dafür nahm und nimmt Valve/Steam dann auch fürstlich für Geld.

    Und jetzt kommen halt andere die einen Stück vom Kuchen wollen und viele gebeutelte Entwickler suchen halt einen Weg ihre Kosten zu reduzieren bzw. andere gute Deals abzuschließen.. that's life...

    Zitat Zitat von Hurshi Beitrag anzeigen
    Epic sinkt immer tiefer , jetzt bezahlen die noch Typen das die irgendwas schlechtes über Steam schreiben .
    Ist doch kein Zufall das der sich jetzt so äußert , der wird 100% von Epic bezahlt dafür .
    Soweit würde ich gar nicht gehen wollen. Es reicht schon, dass er bei Valve gearbeitet hat und er war dort nicht glücklich.. jedenfalls kam er wohl mit vielen Sachen und Leuten dort nicht klar.

    Und unglücklich ausgeschiedene Mitarbeiter hauen nun mal gerne sowas nachträglich raus.

    Es gab damals schon diverse Berichte als er seine Erlebnisse (aus seiner Sicht) schilderte:

    https://www.pcgamer.com/ex-valve-emp...stry-politics/

  2. #22
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    Avatar von DeathMD
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    Aha... das Steam, das vermutlich dafür verantwortlich ist, dass sich viele Spieler von Raubkopien verabschiedet haben und eine Spielebibliothek von 250+ Titeln angehäuft haben, ist also für den Untergang der Videospielbranche verantwortlich.

    Lieber Herr Geldsack, was auch immer sie nehmen, nehmen sie weniger davon!
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  3. #23
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    Avatar von suggysug
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    Hmm eigentlich wenn ich in anderen Branchen darüber nachdenke, nimmt der Handel 60-150% vom Ladenpreis für den Endverbrauch.

    So ist es normal das ein Produkt zb 70 € kostet davon aber die Produktion nur 30-35 Euro sieht.. (Ok es ist ein wenig anders, da ich es so verstehe das es in der Spiele Industrie von 70 € einfach 10 -30% abziehen, wärend es normalerweise so ist das man zum Einkaufspreis was drauflegt. Das kann variieren aber nach meiner Erfahrung und je nach Produkt und Händler sind es 60-150%.)

    Da kommen die von der Spiele-Industrie mit nur 10-30% wirklich gut davon....
    Geändert von suggysug (10.04.2019 um 09:45 Uhr)
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  4. #24
    HansHa
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    Zitat Zitat von DeathMD Beitrag anzeigen
    Aha... das Steam, das vermutlich dafür verantwortlich ist, dass sich viele Spieler von Raubkopien verabschiedet haben und eine Spielebibliothek von 250+ Titeln angehäuft haben, ist also für den Untergang der Videospielbranche verantwortlich.

    Lieber Herr Geldsack, was auch immer sie nehmen, nehmen sie weniger davon!
    Was genau lässt Dich vermuten, dass es weniger Raubkopierer gibt? Und sollte das tatsächlich so sein, liegt das meiner Meinung nach nicht an Steam, sondern daran, dass es mittlerweile eine gefühlte Million an Free2Play Spielen gibt, unter anderen halt auch Kracher wie Fortnite, die die Leute monatelang bei der Stange halten.

    Für eine Steambibliothek von 250+ muss man übrigens wenig bis gar nichts ausgeben, so oft wie Spiele verschenkt oder in Humble Bundles im Duetzend verrammscht werden und eben die genannten F2P Spiele.

  5. #25
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    Avatar von Bonkic
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    hm, also ich hab zumindest auch zweifel daran, dass der klassische pc-gaming-markt, also ohne f2p, browsergames etc., in den jahren seit es steam gibt - oder besser gesagt: seitdem steam der industrie-drm-standard ist - tatsächlich (umsatzmäßig) gewachsen ist.

  6. #26
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    Zitat Zitat von OldMCJimBob Beitrag anzeigen
    Wäre es rechtlich eigentlich möglich, eine App zu Verkaufen, die verschiedene Launcher unter einem Dach vereint? Ein Launch-Verwalter

    das gibt es doch schon längst - und zwar mehrere.

    z.b. https://github.com/JosefNemec/Playnite

    du mußt nur accountname + passwort eingeben und er lädt sich automatishc die gesamte bibliothek aus dem jeweiligen launcher

  7. #27
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    Avatar von LarryMcFly
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    "Steam was killing PC gaming" ...ah ja.
    Ich habe mich - nach dem Steam auftauchte - vier Jahre lang dagegen gewehrt, daß es auf die Platte kommt.
    Selbst heute bin ich immer noch nicht mit einigen Dingen und wie sie gehandhabt werden wirklich zufrieden - aber Ehre wem Ehre gebührt!
    Ohne Steam wäre der PC Spielemarkt inzwischen wahrscheinlich im Schatten der Konsolen komplett weggebrochen.
    Unter anderem hat Steam damals in recht überschaubarer Zeit die Raubkopierszene zusammenschmelzen lassen.
    Die 30% sind heftig, ja.
    Aber wenn Steam deswegen der Bully auf dem Schulhof sein soll, der einen Teil deines Pausengeldes einbehält, dann ist für mich der EPIC Games Store gefühlt der Drogenhändler auf dem Pausenhof
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  8. #28
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    Avatar von OldMCJimBob
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    Zitat Zitat von Bonkic Beitrag anzeigen
    hm, also ich hab zumindest auch zweifel daran, dass der klassische pc-gaming-markt, also ohne f2p, browsergames etc., in den jahren seit es steam gibt - oder besser gesagt: seitdem steam der industrie-drm-standard ist - tatsächlich (umsatzmäßig) gewachsen ist.
    Weil? Und was würde das überhaupt aussagen, wenn man heutige Finanzierungsmodelle wie F2P etc. dabei heraus rechnet? Laut dieser Quelle https://de.statista.com/statistik/da...games-branche/ sind die Umsätze bei PC Spielenweltweit von 16 Milliarden $ 2011 auf 25 Milliarden $ 2015 gestiegen, Tendenz klar nach oben. Wie viel davon nun aus DLCs, Retailverkäufen o.ä. entspringen kann dadurch natürlich nicht beantwortet werden, aber ists nicht letzten Endes auch egal? Der Vorteil von Steam liegt ja für den Publisher u.a. gerade darin, zusätzlich zum Spiel über optionale Inhalte Mehreinnahmen Umsätze generieren zu können, was ohne Steam schwieriger umzusetzen wäre.
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  9. #29
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    Avatar von masterofcars
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    Malne ganz doofe Frage. Was würde eigentlich passieren, wenn Steam sagt es lohnt sich nicht mehr und die Tore dicht macht.
    Wie ist dann der weitere Zugriff auf die ganzen Spiele, für die man Nutzungsrecht hat, gesichert? Ich schätze mal, bei mir stecken mittlerweile so 3000 - 4000€ in Steam
    Dabei seit zweitausendzwei

  10. #30
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    Avatar von DeathMD
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    Zitat Zitat von HansHa Beitrag anzeigen
    Was genau lässt Dich vermuten, dass es weniger Raubkopierer gibt? Und sollte das tatsächlich so sein, liegt das meiner Meinung nach nicht an Steam, sondern daran, dass es mittlerweile eine gefühlte Million an Free2Play Spielen gibt, unter anderen halt auch Kracher wie Fortnite, die die Leute monatelang bei der Stange halten.

    Für eine Steambibliothek von 250+ muss man übrigens wenig bis gar nichts ausgeben, so oft wie Spiele verschenkt oder in Humble Bundles im Duetzend verrammscht werden und eben die genannten F2P Spiele.
    Beobachtung meines direkten Umfeldes und von vielen Spielern, mit denen ich online zusammen zocke. Spielen am PC war nie bequemer und ja auch die Sales versüßen einem das, weshalb man immer öfter dazu neigt eben gleich bei Steam zu kaufen bevor man sich durch diverse Boersen wühlt. Also ja seit Steam gibt es bestimmt weniger Raubkopien, wird die Branche aber sicher nicht zugeben wollen.
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  11. #31
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    Avatar von suggysug
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    Zitat Zitat von masterofcars Beitrag anzeigen
    Malne ganz doofe Frage. Was würde eigentlich passieren, wenn Steam sagt es lohnt sich nicht mehr und die Tore dicht macht.
    Wie ist dann der weitere Zugriff auf die ganzen Spiele, für die man Nutzungsrecht hat, gesichert? Ich schätze mal, bei mir stecken mittlerweile so 3000 - 4000€ in Steam
    Ich glaube nicht das die einfach dicht machen können (vermutlich würde Valve Steam verkaufen samt Klientel), pleite könnten sie aber gehen (oder bewusst machen), in dem Fall wenn keiner sie abkauft ist all deine investierte Kohle weg.

  12. #32
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    Avatar von DeathMD
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    Zitat Zitat von masterofcars Beitrag anzeigen
    Malne ganz doofe Frage. Was würde eigentlich passieren, wenn Steam sagt es lohnt sich nicht mehr und die Tore dicht macht.
    Wie ist dann der weitere Zugriff auf die ganzen Spiele, für die man Nutzungsrecht hat, gesichert? Ich schätze mal, bei mir stecken mittlerweile so 3000 - 4000€ in Steam
    Dafür haben sie wohl eine Art Notfallplan. Ich nehme an, dass sie einfach die steam_api.dll durch eine "gecrackte" Version ersetzten, so würden dann zumindest alle Single Player Spiele weiter funktionieren und sie könnten sie vermutlich auch für den Multiplayer so patchen, damit auch der funktioniert. Spielesicherungen kannst du ja über Steam anlegen und da wird es dann eben eine Übergangsfrist geben, bis die Server abgestellt werden.
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  13. #33
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    Avatar von suggysug
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    Zitat Zitat von DeathMD Beitrag anzeigen
    Dafür haben sie wohl eine Art Notfallplan. Ich nehme an, dass sie einfach die steam_api.dll durch eine "gecrackte" Version ersetzten, so würden dann zumindest alle Single Player Spiele weiter funktionieren und sie könnten sie vermutlich auch für den Multiplayer so patchen, damit auch der funktioniert. Spielesicherungen kannst du ja über Steam anlegen und da wird es dann eben eine Übergangsfrist geben, bis die Server abgestellt werden.
    @ Multiplayer ist das nicht so einfach, den würde Steam abgeschaltet werden würden auch die Anzeigeserver für die Lobby offline gehen, ohne die finden sich gar keine Server. Das wiederum bedeutet das man nur noch Direkt den Gamrserver per IP/Port aufsuchen muss und nicht mal Random alle Server die gerade laufen anzeigen lassen kann. Hab das schon alles bei diversen Spielen schon erlebt aber damals war es Gamespy der diese Server abgeschaltet hat
    Das würde extrem gegen die Attraktivität des Spiels schlagen.

    Auch Messenger und anderer Onlineservices wären natürlich off.
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  14. #34
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    Ich glaube man sollte im Fokus behalten, wer da was sagt. Richard Geldreich ist ein bekannter unzufriedener Exmitarbeiter von Steam, der schon lange mit verbalen Steinen nach seinen ehemaligen Arbeitgeber wirft. Zumal wenn man die Diskussionen unter seinen Tweats betrachtet, läuft es derzeit fast immer so ab:

    Richard: "Steam ist doof, Epic macht irgendwas gegen Steam und damit sind sie toll."
    User: "Aber Epic tut böse Sache XY."
    Richard: "Steam tut böse Sache XY. "
    User: "Steam tut Sache, aber so wie EPIC das macht ist es böse Sache XY."
    Richard: "Steam tut böse Sache XY, glaub mir ich hab da gearbeitet und das war voll blöd da."

    Sorry, aber den konnte man vor 5 Jahren nicht ernst nehmen und auch heute hat sich das nicht geändert. Wer Dinger raus haut wie "Entwickler können sich keine Krankenversicherung leisten, da Steam 30% verlangt", eine Marge die Branchenüblich und - im Gegensatz zum Einzelhandel - sogar vergleichsweise niedrig ist, führt keine sinnvolle Diskussion, sondern haut emotional geladene Phrasen raus.

    Mal ein aktuelles Zitat von ihm:
    "At the time, Steam’s 30% revshare looked good compared to the 50% revshare from retail. Now - it’s ridiculus and oppressive to game developers."
    Also als Steam neu war und sie nur 30%, statt der üblichen 50% des Einzelhandels verlangt haben, war es gut. Jetzt ist es lächerlich und repressiv für Entwickler.
    Aus solchen Satzkreationen kann jeder seine eigene Meinung bilden, aber aus meiner Warte sollte er dringend seine Medikamente neu einstellen lassen.
    Geändert von TobiWan82 (10.04.2019 um 12:36 Uhr)
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  15. #35
    HansHa
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    Zitat Zitat von DeathMD Beitrag anzeigen
    Beobachtung meines direkten Umfeldes und von vielen Spielern, mit denen ich online zusammen zocke. Spielen am PC war nie bequemer und ja auch die Sales versüßen einem das, weshalb man immer öfter dazu neigt eben gleich bei Steam zu kaufen bevor man sich durch diverse Boersen wühlt. Also ja seit Steam gibt es bestimmt weniger Raubkopien, wird die Branche aber sicher nicht zugeben wollen.
    Deine Beobachtungen in allen Ehren, ist ja in meinem Umfeld das gleiche, aber es dürfte eher dem Alter geschuldet sein als Steam. Zu Schulzeiten war es absoluter Usus, mit steigendem Alter und mehr zur Verfügung stehendem Geld hat dann keiner im Bekanntenkreis mehr irgendwas runtergeladen. Und wie gesagt, wenn die meisten in irgendwelchen F2P Spielen festhängen und nichts anderes haben/laden wollen, dann ist das auch nicht der Verdienst von Steam.

  16. #36
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von DeathMD
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    Zitat Zitat von HansHa Beitrag anzeigen
    Deine Beobachtungen in allen Ehren, ist ja in meinem Umfeld das gleiche, aber es dürfte eher dem Alter geschuldet sein als Steam. Zu Schulzeiten war es absoluter Usus, mit steigendem Alter und mehr zur Verfügung stehendem Geld hat dann keiner im Bekanntenkreis mehr irgendwas runtergeladen. Und wie gesagt, wenn die meisten in irgendwelchen F2P Spielen festhängen und nichts anderes haben/laden wollen, dann ist das auch nicht der Verdienst von Steam.
    Hätte es damals schon Steam gegeben, dann hätte ich die Spiele auch dort im Sale gekauft, bevor ich mich auf irgendwelchen Torrentseiten herumgetrieben hätte. Natürlich mag es auch etwas mit dem Alter zu tun haben, hätte Steam das Spielen und vor allem das ganze Drumherum nicht so einfach gemacht, würden heute auch noch mehr zu Raubkopien greifen, auch Erwachsene.
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  17. #37
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von DeathMD
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    Zitat Zitat von suggysug Beitrag anzeigen
    @ Multiplayer ist das nicht so einfach, den würde Steam abgeschaltet werden würden auch die Anzeigeserver für die Lobby offline gehen, ohne die finden sich gar keine Server. Das wiederum bedeutet das man nur noch Direkt den Gamrserver per IP/Port aufsuchen muss und nicht mal Random alle Server die gerade laufen anzeigen lassen kann. Hab das schon alles bei diversen Spielen schon erlebt aber damals war es Gamespy der diese Server abgeschaltet hat
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    Auch Messenger und anderer Onlineservices wären natürlich off.
    Das würde natürlich nicht bei jedem Multiplayerspiel helfen, aber wäre zumindest für manche eine Lösung. Alles was einen LAN Modus hat, der aber über Steamworks läuft, könnte so zumindest weiterlaufen. Ein Teil würde nachher wohl nicht mehr funktionieren, wobei das vermutlich verschmerzbar ist, weil Multiplayertitel eine immer kürzer werdende Halbwertszeit haben.

    Natürlich fallen auch die ganzen Onlineservices weg, aber es geht ja in erster Linie darum, ob man mit dem Spiel nachher noch was anfangen kann.
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  18. #38
    HansHa
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    Zitat Zitat von DeathMD Beitrag anzeigen
    Hätte es damals schon Steam gegeben, dann hätte ich die Spiele auch dort im Sale gekauft, bevor ich mich auf irgendwelchen Torrentseiten herumgetrieben hätte. Natürlich mag es auch etwas mit dem Alter zu tun haben, hätte Steam das Spielen und vor allem das ganze Drumherum nicht so einfach gemacht, würden heute auch noch mehr zu Raubkopien greifen, auch Erwachsene.

    Nie im Leben, das hat doch richtig Spaß gemacht, auch das ganze Hin- und Hergetausche auf Lanpartys, das Brennen, Sammeln / Archivieren und mit CloneCd, Daemon Tools und Co. rumspielen.

    Und was hat Steam denn bitte so leicht gemacht? Früher ne CD / DVD ins Laufwerk geworfen oder schon spielefertig gesaugt war nun auch nicht gerade Atomphysik.

    Ich habe nichts gegen Steam, aber ich könnte auch sehr gut darauf verzichten.

  19. #39
    Erfahrener Benutzer

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    Noch weiter an der Realität vorbei geht ja wohl nicht...
    Ein Hauptgrund für den Erfolg von Steam war ja gerade dass die Konditionen im Retail Einzelhandel um einiges schlechter waren als diese lächerliche 30%...

  20. #40
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von MichaelG
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    Ähm zu HL 2-Zeiten (sprich zum Steam-Start) waren digitale Spieleversionen (reine Downloads) noch absolute Nischenprodukte und auch einige Jahre darauf noch weiterhin. Die Retail hatte lange Zeit danach immer noch den Hauptanteil bei den Verkäufen. Selbst wo Steam schon "etabliert" gewesen ist. Der stark gestiegene Anteil von digitalen Spielen und der mittlerweile verschwindend geringe Retailanteil ist erst seit wenigen Jahren ein wirkliches Thema. Das war anfangs nicht wegen Digitalkauf vs. Retail der Grund warum Steam so erfolgreich wurde. Das kam erst nach und nach.

    Steam hatte aus dem Grund von Anfang an so einen großen Erfolg, weil es Steam als erstes Portal/Firma überhaupt geschafft hat, PC-Spiele fest an Accounts zu binden und das PC-Spiel damit dem Gebrauchtmarkt und einer Weiterveräußerung nach dem Durchspielen effektiv zu entziehen. Sobald man von seiner Retail mit Handbuch und DVD den Code bei Steam aktiviert hat war das Spiel ab dem Moment unverkäuflich geworden. Weil nicht erneut aktivierbar. Die Auslöschung des Second Hand Gamingmarkts war den Spielefirmen ihr Hauptziel seit Jahren. Der Second Hand Markt war denen ein riesengroßer Dorn im Auge. Die Beseitigung des Second Hand Marktes haben sie dann bezüglich PC-Spielen mit einem Schlag erreicht. Innerhalb kürzester Zeit. Etwas was sie seit Jahren bezweckt haben.

    Verbunden mit Kopierschutzmechanismen war das der Hauptgrund warum die Firmen innerhalb kürzester Zeit auf den Steamzug aufgesprungen sind. Da war nicht der Kampf zwischen Retail und Digital der Grund. Das kam erst deutlich später.
    Geändert von MichaelG (10.04.2019 um 13:59 Uhr)
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