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  • 1 Beitrag von BoredMarcus
  • 2 Beitrag von Enisra
  1. #1
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    Avatar von Darkmoon76
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    Jetzt ist Deine Meinung zu D&D: Interview zu neuen Regeln von Tasha's Cauldron of Everything gefragt.


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    Zum Artikel: D&D: Interview zu neuen Regeln von Tasha's Cauldron of Everything

  2. #2
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    Avatar von Monco
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    Es wird meiner Meinung auch Zeit, dass es wieder mehr Möglichkeiten geben wird, D&D-Charaktere zu individualisieren - auch wenn ich befürchte, dass das nicht der große Wurf wird. Ich spiel seit 1993 D&D und liebe die Welt(en), bin aber regeltechnisch schon länger fest auf Pathfinder (2. Edition) umgestiegen, das ein viel komplexeres Regelwerk bietet und damit auch viel mehr Möglichkeiten bei Charaktererschaffung und -entwicklung als D&D. D&D ist nett für Einsteiger, für eine Runde "zwischendurch" (die Charktererschaffung ist inzwischen sehr simpel) und das Spielgeschehen ist durch das vereinfachte Regelwerk vielleicht etwas flüssiger (weil man nicht so oft was nachschlagen muss), aber in Sachen Komplexität (im Gutem und im Negativem) kommt es an Pathfinder nicht ran. Und dass Vertreter bestimmter Völker wie Orks nicht immer als Stereotype rüberkommen, war schon immer eine Sache der Einstellung und Kreativität des Spielleiters - da brauche ich keine neues Regelwerk, obwohl ich den Schritt begrüße.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Monco Beitrag anzeigen
    Es wird meiner Meinung auch Zeit, dass es wieder mehr Möglichkeiten geben wird, D&D-Charaktere zu individualisieren - auch wenn ich befürchte, dass das nicht der große Wurf wird. Ich spiel seit 1993 D&D und liebe die Welt(en), bin aber regeltechnisch schon länger fest auf Pathfinder (2. Edition) umgestiegen, das ein viel komplexeres Regelwerk bietet und damit auch viel mehr Möglichkeiten bei Charaktererschaffung und -entwicklung als D&D. D&D ist nett für Einsteiger, für eine Runde "zwischendurch" (die Charktererschaffung ist inzwischen sehr simpel) und das Spielgeschehen ist durch das vereinfachte Regelwerk vielleicht etwas flüssiger (weil man nicht so oft was nachschlagen muss), aber in Sachen Komplexität (im Gutem und im Negativem) kommt es an Pathfinder nicht ran. Und dass Vertreter bestimmter Völker wie Orks nicht immer als Stereotype rüberkommen, war schon immer eine Sache der Einstellung und Kreativität des Spielleiters - da brauche ich keine neues Regelwerk, obwohl ich den Schritt begrüße.
    Ich möchte vorausschicken, das jeder seine eigene Meinung haben darf und ich natürlich niemandem vorschreiben will ein Spiel zu mögen oder nicht. Also bitte nicht falsch verstehen, man muss meine Meinung absolut nicht teilen, aber bis auf den letzten Satz, dem ich zustimme, sehe ich das alles komplett anders.

    Zunächst die Anmerkung: DnD 5e ist bereits der große Wurf!
    Es gab noch nie ein annähernd so erfolgreiches Rollenspielsystem, DnD 5e hat vermutlich mindestens 5x so viele Spieler wie Pathfinder und mehr Spieler als Pathfinder und ALLE anderen Rollenspiele zusammen. Auch wenn genaue Zahlen schwierig zu bestimmen sind, niemand kann bestreiten, dass 5e das erfolgreichste Rollenspielsystem ALLER ZEITEN ist. Da ist eine gewisse Skepsis angebracht, wenn es heißt, nun müsste das Regelwerk mal komplett erneuert werden.

    Natürlich ist Masse nicht gleich Qualität, wie gesagt, ich verstehe jeden, der sagt, ich persönlich spiele lieber etwas anderes. Aus der Sicht von WotC würde ich mich aber fragen, warum man die Komplexität anderer Systeme, die weit weniger erfolgreich sind, in DnD5e einführen soll? Ich gehe sogar soweit zu glauben, dass genau das der Erfolgsfaktor ist. Ja, auch weil es für Einsteiger dadurch leichter wird.
    Dennoch halte ich es für grundlegend falsch zu behaupten, dass wenig komplexe Regeln ausschließlich von Einsteigern bevorzugt werden(nicht wirklich wichtig, aber ich spiele seit 1989 P&P erst DSA, dann AD&D ).
    Gerade in den letzten Jahren gibt es einen Trend zu weniger Regel-lastigem Pen&Paper, für erfahrene Spieler, die eben keine Lust auf den 1000en dungeon crawl haben, sondern das RP-Element betonen wollen. Lustigerweise gibt es aus der Ecke dann die Kritik an 5e, dass noch viel zu viel gewürfelt wird und das min/maxxen viel zu sehr im Vordergrund steht
    Exakt das macht 5e so besonders, es ist komplex genug um noch die Fans von traditionellen Pen&Paper Spiele zu erreichen, aber einfach genug, dass man das ganze wesentlich flüssiger über die Bühne bekommt oder sich mehr auf die RP - Elemente konzentrieren kann. Es gibt eine Menge Leute, die eben keine Lust haben pro Session 85 mal im Regelwerk nachzuschlagen. Und das sind nicht nur Anfänger.

    Ich betone mal, dass ich sowohl komplexere P&P im Allgemeinen, als auch Pathfinder 2e im besonderen super finde! Nur warum will man aus DnD Pathfinder machen? Wenn jemandem Pathfinder besser gefällt, soll er eben das spielen und nicht fordern, dass die Regeln an andere, weniger beliebte Spiele, angepasst werden. Ich persönlich schätze sehr, dass es diese Unterschiede gibt, schon wegen der Vielfalt! Ist doch super, dass man sich aus vielen verschiedenen Ansätzen einen aussuchen kann und sich nicht alle Spiele gleich spielen.

    Die Möglichkeit Charaktere zu individualisieren halte ich ebenfalls für vollkommen ausreichend. Ja, da bieten andere mehr, die Frage ist nur, braucht man das wirklich und nimmt man die Nachteile dann in kauf? Auch hier geht man imho den absolut richtigen Weg bei 5e. Es gibt über 30 Spezies, 13 Classes von der jeder eine Vielzahl von Spezialisierungen biete und 50+ Backgrounds. Ich persönlich kann auch den zwanzigsten Life Domain Cleric spielen und es wird mir trotzdem nicht langweilig, auch wenn die sich von den Charakterwerten wenig unterscheiden.
    Ich denke eine der größten Stärken des Systems ist, dass es sehr balanced ist und es sich auch relativ leicht hombrewen lässt ohne gleich völlig aus dem Ruder zu laufen. Was übrigens wieder sehr viele neue Möglichkeiten für erfahrenere Spieler und DMs schafft!
    Und genau das könnte man gefährden, wenn man zu viel an den Regeln verändert. Ich denke übrigens dass WotC dass ähnlich sieht, deshalb sind die Regeln von Tashas Cauldron eben auch optional.

    tl;dr
    Gerade die weniger komplexen Regeln sind das, was 5e ausmacht, auch für erfahrene Spieler. Bitte nicht ändern!
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Enisra
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    32.343
    ich kann verstehen warum man etwas Komplexeres haben möchte, aber auf der anderen Seite denke ich mir:
    Naja, die Engine macht ja nicht das Spiel aus sondern die Kampagne und die Charaktäre die man spielt und so, Theoretisch hält einen ja auch nichts ab die Kampagnen von D&D zu nehmen und die Pathfinder Regeln drunter zu legen oder ein anderes System
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