Unter Spielsucht leidet laut der WHO derjenige, der das Spielen Lebensinteressen und täglichen Aktivitäten vorzieht, trotz negativer Auswirkungen weiterspielt und der die Kontrolle über sein Spielverhalten verloren hat.
Der relevante Punkt ist wohl der letzte : Kontrollverlust
Wenn jemand zB so stark in einem Spiel gefangen ist, daß er weder schläft noch isst noch drinkt und schließlich nicht mehr die geistige Kraft aufbringt sich zu lösen. Führt innerhalb einer Woche zum Tode und ist schon passiert, hauptsächlich in Asien.

Der erste Teil bezieht sich stärker auf Werte bzw. Interessen, ob man abends lieber mit anderen weggeht oder Fitness macht oder ein Buch liest oder TV schaut oder etwas am PC macht bzw. spielt. Allerdings sind viele Spiele umfangreich. Um nicht Monate oder Jahre für ein Spiel zu brauchen, wird man dann doch mehrere Abende und/oder das eine oder andere Wochenende verwenden. Erzeugen umfangreiche interessante Spiele damit automatisch eine Videospielsuchtgefahr oder kaufen umgekehrt nur Videospielsuchtgefährdete Menschen umfangreiche Spiele und spielen diese durch? "Normale" Leute wüßten ja, daß ihnen die alternativen Aktivitäten wichtiger sind als Spiele und daß sie die Spiele nie in vernünftiger Zeit beenden könnten.