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  1. #3521
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Zitat Zitat von Enisra Beitrag anzeigen
    Vorallem, Astronauten und Astronomen sagen das er gut und ziemlich realistisch sei und mal ehrlich, wenn die es nicht wissen, wer denn dann?
    Rab und Bonkic, unsere erfahrenen Foren-Kosmonauten. ^^
    "Cogito ergo sum." (René Descartes)

  2. #3522
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    Avatar von PeterBathge
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Davon ab hat der Film sich über alles die Ausarbeitung der Metapher ins Drehbuch geschrieben. Realismus kam da wohl erst an 2. Stelle.

    Ich mag es halt, wenn ein Film mehrschichtiger ist als eine bloß erzählte Geschichte und man darüber philosophieren und rein interpretieren kann. (Auch wenn bei Gravity das hineininterpretieren recht schnell beendet ist und man nur noch auf der Suche nach weiteren Anhaltspunkten ist.)
    Würde mich mal interessieren, was du meinst. Gerne auch in Spoiler-Tags.
    Mir geht's ähnlich wie Bonkic. Wüsste nicht, welche Metapher in dem Film stecken sollte
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  3. #3523
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    Avatar von Bonkic
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    Rab und Bonkic, unsere erfahrenen Foren-Kosmonauten. ^^
    lies es hier nach:

    16 things Gravity got wrong (and some things it got right, too) | Spaceanswers.com

    und mir geht es beileibe nicht um solche kleinigkeiten, wie der falsche anzug, den frau bullock wohl mal anhatte oder so was.
    nichts, wirklich rein gar nichts von dem, was die 'handlung' ausmacht (also das stationen-hopping oder die landung auf der erde) ist der realität so auch nur denkbar.

    wem das egal ist - ok. mich hat es gestört.
    (ab von alledem, fand ich gravity einfach nur stinkend langweilig. und das ist wohl mein hauptkritikpunkt.)
    Geändert von Bonkic (09.09.2014 um 14:52 Uhr)
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  4. #3524
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Zitat Zitat von PeterBathge Beitrag anzeigen
    Würde mich mal interessieren, was du meinst. Gerne auch in Spoiler-Tags.
    Mir geht's ähnlich wie Bonkic. Wüsste nicht, welche Metapher in dem Film stecken sollte
    Also die drei deutlichsten Metaphern, die wohl jeder hätte erkennen müssen:
    Spoiler:

    - die totale Isolation und das damit verbundene Angstgefühl
    - Das All als vollkommene Leere
    - die rettende Wasser-Landung von Dr. Stone als Sinnbild für Wiedergeburt

    Nichts zu danken, helfe immer gerne.
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  5. #3525
    Klugscheißer
    Avatar von Rabowke
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    Es gibt genug Astrophysiker, hier mal ein "Bekannter", die dem Film einige gravierende Mängel bescheinigungen und das vorallem in der einen Schlüsselszene, wo Clooney und Bullock an einem Seil verbunden sind.

    Man muss weder Astronaut oder Kosmonaut sein, um diesen Fehler zu erkennen.

    Ich geb ja zu, das Gravity diese Thematik deutlich besser umsetzt als, bleiben wir beim Beispiel, Armageddon ... nur macht es die eigentliche Sache halt nicht besser.
    Geändert von Rabowke (09.09.2014 um 14:48 Uhr)
    ¯\_(ツ)_/¯

  6. #3526
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    Avatar von Enisra
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    Zitat Zitat von Bonkic Beitrag anzeigen
    das hatten wir doch alles schon einmal...

    außerdem haben die astronauten keineswegs gesagt, dass gravity realistisch sei.
    lediglich der weltraum (also die ja wirklich atemberaubenden panoramen bspw) wäre realistisch/glaubwürdig dargestellt, die eigentliche action kein bißchen.

    die dauernden vergleiche mit armageddon kapier ich im übrigen nicht.
    oder hat jemals irgendwer irgendwo behauptet, der film sei ein meilenstein der kinogeschichte. also ich jedenfalls nicht. allerdings hatte armageddon auch nie den anspruch erhoben auch nur in irgendeiner weise realstisch zu sein/ zu wirken (aber auch das hatten wir an anderer stelle schon).
    ja, weswegen ich mich mal wundern darf warum ihr weiterhin so nen Blödsinn behauptet
    Und ja, Astronomen, die doch schon Ahnung von Raumfahrt haben und dir auch aufzählen können was da nicht stimmt, sagen der ist ziemlich realistisch und finden den gut.

    Und naja, Armageddon ist auch ganz simpel: Zum einem weil überhaupt nichts darin stimmt und Blödsinn ist und zum anderen man aber dennoch so tut als hätte man nicht das Gegenteil gemacht, was der Wissenschaftliche Berater gesagt hat und auch noch mit irgendwelchem wissenschaftlichen Technobabbel umsich wirft. Da geht es auch nicht darum ob der Film darauf anspruch erhebt oder nicht, es ist aber ein 1A Beispiel für einen SciFi Film der das komplett andere Ende der Scala darstellt und in der mehr oder weniger Gegenwart spielt, anders als die allermeisten anderen, wie Star Trek. Und jeder Trecker wird wissen und zustimmen müssen, die Folgen bei Star Trek die auf Technobabbel basieren sind der Tiefpunkt, wie Hyperevolutionsfolge in Voyager und mal ehrlich, wann wurde Star Wars Episode 1 schlecht und nicht nur nervig? Als man die Macht mit Midichlorianern vertechnobabbelisiert hat, davor war es mit dem J-Viech nur nervig.

    Eigentlich muss man schon Fragen warum man, wenn man Gravity "unrealistisch" findet, so´n Scheiß wie Armageddon noch verteigt, der halt komplett verarscht.
    Geändert von Enisra (09.09.2014 um 14:50 Uhr)
    "Before you diagnose yourself with depression or low self-esteem
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    -William Gibson

  7. #3527
    Klugscheißer
    Avatar von Rabowke
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    Nun zieht euch doch nicht immer an Armageddon hoch ... das ist doch überhaupt nicht Gegenstand dieser Diskussion?!

    Fakt ist, dass Gravity ein realistischer Film sein will, es aber aus div. Gründen eben nicht ist. Darf man das jetzt nicht mehr aussprechen ohne gleich mit dümmlichen Kommentaren wie Forenkosmonauten vollgequatscht zu werden?
    ¯\_(ツ)_/¯

  8. #3528
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Zitat Zitat von Rabowke Beitrag anzeigen
    Es gibt genug Astrophysiker, hier mal ein "Bekannter", die dem Film einige gravierende Mängel bescheinigungen und das vorallem in der einen Schlüsselszene, wo Clooney und Bullock an einem Seil verbunden sind.

    Man muss weder Astronaut oder Kosmonaut sein, um diesen Fehler zu erkennen.

    Ich geb ja zu, das Gravity diese Thematik deutlich besser umsetzt als, bleiben wir beim Beispiel, Armageddon ... nur macht es die eigentliche Sache halt nicht besser.
    Als wenn Gravity der einzige Film wäre der gewisse Details aus dramaturgischen Gründen schönt. Geht man danach, kann man auch "Apollo 13" mehrere Abweichungen vom Realen unterstellen (was im Übrigen auch gemacht wurde, aber nach gut 20 Jahren kräht da kein Hahn mehr nach).

    Erbsenzähler werden alles mögliche finden, aber in der Summe hält sich Cuarons Film an mehr Fakten als das Gross der jüngeren Genre-Beiträge.
    Geändert von sauerlandboy79 (09.09.2014 um 15:13 Uhr)
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  9. #3529
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    Avatar von Enisra
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    Zitat Zitat von Rabowke Beitrag anzeigen
    Es gibt genug Astrophysiker, hier mal ein "Bekannter", die dem Film einige gravierende Mängel bescheinigungen und das vorallem in der einen Schlüsselszene, wo Clooney und Bullock an einem Seil verbunden sind.

    Man muss weder Astronaut oder Kosmonaut sein, um diesen Fehler zu erkennen.

    Ich geb ja zu, das Gravity diese Thematik deutlich besser umsetzt als, bleiben wir beim Beispiel, Armageddon ... nur macht es die eigentliche Sache halt nicht besser.
    ja, dummerweise findet der den Film aber sehr gut und es ist nur halt ein radikaler Unterschied ob ein Film Unrealistisch ist, wie Armageddon oder einige Dinge verändert
    Nebst den Punkt sollte man, anstatt immer nur zu behaupten der Unrealistisch sei, schauen was der alles Richtig macht und da macht der schon verdammt viel richtig
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  10. #3530
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    Avatar von Spassbremse
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    Hmm, ich fand den jetzt nicht schlecht, aber auch nicht besonders herausragend.

    Allerdings stelle ich bei mir zunehmend die Tendenz fest, überhaupt keine Filme (!) mehr als wirklich gelungen zu erachten.

    Mittlerweile haben bei mir Spitzenserien den Filmen den Rang abgelaufen, einfach weil die die besseren und in sich stringenteren Geschichten erzählen können.

    Logisch, da eine Serie sich dafür auch viel mehr Zeit lassen kann, als ein vergleichsweise kurzer Film.
    "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben."

    Alexander von Humboldt



  11. #3531
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von sauerlandboy79
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    Überhaupt... Man kann und muss "Gravity" zu den anspruchsvolleren Weltraum-Filmen zuordnen, weil er eben kein hirnloser Reisser wie dieses "Willis vs. Riesenasteroid"-Spektakel ist. Sonst hätte man auch gleich Michael Bay für "Gravity" engagieren können, weil dieser ja bekanntlich nie zu Übertreibungen oder Faktenverfälschung neigt.
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  12. #3532
    xNomAnorx
    Gast
    Mich nerven diese ganzen Realismus-Diskussionen bei Gravity. Für mich spielt der Realismus-Grad bei der Bewertung eigentlich praktisch keine Rolle.
    Klar gibt es da viele Sachen, die so nicht logisch sind und wenn man ganz genau kuckt, kann man sowieso bei fast jedem Film rummeckern. Aber im Gegensatz zu den meisten Hollywood-Blockbustern macht Gravity seine Sache da doch verdammt gut.
    Und abgesehen vom Realismus: Gravity war vom Optischen, der Cinematography, dem Sound und der ganzen Atmosphäre her das Beste was ich seit Langem im Kino gesehen habe. Da kann imho einfach nichts mithalten. Und wenn mich ein Film so sehr packt und mitreißt, scheiße ich doch auf ein paar Stellen, die in der Realität so nicht möglich wären
    Die tollen Bewertungen und Auszeichnungen kommen nicht von ungefähr und sind absolut verdient
    sauerlandboy79 und Lukecheater haben "Gefällt mir" geklickt.

  13. #3533
    TheChicky
    Gast
    Zitat Zitat von Exar-K Beitrag anzeigen
    Nicht reden. Machen.
    Alles klar!

    Dieses Forum ist mittlerweile eh tot. Wieviel Leute schreiben hier denn noch regelmäßig? 10 Leute? 15 wenns hoch kommt? So gut wie alle anderen sind auf die Konkurrenzseiten abgehauen. Und wenn man sieht wie sich Mods wie du hier verhalten und wie hier miteinander umgegangen wird und die Leute rausgeekelt werden, wundert mich das auch nicht wirklich.

    Des muaß i mir wirklich ned odoa, Spezi. Habe die Ehre.

  14. #3534
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Lukecheater
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    Zitat Zitat von xNomAnorx Beitrag anzeigen
    Mich nerven diese ganzen Realismus-Diskussionen bei Gravity. Für mich spielt der Realismus-Grad bei der Bewertung eigentlich praktisch keine Rolle.
    Klar gibt es da viele Sachen, die so nicht logisch sind und wenn man ganz genau kuckt, kann man sowieso bei fast jedem Film rummeckern. Aber im Gegensatz zu den meisten Hollywood-Blockbustern macht Gravity seine Sache da doch verdammt gut.
    Und abgesehen vom Realismus: Gravity war vom Optischen, der Cinematography, dem Sound und der ganzen Atmosphäre her das Beste was ich seit Langem im Kino gesehen habe. Da kann imho einfach nichts mithalten. Und wenn mich ein Film so sehr packt und mitreißt, scheiße ich doch auf ein paar Stellen, die in der Realität so nicht möglich wären
    Die tollen Bewertungen und Auszeichnungen kommen nicht von ungefähr und sind absolut verdient
    Ich wollte es fast genauso vorhin schreiben, bin dann aber doch lieber laufen gegangen, da ich was sinnvolles machen wollte und ich mich ja eigentlich hier von der Gravity-Diskussion schon das letzte Mal losgesagt habe.

    Gut geschrieben und spiegelt genau meine Meinung wider!



  15. #3535
    xNomAnorx
    Gast
    Zitat Zitat von TheChicky Beitrag anzeigen
    Dieses Forum ist mittlerweile eh tot. Wieviel Leute schreiben hier denn noch regelmäßig? 10 Leute? 15 wenns hoch kommt? So gut wie alle anderen sind auf die Konkurrenzseiten abgehauen. Und wenn man sieht wie sich Mods wie du hier verhalten und wie hier miteinander umgegangen wird und die Leute rausgeekelt werden, wundert mich das auch nicht wirklich.
    Lieber weniger Leute und hohes Niveau, als viele Leute und niedriges Niveau. Wenn man sich die Kommentare auf den Konkurrenzseiten so anschaut, kann man hier auf PCG doch noch sehr zufrieden sein
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  16. #3536
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von JohnCarpenter
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    Deswegen wäre ich auch dafür, alle Benutzer ohne Beiträge und letztem Login vor mehr als 2 Jahren zu löschen.
    Wenn dann die Community von 120000 auf 20 schrumpft, wäre das wenigstens ehrlicher
    'was ist den duden?' '...ich komm eigentlich nie ins schwitzen,...Und in der Schule kam das nie dran.' 'körperhaare haben eine art timer' 'es gibt ja doch noch interligente'

  17. #3537
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Enisra
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    Zitat Zitat von xNomAnorx Beitrag anzeigen
    Lieber weniger Leute und hohes Niveau, als viele Leute und niedriges Niveau. Wenn man sich die Kommentare auf den Konkurrenzseiten so anschaut, kann man hier auf PCG doch noch sehr zufrieden sein
    wenn man sich den Twitchchat von so manchem Streamer durchließt, dann ja, lieber so
    "Before you diagnose yourself with depression or low self-esteem
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  18. #3538
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    Avatar von Worrel
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    Zitat Zitat von PeterBathge Beitrag anzeigen
    Würde mich mal interessieren, was du meinst. Gerne auch in Spoiler-Tags.
    Mir geht's ähnlich wie Bonkic. Wüsste nicht, welche Metapher in dem Film stecken sollte
    Spoiler:
    Die Hauptdarstellerin berichtet vom Unfall, bei dem ihr Kind starb.
    Daraufhin hat sie nichts mehr mit ihrem Leben anzufangen gewußt und sich in die Isolation zurückgezogen.

    Als Metapher wird die Station, an der sie gearbeitet hat, zerstört (ebenfalls ein Unfall), worauf sie abgeschnitten von den anderen völlig isoliert ist.

    Der George Clooney Charakter ist quasi ihre Stimme der Vernunft, ihr Kampfeswille oder einfach nur ein personifizierter Motivations Arschtritt.
    Als sie in die lebensrettende Luftschleuse kommt, kauert sie sie in einer Embryonalstellung, die den Beginn ihrer Wiedergeburt kennzeichnet.
    Abgeschlossen wird ihre Wiedergeburt mit dem Auftauchen aus dem Wasser und dem ersten Atemzug.
    Als sie an Land kommt, lernt sie Laufen. Wie in der Kindesentwicklung erst durch Vorwärtsziehen, dann auf allen Vieren krabbelnd, und schließlich auf 2 Beinen stehend.

    In Metapher und Realität ist sie aus der Isolation ins Leben zurückgekehrt.
    Spassbremse, The_Final, sauerlandboy79 und 1 andere haben "Gefällt mir" geklickt.
    Dem Sprach ist ein schwerer Vogel mit mattigfalten Händen, der fluglärms nach der Nachten trotzt.

  19. #3539
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von sauerlandboy79
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Spoiler:
    Die Hauptdarstellerin berichtet vom Unfall, bei dem ihr Kind starb.
    Daraufhin hat sie nichts mehr mit ihrem Leben anzufangen gewußt und sich in die Isolation zurückgezogen.

    Als Metapher wird die Station, an der sie gearbeitet hat, zerstört (ebenfalls ein Unfall), worauf sie abgeschnitten von den anderen völlig isoliert ist.

    Der George Clooney Charakter ist quasi ihre Stimme der Vernunft, ihr Kampfeswille oder einfach nur ein personifizierter Motivations Arschtritt.
    Als sie in die lebensrettende Luftschleuse kommt, kauert sie sie in einer Embryonalstellung, die den Beginn ihrer Wiedergeburt kennzeichnet.
    Abgeschlossen wird ihre Wiedergeburt mit dem Auftauchen aus dem Wasser und dem ersten Atemzug.
    Als sie an Land kommt, lernt sie Laufen. Wie in der Kindesentwicklung erst durch Vorwärtsziehen, dann auf allen Vieren krabbelnd, und schließlich auf 2 Beinen stehend.

    In Metapher und Realität ist sie aus der Isolation ins Leben zurückgekehrt.
    Sehr schön erklärt!

    Und wie ich schon zuvor erwähnte
    Spoiler:

    Das All spiegelt sowohl die innere wie äußere Leere wieder, die Dr. Stone umgibt.
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  20. #3540
    Avatar von LouisLoiselle
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    Cabin in the Woods


    Wollte eigentlich schon lange was dazu schreiben, hatte nur irgendwie nie die Zeit. Nachdem ich ihn jetzt das zweite mal gesehen habe, nehme ich sie mir einfach.
    Horrorfilm mit recht genialem Twist, allerdings auch wieder nicht so genial wie gehofft, nach dem Hype den viele darum machten. Die erste halbe Stunde ist wie so oft recht öde, sie dient mal wieder dem kennenlernen der Figuren. Die sind ein Klischee, aber das hat am Ende dann zum Glück auch einen Grund. In der zweiten Hälfte dann ein recht gewöhnlicher Horrorfilm ohne Stärken und Schwächen, und in der letzten halben Stunde dann der recht originelle Twist. Fand diesen letzten Teil sehr unterhaltsam, er entschädigt zum Glück für den schwachen Beginn - hätte nichts gegen einen Nachfolger.





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    "Das ist keine Meinung, sondern Wissenschaft. Und Wissenschaft ist ein kaltherziges Biest mit einem Stahldildo zum Umschnallen" Vincent Masuka

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