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  1. #21
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    Avatar von HanFred
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    China spürt den Leidensdruck halt bereits ganz konkret, sprich: die schlechte Luft in einigen Städten hat Ausmasse angenommen, die nicht mehr tolerierbar sind. Verständlich, dass man jetzt vorwärts machen muss und der verbesserte Wohlstand erlaubt dies auch. Es ist beeindruckend, wie pragmatisch Politik in einem nicht demokratischen System sein kann, zumal man da Pläne für viele Jahrzehnte machen kann. Natürlich würde ich nicht in diesem System leben wollen, aber es macht einem bewusst, wie langsam sich Demokratien bewegen und wie sehr unsere Politik darauf aus ist, möglichst wenig zu ändern, weil man ja keinen vor den Kopf stossen will.
    So gesehen gebe ich dir insofern recht, als dass die Appeasementpolitik gegenüber der Industrie viel zu stark ausgeprägt ist, man ist halt auch verbandelt und will keine Steuereinnahmen verlieren. Dass Deutschland alleine nicht viel ausrichten kann, ist zwar auch richtig, aber dennoch muss jeder seinen Teil beitragen. Man kann nicht auf eine imaginäre internationale Lösung warten, die wird es so schnell nicht geben, deshalb muss man sich erst mal am Pariser Abkommen orientieren.

  2. #22
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    Avatar von Bonkic
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Manchmal habe ich den Eindruck als glaubt Deutschland mit seinen Einsparungen von 0,001% die Welt retten zu können. Wenn müssen alle an einem Strang ziehen. Und das fehlt. Da kann Deutschland seine Leute noch so sehr gängeln und mit Steuern belasten wie sie wollen. Ändern tut sich global gesehen nix. Nicht mal deutschlandweit, weil die eigentlichen Verursacher mit Samthandschuhen angefaßt werden.
    das meinen hier vermutlich nicht mal die kühnsten optimisten.
    allerdings kann deutschland technologischer vorreiter in sachen klimaschutz werden bzw sollte es. alle anderen milliardentrends in den vergangenen jahrzenten, insbesondere digitalisierung und co, wurden hierzulande ja konsequent verpennt.und klimaschutz wird, vielleicht noch nicht heute oder morgen, ein internationales trendthema werden, mit dem sich dann auch geld verdienen lässt. das steht für mich außer frage. auch "die amis", chinesen, inder und russen werden in diesem sektor irgendwann tätig werden. und dann müssen deutsche unternehmen mit den richtigen produkten am markt sein. die gibts aber nur, wenn sich die entwicklung lohnt, was politisch gesteuert werden muss, wie man ja bspw gut an der dt. autoindustrie sehen kann. ohne druck tut sich nichts. das ist sehr bedauerlich, aber leider die realität.

  3. #23
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    Avatar von HanFred
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    Zitat Zitat von Bonkic Beitrag anzeigen
    auch "die amis", chinesen, inder und russen werden in diesem sektor irgendwann tätig werden. und dann müssen deutsche unternehmen mit den richtigen produkten am markt sein. die gibts aber nur, wenn sich die entwicklung lohnt, was politisch gesteuert werden muss, wie man ja bspw gut an der dt. autoindustrie sehen kann. ohne druck tut sich nichts. das ist sehr bedauerlich, aber leider die realität.
    Sehr richtig. China ist natürlich bereits tätig geworden und mittlerweile auch technologisch führend, was auch anders sein könnte, wenn die deutsche Politik z.B. die Photovoltaik nicht quasi aufgegeben hätte (investitionstechnisch).
    Das Thema Autoiundustrie ist für Deutschland wirklich bezeichnend. Hat jemand Scheuers Auftritt bei Anne Will gesehen? Er hätte einem fast leid tun können, wenn er nicht selber schuld daran gewesen wäre, wie man mit ihm umging. So war er nur in der Defensive, wurde dann sogar patzig und verlor sich in Whataboutism, es war ein armseliger Auftritt.

  4. #24
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    Avatar von MichaelG
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    Zitat Zitat von HanFred Beitrag anzeigen
    Sehr richtig. China ist natürlich bereits tätig geworden und mittlerweile auch technologisch führend, was auch anders sein könnte, wenn die deutsche Politik z.B. die Photovoltaik nicht quasi aufgegeben hätte (investitionstechnisch).
    Weil China im großen Stil mit Billigmodulen auf den Markt gedrängt ist und Firmen wie z,B, Solarworld dagegen einfach 0 Chancen hatten. Der Kunde kauft beim preiswertesten Anbieter. Schlichtweg weil der auch auf den Euro achten muß. Und wenn am Ende dessen Endverbraucherpreis preislich weit unter dem Gestehungsgrenze des Fabrikates aus Deutschland liegt kann ein Solarworld rudern wie sie wollen. Das bekommen sie nicht gestemmt. So sehr sie sich auch anstrengen mögen. Und die Chinesen haben diesen Markt auch a) massiv gepusht und b) auch durch staatliche Subventionen massivst gefördert. Dazu die deutlich billigeren Löhne...... Hätte aber Deutschland mal als Beispiel hier entsprechende Zollauflagen gemacht, hätten wir zwar preislich eine vergleichbare Situation zu den Chinesen gehabt und Solarworld wäre vielleicht auch noch am Leben aber wir hätten dann auch eine wirtschaftliche Lage wie jetzt die zwischen USA vs. China und andere stark exportabhängige Firmen hätten darunter gelitten und würden vielleicht nicht mehr existieren. Und das schon seit 10 Jahren. Die Chinesen haben durch ihr gesamtes Umfeld und die Rahmenbedingungen ganz andere preisliche Möglichkeiten. Und wie soll Deutschland das abfedern ? Die deutschen Solarzellen so massiv subventionieren ? Wer soll das Geld dann am Ende bezahlen ? Soweit zum Thema Wirtschaftskrieg. Die Chinesen gehen da auch über "Leichen". Und die ersten davon liegen bereits unter der Erde (Solarworld als prominentes Beispiel).
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  5. #25
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    Avatar von HanFred
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Weil China mit ihren Billigmodulen auf den Markt gedrängt ist und Firmen wie z,B, Solarworld dagegen 0 Chancen hatten. Hätte aber Deutschland hier entsprechende Zollauflagen gemacht hätten wir eine vergleichbare Situation wie jetzt USA vs. China. Und das schon seit 10 Jahren. Die Chinesen haben durch ihr gesamtes Umfeld und die Rahmenbedingungen ganz andere preisliche Möglichkeiten. Und wie soll Deutschland das abfedern. Die deutschen Solarzellen so subventionieren ? Wer soll das dann am Ende bezahlen ?
    Ohne grosse Investitionen geht es nun einmal nicht, so ist das einfach. China hat investiert und führt nun den Markt an, nicht mehr bloss mit Billigmodulen sondern mit den technologisch besten Modulen. Hey, ich hab auch keine Patentlösung am Start, sonst wäre ich bestimmt längst ein erfolgreicher Politiker.
    Wer das bezahlen soll? Nun, dank der "Politik der schwarzen Null" tut es der Staat jedenfalls nicht. Man sollte hohe Lenkungsabgaben für die verschmutzende Industrie einführen und die daraus gewonnenen Gelder zweckgebunden einsetzen.

  6. #26
    Klugscheißer
    Avatar von Rabowke
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Weshalb man diese Industriezweige eben politisch dazu zwingen muß. Was voraussetzt, daß man in der Politik einsieht, daß man mal langsam mehr als heiße Luft zum Thema Umweltschutz fabrizieren muß.
    Wo dann wiederum doch die Einzelnen gefragt sind, indem man zB durch Teilnahme an den FFF Demos (ua. am 20.9.) entsprechend Druck auf die Politik ausübt.
    ... sicherlich hast du Recht, aber zu so etwas gehört ja immer eine umfassende Betrachtungsweise.

    Diese Industriezweige könnten, je nach finanziellem Druck seitens der Politik, international bzw. sogar national nicht mehr konkurrenzfähig sein, da es in anderen Ländern, selbst EU-weit, solche Regularien (noch) nicht greifen. D.h. man würde den "Motor" Deutschlands schwächen. Das wiederum könnte Auswirkungen auf die Steuereinnahmen und natürlich die Gehälter der AN haben, wenn diese ggf. dadurch den Job verlieren würden, dann hätten Parteien, die diesen Umstand schon jetzt ausschlachten *hust* AfD *hust* ein leichtes mehr (Protest)Wähler zu generieren [...].

    Schon jetzt liest man doch Slogans gegen Umweltschutz bzw. schüren diese die Angst der Menschen vor den Konsequenzen. Dass die Wirtschaft in Deutschland gerade am abkühlen ist und wir uns auf dem Weg in eine Rezession befinden, sollte auch kein Geheimnis sein.

    All die Dinge die man jetzt beschließen würde, die durchaus richtig und natürlich auch wichtig sind, würden das alles nur beschleunigen.

    Schau dir einfach mal die Marschrichtung in Amerika an ... mehr muss man dazu nicht sagen.
    ¯\_(ツ)_/¯

  7. #27
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    Avatar von MichaelG
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    Die Solarmodule sind gut. Aber durch die Lohnpolitik von China deutlich billiger in der Gestehung als einfachere Module in Deutschland. Stichwort ganz einfach die Lohn-/Lohnnebenkosten, Energiekosten, Steuern generell usw. Dazu die massiv gefahrene Subventionsschiene von China. Die legen sich keine Bremsen an wie Beschränkungen von Neuverschuldung auf Maximallevel. Die machen es so bis der Arzt kommt bzw. bis sie der Meinung sind das können wir noch abfedern und dann ist aber erst einmal Pause. Da reden keine 22 anderen Staaten mit rein.

    Klar hätte Deutschland hier eingreifen können und sicher auch in irgendeiner Form müssen. Keine Frage. Aber ob das am Ende gelangt hätte ? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. China hatte von der Manpower und dem massiven Wirtschaftswachstum her einfach mehr Möglichkeiten. Und die freiwillige Begrenzung auf 3-4% Neuverschuldung vom Bruttosozialprodukt die die EU auferlegt hat ist eine durch die EU selbst auferlegte Bremse (teils sinnvoll, teils sinnfrei) die man eben auch nicht mal eben so ohne eine negative Reaktion aus Brüssel umgehen kann. Egal aus welchen auch sinnvollen Gründen heraus. Jedenfalls nicht ohne das ziemlich hohe Risiko sich fette Strafzahlungen bei einer deutlichen Überschreitung einzufangen die weitere Investitionen noch mehr erschweren.

    Und wegen "Qualität": Was glaubst Du wieviele Gebäudebrände wir schon in den letzten Jahren wegen defekter Gleichrichter von Photovoltaikanlagen hatten. Und die Teile stammen durch die Bank weg aus China. Die kochen qualitativ auch nur mit Wasser, teils sind sie sogar qualitativ mäßig wenn man das ganze diplomatisch formulieren will.
    Geändert von MichaelG (20.09.2019 um 09:40 Uhr)

  8. #28
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    Zitat Zitat von Rabowke Beitrag anzeigen
    Schon jetzt liest man doch Slogans gegen Umweltschutz bzw. schüren diese die Angst der Menschen vor den Konsequenzen. Dass die Wirtschaft in Deutschland gerade am abkühlen ist und wir uns auf dem Weg in eine Rezession befinden, sollte auch kein Geheimnis sein.
    Natürlich, aber man könnte eben auch investieren und dafür sorgen, dass die Industrie sich schneller wandelt in eine Richtung, die wieder profitabler sein kann. Manche tun das auch in Deutschland (ich denke da z.B. an die Verwasserstoffung von Windstrom), aber erst kostet das halt mal was. Wachstum ist darüber hinaus begrenzt, es kann nicht ewig weiter nach oben gehen, das widerspricht jeder Logik.
    Der Weg Amerikas ist der Weg des sich-nicht-den-Realitäten-stellen-wollens. Trump schafft neue Jobs, yay, diese Jobs gehen allerdings sicher nicht an Menschen. Wer baut denn heute noch eine Produktionsstätte und denkt dabei nicht daran, möglichst viel davon zu auto- und zu digitalisieren?

  9. #29
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    Zitat Zitat von HanFred Beitrag anzeigen
    Natürlich, aber man könnte eben auch investieren und dafür sorgen, dass die Industrie sich schneller wandelt in eine Richtung, die wieder profitabler sein kann. Manche tun das auch in Deutschland (ich denke da z.B. an die Verwasserstoffung von Windstrom), aber erst kostet das halt mal was. Wachstum ist darüber hinaus begrenzt, es kann nicht ewig weiter nach oben gehen, das widerspricht jeder Logik.
    ... dann stellt sich die Frage warum die Bundesregierung bestimmte Wirtschaftszweige massiv unterstützt, andere hingegen nicht.

    Der Weg Amerikas ist der Weg des sich-nicht-den-Realitäten-stellen-wollens. Trump schafft neue Jobs, yay, diese Jobs gehen allerdings sicher nicht an Menschen. Wer baut denn heute noch eine Produktionsstätte und denkt dabei nicht daran, möglichst viel davon zu auto- und zu digitalisieren?
    ... mein Hinweis mit Amerika war jetzt nicht unbedingt positiv gemeint sondern als Beispiel für ein Land, was auf Kosten des Umweltschutzes seine Industrie(n) massivst unterstützt. Wie möchte man hier konkurrieren? Genau so wie gegen China, Indien, Afrika. Bislang konnten wir das mehr oder minder noch ganz gut, aber wenn die Produktion sich durch politische Vorgaben deutlichst erhöht, dann sind wir eben irgendwann nicht mehr konkurrenzfähig.
    ¯\_(ツ)_/¯

  10. #30
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    Dieses Thema hängt mir schon zum Hals raus, ehrlich gesagt.

    Mal was zu Vergangenheit, an diejenigen die sich noch an die 90er erinnern können.

    Damals haben die Grünen gegen die Abholzung der Regenwälder gekämpft, schon damals sind wir mit der Schulklasse auf die Straße gegangen, da war das Grätchen noch nicht mal geplant. Kann mich sehr gut daran erinnern, eine Petition gegen Thomas Gottschalk, der damals Werbung für McDonalds gemacht hat. Man hat uns eingeredet dass, wenn wir nichts tun, die Sahara im Jahr 2015 bis nach Österreich reichen wird. Das Ende der Welt ist nah! ^^

    Egal, kommen wir mal zum Thema.

    Während Deutschland seit 30 Jahren immer weniger CO2 ausstößt, hat der Weltweite CO2 Ausstoß um über 50% zugenommen.

    Also, auch wenn wir hier in Deutschland alle aufhören würden zu atmen, würde es nicht viel ändern. Wird würden das "Ende" nur ein bisschen hinauszögern.

    Es ist aber die herrliche Arroganz der Grünen "intelligenzija", die uns dazu bringt zu glauben dass wir deutsche, die ganze Welt retten können.
    Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, nur die Welt? Unseres ganzes Sonnensystem müssen wir retten!

    Die Durchschnittstemperatur auf dem Mond hat zugenommen, um 1°C! Auf dem Mars ebenfalls, seit den 70ern um 0,65°C! Da müssen wir was tun! Lass uns den Sprit teurer machen, wir müssen den Mars... ich meine Mark Watney... ich meine Matt Damon... retten! ^^

    Scherz bei Seite.

    Windräder noch mehr fördern? Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.

    Sowohl ökologisch, als auch ökonomisch, völlig für den A....
    Verursachen Probleme ohne Ende. Ein Kraftwerk produziert Strom gleichmäßig, somit kann man die Netzauslastung besser kontrollieren. Bei den Windrädern ist es schwierig, manchmal gibt es keinen Wind, dann produzieren sie gar nichts, und manchmal drehen sich alle, dann ist das Netz überlastet und Windräder müssen gedreht/gestoppt werden.
    Interessant dazu:

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...onen-Euro.html

    Grund für die Probleme, das Netz wird nicht ausgebaut. Es lohnt sich nicht für die Betreiber/Investoren. Die Windräder dagegen werden Subventioniert. Also werden weiter Windräder gebaut, obwohl es jetzt schon zu viele gibt.

    Manchmal fehlt auch Strom. Dann wird eben aus dem Ausland dazu gekauft. Ist ein lustiges Thema um ehrlich zu sein.

    Deutschland gibt den Griechen 730 Millionen Euro damit sie ihre Kohlekraftwerke renovieren, und unterstützt auch den Bau eines neuen, "Ptolemeida V", ein schönes Ding. Und wenn Strom fehlt, kaufen wir bei denen ein.

    Also, nochmal. Wir schließen unsere Kohlekraftwerke, fördern aber Kraftwerke im Ausland mit unseren Steuergeldern, und wenn bei uns der Strom knapp wird, kaufen wir für teures Geld Strom aus dem Ausland, produziert in Kohlekraftwerken die mit unserem Geld gebaut werden.

    Nun ja, klingt doch logisch, oder doch nicht? ^^

    Jetzt noch eine kleine CO2 Steuer. Fuck Yeah!

    Was für Folgen es haben kann, und wird, kann man erahnen. Wenn man eine Glaskugel hat. Oder ein bisschen nachdenkt.

    Mal überlegen, eine einfache Rechnung mit einfachen Zahlen.

    Ein Produkt X, nachfrage Weltweit, 1 Million Einheiten. Wird durch zwei Unternehmen produziert, eines in Deutschland, eines in China, zu jeweils 500 000 Einheiten.

    Während das Unternehmen in China kaum auf die Umwelt achten muss, bei der Produktion der 500 000 Einheiten gehen zwei Tonnen CO2 raus, kann sie ihr Produkt günstiger anbieten. Das deutsche Unternehmen dagegen hat ganz andere Ausgaben, für die Umwelt natürlich, haut sie nur 500 Kg CO2 in die Luft, und muss sie entweder an den Kunden weiter geben, oder, um mit dem Produkt aus China mithalten zu können, auf einen Teil des Gewinns verzichten. Auf Dauer geht es natürlich nicht gut. Das deutsche Unternehmen geht früher oder später unter.

    Das Unternehmen in China freut sich, sie fahren die Produktion hoch, um die Nachfrage von eine Million zu befriedigen, und produzieren dabei vier Tonnen CO2.

    Die Umwelt ist gerettet! Halt... Moment mal... Irgendwas stimmt hier nicht... Oder?

    Um es klar zu stellen, solange die GANZE Welt nicht mitzieht, und manche Länder sich an keine Regeln halten müssen, bringen Energiesparlampen, eine CO2 Steuer, oder ein Sportverbot bei dem man viel mehr CO2 ausatmet, hier bei uns, absolut gar nichts.

    Wir schaden uns mit diese "wir-müssen-jetzt-was-machen-egal-ob-es-was-bringt-oder-nicht" Politik selber. Die Welt retten wir damit ganz sicher nicht.
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  11. #31
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    Zitat Zitat von nuuub Beitrag anzeigen
    Um es klar zu stellen, solange die GANZE Welt nicht mitzieht, und manche Länder sich an keine Regeln halten müssen, bringen Energiesparlampen, eine CO2 Steuer, oder ein Sportverbot bei dem man viel mehr CO2 ausatmet, hier bei uns, absolut gar nichts.
    Falsch.
    Den Grünen Spinnern mit Null Plan und Möchtegern Weltverbesserern bring es Massiv an Wählerstimmen. Und das ist das einzige was zählt. So ist eben Politik. Das schlimme ist nur das es genug Idioten gibt die diesen Schwachsinn auch noch glauben.
    Nicht falsch verstehen, etwas für die Umwelt zu tun ist sehr Gut, aber bitte nicht auf Kosten derer die dafür am wenigsten verantwortlich sind. Und wenn, dann sollte man erstmal bei sich selbst anfangen eben bei der Grünen Basis. Nicht Umsonst heißt es ja, Grün zu Wählen muss man sich leisten können, und das nicht nur mit massiven Flugreisen. Was für ein Utopisch verlogener Gegensatz. Ist aber so. (Die Partei)Grün ist Verlogener und Heuchlerischer wie man es in keiner Gesellschaft sonst vorfindet.
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  12. #32
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Manchmal habe ich den Eindruck als glaubt Deutschland mit seinen Einsparungen von 0,001% die Welt retten zu können. Wenn müssen schon alle an einem Strang ziehen ...
    Und wer sagt was anderes?
    #FridaysForFuture ist eine internationale Bewegung - alleine, daß deren Leitfigur aus Schweden kommt und in den USA vor den UN spricht, sollte das klarmachen.
    Die weltweite(!) Forderung ist ja, daß alle(!) CO2 neutraler leben sollen.
    Da wir keine Weltregierung haben, müssen entsprechende Gesetze natürlich auf nationalen Ebenen erstellt werden. Vor allem, weil man sich ja mit dem Parisabkommen schon international festgelegt hat, was jetzt national durchgeführt werden muß. Und da muß man dann hierzulande eben auch Gesetze schreiben.

    Zitat Zitat von Rabowke Beitrag anzeigen
    Diese Industriezweige könnten, je nach finanziellem Druck seitens der Politik, international bzw. sogar national nicht mehr konkurrenzfähig sein, da es in anderen Ländern, selbst EU-weit, solche Regularien (noch) nicht greifen.
    Deshalb wird ja zeitgleich international(!) demonstriert und gefordert, damit idealerweise alle(!) gleichzeitig entsprechende Gesetze installieren.

    D.h. man würde den "Motor" Deutschlands schwächen [...].

    Schon jetzt liest man doch Slogans gegen Umweltschutz bzw. schüren diese die Angst der Menschen vor den Konsequenzen. Dass die Wirtschaft in Deutschland gerade am abkühlen ist und wir uns auf dem Weg in eine Rezession befinden, sollte auch kein Geheimnis sein.
    Das Problem ist nur, daß die Natur nicht darauf wartet, bis sich die ganze Menschheit kompatibel zu ihrer eigenen Überlebensfähigkeit verhält. Da ist eine "gute" Wirtschaftslage erstmal zweitrangig.


    Zitat Zitat von nuuub Beitrag anzeigen
    Es ist aber die herrliche Arroganz der Grünen "intelligenzija", die uns dazu bringt zu glauben dass wir deutsche, die ganze Welt retten können.
    Siehe erster Absatz dieses Postings.

    Wir schließen unsere Kohlekraftwerke, fördern aber Kraftwerke im Ausland mit unseren Steuergeldern, und wenn bei uns der Strom knapp wird, kaufen wir für teures Geld Strom aus dem Ausland, produziert in Kohlekraftwerken die mit unserem Geld gebaut werden.

    Nun ja, klingt doch logisch, oder doch nicht? ^^
    Surprise! Die internationale(!) Bewegung #FridaysForFuture setzt sich nicht dafür ein, daß die Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden sollen, sondern dafür, daß dies weltweit(!) geschehen soll.
    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  13. #33
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Und da muß man dann hierzulande eben auch Gesetze schreiben.
    Die einzigen Gesetze die sie heute zusammenbekommen haben sind Steuererhöhungen. Die helfen der Natur jetzt wie?


    PS: In den internationalen Medien kommt Fridays for Future scheinbar kaum vor. Einzig die deutschen Medien berichten ausdauernd und täglich und insbesondere auch heute darüber. Im englischsprachigen Netz habe ich jedoch kaum was davon gesehen, schon gar keine Headlines.
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  14. #34
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen

    Surprise! Die internationale(!) Bewegung #FridaysForFuture setzt sich nicht dafür ein, daß die Kohlekraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden sollen, sondern dafür, daß dies weltweit(!) geschehen soll.
    Dann sollen sie doch mal dahin gehen wo wirklich was passieren müsste.
    Sollen mal in China vorstellig werden.
    Sollen sie mal in Osteuropa hingehen.
    Sollen sie mal die Bauern/Regierung in Brasilien fragen was die davon halten.
    Und so weiter.

    Sorry aber ist der gleiche verlogene Bullshit mit gewissen Frauenrechtlerinnen die in Sicheren Ländern einen auf dicke Welle machen aber sich nicht dahin trauen (zum Beispiel in Islamischen Ländern)wo Frauen wirklich nichts zu sagen haben.

    vor den UN spricht, sollte das klarmachen.
    Jaja, die UN. Mach dich doch bitte nicht lächerlich. Was hat die UN denn schon wirklich die letzten Jahrzehnte bewegt oder WELTWEIT durchgebracht das die gesamte Welt danach handelt?
    Ich sage es dir, nichts, rein gar nichts. Denn sonst müssten wir hier gar nicht über so ein Thema diskutieren.
    Diese ganze Organisation ist eine Alibi Gesellschaft.
    Geändert von Batze (21.09.2019 um 00:53 Uhr)
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  15. #35

  16. #36
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    Zitat Zitat von Batze Beitrag anzeigen
    Dann sollen sie doch mal dahin gehen wo wirklich was passieren müsste.
    #FridaysForFuture "geht" nicht "irgendwohin", die rufen weltweit(!) dazu auf, mitzumachen. Organisieren und mitmachen müssen die Menschen Vor Ort selbst.

    Hier kann man nachvollziehen, wo heute überall FFF Aktionen stattgefunden haben:
    https://www.fridaysforfuture.org/events/map

    Sorry aber ist der gleiche verlogene Bullshit mit gewissen Frauenrechtlerinnen die in Sicheren Ländern einen auf dicke Welle machen aber sich nicht dahin trauen (zum Beispiel in Islamischen Ländern)wo Frauen wirklich nichts zu sagen haben.
    "Dahin trauen"? Da hast du irgendwas am Konzept von FFF nicht verstanden.
    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  17. #37
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen

    "Dahin trauen"? Da hast du irgendwas am Konzept von FFF nicht verstanden.
    Doch habe ich. Viel, sehr viel Reden, aber leider an den falschen Stellen.
    Da wo es den Menschen teilweise gut geht kann man viel Reden und viel Aufmerksamkeit gewinnen, vor allem politisch. Mann muss aber da hingehen wo wirklich was passiert, aber da sind die meisten zu feige für, weil sie da Kopf und Kragen, ihr Leben riskieren.
    Oder glaubst du etwa das wenn so ein Kind vor der UN redet in China ein Umdenken stattfindet oder wer auch immer da redet solche Despoten wie Putin/Assad das Handwerk gelegt wird? Nichts, rein gar nichts passiert.
    Träum weiter in deiner heilen Welt Ideologie.
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    Öhm ja Überleg ich mir noch. Ach habe doch was gefunden!

    Borderlands 3 Der Thread

  18. #38
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    Zitat Zitat von Batze Beitrag anzeigen
    Doch habe ich. Viel, sehr viel Reden, aber leider an den falschen Stellen.
    Da wo es den Menschen teilweise gut geht kann man viel Reden und viel Aufmerksamkeit gewinnen, vor allem politisch. Mann muss aber da hingehen wo wirklich was passiert, aber da sind die meisten zu feige für, weil sie da Kopf und Kragen, ihr Leben riskieren.
    Oder glaubst du etwa das wenn so ein Kind vor der UN redet in China ein Umdenken stattfindet oder wer auch immer da redet solche Despoten wie Putin/Assad das Handwerk gelegt wird? Nichts, rein gar nichts passiert.
    Träum weiter in deiner heilen Welt Ideologie.
    Wir (als Menschheit) müssen den CO2 Ausstoß verringern.
    Dazu haben wir (als UN) uns zur Einhaltung bestimmter Regeln und Grenzwerte verpflichtet.
    Getan wurde bisher aber bei weitem nicht genug. Es gibt sogar Klagen von Bürgern gegen Deutschland, denn "Deutschland versage beim Umweltschutz, indem es seine Klimaziele für das Jahr 2020 sicher verfehle und weil "geeignete gesetzliche Vorschriften zur Bekämpfung des Klimawandels" fehlten" (Wikipedia)
    Und genau darum geht es FFF im Moment: Daß die Versprechungen des Pariser Abkommens endlich umgesetzt werden. Daß man den Klimawandel endlich politisch gesehen ernst nimmt.

    Einem autonomen Staat kann man schlecht erklären, ob er klimaneutral leben sollte. Vor allem, wenn ggfalls durch Zensur nichts vom FFF Aktivismus dort ankommt. Und vor allem können Kinder(!) ja schlecht Freitags nach China fliegen(!) und dort eine FFF Demo auf die Beine stellen - wie stellst du dir das vor? Da müssen die Chinesen-Kinder schon von selbst drauf kommen.

    Wenn man in den UN Ländern eine CO2-neutrale Lebensweise installiert hat - dann kann man international auch mit solchen Ländern sprechen und diplomatisch daraufhin arbeiten, daß dort ebenfalls darauf geachtet wird.

    Was man dann als sinnvolle Maßnahmen zur Verfügung hat, lässt sich jetzt noch nicht absehen. Solange sollten wir aber erstmal vor unserer eigenen Haustür kehren und alles Menschen mögliche in unseren Ländern tun.

    Apropos "alles Menschen mögliche" beim gerade beschlossenen Klimapaket ...:
    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  19. #39
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    Die Frage ist wer soll das denn am Ende bezahlen ? Die meisten Pendler haben doch jetzt teils schon Probleme. Wenn jetzt das "beschlossene" On Top kommt wird es schlimmer, beim "empfohlenen" sähe es dann ganz dunkel mit dem Haushaltsbudget aus. Und die lächerlichen 5 Cent pro km mehr bei der Pendlerpauschale rettet dann denjenigen den es betrifft auch nicht mehr, der sich abrackert und pro Arbeitstag 80 oder 100 km fährt (manchmal auch noch mehr). Und den Chef mal eben um eine 30 oder 50%ige Lohnerhöhung zu bitten würde der mit einem schallenden Gelächter abweisen.

    Und die von einigen gegebene Empfehlung "einfach mal umzuziehen" können die wenigsten machen. Weil sie durch die privaten Rahmenbedingungen (Familie, Kinder, Schule, pflegebedürftige Angehörige und andere Dinge wie z.B. ein gekauftes Haus oder eine Eigentumswohnung) quasi an den aktuellen Ort "gefesselt" sind. Und wenn beide Partner eine sichere Arbeitsstelle haben ist es auch Blödsinn, daß dann gesagt würde: Soll der eine kündigen und sich in der Nähe vom anderen einen Job suchen. Zeitarbeiter z.B. mit häufiger wechselnden Arbeitsstellen können den Job erst Recht nicht permanent hinterherziehen. Wer z.B. jetzt in Zukunft nach vielleicht 30 Jahren seine Ölheizung ersetzen muß. den trifft es ganz hart. Statt einem Teilersatz der Heizung (neuer Brenner und paar Kleinigkeiten) kann er ganz brav mal eben die komplette Heizung neu bauen. Das kostet dann das zigfache. Auch so ein Ding.

    Zumal die eigentlichen Verursacher (Großindustrie) quasi weiterhin geschont/ausgespart werden, für diese die Belastungen auf einem Minimum gehalten. Und Deutschland unterstützt durch Käufe von Strom und Energie aus dem Ausland indirekt und massiv noch die fossilen Energien die er im eigenen Land gerade komplett totlegt. Die Tschechen bauen weitere AKW, die Polen ballern weiter mit der Kohle herum.....

    Die Windräder sind auch nur Aktionismus. Die spülen den Energiebedarf für deren Herstellung und Wartung im Lebenszyklus genauso wenig ein wie die Solarzellen. Die sorgen aber für eine Dezentralisierung und Stabilisierung des wacklig konstruierten Stromnetzes in Deutschland. Hab ich aber hier im Forum erst vor kurzem irgendwo schon einmal erwähnt.

    Man zäumt das Pferd aber schon jahrelang vollkommen von der falschen Seite auf. Und der sogenannte Umweltschutz ist mittlerweile eine Milliardenindustrie an der sich einige wenige dumm und dämlich verdienen. Auch Wissenschaftler die für Klimaforschung Milliarden Forschungsgelder einstreichen und somit natürlich in das Horn blasen, was ihre Förderungen besorgt.

    Mal nebenbei Wer ernsthaft glaubt, daß eine Thunberg von alleine in der Lage ist so etwas ins Rollen zu bekommen. Sorry da muß ich echt lachen. Die wird gesteuert. Der Umweltschutz ist nichts weiter als ein cleveres Ablenkungsmanöver. Und daß es ein Staat gestattet, den wichtigen Bildungsauftrag einfach links liegen zu lassen, damit die Bratzen statt in der Schule zu lernen Straßen zu blockieren ist auch einzigartig.

    Klar müssen wir was dafür tun. Aber wer glaubt, daß wir den Klimawandel aufhalten können der träumt. Selbst wenn die ganze Welt von heute auf morgen quasi über Nacht klimaneutral oder gar CO2-Frei würde würde sich am Klimawandel nicht sehr viel ändern. Denn das Klima auf der Erde hat sich schon seit Jahrmilliarden immer wieder mal geändert. Tropische Phasen wechselten sich mit Eiszeiten ab. Auf Dauer gesehen war dies immer der Fall. Es hängt auch sehr stark von der Sonnenaktivität ab (auf die wir Menschen 0,0 Einfluß haben). Aber das ist so eine Sache. Die meisten glauben echt noch, die Menschheit hätte die Möglichkeit hier stark regulierend einzugreifen.....

    Ein Teil des Klimas ist menschengemacht. Das streitet kein vernünftiger Mensch ab. Aber imho wird der Anteil des Menschen am Klimawandel überschätzt. Die Klimahysterie ist aber eine prima Einnahmequelle. Für Forscher, Staat, Firmen die sich im Bereich Klimaschutz und Green Energy breitgemacht haben.

    Der Staat kann sein Versprechen keine Steuererhöhungen zu bringen somit leicht einkassieren (es ist ja schließlich fürs Klima und wir wollten euch ja wirklich nicht mehr belasten *hust*). Und wenn man das ganze betrachtet (sinkendes Rentenlevel, leere Staatskassen trotz steigender Steuereinnahmen) dann sucht der Staat händeringend nach mehr Kohle. Aber Steuererhöhungen waren bisher tabu. Jetzt aber kann man das kassieren, weil man den Menschen suggeriert, daß es um das Überleben geht. Der Umweltschutz ist nur der Deckmantel für eine größere Steuerlast. Nicht mehr.

    Einsparungen für den Steuerzahler werden in kleinsten Bröckchen hingeworfen um das Gemüt etwas einzudämmen, diese federn aber nur einen Bruchteil der Mehrausgaben für den Einzelnen ab. Einige Steuerzahler profitieren aufgrund der Lebensbedingungen von diesen Maßnahmen gar nicht. Weil sie nicht unter die Regelung für eine Pendlerpauschale fallen z.B.

    Mal ein Beispiel für das Weltfremde: Wenn wir für ein Gericht eine Rechnung schreiben, dürfen wir z.B. "gigantische" 0,30 Cent/km berechnen. Der Betrag ist seit Jahren stabil und das bei massiv gestiegenen Mobilitätskosten. Mehr zu berechnen ist nicht erlaubt. Das ist alles andere als kostendeckend. Egal mit welchem Auto man am Ende fährt. Mal sehen wann das JVEG auf die neuen Bedingungen (Klimapaket) irgendwann einmal angepaßt wird (da dreht sich bei dem bisherigen Tempo der Überarbeitung dieses Gesetzes vor 8-10 Jahren wahrscheinlich nichts) und was wir dann am Ende pro km berechnen dürfen werden wir sehen. Vielleicht dann 0,32 Cent/km ? *sarkasmusmod off*
    Geändert von MichaelG (21.09.2019 um 14:37 Uhr)
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