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Spieletest - Call of Duty 4: Modern Warfare

Nach Half Life ist CoD 4 für mich das beste Spiel, das es bis jetzt gab, ehrlich. Es macht so viel Spass, hab die Kampagne jetzt schon 3 mal durch und ich spiels nochmal, kann es jedem nur empfehlen, Crysis ist ein Witz gegen dieses explosive Spiel, besonders der Multiplayer ist sehr gut, durch die in jeder Map anderen Farbeinstellungen, kommt ein sehr gutes Feelign rüber (Maps in Russland wirken sehr kalt, rote Farbe blass, im Irak, oder wo auch immer das sein soll, wirkt alles mehr warm und rötlich), also, wie gesagt, kanns nur empfehlen!
 
Für mich die neue Mehrspielerreferenz, vor allem wegen der vielen Einstellungsmöglichkeiten der Waffen und Spezialfähigkeiten sowie dem motivierenden Rangsystem und der vielen verschiedenen Maps. Daumen hoch ;-)
 
Also das mit der Grafik ist diskussionswürdig...ansonsten bin ich euerer Mienung! :)
 
Kann meinen Vorrednern nur zustimmen, ich selber bin COD-Fan der ersten Stunde, aber noch nie hat mich ein Teil so gepackt wie dieser. Einfach Booombastisch.
Gelungen finde ich die Meinung des Redakteurs, den die "graue" Mission im Flugzeug ist echt eine sehr zwiespältige Mission, weil sie es schafft dieses Anonyme Töten sehr genau zu vermitteln. Erschreckend was ich selber für einen Spass hatte.
Aber diese eine Mission gibt dem Spiel irgendwie noch ein kleines I-Tüpfelchen...

Fazit: ICH WILL MEHR
 
Ich bin ebenfalls begeistert von COD 4 und spiele es schon das zweite mal in Folge. Besonders den Abschnitt in Prypjat finde ich atemberaubend!
Jeder der zuvor Stalker gespielt hat wird staunen, wie "erwachsen" und realistisch diese Umgebung auch aussehen kann - und grade Stalker fand ich schon toll!

Was mir aber im Vergleich zum Vorgänger fehlt ist das insgesamt beklemmende Gefühl der bisherigen COD-Spiele, welches durch den autentischen WW2-Hintergrund entstand und einen jeden Spielmoment nachvollziehen lies, was die Menschen damals durchmachen mussten.

Das könnte man zukünftig ausgleichen indem man nicht ständig neue "Kanonenfutter-Teamkollegen" nachschiebt, sondern (mehr) anderen verbündeten Soldaten eine Persönlichkeit verleiht. Soldaten sollten nicht einfach fallen oder nicht, sondern Verwundete beispielsweise an ihrer Ausrüstung aus der Schusslienie gezogen werden, während man Feuerschutz geben muss...etc. (ich habe wohl zu lange gespielt, ich schweife schon ab ;-) )

Enttäuscht hat mich allerdings die Kürze des Spiels. Grade weil es so spannend ist, vergeht beim Spielen die Zeit noch schneller.
 
AW:

Man spielt einen Schützen, der nachts aus einem Bomber heraus Gegner aufs Korn nimmt.
Das erzeugt einen etwas ungenauen Eindruck. Wenn ich mich nicht irre, schlüpft man in die Rolle des Sensor Operators an Bord einer AC-130H - ein Gunship, kein Bomber.
 
AW:

Denn einiges in Call of Duty 4 glorifiziert die Auslöschung Lebens, und es gibt weit und breit keinen Gegenpol, der die Tragweite von Handlungen ins Bewusstsein rückt.

Es _ ist _ ein _ Spiel.

Andersrum; ein Soldat im Krieg soll auch nicht lange drüber nachdenken ob er mit dem Feind, den er grad mit ner Panzerfaust in 1000 einzelteile gesprengt hat, nicht lieber nen Bier getrunken hätte und den Konflickt so nicht auch hätte klären können :rolleyes:

Es soll bei solchen Spielen nicht darum gehen, drüber nach zu denken "hm warum hab ich den da jetzt abgeknallt, hätte man das nicht auch anders lösen können ..." sondern darum, das man Spaß an der Sache (im virtuellem Sinne !) hat.

Soviel dazu ...

Für mich ist CoD4 eins der besten Spiele die es je auf den Markt geschafft haben, trotz der relativ kurzen Spieldauer (war bei CoD2 ja auch nicht anders).
 
AW:

ForgottenRealm am 23.12.2007 15:42 schrieb:
Denn einiges in Call of Duty 4 glorifiziert die Auslöschung Lebens, und es gibt weit und breit keinen Gegenpol, der die Tragweite von Handlungen ins Bewusstsein rückt.

Es _ ist _ ein _ Spiel.

Andersrum; ein Soldat im Krieg soll auch nicht lange drüber nachdenken ob er mit dem Feind, den er grad mit ner Panzerfaust in 1000 einzelteile gesprengt hat, nicht lieber nen Bier getrunken hätte und den Konflickt so nicht auch hätte klären können :rolleyes:


Richtig. Aber der Soldat hat auch einen Grund, abzudrücken. Hast du in der CoD-Serie jemals einen plausiblen Grund geliefert bekommen? Für den Soldaten im Krieg geht es ums nackte Überleben. Für dich geht es widerum nur um Fun. DAS ist es, was CoD versäumt, mitzuteilen. Es wird keine Angst übermittelt. Man läuft da rum, wie Gott.

Dennoch werde ich mir das Spiel wohl oder übel holen müssen. Es sieht einfach genial aus. Und wenn der Sound nur ansatzweise so gut ist, wie man liest, dann muss ich es hören, als alter Soundfetischist :-D
 
AW:

ForgottenRealm am 23.12.2007 15:42 schrieb:
Denn einiges in Call of Duty 4 glorifiziert die Auslöschung Lebens, und es gibt weit und breit keinen Gegenpol, der die Tragweite von Handlungen ins Bewusstsein rückt.

Es _ ist _ ein _ Spiel.
Das ist ja glücklicherweise das Leitargument einer ganzen Zockergeneration, die sonst keine Punkte nennen kann, wie man moralisch fragwürdige Inhalte oder Szenerien (nicht explizit bezogen auf CoD4) so erklären oder veranschaulichen kann, dass auch Leute ohne Zugang zu den Medien unsere Denkweisen verstehen oder zumindest im Ansatz nachvollziehen können.

"Es ist ein Spiel / Es ist nur ein Spiel" ist imho gleichbedeutend mit bekannten Floskeln der Menschheit, die immer dann greifen, wenn das Verständnis für ein Thema / Hobby am Ende ist.

"Ich habe ja nur Befehle befolgt"
"Geht mich doch nichts an"
etc...

Auch ein Spiel hat Symbolcharakter, und gerade wenn aktuelle Themen wie Kriege durchaus direkt thematisiert werden, dann sollte man als Spieler eigentlich mehr bringen können, als nur ein "Es ist ein Spiel".

Regards, eX!
 
AW:

eX2tremiousU am 23.12.2007 16:15 schrieb:
ForgottenRealm am 23.12.2007 15:42 schrieb:
Denn einiges in Call of Duty 4 glorifiziert die Auslöschung Lebens, und es gibt weit und breit keinen Gegenpol, der die Tragweite von Handlungen ins Bewusstsein rückt.

Es _ ist _ ein _ Spiel.
Das ist ja glücklicherweise das Leitargument einer ganzen Zockergeneration, die sonst keine Punkte nennen kann, wie man moralisch fragwürdige Inhalte oder Szenerien (nicht explizit bezogen auf CoD4) so erklären oder veranschaulichen kann, dass auch Leute ohne Zugang zu den Medien unsere Denkweisen verstehen oder zumindest im Ansatz nachvollziehen können.

"Es ist ein Spiel / Es ist nur ein Spiel" ist imho gleichbedeutend mit bekannten Floskeln der Menschheit, die immer dann greifen, wenn das Verständnis für ein Thema / Hobby am Ende ist.

"Ich habe ja nur Befehle befolgt"
"Geht mich doch nichts an"
etc...

Auch ein Spiel hat Symbolcharakter, und gerade wenn aktuelle Themen wie Kriege durchaus direkt thematisiert werden, dann sollte man als Spieler eigentlich mehr bringen können, als nur ein "Es ist ein Spiel".

Regards, eX!


ich finde gerade daß COD4 auf Grund des durch die Skrupellosigkeit, in der Gegner und Kameraden handeln, teilweise entstehenden Zynismus die Schattenseiten des Krieges zeigt. Das Spiel ist so realistisch und so grob, daß man oft an die "soll ich jetzt wirklich abdrücken" Grenze gebracht wird. Gind mir jedenfalls so. Die Leute werden teilweise so weggemäht, daß einem schlecht werden kann. Wer diesen Zynismus übersieht und sich einfach nur "wie Gott" fühlt, wenn er das spielt, ist vielleicht nicht die angestrebte, intelektuelle Zielgruppe.
 
AW:

Nachdem jetzt COD 4 Wochen auf meinem Schreibtisch lag, hatte ich gestern endlich Bock es zu installieren. Toller Shooter, macht Spass, aber wie sich die US-Boys todesmutig ins feindliche Feuer werfen um mit ihren Körpern die Kugeln aufzufangen ist schon beeindruckend.

Ich war ja Zivi, aber lernt man das so bei der Armee? Die Taktik von Ghost Recon: AW kann ich ja jetzt wohl auch vergessen.
 
AW:

Und am Ende der große Knall am traurig berühmten Platz mit dem verlassenen Riesenrad.
Ein Helikopter soll den verwundeten MacMillan in Sicherheit bringen, derweil erscheinen die aufgescheuchten Rivalen in Überzahl.

Unter anderem ausschlaggebend für den Erhalt dieser Spannung ist die Design-Entscheidung, Quicksave und Quickload zu verbannen. Und zwar auf eine frustfreie Art.

Dass ich nicht lache, ich bin gerade genau an der Stelle und kurz davor Durchzudrehen (siehe Avatar <---), an der Stelle sind die Speicherpunkte absolut besc... gesetzt.

Meiner Meinung nach bietet COD 4 enorm viele Frustmomente, manchmal hat man das Gefühl, die Gegner könnten durch Wände sehen und hätten nebenbei auch noch einen Aimbot....

(ok könnte vllt. auch daran liegen, dass ich auf schwer spiele aber trotzdem...)

Die gute Atmosphäre macht diese Ärgerlichkeiten zum Glück wett.
 
AW:

Zubunapy am 23.12.2007 16:07 schrieb:
ForgottenRealm am 23.12.2007 15:42 schrieb:
Denn einiges in Call of Duty 4 glorifiziert die Auslöschung Lebens, und es gibt weit und breit keinen Gegenpol, der die Tragweite von Handlungen ins Bewusstsein rückt.

Es _ ist _ ein _ Spiel.

Andersrum; ein Soldat im Krieg soll auch nicht lange drüber nachdenken ob er mit dem Feind, den er grad mit ner Panzerfaust in 1000 einzelteile gesprengt hat, nicht lieber nen Bier getrunken hätte und den Konflickt so nicht auch hätte klären können :rolleyes:


Richtig. Aber der Soldat hat auch einen Grund, abzudrücken. Hast du in der CoD-Serie jemals einen plausiblen Grund geliefert bekommen? Für den Soldaten im Krieg geht es ums nackte Überleben. Für dich geht es widerum nur um Fun. DAS ist es, was CoD versäumt, mitzuteilen. Es wird keine Angst übermittelt. Man läuft da rum, wie Gott.

Dennoch werde ich mir das Spiel wohl oder übel holen müssen. Es sieht einfach genial aus. Und wenn der Sound nur ansatzweise so gut ist, wie man liest, dann muss ich es hören, als alter Soundfetischist :-D








Ich finde den Sound auch sehr gut. Aber ein kleines (großes) Manko gibt es meiner Meinung nach schon.
Die Waffensounds finde ich etwas dürftig. Nach CoD2 war man ja doch etwas verwöhnt, siehe MP44, K98K usw...

Ich hoffe da auf einen Patch oder Mod.
 
AW:

Wie Waffensounds sind alle wie die der Originalwaffen, und die machen halt nur mehr son "Plop", da hört sich nicht jede Waffe anders an wie in Counter Strike ;-) !
Schau dir mal das Video an, errinnert dich vielleicht sogar das Nachladen nicht was an CoD4? Also, ich finde sie haben diesen Pat von realismus aufjedenfall sehr gut rübergebracht, man muss sich nur an die realen Sounds gewöhnen.

http://www.youtube.com/watch?v=NY6b1K9tohs
 
AW:

zordiac am 23.12.2007 16:42 schrieb:
Wer diesen Zynismus übersieht und sich einfach nur "wie Gott" fühlt, wenn er das spielt, ist vielleicht nicht die angestrebte, intelektuelle Zielgruppe.
Genau das ist der Punkt. Die Mehrheit an Spielern entspricht nicht dem "interlektuellen Klientel", für welches dieses Spiel deiner bescheidenen Meinung nach produziert wurde. Die Masse sieht die Waffen, die Gegnerhorden und die geniale Graphik.

Nun stellt sich mir doch eine Frage: Ist dieses Spiel wirklich für Interlektuelle gemacht worden? Haben sich die Entwickler eines Morgens hingestellt und sich gedacht "Wir machen ein Spiel für besonders kluge Menschen und lassen den Mainstream mal außen vor"? Denkst du wirklich, man würde riskieren, ein so teures Spiel (was die Entwicklung anbelangt) nur für die höher qualifizeirten Bürger zu gestalten? Sie es ein: Die Zielgruppe von Egoshootern wird nie der Kreis interlektuell beleuchteter Professoren sein. Wir, der gemeine Pöbel, werden angesprochen. Niemand sonst.

Eventuelle Überspitzungen sind Absicht und dienen als Mauerwerk des Arguments an sich.
 
AW:

markenprodukt am 23.12.2007 18:07 schrieb:
Und am Ende der große Knall am traurig berühmten Platz mit dem verlassenen Riesenrad.
Ein Helikopter soll den verwundeten MacMillan in Sicherheit bringen, derweil erscheinen die aufgescheuchten Rivalen in Überzahl.

Unter anderem ausschlaggebend für den Erhalt dieser Spannung ist die Design-Entscheidung, Quicksave und Quickload zu verbannen. Und zwar auf eine frustfreie Art.

Dass ich nicht lache, ich bin gerade genau an der Stelle und kurz davor Durchzudrehen (siehe Avatar <---), an der Stelle sind die Speicherpunkte absolut besc... gesetzt.

Meiner Meinung nach bietet COD 4 enorm viele Frustmomente, manchmal hat man das Gefühl, die Gegner könnten durch Wände sehen und hätten nebenbei auch noch einen Aimbot....

(ok könnte vllt. auch daran liegen, dass ich auf schwer spiele aber trotzdem...)

Die gute Atmosphäre macht diese Ärgerlichkeiten zum Glück wett.
Du hast dein Problem schon selbst erkannt, du spielst nämlich auf "schwer". Da fällt besonders auf, dass alle nur auf dich fixiert sind und dir auch notfalls bei um-die-ecke-laufen munter aus der Hüfte einen Headshot geben, obwohl dich niemand gesehen haben kann.

Zum Moral in Spielen Thema, fällt mir nur ein Spiel ein welches sich kritisch mit dem Töten auseinander setzt und das ist Metal Gear Solid. Dieses "wie Gott" Gefühl kommt bei CoD 4 bei der angesprochenen Mission im Gunship tatsächlich auf. Besonders trägt die Grafik dazu bei, denn in echt sieht es durch so ein Nachtsichgerät fast genau so aus. Da fehlt ein kritischer Unterton, sonst kann die nur als "cooles geballer" gesehen werden. Jaja ich weiß es ist ja nur ein Spiel, dennoch sollte auch ein Spiel ein wenig mehr Moral zeigen außer: Die Bösen darfst du abschießen, die Guten nicht. Eben das ist es auch was ein Spiel unglaubwürdig macht. Da kann gerade der krasseste Unfall oder sonstwas passieren und die Spielfiguren zeigen Null Reaktion.
 
AW:

Warum ist die minus-liste leer? wenns perfekt wäre, müsstet ihr auch 100% geben.
 
AW:

TCPip2k am 25.12.2007 11:46 schrieb:
Warum ist die minus-liste leer? wenns perfekt wäre, müsstet ihr auch 100% geben.
nicht unbedingt, perfekt heißt wenn alles perfekt ist und cod4 ist halt nicht perfekt, da fehlt noch was
 
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