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Nyx-Adreena

Darauf ein Minzplättchen zum Frühstück!

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von am 13.09.2020 um 11:41 (50 Hits)
Nun hatte ich beim letzten Mal groß rumgetönt, dass ich nach und nach über jene Spiele schreiben würde, die mir dieses Jahr bereits Freude gemacht haben und gerate bereits nach dem ersten Teil in Zeitnot. Sehr schön. Also nutze ich mal den sonntäglichen Morgen und mache weiter.

Ghost of Tsushima


Während ich noch damit beschäftigt war, ein anderes Spiel zu verdauen, das hier noch irgendwann auftauchen wird (ich bringe einfach mal die Chronologie durcheinander), erschien mit Ghost ein Titel, den ich auch gar nicht richtig auf meiner To Do-Liste hatte. Sicher hatte ich wahrgenommen, dass da was kommen sollte, was Assassin’s Creed ähnlich sei und auf das einige Spieler sich freuen, aber irgendwie sprang ich erst kurz vor Erscheinen auf den Zug auf.

Der letzte große Blockbuster für die PS4 und nach diesem anderen gewissen Spiel ein weiterer, schöner Beleg dafür, was die olle Kiste noch so leisten kann.
Anfangs hatte ich arge Probleme damit, Jin, den zukünftigen Geist einer von Mongolen überrannten Insel und einer der letzten Samurai dort, am Leben zu halten.
Es wäre ehrenhaft gewesen, sich den Gegnern offen zu stellen und sie anhand unterschiedlicher Kampfhaltungen und Geschick zu töten, aber da ich ja eine alte Schleicherin bin, machte es mir noch etwas mehr Spaß, die Gegenspieler aus den Schatten zu meucheln.
Dennoch ist auch in Ghost das Kampfsystem erneut sehr rund und vergnüglich, vor allem, sobald Jin stärker wird.

Was aber für mich ganz klar im Vordergrund stand, war die unglaublich tolle Spielwelt mit ihren satten Farben, Blüten, Lichteffekten und Detailreichtum.
Von großen Blumenfeldern (mir doch egal, dass die so in Echt gar nicht vorkommen ) bis hin zu knorrigen, versumpften Wäldern und verschneiten Bergen...dieses Spiel sieht einfach gottvoll aus.
Ständig stand ich irgendwo rum und staunte über die Lichteffekte, wenn ein Gewitter die gesamte Stimmung änderte oder die Sonne durch die Bäume brach.
Die Geschichte ist mitunter recht düster, aber kein Vergleich zu diesem Brutalo-Apokalypto-Depressionsbrocken, den ich zuvor beendet hatte.
Und wenn Mord, Todschlag und Leichen zu viel werden, gibt es da ja immer eine heiße Quelle um die Ecke, die alles heilt.


War doch klar, dass ich diesen Beitrag nicht ohne Jins...äh...Hut...abschließen würde.
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