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  1. #21
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    Die können von mir aus auch gern wieder zu den Boxed Versionen im Einzelhandel zurückkehren, ohne dass diese dann mit Accountbindung daher kommen.
    Letzten Endes geht es nur ums Geldverdienen und auch Epic sind keine Wohltäter, sondern wollen nur ein Stück vom Kuchen abbekommen. Bald dürfen wir Spieler gefühlt für jeden Publisher einen extra Account anlegen, da jeder seine eigene Plattform betreiben will und uns weiterhin mit Accountbindung schurigelt.
    GOG ist zwar DRM frei, aber die betreiben diese Platform auch nicht, weil sie so nette Leute sind. Die haben gesehen, dass alte Spiele noch viele Interessenten haben (Erfolg der Abandonware-Seiten) und dachten sich "da kann man doch Profit draus schlagen". Halt wie Nintendo und Co. mit Virtual Console, den Minis usw. Jetzt sollen wir wieder für Spiele zahlen, um dich sich die Unternehmen jahrelang einen Dreck geschert haben und die oft schon Public Domain sein sollten.

    Vor mehreren Monaten war doch schon mal eine neue Verkaufsplattform als Konkurrenz für Steam in den News. Was ist daraus eigentlich geworden?

    •   Alt

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  2. #22
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von fud1974
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    Also... Nur mal stellvertretend für mehrere Meinungsäußerungen hier..

    Zitat Zitat von matrixfehler Beitrag anzeigen
    Aber zig "Steams" auf dem Rechner und ich weiß bald gar nicht mehr, wo ich welches Spiel habe.
    Das pisst mich an, aber so richtig.
    Ich brauche so eine Scheiße nicht!
    Ihr seht das zu eindimensional.

    Es KANN nicht gut sein, längerfristig auch für uns Spieler nicht, wenn es EINE Plattform für alles gibt.

    Klar ist das bequem.. Aber Bequemlichkeit ist der Weg zur Hölle.

    Erstmal ist es doch aus Sicht der Anbieter wirklich vollkommen verständlich wenn man eigene Launcher anstrebt.. das fängt schon damit an dass man bisher stets 30 Prozent (dreissig fucking Prozent!) an Steam abgeben musste,
    Leute, das ist doch klar dass sich da jeder denkt "Geht das nicht auch anders? Warum werfen wir das Valve in den Hals?"

    Klar, eigene Infrastruktur in Form von Servern usw. kostet auch eine ganze Stange Geld, sowohl einmalig als auch laufend, aber bei einem Cut von 30 Prozent werden sich die bestimmt schon fragen ob man das nicht in eigene Infrastruktur steckt, die vor allem auch eins gibt, was in Geld
    kaum aufzuwiegen ist.. UNABHÄNGIGKEIT! Keiner redet einem rein was man wie veröffentlichen darf (ausser der Gesetzgeber), was wie lange auf der Storefront zu sehen ist (eigene Titel werden exklusiv beworben, ist doch klar), usw. usw. und weiß Gott, was Valve mit Steam noch
    so einfällt was man nur unter Zähneknirschen bereit wäre mitzutragen.

    Und auch für uns Spieler ist das mit Steam only, so gerne ich das auch benutze, ein Risiko .... Bisher mögen die einem ja nicht auf die Füße getreten sein, aber weiß Gott was passiert wenn die weiterhin ein quasi Monopol behalten.

    Wettbewerb ist GUT! Auch und gerade für uns!

    Das wir dann mit mehreren Launchern leben müssen.. ja mein Gott... Autostart bei den am wenigsten benutzen auf aus dann lässt sich mit leben.. Steam ist bei mir der einzige auf Autostart, der Rest nur nach Bedarf und fertig. Spiele starten tue ich eh über Desktop-Verknüpfung oder
    Startmenüeintrag, der zieht notfalls den Launcher mit...

    Der Kernpunkt über den ihr euch aufregt ist doch eigentlich ein ganz anderer.. euch regt nicht auf, dass die einzelnen Publisher ihre eigenen Dienste haben, sondern dass die EINZELNEN LAUNCHER die Frontends für die einzelnen Backends (Stores usw.) sind ... hätten wir EINEN
    Universal Launcher der das integriert, so dass der Rest mit den ganzen Anbietern dahinter in den Hintergrund gerät... keiner würde sich wahrscheinlich aufregen.

    Angeblich will Discord sowas machen, mal abwarten.

    Aber aus Anbietersicht kann ich das alles voll und ganz verstehen...
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  3. #23
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Shadow_Man
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    Zitat Zitat von Terracresta Beitrag anzeigen
    GOG ist zwar DRM frei, aber die betreiben diese Platform auch nicht, weil sie so nette Leute sind. Die haben gesehen, dass alte Spiele noch viele Interessenten haben (Erfolg der Abandonware-Seiten) und dachten sich "da kann man doch Profit draus schlagen". Halt wie Nintendo und Co. mit Virtual Console, den Minis usw. Jetzt sollen wir wieder für Spiele zahlen, um dich sich die Unternehmen jahrelang einen Dreck geschert haben und die oft schon Public Domain sein sollten.
    Wobei du eines nicht vergessen darfst: Bei gog nehmen sie nicht einfach nur die alten Spiele und veröffentlichen sie, sondern sie überarbeiten sie auch selbst, dass sie z.B. auf neuen Betriebssystemen laufen und fixen auch Bugs, wenn sie z.B. das durchspielen und ähnliches verhindern. Also die machen schon was für ihr Geld
    Achtung! Dieser Beitrag ist garantiert ironie- und sarkasmusfrei.

  4. #24
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Spiritogre
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    Zitat Zitat von Tarnsocke Beitrag anzeigen
    Na das ist doch per se erstmal nix schlimmes. Solange nicht x-viele Titel erscheinen die den Launcher vorraussetzen ist es halt noch ein Store, der sich vielleicht sogar zu einer Konkurrenz für Steam mausert. Nervig sind ja die Stores von EA & Co nur, wenn man einen Titel hat der den zwingend vorraussetzt. Ist das Spiel aber z.B. für GOG oder Steam verfügbar, holt man es sich halt lieber dort wo man eh schon seine große Bibliothek hat. Vielleicht ja dann bald bei Epic.
    Das ist genau der Punkt. Origin, uPlay, Battlenet etc. hat man nur, weil die große Triple A Spiele exklusiv haben. Sonst würde man die überhaupt nicht nutzen sondern eben bei Steam und / oder GoG kaufen.

    Jetzt hat Bethesda einen eigenen Store aufgemacht, wo man künftig dann die Bethesda Games nur noch dort bekommt. Jetzt außerdem auch noch Epic. Die ganzen Accounts die man hat, das nimmt einfach alles Überhand.

    Es ist eine Sache, einen Launcher für spezielle Spiele haben zu müssen aber seine generelle Spielebibliothek auf viele einzelne Launcher aufzuteilen ist einfach ätzend.

    Dazu kommt, Monopol mag schlecht für den Markt sein, bietet aber eine gewisse Stabilitätsgarantie. Wenn meine Spiele auf viele Kleine aufgeteilt sind und dann einer wegbricht habe ich einen ziemlichen Verlust, weil, wenn ich Pech habe auch alle Games dort weg sind. Einen einzelnen Großen in die Knie zu zwingen ist jedoch nicht so einfach.

    Ansonsten wäre es einfach schön, wenn GoG mehr große Spiele hätte. Da ich bei ihnen eben alle Spiele auch runterladen und selbst sichern kann. Wie übrigens bei einigen anderen kleinen Nischenanbietern auch. Wenn da einer Dicht macht, habe ich auf jeden Fall immer noch meine Spiele.
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  5. #25
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    Avatar von 1xok
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    Zitat Zitat von Loosa Beitrag anzeigen
    Da kann man ihnen nur viel Erfolg wünschen, und hoffen, dass ihre Marktmacht groß genug ist um die bisher üblichen Praktiken der Verkaufsplattformen etwas aufzubrechen. Ein kleiner Entwickler allein, hatte doch bisher überhaupt keine Stimme. Mit Fortnite für Android hatten sie sich ja schon aus Google Play zurückgezogen. Und durchaus berechtigt die Frage gestellt, warum eine Verkaufsplattform denn 30% bekommen soll. Das sind ja fast Margen wie im Einzelhandel.
    Kleine Indie Entwickler können ihre Spiele auch über itch.io verkaufen, wo es überhaupt keine Gebühren gibt. Nur erreichen sie dort halt nur einen Bruchteil der Kundschaft. Wenn ich als Indie-Entwickler 1000 statt nur 100 Kunden erreichen kann, von denen am Ende 300 mein Spiel kaufen, dann nehme ich 30% für die einzelnen Verkäufe gerne in Kauf. Epic nimmt weniger als Steam. Aber über Epic erreiche ich auch weniger Leute als über Steam. Freilich sicher mehr als über itch.io und andere Minishops.

    Davon ab weiß ich nicht, warum ich große Hoffnungen auf Epic setzen soll. Speziell als Linux-Gamer habe ich da große Zweifel, denn Epic hat es trotz vollmundiger Versprechungen in den letzten 4 Jahren nicht einmal geschafft seinen Launcher nach Linux zu portieren. Auf Steam sind wir inzwischen bei Proton angelangt. Als Indie-Entwickler würde ich meine Hoffnungen ganz sicher nicht auf Epic setzen. Dann schon eher GOG als Alternative zu Steam. Zumal GOG wirklich eine Alternative darstellt und nicht einfach versucht Steam zu kopieren ohne aber dessen zahlreiche Funktionen zu implementieren.

    Im Epic-Store soll es nicht mal Community-Foren geben und die Reviews sind auch optional. Aber sie sollen ruhig machen. Bin gespannt was dabei herauskommt und ob man noch davon hört.

  6. #26
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    Avatar von Shadow_Man
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    Das mit dem Monopol stimmt ja auch nur bedingt. Monopol wäre es doch nur, wenn man die Spiele alle direkt bei Steam kaufen müsste. Aber man kann die Keys ja auf zig Seiten kaufen (selbst bei Amazon usw.) und muss sie nur dort einlösen.
    Achtung! Dieser Beitrag ist garantiert ironie- und sarkasmusfrei.

  7. #27
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Shadow_Man Beitrag anzeigen
    Das mit dem Monopol stimmt ja auch nur bedingt. Monopol wäre es doch nur, wenn man die Spiele alle direkt bei Steam kaufen müsste. Aber man kann die Keys ja auf zig Seiten kaufen (selbst bei Amazon usw.) und muss sie nur dort einlösen.
    Rein von den Mitgliedszahlen hätte ja auch Epic vom Start weg drei Mal soviele Kunden wie Steam und wäre somit der große Monopolist ...
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  8. #28
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    Zitat Zitat von Shadow_Man Beitrag anzeigen
    Das mit dem Monopol stimmt ja auch nur bedingt. Monopol wäre es doch nur, wenn man die Spiele alle direkt bei Steam kaufen müsste. Aber man kann die Keys ja auf zig Seiten kaufen (selbst bei Amazon usw.) und muss sie nur dort einlösen.
    Das mit dem Monopol stimmt nicht nur bedingt nicht sonder ist völliger Quatsch.
    Du kannst kein Monopol in einem Bereich aufbauen in dem die Markteinstiegshürden derart niedrig sind und du wie in diesem Fall nicht mal ein Bruchteil des Kontents den es zu verkaufen gilt selber produzierst.
    Aber darauf bin ich schon zu oft eingegangen.

    Ich empfinde eine weitere Fragmentierung also schlicht als Belastung/ Gängelung und werde keine Produkte dort erwerben. Genauso konnte ich bisher auf Origin verzichten und auch Uplay an sich gekonnt ignorieren.

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