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  1. #1
    Redakteur
    Avatar von FelixSchuetz
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    Jetzt ist Deine Meinung zu The Bard's Tale 4 im Test: Vom Loblied weit entfernt gefragt.


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    Zum Artikel: The Bard's Tale 4 im Test: Vom Loblied weit entfernt

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von McDrake
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    Seh ich ähnlich. Würde allerdings doch 70% geben.
    Abstürze hatte ich keine, dafür einen Bug, der mir das Weiterspielen nicht erlaubte.
    Da half nur einen alten Spielstand laden und die Sprache umstellen, was aber auch nicht sehr schön war :/

    Aktionspunkte bekommt man im Übrigen im Verlauf des Spiels noch dazu. Meine Fight starten inzwischen mit sechs Aktionspunkte auf meiner Seite, was ein paar Möglichkeiten mehr ergibt.
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  3. #3
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    Ich warte noch immer auf den Pathfinder Test
    FalloutEffect hat "Gefällt mir" geklickt.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von LostHero
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    Sehr schade, genau wie bei Pathfinder. Hab beide Titel auf meiner "will ich haben" Liste aber die Kommentare auf GOG.com haben mich schnell von einem Kauf absehen lassen. Wird wohl noch das übliche halbe Jahr nach Release dauern bis das Zeug in einem vernünftigen Zustand ist....
    Schade drum, aber dann gibt's das halt erst in nem Sale.
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  5. #5
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    Avatar von Shadow_Man
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    Ich verstehe nicht, warum man so einen Titel nicht erst als "Early Access" Titel veröffentlicht und dann in Ruhe noch - samt Meinungen der Community - fertigstellt.
    Achtung! Dieser Beitrag ist garantiert ironie- und sarkasmusfrei.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von McDrake
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    Zitat Zitat von Shadow_Man Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum man so einen Titel nicht erst als "Early Access" Titel veröffentlicht und dann in Ruhe noch - samt Meinungen der Community - fertigstellt.
    Weil wahrscheinlich nicht genug Geld da war, wies meist der Fall ist, bei so einem Release.
    Ist dann halt auch schwierig, nach einer Beta- , nochmals eine EA-Phase ranzuhängen.


    Aber he... das Game hat bei mir inzwischen schon über 30 Spielstunden.
    Entweder fahre ich auf schlechte Spiele ab, oder es macht mir auch mit 63% genug Spass.
    Hat VIELLEICHT (?) auch damit zu tun, dass ich unvoreingenommen ans Spiel ran ging, ohne Erwartungen.
    Hatte es nur unterstützt und darum schlussendlich bekommen und einfach mal angefangen zu spielen.
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von AnnoDomini
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    Zitat Zitat von McDrake Beitrag anzeigen
    Weil wahrscheinlich nicht genug Geld da war, wies meist der Fall ist, bei so einem Release.
    Ist dann halt auch schwierig, nach einer Beta- , nochmals eine EA-Phase ranzuhängen.

    Aber he... das Game hat bei mir inzwischen schon über 30 Spielstunden.
    Entweder fahre ich auf schlechte Spiele ab, oder es macht mir auch mit 63% genug Spass.
    Hat VIELLEICHT (?) auch damit zu tun, dass ich unvoreingenommen ans Spiel ran ging, ohne Erwartungen.
    Hatte es nur unterstützt und darum schlussendlich bekommen und einfach mal angefangen zu spielen.
    Wenig Geld würde aber erst mal nicht gegen EA sprechen. Du kannst dann mit den ersten Käufen im Early Access wieder Geld verdienen, dass du dann in dein Produkt wieder investieren kannst - natürlich mit dem Vorbehalt für die Käufer, dass es noch Bugs und Fehler gibt.Der Early Access hat damals wohl zum Beispiel Larian Studios gerettet, nachdem sie sich wohl mit Dragon Commander verhoben hatten.

    Jeder Test ist immer sehr subjektiv. Ich habe auch schon mit sogenannten "schlechten" Spielen Tage verbracht. Wenn ich Spaß mit einem Produkt habe, dann ist es mir relativ egal, wie gut oder wie schlecht die Bewertungen ausfallen. Ich habe auch schon mit "guten" Spielen sehr wenig Zeit verbracht, weil mir das Spiel einfach nicht gefallen hat. Am Ende kommt es dann doch auf Dich an, ob Dir ein Spiel zusagt oder nicht. Deswegen finde ich persönlich, dass die Steam-Reviews sicher eine der besseren Ideen der letzten Jahre auf Steam gewesen ist - den ganzen anderen Rest wie Abzeichen oder ähnliches hätte es nicht gebraucht.

    Zitat Zitat von LostHero Beitrag anzeigen
    Sehr schade, genau wie bei Pathfinder. Hab beide Titel auf meiner "will ich haben" Liste aber die Kommentare auf GOG.com haben mich schnell von einem Kauf absehen lassen. Wird wohl noch das übliche halbe Jahr nach Release dauern bis das Zeug in einem vernünftigen Zustand ist....
    Schade drum, aber dann gibt's das halt erst in nem Sale.
    Pathfinder - Kingmaker habe ich mittlerweile fast 15 Stunden gespielt und bin sehr angetan. Es ist kein Casual-Game, die Kämpfe sind anspruchsvoll, die Story gut geschrieben und wer ohne Sinn und Verstand in die Kämpfe startet, muss sich nicht wundern. Die Zufallskämpfe sind zum Teil echt idiotisch unbalanced und sonst gibt es auch noch ein paar Macken, das Spiel macht mir aber großen Spaß und seit Baldurs Gate hat mich kein isometrisches Rollenspiel wieder so gepackt, weil das Gesamtpaket - trotz Macken - stimmt. Mit den Obsidian-Spielen, die ich auch gebackt hatte, bin ich damals nicht so warm geworden, was mich bis heute ärgert. Pathfinder -Kingmaker ist eines der ganz wenigen Spiele übrigens, die ich mir zum Release gekauft habe



    Trotzdem finde ich schade, dass Bards Tale IV so problembehaftet ist. Wobei ich mir den Soundtrack wohl mal genauer ansehen muss, danke für den Tipp PcGames
    Ohne Fleiß kein Preis. Und wenn man mit Fleiß nicht weiterkommt, ist das höhere Gewalt

    Nichts stärkt das Selbstvertrauen so sehr, wie eine große Summe bei einer sicheren Bank. Nur schade, dass es solche Banken gar nicht gibt.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von AnnoDomini
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    Zitat Zitat von ssj3rd1 Beitrag anzeigen
    Ich warte noch immer auf den Pathfinder Test
    Ich kann Dir meinen Test anbieten, den ich über Steam veröffentlicht habe

    Am Ende gibt es bisher nur eine Wertunstendenz, da ich mit knapp 15 Stunden kaum alles gesehen haben kann. Die Grund-Features habe ich mittlerweile alle gesehen und getestet. Außerdem muss ich dank eines Hinweises hier in der Community noch einmal die Ladezeiten gegenchecken.

    Verzeihung wegen dem Doppelpost!

    Verfasst: 28. Sep. um 2:17 Uhr
    Aktualisiert: 1. Okt. um 13:41 Uhr

    Pathfinder - Kingmaker Test
    Ein tolles, anspruchsvolles Rollenspiel für Veteranen

    Hinweise:
    1.) Man Beachte: Umfang zählt vierfach, Bedienung und Schwierigkeit doppelt in der Abrechnung!
    3.) Produktschlüssel von gamesplanet.com
    4. Die Texte sind vollständig auf deutsch mit englischer Sprachausgabe!
    5.) Zu viel Text? Unten gibt’s ein Fazit


    Ein neues isometrisches Rollenspiel
    In einer Zeit, wo Game as a Service und Multiplayer überall sein muss, ist Pathfinder – Kingmaker als reines Singleplayer-Spiel eine wohltuende Ausnahme. Nach Pillars of Eternity (PoE) kommt nun ein neuer Versuch – dieses Mal aus Russland - Baldurs Gate vom Thron zu stoßen. PoE war zu leicht und es mangelte an tiefen Charakteren. Hier macht Pathfinder – Kingmaker vieles anders, einige Macken gibt es dennoch. Warum Pathfinder aber das bessere Rollenspiel ist, zeigt dieser Test.

    Jedes Abenteuer beginnt gleich
    Eigentlich sollten die Helden zusammengerufen werden, um eine Banditenplage im Nachbargebiet zu beseitigen. Doch es kommt anders. Nachts wird das Anwesen der versammelten Helden von Assassinen angegriffen, wenige überleben. Nach dem Überfall wird man ausgeschickt, um die Banditen zu erledigen und die Assassinen zu suchen…

    Wer hier an Neverwinter Nights 2 (NWN 2) und dessen Prolog denkt, dem wird vieles bekannt vorkommen. Auch andere Dinge sind frappierend ähnlich. Auch der spätere Königreich-Modus erinnert an NWN2 oder an PoE. Gespielt wird in der isometrischen Ansicht, die Heldengruppe, die bis aus sechs Helden bestehen kann, wird mit der Maus gesteuert. Die Kämpfe sind in Echtzeit, können aber jederzeit pausiert werden. Bei einer Aktion wird über den Köpfen der Charaktere angezeigt, wie lange sie für ihre Aktion benötigen (Angriff, Zauber etc.). Tränke hingegen benötigen keine Aktion. Zauber, Tränke und Fertigkeiten lassen sich aus praktischen Menüs aktivieren, die sich auch verbergen lassen. Vor allem das Inventar ist gelungen: Hatte bei Baldurs Gate jeder Charakter ein eigenes Inventar, gibt es hier ein Gruppeninventar, Helden tragen nur ihre ausgerüsteten Sachen selbst.

    Viel Rollenspiel für Veteranen
    Auch sonst kommen Rollenspieler voll auf ihre Kosten: Fallen gibt es zu entschärfen, Lagerfertigkeiten zu verteilen und wer ein paar Punkte in Wahrnehmung verteilt, kann ein paar interessante Rätsel und Verstecke entdecken. Die Charaktererstellung ist immens umfangreich und kann stundenlang beschäftigen. Wer will kann auch eigene Charakterbilder importieren. Mehrere Rassen, Klassen und deren Unterklassen stehen zur Verfügung, dazu kommen etliche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Attribute, die beachtet werden müssen. Auch eine Kombination aus mehreren Klassen ist im Verlauf möglich. In einem Gasthaus können später weitere eigene Charaktere erstellt werden, eine Person muss man storybedingt immer dabei haben, stören tut dies aber nicht. Ebenfalls gut sind die Fähigkeiten: Regelmäßig gibt es (ähnlich PoE) Texteinblendungen, in welchen man wählt, was man tun will. Einer Fährte folgen, lieber das verdächtige Gras untersuchen oder lieber Magie suchen? Das Spiel bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die für unterschiedliche Ergebnisse sorgen, es lohnt sich daher immer eine vielfältige Gruppe dabei zu haben, wenn man verschiedene Möglichkeiten ausprobieren will. Für Rollenspieler eine Freude.

    Auch sonst bietet Pathfinder viel. Im Königreich kümmert man sich ähnlich Fable 3 um sein Königreich, erledigt Aufgaben und baut seine Stadt aus. Daneben gibt es Ruinen, Artefakte und die klischeehaften Begleiter. Streitereien wie zwischen Aerie und Viconia in Baldurs Gate 2, zwischen Dynaheir und Edwin oder einen Minsk mit Hamster hat Pathfinder leider nicht zu bieten. Die Dichte von Baldurs Gate wird kaum erreicht. Trotzdem ist die Atmosphäre sehr gelungen. Ein gemütlicher Saal, ein dichter Wald oder eine finstre Höhle, es ist immer stimmig. Wenn die leuchtende Laterne am Gürtel eines Begleiters baumelt und eine Fackel die düstere Höhle erhellt, dann ist das beeindruckend und stimmig. Die großartige Musik untermalt das Geschehen perfekt und die tollen englischen Sprecher hauchen den Figuren Leben ein, insbesondere einzelne Figuren sind mit ihren Akzenten toll getroffen. Es handelt sich aber nicht um eine Vollvertonung, die Hauptgeschichte und wichtige Nebengeschichten sind vertont!

    Fordernde Kämpfe
    Die Kämpfe selbst sind taktisch und auch auf normal anspruchsvoll. Wer einfach losstürzt landet schnell auf der Nase, Gegner besitzen Immunitäten und greifen gezielt den Heiler oder Magier im Hintergrund an. Den gegnerischen Magier als erstes auszuschalten kann den Kampf häufig deutlich einfacher machen. Ja, die Kämpfe sind anspruchsvoll, auch frustierend. Häufig sind Fehlschläge nicht direkt ersichtlich. Die Kamera könnte besser sein, Bäume oder Wände werden nicht immer ausgeblendet. Wer stumpf anläuft wird an diesem Spiel keine Freude haben. Auch Questbeschreibung lesen hilft!

    Störend können die schweren Kämpfe erst werden, wenn man von ihnen überrascht wird. In einem der ersten Gebiete kann man eine Gruft öffnen, hinter der Tür stehen hochstufige Skelette, die viel Schaden austeilen und den eigenen Schaden dämpfen. Dadurch wird es zum Glücksspiel, welche Gruppe zuerst ins Gras beißt. Unverständlich und zeitraubend. Erschwerend kommt hinzu, dass Heiltränke ausgewürfelt werden, ein Trank kann also zwischen 1 und 8 Lebenspunkten alles herstellen, was vor schweren Kämpfen für weiteren Ärger sorgt.

    Nervtötende Zufälle
    Entwickler lieben Zufälle, doch es wird zur Qual, wenn der Zufall einem auf Level 2 hochstufige Gegner vor die Füße setzt. Auf der Weltkarte trifft man nämlich auf Zufallsbegegnungen, ähnlich wie in NWN2 Storm of Zehir. Diese sind aber teilweise so unausgegoren, häufig hilft hier nur laden und erneut starten denn beim nächsten Mal kann dieselbe Begegnung völlig anders aussehen. Wie schon oben ewähnt, beeinflusst der Zufall auch Heiltränke und andere Gegenstände, was das Feedback schwierig macht.

    Technische Ungereimtheiten
    Ein großes Ärgernis sind Ladezeiten. Wer einen Kampf verliert und neu lädt, muss 15 Sekunden auf den Ladebildschirm schauen. Wer einen Kampf mehrfach laden darf, muss unter Umständen mehrere Minuten Ladebildschirm in Kauf nehmen. Hinzu kommt auch die Häufigkeit: Wechselt man von der Gebietskarte in ein Hauptgebiet und von dort in eine Höhle und dann eventuell ein Ereignis, dann gibt es vier Ladebildschirme. Das ist höchst ärgerlich. Beim eigentlichen Spielstart vergehen auch gut mehrere Minuten. Allein schnellspeichern dauert jedes Mal länger. Sonst wirkt die Technik sauber und wie aus einem Guss, mit kleinen Fehlern.

    Umfang/Wiederspielwert (9/10) (x4)
    + große Spielwelt
    + umfangreicher Charaktereditor, viele sinnvolle Fähigkeiten
    + viele Klassen
    + 10 rekrutierbare Begleiter
    + Königreich mit eigenen Quests
    + Rätsel, Fallen und Geheimnisse
    + taktische, anspruchsvolle Kämpfe…
    - … mit Zufallsgegnern
    + für einen Obolus erstellen eigener Helden

    Bedienung/Balancing (5/10) (x2)
    + präzise Steuerung
    + gute Menüs
    - Designschwächen
    - unausgegorene Zufallsgegner
    - Inventar ist teilweise etwas fummelig
    - viele, lange (!) Ladezeiten
    - arg magere Enzyklopädie ohne Monsterschwächen
    - Tooltips fehlerhaft, nicht angezeigt

    Musik/Sound (10/10)
    + ein fantastischer Soundtrack
    + wuchtig, prägnant, einprägsam
    + tolle Geräuschkulisse

    Atmosphäre (8/10)
    + stimmige Grafik
    + Musik und Geräusche inszenieren die Welt hervorragend
    + tolle englische Sprecher
    - aber keine Vollvertonung
    + lebendige Welt (Höhlen, Wälder etc)
    +/- Party-Interaktion
    + gut geschriebene Texte…
    - …arg klischeehafte, politisch korrekte Begleiter

    Grafik (9/10)
    + hübsche, stimmige Grafik
    + tolle Beleuchtung (Räume, Zauber)
    + Charaktermodelle, ausgerüstete Items sichtbar
    - doofe Kamera, teilweise unübersichtliche Kämpfe

    Schwierigkeitsgrad (6/10) (x2)
    + funktionables Tutorial
    + knackige, bisweilen schwere Kämpfe….
    - … die wegen unausbalancierten Gegnergruppen mitunter sehr unfair sind
    - schnell ist man auf sich allein gestellt
    - komisches Tefferfeedback
    - stellenweise schlechtes Balancing
    - kein Monsterkomenpendium oder ähnliches wie beispielsweise in Divine Divinity
    - Gegner weichen von ihren PenandPaper-Vorlagen ab

    sonstiges (-)
    + Cloud-Funktion
    + Steam-Erfolge
    + Linux-Support
    + umfangreicher Support vom Entwickler (Patches ohne Ende)

    Fazit
    Pathfinder erfindet das Rad nicht neu oder wagt große Experimente. Aber wer isometrische Rollenspiele liebt, wird hier sicher glücklich. Pathfinder spielt sich herrlich angenehm, die Kämpfe sind knackig und die Story ist gut, begleitet von tollen Sprechern und großartiger Musik. Die Kombi aus harten Kämpfen und langen Ladezeiten ist aber ein echtes Problem! Zufallsgesteuerte Heiltränke und ein schwaches Feedback in Kämpfen kann ebenfalls für Probleme sorgen

    Wer jedoch mit Baldurs Gate / Icewind Dale nicht warm wurde, wird auch mit Pathfinder – Kingmaker nicht glücklich. Dafür sind die Kämpfe auch auf normal zu schwer, zu komplex die Fertigkeiten. Punkte gehen vor allem wegen technischen Fehlern, schwachem Design und Zufall verloren. Wer ein komplexes, anspruchsvolles Rollenspiel erwartet und sich an politisch korrekten Charakteren nicht stört wird hier fündig. Andere greifen lieber zum leichten Pillars of Eternity oder zum massentauglichen Dragon Age.

    Spielzeit: 12 - 15 Stunden
    Testsystem: Windows 7 (64bit), Mittelklasse-Laptop, A10-7300, problemlos, flüssig spielbar

    Empfehlenswert für Vielspieler, Rundenstrategie, Party-Rollenspiel

    Vergleichbare Spiele: Baldurs Gate, Icewind Dale, Pillars of Eternity, Dragon Age

    Wertungstendenz: ~85/100

    Stand: 28.9.2018
    Geändert von AnnoDomini (21.10.2018 um 14:32 Uhr) Grund: Steam-Verweise angepasst
    Ohne Fleiß kein Preis. Und wenn man mit Fleiß nicht weiterkommt, ist das höhere Gewalt

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  9. #9
    Erfahrener Benutzer

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    Mir machts Spass, da haben mich schon so einige gepriesene Vollpreisspiele schlechter unterhalten. Crashs hatte ich bislang keine, nur ist meine Party mal in einem Bodenobjekt stecken geblieben und es half nur das neu laden, was mir aber auch schon in Tripple A Titeln passiert ist.
    Die Performance ist fürs grafisch Gebotene aber schon schlecht und irgendwie haben die bislang drei Patches nicht viel gebracht. Selbst eine 1070 sinkt schon mal unter 60fps in 1080p, wobei die Grafikkarte limitiert. In 4K dümpel ich damit bei unter 30fps rum und selbst ein Witcher 3 läuft da wesentlich besser.

  10. #10
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    Avatar von NOT-Meludan
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    Ach schade. Hatte mit dem Spiel schon geliebäugelt, aber dann heißt es wohl noch warten, bis das Spiel "fertig" ist.
    Aber ich kann warten, habe ja noch genug anderen Kram zum spielen.
    Lesen - denken - schreiben - denken - posten - verzweifeln.
    Realität ist relativ.

  11. #11
    Erfahrener Benutzer

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    Zitat Zitat von LostHero Beitrag anzeigen
    Sehr schade, genau wie bei Pathfinder. Hab beide Titel auf meiner "will ich haben" Liste aber die Kommentare auf GOG.com haben mich schnell von einem Kauf absehen lassen. Wird wohl noch das übliche halbe Jahr nach Release dauern bis das Zeug in einem vernünftigen Zustand ist....
    Schade drum, aber dann gibt's das halt erst in nem Sale.
    Da lass dich nicht von Abschrecken. Das Balancing Problem der RandomEncounter war bereits wenige Tage nach Release gepatched und auch bis Ende Akt 3 hatte ich keine Plotstopper Bugs mehr. Zudem ist für Heute noch ein großer Patch angekündigt. Vieles anderes was in den Rezis steht ist auch Unfug.

  12. #12
    Erfahrener Benutzer

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    Zitat Zitat von AnnoDomini Beitrag anzeigen
    - unausgegorene Zufallsgegner
    - … die wegen unausbalancierten Gegnergruppen mitunter sehr unfair sind
    - stellenweise schlechtes Balancing
    Gilt das für dich immer noch? Nach meiner Erfahrung ist seit Anfang Oktober das Problem nicht mehr vorhanden. Jetzt sind die Randoms eher zu schwach als zu stark. Ansonsten mit dem vorgegebenen Begegnungen hatte ich nie das Gefühl, dass sie im Balancing daneben gegriffen haben.

    - arg magere Enzyklopädie ohne Monsterschwächen
    - kein Monsterkomenpendium oder ähnliches wie beispielsweise in Divine Divinity
    Die Schwächen findest du in Büchern in der Spielwelt oder werden in Dialogen thematisiert. Gebe dir aber recht, dass es zumindest nachdem man eine Schwäche ausgenutzt hat in das Kompendium gehört.

    - komisches Tefferfeedback-
    Den raff ich nicht. Triffst du nicht ist es ein Fehlschlag, wenn Resis mit reinspielen, steht immer [reduziert] dabei. Alles andere, wie sich Treffer und Schaden zusammensetzen steht im Log.

    - Gegner weichen von ihren PenandPaper-Vorlagen ab
    Hab ich bisher nur beim Eulenbär und Bossen feststellen können. Bei allen anderen waren es Templates und Charakterklassen, die aber valide waren. Bei den Bossen kann ich es nachvollziehen, da sie sonst zu leicht wären und bei den Eulenbären hängt es vermutlich damit zusammen wann sie, wie auftauchen.

  13. #13
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von AnnoDomini
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    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Gilt das für dich immer noch? Nach meiner Erfahrung ist seit Anfang Oktober das Problem nicht mehr vorhanden. Jetzt sind die Randoms eher zu schwach als zu stark. Ansonsten mit dem vorgegebenen Begegnungen hatte ich nie das Gefühl, dass sie im Balancing daneben gegriffen haben.


    Die Schwächen findest du in Büchern in der Spielwelt oder werden in Dialogen thematisiert. Gebe dir aber recht, dass es zumindest nachdem man eine Schwäche ausgenutzt hat in das Kompendium gehört.


    Den raff ich nicht. Triffst du nicht ist es ein Fehlschlag, wenn Resis mit reinspielen, steht immer [reduziert] dabei. Alles andere, wie sich Treffer und Schaden zusammensetzen steht im Log.


    Hab ich bisher nur beim Eulenbär und Bossen feststellen können. Bei allen anderen waren es Templates und Charakterklassen, die aber valide waren. Bei den Bossen kann ich es nachvollziehen, da sie sonst zu leicht wären und bei den Eulenbären hängt es vermutlich damit zusammen wann sie, wie auftauchen.
    Hey, danke für die Rückmeldung.

    Also mit der letzten Version (Die Pre Hotfix 1.0.11-Version vom 22. Oktober) habe ich die Probleme teilweise immer noch. Anfang Oktober hatte ich sie in jedem Fall, dass meiner Level 3 Gruppe plötzlich Attentäter oder ähnliches gegenüber standen. Da half dann nur neu laden und einen Neustart versuchen. Die doofen Random Encounters hatte ich übrigens hatte ich übrigens noch bis Anfang Oktober.

    Aktuell upatet gerade der Client mein Spiel auf 1.0.11, mal schauen...

    Am Anfang gibt es mehrere Stellen, wo das Balancing nicht ganz gelungen ist. Der geskriptete Überfall auf den Außenposten ist doof gewesen, weil mir der Questgeber immer von einem Verbündeten abgemurkst wurde. Der Questgeber wurde ohnehin immer gezielt angegriffen, der Kampf war ein Wettlauf gegen die Zeit. Fordernd ja und spaßig auch, aber auch Trial and Error.

    Ja, beim Trefferfeedback haben sie nachgebessert. Zum Teil fehlten auch die Angaben, das hat sich gebessert, das werde ich raus nehmen. Was mich am Log stört ist, dass er ziemlich klein ist, ich würde ihn nach dem Kampf gern auf Vollbild vergrößern. Aber das ist nur kleine Kritik am Rande. Danke für die Frage!

    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Die Schwächen findest du in Büchern in der Spielwelt oder werden in Dialogen thematisiert. Gebe dir aber recht, dass es zumindest nachdem man eine Schwäche ausgenutzt hat in das Kompendium gehört.
    Das stört mich am meisten. Ich würde gern lesen oder nachprüfen, aber insbesondere am Anfang bekommst du diese Infos einfach nicht. So ein Kompendium wäre echt super, damit ich zumindest weiß, auf was ich mich vorbereiten kann. Dass Skelette den Schaden gegen Stichwaffen reduzieren, dass Schwärme nur mit Feuer angegriffen werden können. Welche Zauber ich mit welchen aushebeln kann. Diese Infos in Ladefenster oder ähnliches zu packen finde ich eine wirkliche Designschwäche. Einfache Übersichten wären großartig.

    Wie gesagt, das Spiel macht mir großen Spaß und packt mich nach vielen anderen Spielen (PoE etc.) endlich wieder. Das Spiel hat Macken, die mich stören, aber da ich einen hohen Schwierigkeitsgrad auch von Baldurs Gate gewohnt bin, stört mich das nicht immer. In Baldurs Gate hatte ich aber nie das Gefühl, dass die Gegner zu stark erscheinen. An einer Banditengruppe im Wald hinter Kerzenburg habe ich mich lange geärgert, bis ich dann herausgefunden habe, dass ich ein Questgebiet übersehen hatte und mir die Erfahrungspunkte fehlten.

    Nur diese Ladezeiten muss ich noch prüfen...

    Danke für die Hinweise! Die kommenden Tage sitze ich wieder dran und schaue, was sich ändert.
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    Nichts stärkt das Selbstvertrauen so sehr, wie eine große Summe bei einer sicheren Bank. Nur schade, dass es solche Banken gar nicht gibt.

  14. #14
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    Kurz mal ne Frage an die Mods:
    Könnte man hieraus zwei separate Threads machen? 1x Bards Tale, 1x Parhfinder.
    Ok, sooo viel ist hier ja nicht los. Aber ist bissl verwirrend, wenns um Bugs und Ladezeiten geht, welches Spiel gemeint ist.
    AnnoDomini hat "Gefällt mir" geklickt.
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Terracresta Beitrag anzeigen
    Mir machts Spass, da haben mich schon so einige gepriesene Vollpreisspiele schlechter unterhalten. Crashs hatte ich bislang keine, nur ist meine Party mal in einem Bodenobjekt stecken geblieben und es half nur das neu laden, was mir aber auch schon in Tripple A Titeln passiert ist.
    Die Performance ist fürs grafisch Gebotene aber schon schlecht und irgendwie haben die bislang drei Patches nicht viel gebracht. Selbst eine 1070 sinkt schon mal unter 60fps in 1080p, wobei die Grafikkarte limitiert. In 4K dümpel ich damit bei unter 30fps rum und selbst ein Witcher 3 läuft da wesentlich besser.
    Ob das Spiel jetzt 30 oder 120 Fps hat, ist hier doch ziemlich egal, oder nicht? Mit meiner 1060 läuft Bards Tale flüssig auf FHD. Aber klar, W3 ist da grafisch schon eine andere Liga. Da ist aber halt auch eine Eigenentwicklung, welche speziell auf das Game zugeschnitten ist, am werkeln. BT hat halt "nur" Unreal drin. Wobei ich die Landschaften und Dungeons sehr stimmig empfinde.... Im Gegensatz zu den recht hässlichem NPCs.
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  16. #16
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    Zitat Zitat von AnnoDomini Beitrag anzeigen
    Hey, danke für die Rückmeldung.

    Also mit der letzten Version (Die Pre Hotfix 1.0.11-Version vom 22. Oktober) habe ich die Probleme teilweise immer noch. Anfang Oktober hatte ich sie in jedem Fall, dass meiner Level 3 Gruppe plötzlich Attentäter oder ähnliches gegenüber standen. Da half dann nur neu laden und einen Neustart versuchen. Die doofen Random Encounters hatte ich übrigens hatte ich übrigens noch bis Anfang Oktober.

    Aktuell upatet gerade der Client mein Spiel auf 1.0.11, mal schauen...
    Ich glaube der Fix mit den Randoms war in 1.0.4 oder 1.0.6, also am 02.10. oder 05.10. gekommen. Die Attentäter sagen mir spontan gar nichts. Zumindest nicht im ersten Akt. Ende 2. Akt, Anfang 3. Akt gab es so was ähnliches in einer Sidequest, aber da ist man dann auch Level 7 oder 8 und sie waren Attentäter hießen aber anders. Waren sie Random? Oder spielst du auf Unfair? Ich spiele auf normal, fordernd und hart, in keiner der drei Konstellationen hatte ich bis mindestens Ende Akt 2 Randoms die viel zu stark waren. Wie gesagt, eher das Gegenteil, dass man Banditen und Kobolde mit Level 5 oder 6 plötzlich unverhältnismäßig oft vor die Flinte kriegt.

    Am Anfang gibt es mehrere Stellen, wo das Balancing nicht ganz gelungen ist. Der geskriptete Überfall auf den Außenposten ist doof gewesen, weil mir der Questgeber immer von einem Verbündeten abgemurkst wurde. Der Questgeber wurde ohnehin immer gezielt angegriffen, der Kampf war ein Wettlauf gegen die Zeit. Fordernd ja und spaßig auch, aber auch Trial and Error.
    Ja, aber das ist auch das Problem beim PnP. Die ersten 3 Level versucht man am Leben zu bleiben, erst danach sorgt ein guter Build für den Vorteil. Ich wusste gar nicht das Oleg sterben kann. Bokken hat ihn bei mir auch mit Alchemistenfeuer umgehauen, oder die Bogenschützen haben ihn rausgesnipert, aber er ist nach dem Kampf immer aufgestanden. Bokkens KI in dem Kampf ist aber auch unter aller Sau. Der macht mehr Schaden an den eigenen als an den Banditen und nach dem ersten Mal wo er dabei war habe ich ihn auch nicht mehr gefragt.

    Ja, beim Trefferfeedback haben sie nachgebessert. Zum Teil fehlten auch die Angaben, das hat sich gebessert, das werde ich raus nehmen. Was mich am Log stört ist, dass er ziemlich klein ist, ich würde ihn nach dem Kampf gern auf Vollbild vergrößern. Aber das ist nur kleine Kritik am Rande. Danke für die Frage!
    Du kannst es groß ziehen. Zudem, wenn du auf eine Zeile klickst, dröselt er dir den Angriff bzw den Schaden auf. Damit konnte ich fast immer gut nachvollziehen, ab wann Alchis und Hexer so hochgebuffed waren, das nur noch Direktschaden ein adäquates Mittel war.

    Das stört mich am meisten. Ich würde gern lesen oder nachprüfen, aber insbesondere am Anfang bekommst du diese Infos einfach nicht. So ein Kompendium wäre echt super, damit ich zumindest weiß, auf was ich mich vorbereiten kann. Dass Skelette den Schaden gegen Stichwaffen reduzieren, dass Schwärme nur mit Feuer angegriffen werden können. Welche Zauber ich mit welchen aushebeln kann. Diese Infos in Ladefenster oder ähnliches zu packen finde ich eine wirkliche Designschwäche. Einfache Übersichten wären großartig.
    Relativ am Anfang, ich glaube in der Truhe im Gasthaus, findest du ein Buch, dass die 3 häufigsten Schadensreduzierungen aufzeigt. Was ich aber noch nicht gesehen habe war das die Resistenz der Zombies und Skelette irgendwo erwähnt wird. Ich weiß nicht ob man da selber darauf kommen soll, es ist ja eigentlich recht logisch das Stichwaffen Skelette jetzt nicht so sehr tangieren, aber in das Kompendium gehört sowas trotzdem wenn man es getriggert hat.


    Wie gesagt, das Spiel macht mir großen Spaß und packt mich nach vielen anderen Spielen (PoE etc.) endlich wieder. Das Spiel hat Macken, die mich stören, aber da ich einen hohen Schwierigkeitsgrad auch von Baldurs Gate gewohnt bin, stört mich das nicht immer. In Baldurs Gate hatte ich aber nie das Gefühl, dass die Gegner zu stark erscheinen. An einer Banditengruppe im Wald hinter Kerzenburg habe ich mich lange geärgert, bis ich dann herausgefunden habe, dass ich ein Questgebiet übersehen hatte und mir die Erfahrungspunkte fehlten.
    Ja, da sagst du was. Aber sowas gehört für mich bei solchen Spielen auch einfach dazu. Hatte Kerzenburg mit einen riesigen Aufwand im zweiten Akt komplett gelöst, nur um dann festzustellen, dass der Questgeber erst im dritten Akt auftaucht.

  17. #17
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    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Ich glaube der Fix mit den Randoms war in 1.0.4 oder 1.0.6, also am 02.10. oder 05.10. gekommen. Die Attentäter sagen mir spontan gar nichts. Zumindest nicht im ersten Akt. Ende 2. Akt, Anfang 3. Akt gab es so was ähnliches in einer Sidequest, aber da ist man dann auch Level 7 oder 8 und sie waren Attentäter hießen aber anders. Waren sie Random? Oder spielst du auf Unfair? Ich spiele auf normal, fordernd und hart, in keiner der drei Konstellationen hatte ich bis mindestens Ende Akt 2 Randoms die viel zu stark waren. Wie gesagt, eher das Gegenteil, dass man Banditen und Kobolde mit Level 5 oder 6 plötzlich unverhältnismäßig oft vor die Flinte kriegt.
    Ich bin mit meiner Gruppe auf dem Rückweg von diesem großen Baum zurück zum Gasthaus, weil ich dringend Heiltränke und mal wieder volle Gesundheit ohne Mali brauche, auf dem Weg hat mir das Spiel mehrfach eine Kombination aus unangenehmen Banditen-Zauberern und Schützen auf den Hals gehetzt. Das beste ist gewesen, als die Gegner von zwei Seiten kamen. Ich habe das aber für einen Bug gehalten, weil von beiden Seiten in etwa die gleiche Kombination kam. Die zweite Gruppe hat mir jedenfalls den Rest gegeben.


    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Ja, aber das ist auch das Problem beim PnP. Die ersten 3 Level versucht man am Leben zu bleiben, erst danach sorgt ein guter Build für den Vorteil. Ich wusste gar nicht das Oleg sterben kann. Bokken hat ihn bei mir auch mit Alchemistenfeuer umgehauen, oder die Bogenschützen haben ihn rausgesnipert, aber er ist nach dem Kampf immer aufgestanden. Bokkens KI in dem Kampf ist aber auch unter aller Sau. Der macht mehr Schaden an den eigenen als an den Banditen und nach dem ersten Mal wo er dabei war habe ich ihn auch nicht mehr gefragt.
    Bei mir ist Oleg nicht wieder aufgestanden. Der war einfach tot Bokken haut gefühlt alles um nur nicht das, was er soll.


    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Du kannst es groß ziehen. Zudem, wenn du auf eine Zeile klickst, dröselt er dir den Angriff bzw den Schaden auf. Damit konnte ich fast immer gut nachvollziehen, ab wann Alchis und Hexer so hochgebuffed waren, das nur noch Direktschaden ein adäquates Mittel war.
    Super, das werde ich gleich mal ausprobieren. Warum bin ich nicht selbst auf die Idee gekommen?

    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Relativ am Anfang, ich glaube in der Truhe im Gasthaus, findest du ein Buch, dass die 3 häufigsten Schadensreduzierungen aufzeigt. Was ich aber noch nicht gesehen habe war das die Resistenz der Zombies und Skelette irgendwo erwähnt wird. Ich weiß nicht ob man da selber darauf kommen soll, es ist ja eigentlich recht logisch das Stichwaffen Skelette jetzt nicht so sehr tangieren, aber in das Kompendium gehört sowas trotzdem wenn man es getriggert hat.
    In der großen Truhe ganz links im Raum am Bett war kein Buch und die zweite Kiste am rechten Rand ist verschlossen, die hatte ich damals nicht aufbekommen. Vielleicht habe ich das Buch auch einfach in dem unübersichtlichen Inventar übersehen.

    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Ja, da sagst du was. Aber sowas gehört für mich bei solchen Spielen auch einfach dazu. Hatte Kerzenburg mit einen riesigen Aufwand im zweiten Akt komplett gelöst, nur um dann festzustellen, dass der Questgeber erst im dritten Akt auftaucht.
    Oder das Banditenlager für die Hauptquest im Wald südlich von Baldurs Gate finden. Dafür musst du eine bestimmte Quest für annehmen und lösen. Ich bin gefühlt Stunden durch den Wald gelaufen und habe das Lager ncht gefunden, um dann herauszufinden, dass ich diese Quest erst einmal annehmen müsste. Oder in dieser Händlergilde, wo im obersten Stockwerk diese höchst unangenehme Gruppe an Gegnern steht, für die ich gefühlt ewig gebraucht hatte. Trotzdem liebe ich dieses Spiel, vielleicht auch genau deswegen.
    Ohne Fleiß kein Preis. Und wenn man mit Fleiß nicht weiterkommt, ist das höhere Gewalt

    Nichts stärkt das Selbstvertrauen so sehr, wie eine große Summe bei einer sicheren Bank. Nur schade, dass es solche Banken gar nicht gibt.

  18. #18
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    Zitat Zitat von AnnoDomini Beitrag anzeigen
    Ich bin mit meiner Gruppe auf dem Rückweg von diesem großen Baum zurück zum Gasthaus, weil ich dringend Heiltränke und mal wieder volle Gesundheit ohne Mali brauche, auf dem Weg hat mir das Spiel mehrfach eine Kombination aus unangenehmen Banditen-Zauberern und Schützen auf den Hals gehetzt. Das beste ist gewesen, als die Gegner von zwei Seiten kamen. Ich habe das aber für einen Bug gehalten, weil von beiden Seiten in etwa die gleiche Kombination kam. Die zweite Gruppe hat mir jedenfalls den Rest gegeben.
    Ist kein Bug, sondern deine Wahrnehmung ist noch nicht hoch genug, dass du sie vorher siehst. Gegen Sie hilft am besten der BullRun auf die Zauberer mit Amiri und Regongar (oder einem zweiten MeleeDD für die Gelegenheitsangriffe) und die Bogenschützen mit Valery antanken. Für gewöhnlich greifen sie auch nicht sofort an, so dass du vorher noch Person vergrößern auf Amiri und Schild des Glaubens auf Valery casten kannst.

    Wenn die Kämpfe sehr hart werden, kann ich dir nur empfehlen in den Optionen die Pause auf Rundenende zu setzen. Da hast du dann die maximale Kontrolle über das Geschehen.

    Oder das Banditenlager für die Hauptquest im Wald südlich von Baldurs Gate finden. Dafür musst du eine bestimmte Quest für annehmen und lösen. Ich bin gefühlt Stunden durch den Wald gelaufen und habe das Lager ncht gefunden, um dann herauszufinden, dass ich diese Quest erst einmal annehmen müsste. Oder in dieser Händlergilde, wo im obersten Stockwerk diese höchst unangenehme Gruppe an Gegnern steht, für die ich gefühlt ewig gebraucht hatte. Trotzdem liebe ich dieses Spiel, vielleicht auch genau deswegen.
    Ich meinte eigentlich den Kerzenturm von PK, in der Mitte der Kammeladen der erst im 2. Akt überhaupt erreichbar ist, nicht Kerzenburg aus BG. Da war die Ähnlichkeit so hoch, dass ich die Namen vertauscht hatte.
    Mit der Liste der Quests die ich in BG Suboptimal und/oder zur falschen Zeit gelöst habe, kann man ein Buch der Schande füllen.

  19. #19
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    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Ist kein Bug, sondern deine Wahrnehmung ist noch nicht hoch genug, dass du sie vorher siehst. Gegen Sie hilft am besten der BullRun auf die Zauberer mit Amiri und Regongar (oder einem zweiten MeleeDD für die Gelegenheitsangriffe) und die Bogenschützen mit Valery antanken. Für gewöhnlich greifen sie auch nicht sofort an, so dass du vorher noch Person vergrößern auf Amiri und Schild des Glaubens auf Valery casten kannst.
    Es ist trotzdem nervtötend. Und warum passiert mir das, wenn ich auf Level 3 bin und nicht einmal 10 Stunden Spielzeit habe? Im späteren Verlauf stört mich so etwas nicht, aber wenn man mir in den ersten Stunden gleich diese Kombination auf den Hals hetzt, wo ich dann keine Wahrnehmung habe (ich mich also noch im Prolog befinde)... da ist das Balancing einfach Mist.


    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Wenn die Kämpfe sehr hart werden, kann ich dir nur empfehlen in den Optionen die Pause auf Rundenende zu setzen. Da hast du dann die maximale Kontrolle über das Geschehen.
    Ich habe die Pause grundsätzlich drin. Beim Kampfstart Pause und auch währenddessen. Ich spiele auf dem normalen Schwierigkeitsgrad


    Zitat Zitat von TobiWan82 Beitrag anzeigen
    Mit der Liste der Quests die ich in BG Suboptimal und/oder zur falschen Zeit gelöst habe, kann man ein Buch der Schande füllen.
    Hihi Ja, das kenne ich. Andererseits hat mich das in Baldurs Gate nie gestört - entweder weil die Quests einfach fesselnd waren oder weil mich die Gebiete gereizt haben, sie zu erforschen - das geht mir in Pathfinder wieder sehr ähnlich. Ich denke da an die ganzen Companions in Baldurs Gate, die man nur gefunden hat, wenn man mal abseits des Weges gelaufen ist (Viconia, die von einer Banditengruppe überfallen wird, Dynaheir, die in einem Turm gefangen gesetzt ist etc.)
    Ohne Fleiß kein Preis. Und wenn man mit Fleiß nicht weiterkommt, ist das höhere Gewalt

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  20. #20
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    Zitat Zitat von AnnoDomini Beitrag anzeigen
    Es ist trotzdem nervtötend. Und warum passiert mir das, wenn ich auf Level 3 bin und nicht einmal 10 Stunden Spielzeit habe? Im späteren Verlauf stört mich so etwas nicht, aber wenn man mir in den ersten Stunden gleich diese Kombination auf den Hals hetzt, wo ich dann keine Wahrnehmung habe (ich mich also noch im Prolog befinde)... da ist das Balancing einfach Mist.
    Weil du die Wahrnehmung haben kannst. Es wird letztlich auch da gewürfelt auf ihre Heimlichkeit gegen deine Wahrnehmung. Je weiter sie noch weg sind, desto höher fällt ihr Bonus aus. Das ist praktisch das "schwierige" an den Banditen, dass sie einen relativ guten Stealth-Wert haben. Ansonsten können sie eben nicht viel, da sie zumeist im Maximum einen Schuppenpanzer tragen, Level 3 Krieger (nicht Kämpfer) sind und +3 Mod auf ST oder GE haben. Das heißt, dass sie einen Angriffsmod von maximal +8 haben können und gegen einen Level 3 Tank mit RK 24 oder höher haben sie dann nur eine Trefferchance von 25% oder weniger.

    Fairerweise muss man ja sagen, dass sie gerade nur so stark gegen dich sind, weil du gerade ausgepowert bist. Würdest du sie nach einer Rast treffen, würdest du wahrscheinlich den Boden mit ihnen aufwischen.

    Ich habe die Pause grundsätzlich drin. Beim Kampfstart Pause und auch währenddessen. Ich spiele auf dem normalen Schwierigkeitsgrad
    Hab es noch nicht ganz verstanden. Meinst du mit währenddessen an jedem Rundenende, oder bei Triggern wie niedrige Health, Gegner stirbt, etc...?
    Hihi Ja, das kenne ich. Andererseits hat mich das in Baldurs Gate nie gestört - entweder weil die Quests einfach fesselnd waren oder weil mich die Gebiete gereizt haben, sie zu erforschen - das geht mir in Pathfinder wieder sehr ähnlich. Ich denke da an die ganzen Companions in Baldurs Gate, die man nur gefunden hat, wenn man mal abseits des Weges gelaufen ist (Viconia, die von einer Banditengruppe überfallen wird, Dynaheir, die in einem Turm gefangen gesetzt ist etc.)
    Ich will dich nicht Spoilern, aber bei zumindest 3 Begleitern bin ich mir nicht sicher, dass man sie auf alle Fälle findet.

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