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  1. #13421
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    Avatar von MrFob
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    Zitat Zitat von RedDragon20 Beitrag anzeigen
    Spoiler:
    Da fand ich den Tod von Phoibe trauriger. Das war eine der Quests, die wirklich Spannung aufgebaut haben und bei denen ich tatsächlich mal alles andere Links liegen gelassen habe, um die Kleine zu retten. Nichts war! F*** you, Ubisoft!
    Spoiler:
    Naja, traurig ist das Wiedersehen mit Nirenni ja auch nicht, eher im Gegenteil. Ich fand es halt super umgesetzt, weil ich als Spieler ja tatsaechlich 60 Stunden darauf hingearbeitet habe, sie ueberall von Argon bis zu den Silbernen Inseln gesucht habe und endlich ist es so weit. Wenn Kassandra sich dann erstmal mehr oder weniger versteckt und nicht so genau weiss, wie das Treffen laufen wird (ist ja immerhin auch einiges abgelaufen zwischen den beiden) und sie sich dann endlich gegenueber stehen, das war schon super gemacht, sowohl von der Cinematographie, den Animationen der Figuren bis hin zur Vertonung war da so ziemlich alles perfekt inszeniert mMn. Deswegen stach die Szene fuer mich herraus und ich war richtig geruehrt. .
    Phoibe war fuer mich zwar schon auch erinnerungswuerdig, sooo viel konnte ich mit dem Maedl dann aber letztlich nicht anfangenm zunal es fuer mich ab da irgendwie klar war, dass Aspesia die Oberbose sein wird.
    Aber naka, Geschmackssache halt
    Geändert von MrFob (06.12.2018 um 01:31 Uhr)
    PeterBathge hat "Gefällt mir" geklickt.
    RIP PCGames Podcast. Ein paar von uns machen seit kurzem einen PC Games Community Podcast.
    Hier koennt ihr reinhoeren.

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  2. #13422
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    Avatar von RedDragon20
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    Zitat Zitat von MrFob Beitrag anzeigen
    Spoiler:
    Naja, traurig ist das Wiedersehen mit Nirenni ja auch nicht, eher im Gegenteil. Ich fand es halt super umgesetzt, weil ich als Spieler ja tatsaechlich 60 Stunden darauf hingearbeitet habe, sie ueberall von Argon bis zu den Silbernen Inseln gesucht habe und endlich ist es so weit. Wenn Kassandra sich dann erstmal mehr oder weniger versteckt und nicht so genau weiss, wie das Treffen laufen wird (ist ja immerhin auch einiges abgelaufen zwischen den beiden) und sie sich dann endlich gegenueber stehen, das war schon super gemacht, sowohl von der Cinematographie, den Animationen der Figuren bis hin zur Vertonung war da so ziemlich alles perfekt inszeniert mMn. Deswegen stach die Szene fuer mich herraus und ich war richtig geruehrt. .
    Poibe war fuer mich zwar schon auch Erinnerungswuerdig, sooo viel konnte ich mit dem Maedl dann aber letztlich nicht anfangenm zunak es fuer mich ab da irgendwie klar war, dass Aspesia die Oberbose sein wird.
    Aber naka, Geschmackssache halt
    "Traurig" war schlecht gewählt. Nehmen wir einfach emotional. Die von mir erwähnte Szene empfand ich emotionaler.


    Emotional war auch Shadow of the Colossus (Remake). In vielerlei Hinsicht. Hab es nun durch und mein Fazit lautet:

    Es ist sowieso kein Spiel für jedermann. Und aufgrund der Steuerung und der zickigen Kamera stellenweise auch verdammt frustrierend. Die Mängel reißen einem viel zu oft aus dem Geschehen und die Kämpfe gegen die Kolosse verkommen nicht selten zu stumpfen Trial and Error-Passagen. Ich hab manchmal echt vor Frust gebrüllt, gerade beim letzten Koloss. Hier kommt oft genug kein Gefühl auf, gegen gigantische Kolosse zu kämpfen, sondern gegen die miese Steuerung und Kameraführung selbst, die einem mal eben dreist bei jedem Koloss den Mittelfinger zeigen.

    Optisch und atmosphärisch ist es aber auch eine wahre Wucht. Das Spiel ist von vorne bis hinten monumental und zeigt durch die Kameraführung in den offenen Gebieten, wie klein man selbst ist und wie riesig die Landschaft ist. Fällt auch bei der grafischen Darstellung auf, dass sich die Entwickler äußerst viel Mühe gegeben haben, die Landschaft richtig geil umzusetzen. Die Figuren wirken dazu allerdings vergleichsweise detailarm. Das Design und die Darstellung der Kolosse haben mich bisweilen echt aus den Socken gehauen. Absolut hervorragend.

    Es ist auch ein Storyerlebnis, das man nicht überall findet. Wie ein (mehr oder weniger) wortloses, finsteres Märchen. Und vor allem äußerst tragisch.
    Spoiler:
    Man macht das ganze Spiel über nichts gutes. Und das wahre Ausmaß des Verbrechens, das man da (aufgrund der Liebe zu Mono und nicht aus Bosheit) begeht, wird schließlich am Ende offenbart. Der Protagonist erreicht zwar sein Ziel und auch sein Pferd hat den Sturz überlebt. Aber er selbst erlebt nicht, dass seine Geliebte wieder lebt. Ob das Baby am Ende nun er selbst ist oder Dormin, bleibt offen. Aufgrund der Hörner, die das Baby auf dem Kopf hat, tendiere ich eher zu Dormin.

    Auf jedenfall ist Shadow of the Colossus ein Spiel, das in seiner Art einzigartig ist. Eine äußerst tragische Geschichte und man fragt sich, wenn man sich denn darauf einlässt und das Spiel nicht nur auf "Töte 16 Kolosse" herunter bricht, unweigerlich, ob die Liebe zu einem Menschen überhaupt rechtfertigt, mal eben 16 Morde zu begehen, um besagten Menschen zu retten, und ob man überhaupt mit den Konsequenzen daraus klar kommt.


    Grundsätzlich aber hätte dem Spiel an sich ein wenig mehr Abwechslung gut getan, in Form von Rätseln und dem ein oder anderen direkten Kampf gegen kleinere Gegner.

    Wer sich darauf einlässt, bekommt 5-6h Einzigartigkeit.
    Geändert von RedDragon20 (05.12.2018 um 10:54 Uhr)
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  3. #13423
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von PeterBathge
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    Es ist vollbracht!
    Assassin's Creed Odyssey ist durchgespielt: 99% nach 98 Stunden, Stufe 64 und es sind nur noch drei Nebenquests offen (Artefakte für Xenia und Siegel der Athener-/Sparta-Fortvorsteher) sammeln. Allerdings ist ja mittlerweile bereits der erste DLC erschienen, also werde ich den wohl oder übel auch mal anfangen müssen. Aber vermutlich mache ich erst mal eine Pause, eventuell zocke ich als nächstes die Battlefield-5-Kampagne. Zum Fazit: MrFob hat schon alles gesagt. Es war auf jeden Fall eine Reise, die dem Titel "Odyssey" würdig war. So viel Zeit habe ich seit Skyrim nicht mehr in ein einziges Spiel gesteckt.

    Und ich war überrascht, wie stark sich manche Entscheidungen auswirken. Besonders in Sparta habe ich ganz schön geflucht, als ich eine der letzten Hauptquests nicht ideal lösen konnte, weil ich viele Stunden zuvor mal einen widerlichen Drecksack seiner gerechten Strafe zugeführt habe. Aber gut, am Ende gab es dann doch ein Happy End. Aber wie die Gegenwarts-Story mal wieder abgeschlossen wurde ... ne, ne Ubisoft.
    Spoiler:
    Der Cliffhanger mit Atlantis ist ja echt mies. Durch die DLC-Ankündigung war das ja irgendwie klar, dennoch fiese Nummer, den Blick auf die Stadt einzubauen und dann die Story einfach so enden zu lassen, ohne dass Layla irgendwas mit Kassandras Stab anstellt

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