Kommentare

  1. Avatar von doomkeeper
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    Ich finde es einfach unmöglich dass die PC Platform
    einfach ignoriert wird.

    Früher hab ich Spiele eingekauft ohne ende und hab sie hin und wiedermal rausgeholt
    und zum x-ten mal durchgespielt.

    Heute schau ich so extrem drauf von welchem Publisher ein Spiel kommt.
    Ubisoft, EA 100%iger Verzicht
    Origin, Informationspolitik, Lernresistent gegenüber Kundenwünschen.

    Activision bringt auch nur noch CoD raus, oder?

    Blizzard seit Warcraft 3 uninteressant geworden.
    Diablo 3? Das Spiel juckt mich irgendwie nicht mehr

    Gearbox bringt ab und zu mal n brauchbares Spiel.

    Valve hat zwar Narrenfreiheit was ihre Releases angeht, aber dafür
    sind die Jungs am Boden geblieben und bieten einfach viel fürs Geld.
    Bei Valve fühle ich mich teilweise noch am sichersten.
    Da kann ich in einen Laden gehen und blind ein Spiel von Valve kaufen.
    Weil ich weiß dass es gut ist.

    Bei allen anderen Entwicklern / Publishern ist das schon lange nicht mehr der Fall.

    Entweder utopische DRM-Methoden, verkorkste PC Umsetzung, Preis/Leistung einfach nur schlecht ODER künstlich erzeugte DLC "Angebote" sind für
    mich K.O Kriterien geworden.

    Ich hab jetzt letztens Borderlands, Serious Sam 3, Rage und Skyrim geschnappt.

    Sind alles Spiele die mir viel fürs Geld bieten und locker fürs halbe Jahr beschäftigen werden. Skyrim warscheinlich noch mehr

    Und für so ein Spiel wie Skyrim bezahle ich gern den Vollpreis.

    Aber es waren wirklich keinerlei Spiele mehr vorhanden wenn man Ubisoft und EA rausnimmt.
    Sowas sollte einfach nur ein Signal doch für viele Spieler sein?
    Ein Gigant der den Markt nahezu kontrolliert..
    Da wird dieser Gigant gefüttert.

    EA Anhänger beschweren sich so sehr über Activision.
    Aber dass sie selbst ein identisches Firma unterstützen will nicht gesehen werden
  2. Avatar von Shadow_Man
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    Man könnte es auch einfach so ausdrücken: Aus kreativen Kunstprojekten ist billiger Ramsch geworden.
    Man konsumiert Spiele heute wie ein Stück Kuchen und danach sind sie vergessen. Wenn mich jemand fragt, wie z.B. viele Protagonisten in den Spielen in den letzten Jahren hießen oder wie genau die Story war: Ich weiß es einfach nicht mehr.
    Wenn ich mich aber an Spiele wie Monkey Island, Deus Ex, Operation Flashpoint, Mafia, Outcast, Morrowind z.B. erinnere, da weiß ich den ganzen Kram selbst heute noch.
    Es ist alles einfach total austauschbar geworden, ob Du Shooter X oder Shooter Y gespielt hast, ist völlig wurscht, ist eh im Prinzip dasselbe.
    Und dadurch alles zu vereinfachen und an den Massenmarkt anzupassen wurden ganze Spielprinzipien oder Spielgenre vom Markt entfernt. Taktik-Shooter, Party-Rollenspiele, Rundenstrategie zum Beispiel wurden fast gänzlich vom Markt verdrängt. Selbst Echtzeitstrategiespiele werden immer seltener. Auch bei Flugsimulationen oder richtigen Simulationen generell muss man sich sehr gut in Foren informieren, um da noch was zu finden.
    Es wird alles zu einer riesigen einseitigen Suppe. Und an solchen Sachen wie immer lächerliche Verpackungen, kein Handbuch dabei, nur noch Datenträger - da sieht man eben, wie lieblos alles geworden ist und was diese Firmen mittlerweile von ihren Kunden halten.