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  • 1 Beitrag von xaan
  1. #1

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    Jetzt ist Deine Meinung zu Civilization 6: Bereits über 5,5 Millionen Verkäufe seit Release gefragt.


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    Zum Artikel: Civilization 6: Bereits über 5,5 Millionen Verkäufe seit Release

  2. #2
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    Avatar von Herbboy
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    Schöne Sache - sicher, der Titel wurde oft auch schon für einen sehr niedrigen Kurs verkauft - aber bei der hohen Anzahl haben die damit sicher ganz gut verdient, und auch wenn manch Civ-Oldschool-Fans immer was finden, was sie nicht so dolle finden: viele Gamer haben mit Civ 6 ganz sicher ihre Freude, und das ist doch das wichtigste. Es soll ja nicht ein Spiel für "Hardcore-Civler" werden, denn so verschwinden derartige Games ansonsten in der Versenkung...
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  3. #3
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    Avatar von xaan
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    Schön für Civ als Marke, aber nachträglich bereuhe ich den Kauf von Teil 6. Der Fokus auf Distrikte hat zu viel Mikromanagement ins Spiel gebracht. Ich fühle mich über weite Strecken mehr wie ein Bürgermeister statt wie Anführer einer ganzen Nation. Die niedrige Anzahl an Städten und der geringe Platz um sich auszubreiten tragen dazu bei.
    Glory to Arstotzka

  4. #4
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    Avatar von Herbboy
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    Zitat Zitat von xaan Beitrag anzeigen
    Schön für Civ als Marke, aber nachträglich bereuhe ich den Kauf von Teil 6. Der Fokus auf Distrikte hat zu viel Mikromanagement ins Spiel gebracht.
    Ich sehe die Distrikte eher wie ein "Gebäude", das man braucht, um danach wiederum andere Gebäude zu bauen - und das ist ja nichts neues. Man muss nur beim Bau drauf achten, wo der Bezirk hinkommt, damit die Boni optimal sind.
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  5. #5
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    Avatar von xaan
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    Wenn die Distrikte nur wie Gebäude wären, dann hätte nichts dagegen gesprochen, einfach das System aus Civ5 beizubehalten....
    Die Distrikte machen vorrangig die Städteentwicklung umfangreicher, indem sie viele neue Optionen und vor allem Interdependenzen bereit stellen (aka: angrenzende Distrikte erhalten Bonus XYZ).

    Das ist aber gerade im Lategame ein unheimliches Mikromanagement. Und es trägt noch mal mehr dazu bei, dass die "Reiche" die man leitet doch eher abstrakt wirken mit nur sehr wenigen Städten - die dennoch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit verlangen.

    Ich sag' nicht, dass das schlecht ist. Es ist aber eben für mich nicht das, was ich von Civ wollte.
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  6. #6
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    Avatar von Herbboy
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    Zitat Zitat von xaan Beitrag anzeigen
    Wenn die Distrikte nur wie Gebäude wären, dann hätte nichts dagegen gesprochen, einfach das System aus Civ5 beizubehalten....
    Die Distrikte machen vorrangig die Städteentwicklung umfangreicher, indem sie viele neue Optionen und vor allem Interdependenzen bereit stellen (aka: angrenzende Distrikte erhalten Bonus XYZ).
    Ja sicher, aber prinzipiell st es ähnlich. Auch früher hattest du Gebäue, die Boni hatten, wenn bestimmte andere Gebäude da waren. Die Bezirke sorgen dafür, dass du zum einen erst dann Gebäue bauen kannst, wenn der Distrikt vorhanden ist, so dass du vlt. eine Stadt eher zb als Wissenschaftsstadt planst, direkt zu Beginn darauf schon gute Boni bekommst und anfangs dafür dann zB GAR keine Theater&co-Dinge baust, und zum anderen dass Du etwas mehr nachdenken musst beim Bau, wo der Distrikt hinkommt - aber danach musst Du doch eigentlich nichts mehr machen, außer du spielst so intensiv, dass du in jeder Runde prüfen willst, ob man vlt Bürger umplatziert oder nicht. Und das wäre ja das gleiche, wenn.... nächster Punkt

    Das ist aber gerade im Lategame ein unheimliches Mikromanagement.
    Dafür hat man aber, du hast ja selbst gesagt, weniger Städte. Beim "alten" Civ musstest du dann halt viel Mikromanagement machen, weil du mehr Städte hattest. Ich weiß ja nicht, wie genau du spielst, aber ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass ich "pro 20 Spielfelder" mehr machen muss als früher - jedenfalls nicht wegen der Distrikte. Ich muss vor dem Bau mehr überlegen, zB ob ich bei der Stadt XY zuerst auf Kultur oder Wissenschaft gehe, da ich durch den Bau eines Distriktes nicht mehr zB eine Bibliothek und danach ein Theater innerhalb von zB 30 Runden bauen kann, sondern vor dem Theaterbau noch den Distriktbau einplanen muss und daher überlege, ob nicht eine Uni die bessere Wahl wäre. Aber wenn das alles dann steht, dann muss ich IMHO nicht mehr machen als früher bei Civ, mal abgesehen von den Zusatzfaktoren wie Tourismus usw.

    Ich sag' nicht, dass das schlecht ist. Es ist aber eben für mich nicht das, was ich von Civ wollte.
    Das kann gut sein, muss ja nicht jedem alles zusagen
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  7. #7
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    Avatar von xaan
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    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Ja sicher, aber prinzipiell st es ähnlich. Auch früher hattest du Gebäue, die Boni hatten, wenn bestimmte andere Gebäude da waren. Die Bezirke sorgen dafür, dass du zum einen erst dann Gebäue bauen kannst, wenn der Distrikt vorhanden ist, so dass du vlt. eine Stadt eher zb als Wissenschaftsstadt planst, direkt zu Beginn darauf schon gute Boni bekommst und anfangs dafür dann zB GAR keine Theater&co-Dinge baust, und zum anderen dass Du etwas mehr nachdenken musst beim Bau, wo der Distrikt hinkommt - aber danach musst Du doch eigentlich nichts mehr machen, außer du spielst so intensiv, dass du in jeder Runde prüfen willst, ob man vlt Bürger umplatziert oder nicht. Und das wäre ja das gleiche, wenn.... nächster Punkt
    Früher habe ich mich aber nicht um Nachbarschaftsboni kümmern müssen. Das wurde implizit eben vom Veraltungspersonal eine Ebene unter mir erledigt. Ich gebe den Auftrag "baut in Stadt X eine Universität" und ich muss mich nicht darum scheren ob nabendran Berge oder Jungel oder ein Tempel ist.

    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Dafür hat man aber, du hast ja selbst gesagt, weniger Städte. Beim "alten" Civ musstest du dann halt viel Mikromanagement machen, weil du mehr Städte hattest. Ich weiß ja nicht, wie genau du spielst, aber ich persönlich habe nicht das Gefühl, dass ich "pro 20 Spielfelder" mehr machen muss als früher - jedenfalls nicht wegen der Distrikte. Ich muss vor dem Bau mehr überlegen, zB ob ich bei der Stadt XY zuerst auf Kultur oder Wissenschaft gehe, da ich durch den Bau eines Distriktes nicht mehr zB eine Bibliothek und danach ein Theater innerhalb von zB 30 Runden bauen kann, sondern vor dem Theaterbau noch den Distriktbau einplanen muss und daher überlege, ob nicht eine Uni die bessere Wahl wäre. Aber wenn das alles dann steht, dann muss ich IMHO nicht mehr machen als früher bei Civ, mal abgesehen von den Zusatzfaktoren wie Tourismus usw.
    Der Unterschied spielt sich im Kopf ab. Es fühlt sich anders an wenn man ein großes Reich mit vielen Städten verwaltet oder einen Zwergstaat mit wenigen Städten - diese aber dafür detailreicher. Das ist für mich die Verwaltungsebene darunter. Bürgermeister, nicht Nationenlenker. Die Imagination war bei Civ ja schon immer ein wichtiges Element - erst recht bei den früheren Teilen, die nur aus Symbolen und Icons bestehen.
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  8. #8
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    Zitat Zitat von xaan Beitrag anzeigen
    Früher habe ich mich aber nicht um Nachbarschaftsboni kümmern müssen. Das wurde implizit eben vom Veraltungspersonal eine Ebene unter mir erledigt. Ich gebe den Auftrag "baut in Stadt X eine Universität" und ich muss mich nicht darum scheren ob nabendran Berge oder Jungel oder ein Tempel ist.
    Meinst du das jetzt ernst, dass diese paar Sekunden Plus an Überlegen den Spielspaß negativ verändert? ^^ So eine Entscheidung musst Du doch nicht 5x pro Runde treffen, sondern in größeren Abständen. Man spielt CIV doch vor allem um Städte und Gebäude zu bauen, damit dann die Städte wachsen - das ist doch das, was den Spaß bringt - und dann stört es dich wirklich, dass man alle paar Runden beim Bau ein wenig auf das Gelände achten muss? Und das, obwohl die Boni vor dem Bau ja auch angezeigt werden? Das versteh ich echt nicht.


    Der Unterschied spielt sich im Kopf ab. Es fühlt sich anders an wenn man ein großes Reich mit vielen Städten verwaltet oder einen Zwergstaat mit wenigen Städten - diese aber dafür detailreicher. Das ist für mich die Verwaltungsebene darunter. Bürgermeister, nicht Nationenlenker. Die Imagination war bei Civ ja schon immer ein wichtiges Element - erst recht bei den früheren Teilen, die nur aus Symbolen und Icons bestehen.
    also, mir kommt es ehrlich gesagt gar nicht so vor. Die Städte erstrecken sich zwar jetzt über mehr Felder - aber früher hatte ich auch nicht mehr Städte "pro Spielstand", bzw. wenn ich die Städte eng beieinander gebaut habe, waren es am Ende auch so viele, dass der Überblick sehr schwer wurde.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Meinst du das jetzt ernst, dass diese paar Sekunden Plus an Überlegen den Spielspaß negativ verändert? ^^ So eine Entscheidung musst Du doch nicht 5x pro Runde treffen, sondern in größeren Abständen. Man spielt CIV doch vor allem um Städte und Gebäude zu bauen, damit dann die Städte wachsen - das ist doch das, was den Spaß bringt - und dann stört es dich wirklich, dass man alle paar Runden beim Bau ein wenig auf das Gelände achten muss? Und das, obwohl die Boni vor dem Bau ja auch angezeigt werden? Das versteh ich echt nicht.
    Ich gehöre dann wohl nicht zur Gruppe "Man".
    Ich spiele Civ weil ich ein ganzes Reich lenken will. Stadtentwicklung ist nur ein Teil davon. Civ 6 legt darauf so viel Fokus, dass es sich nicht mehr anfühlt als würde ich ein Reich lenken.

    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    also, mir kommt es ehrlich gesagt gar nicht so vor. Die Städte erstrecken sich zwar jetzt über mehr Felder - aber früher hatte ich auch nicht mehr Städte "pro Spielstand", bzw. wenn ich die Städte eng beieinander gebaut habe, waren es am Ende auch so viele, dass der Überblick sehr schwer wurde.
    Da kann ich nur drauf antworten, dass meine Spielerfahrung eine andere war.
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  10. #10
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    Zitat Zitat von xaan Beitrag anzeigen
    Ich gehöre dann wohl nicht zur Gruppe "Man".
    Ich spiele Civ weil ich ein ganzes Reich lenken will. Stadtentwicklung ist nur ein Teil davon. Civ 6 legt darauf so viel Fokus, dass es sich nicht mehr anfühlt als würde ich ein Reich lenken.
    Ok, das ist dann halt ein Gefühl - ich hab wiederum trotzdem das Gefühl, eine Nation zu lenken
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