Zitat Zitat von MaDDoG2506 Beitrag anzeigen
Für mich ist DS das erste Spiel, bei welchem man die üblichen Bewertungskriterien, allem voran den "Spaß" oder "Spielspaß" nicht mehr ohne weiteres anwenden kann bzw. eigentlich auch nicht dürfte. Denn demnach würde das Spiel größtenteils durchfallen. Ich vergleiche es ein bisschen damit, wie wenn man ein Kunstwerk, Buch oder Kunstfilm betrachtet, liest oder "aufnimmt" ist das eben kein "Popcorn-Spaß" a la Marvel und Pixar. Es macht aber auch keinen Spaß Filme wie Hotel Ruanda, Schindelrs Liste, Children of Men usw. zu gucken. Man könnte jetzt noch lange über viele Einzelheiten debattieren, allein schon darüber, dass der Protagonist an sich ein Antiheld ist, der schon rein optisch wie vom Verhalten her von einem Gerald aus Witcher 3 z.B. nicht weiter entfernt sein könnte und z.B. VORSICHT SPOILER mehrfach überredet / überzeugt werden musste den "Job" überhaupt zu machen, er hat ja in Wirklichkeit selbst keine Lust den ganzen Kram zu machen, wie wir als diejenigen, die ihn steuern stellenweise sicher auch ... SPOILERENDE Denkt mal darüber nach

Ich machs mal für den Moment ziemlich kurz und stemple das Spiel unter (Spiel-)Kunst ab, die sich nicht jedem erschließt.... Kunst eben. Und wie es bei den meisten Kunstwerken nun mal so ist liegen die Meinungen hier sehr weit außeinander, was aber auch ok ist. Ich als DS-Gamer muss z.B. kein Apex mögen, und Apex-Gamer müssen DS nicht toll finden. Die Debatte findet allerdings leider mit dem großen Unterschied statt, der darin liegt DS das "Spiel"-Sein absprechen zu wollen, nur weil es sehr anders und neuartig ist und man selbst keinen Zugang dazu findet.
Also, ich hatte schon meinen Spaß an dem Spiel. Der Spaß kommt aber weniger durch die Story, sondern durch das Gameplay.

Story hab ich durch. Die ist stellenweise recht konfus, aber nach und nach klärt sich alles auf.
Spoiler:
Beispielsweise, dass das BB von Sam nicht das BB ist, das von Cliffort Unger gesucht wird. Es ist Sam selbst. Er ist ein Wiederkehrer und war auch selbst ein BB, weswegen er noch irgendwo eine Verbindung zum Tod hat, so wie die BBs. Deswegen kann er wohl auch die GDs zumindest spüren. Ist auch keine "Zeitreise" oder so, da der letzte Gestrandete Tod ja auch schon etliche Jahre her ist.


Gegen Ende nimmt auch die Action in der Story zu. Die "großen" GDs werden stärker und irgendwann reiht sich Bosskampf an Bosskampf. Aber bis es soweit ist, gibt es jede Menge Backtracking. War in meinen Augen nicht so schlimm, da ich mir immer wieder andere Wege gesucht habe und somit deutlich mehr Abwechslung entstand, aber kann schon manchmal nervig sein, zigmal hin und her geschickt zu werden.