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  1. #21
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    Avatar von McDrake
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    Zitat Zitat von Spiritogre Beitrag anzeigen
    Damit ist dann aber ALLES suchterregend. Es kommt auf den einzelnen Menschen an. Somit ist auch Äpfel essen als psychische Krankheit mit aufzuführen.
    Das Gegenteil behaupte ich auch nicht.
    Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es irgendwo auf der Welt einen Menschen gibt/gab/geben wird, der so eine seltene Art von Sucht haben kann.
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  2. #22
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    Zitat Zitat von Triplezer0 Beitrag anzeigen
    Es gibt da große Unterschiede.

    Spielsucht mit Drogensucht oder Alkoholsucht gleichzusetzen ist meiner Meinung nach nicht korrekt.

    Da ist eben nicht rein neurologisch sondern wird durch die jeweilige Substanz beeinflusst.
    Doch ist korrekt Dorgen und Alkoholsucht sind Neurologisch und die Substanz bei Spielesucht ist die Software
    McDrake und MichaelG haben "Gefällt mir" geklickt.

  3. #23
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    Avatar von suggysug
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    Sucht = den Drang im Unterbewusstsein etwas zu tun. Es spielt keine Rolle was.
    Zeitintensität ist ein mögliches Indiz zur Sucht aber keine Selbstverständlichkeit um jemand für süchtig zu erklären.


    Zocken so wie viele andere Ding auch kann suchtführend sein. Aber im Gegensatz zum regelmäsig Drogenkonsum kann man beim Zocken nicht zu 100% sagen wer süchtig ist und wer nicht.
    Ich hab WoW 12- 16 Stunden am Tag etwa 5 Jahre lang gespielt. Dannach war Schluss (aus eigenem Antrieb).
    Ich informier mich zwar immer noch über die letzten Addons, habe aber kein Interesse zurückzukehren.
    Zeitintensität kann auch von anderen Dingen bestimmt werden. Bei mir war es die Motivation an Firstkills mit Freunden die ich seit vielen Jahrzehnten kenne (nicht nur Online sondern auch bei vielen im RL). Als aber genau diese Basis sich auflöste wars das auch mit meiner Wow Zeit.
    (Die Basis war das die Freunde und ich die selbe Motivation hatten wie ich, aber wir wurden alle älter und die Motivationen änderten sich, mit der Partnerin und dem Job. Wären wir süchtig gewesen hätten wir diese Relation gar nicht bemerkt und würden heute noch Wow zocken ohne zu wissen warum und es hassen weil wir nicht davon wegkommen.)

    Heutzutage zock ich zwar meine 2-6 Stunden am Tag hab aber keine Entzugserscheinung wenn ich 1 Monat lang was anderes mache oder im Urlaub bin.
    Nur der Weise weiß das er nicht weise ist.

  4. #24
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    Avatar von Worrel
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    Zitat Zitat von suggysug Beitrag anzeigen
    [B]Sucht = den Drang im Unterbewusstsein etwas zu tun. Es spielt keine Rolle was.
    Scheiße, ich bin Luft-süchtig. Und auf-Klo-geh-süchtig. Fuck, Eß- und Trinksüchtig bin ich auch. ...

    Aber im Gegensatz zum regelmäsig Drogenkonsum kann man beim Zocken nicht zu 100% sagen wer süchtig ist und wer nicht.
    Aha. Es gab eine Zeit, da fand ich es sinnvoll, Zigarillos zu rauchen. Nicht viele, aber schon regelmäßig.
    Und dann hab ich einfach damit aufgehört.
    Ohne psychische oder physische Entzugserscheinungen.

    Man kann also auch regelmäßig Drogen konsumieren, ohne süchtig zu sein.

  5. #25
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Scheiße, ich bin Luft-süchtig. Und auf-Klo-geh-süchtig. Fuck, Eß- und Trinksüchtig bin ich auch. ...
    Bremse dich, Worrel. Man könnte sonst denken du wärst streitsüchtig.


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    suggysug hat "Gefällt mir" geklickt.
    "Cogito ergo sum." (René Descartes)

  6. #26
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    Bremse dich, Worrel. Man könnte sonst denken du wärst streitsüchtig.


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    Streitsüchtig ist vielleicht etwas hart, aber sein Avatar passt wie die Faust aufs Auge

  7. #27
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    Avatar von McDrake
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    Zitat Zitat von suggysug Beitrag anzeigen
    Sucht = den Drang im Unterbewusstsein etwas zu tun. Es spielt keine Rolle was.
    Zeitintensität ist ein mögliches Indiz zur Sucht aber keine Selbstverständlichkeit um jemand für süchtig zu erklären.


    Zocken so wie viele andere Ding auch kann suchtführend sein. Aber im Gegensatz zum regelmäsig Drogenkonsum kann man beim Zocken nicht zu 100% sagen wer süchtig ist und wer nicht.
    Ich hab WoW 12- 16 Stunden am Tag etwa 5 Jahre lang gespielt. Dannach war Schluss (aus eigenem Antrieb).
    12-16 Stunden pro Tag?
    Das ist aber in meinen schon heftig.
    Wenn man noch Schlafen (6-7 Stunden) rechnet, bleibt da aber nicht mehr viel Zeit für anderes wie Schule oder Arbeit. oO
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  8. #28
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    Avatar von Triplezer0
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    Zitat Zitat von CptMonroe1 Beitrag anzeigen
    Doch ist korrekt Dorgen und Alkoholsucht sind Neurologisch und die Substanz bei Spielesucht ist die Software
    Wusste garnicht, dass Software chemische Substanzen enthält die süchtig machen >.<

  9. #29
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    Avatar von riesenwiesel
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    "Darin wird die Spielesucht unter anderem dermaßen deklariert, dass für betroffene Personen die Priorität des Spielens stetig anwächst, bis sie schließlich alle anderen Lebensinteressen und täglichen Aktivitäten komplett in den Hintergrund verdrängt. Auch der Wille, das Spielen trotz negativer Konsequenzen im direkten Umfeld fortzusetzen, wird als Faktor für die Kategorisierung einer Sucht genannt."

    Ich hab vor allem in meiner WoW-Zeit ein paar Leute getroffen, auf die das exakt zutrifft und dann kann man wirklich von Sucht sprechen.
    Apfel-Esser mit den selben "Symptomen" sind mir persönlich jetzt noch nicht begegnet.

  10. #30
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    Avatar von McDrake
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    Zitat Zitat von Triplezer0 Beitrag anzeigen
    Wusste garnicht, dass Software chemische Substanzen enthält die süchtig machen >.<
    Es braucht auch keine chemische Substanz um im Hirn eine Sucht zu erzeugen. Es geht, vereinfacht ausgedrückt um eines: Belohnung.

    Wie funktioniert denn das Hirn? Eigentlich "einfach": Es sammelt Informationen, analysiert, vergleicht.
    Danach werden Aktionen ausgeführt. Manche logisch, andere nicht.
    Manchmal werden Hormone ausgeschüttet, dann wieder der Blutdruck erhöht, die Augen geschlossen oder ein Arm gehoben.
    Alles ist neurologisch auch Schmerz.

    Man muss ja auch keine Drogen nehmen um auf jemanden "scharf" zu sein. Das macht das Hirn von alleine.
    Bei (Spiel-)sucht kann es sein, dass gewissen Mechanismen nach der Logik des Hirns richtig sind, nach "normalen" Massstäben aber überhaupt nicht mehr stimmen.
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  11. #31
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    Avatar von Triplezer0
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    Zitat Zitat von McDrake Beitrag anzeigen
    Es braucht auch keine chemische Substanz um im Hirn eine Sucht zu erzeugen. Es geht, vereinfacht ausgedrückt um eines: Belohnung.

    Wie funktioniert denn das Hirn? Eigentlich "einfach": Es sammelt Informationen, analysiert, vergleicht.
    Danach werden Aktionen ausgeführt. Manche logisch, andere nicht.
    Manchmal werden Hormone ausgeschüttet, dann wieder der Blutdruck erhöht, die Augen geschlossen oder ein Arm gehoben.
    Alles ist neurologisch auch Schmerz.

    Man muss ja auch keine Drogen nehmen um auf jemanden "scharf" zu sein. Das macht das Hirn von alleine.
    Bei (Spiel-)sucht kann es sein, dass gewissen Mechanismen nach der Logik des Hirns richtig sind, nach "normalen" Massstäben aber überhaupt nicht mehr stimmen.
    Das streite ich doch gar nicht ab. Ich sage nur, dass es unterschiedliche Schweregrade bei der Sucht geben muss und Drogensucht u.Ä. nicht auf ein Podest mit einer Computerspielesucht gestellt werden sollte.

  12. #32
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    Zitat Zitat von McDrake Beitrag anzeigen
    12-16 Stunden pro Tag?
    Das ist aber in meinen schon heftig.
    Wenn man noch Schlafen (6-7 Stunden) rechnet, bleibt da aber nicht mehr viel Zeit für anderes wie Schule oder Arbeit. oO
    Kann auch sein das in der Woche auch mal "nur" 9 oder 10h waren, aber an den Feiertagen oder Wochenenden waren 16h an sich ziemlich normal.

    Wie gesagt viele meiner RL Freunde waren da auch unterwegs und zu den Zeiten waren Frauen für mich kein Thema. Ergo 4- 6 Stunden Schlaf pro Tag und dann gezockt. ^^ Einmal haben wir AQ40 von Samstag auf Sonntag geraidet. Es war schon eine schöne Zeit. Aber auch die ging mal vorbei. (ich bereue dabei nichts aber haben will ich sie auch nicht wieder ^^)

    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Scheiße, ich bin Luft-süchtig. Und auf-Klo-geh-süchtig. Fuck, Eß- und Trinksüchtig bin ich auch. ...
    @ Worrel Wenn du meinst.

    Zitat Zitat von Worrel Beitrag anzeigen
    Aha. Es gab eine Zeit, da fand ich es sinnvoll, Zigarillos zu rauchen. Nicht viele, aber schon regelmäßig.
    Und dann hab ich einfach damit aufgehört.
    Ohne psychische oder physische Entzugserscheinungen.

    Man kann also auch regelmäßig Drogen konsumieren, ohne süchtig zu sein.
    Mein Vater hat 15 Jahre eine halbe bis ganze Schachtel pro Tag geraucht und 5 Jahre hat er danach gebraucht sich die Sucht abzugewöhnen.

    Wenn du Regelmässig alle 1-2 Wochenenden saufen gehst wirst du auch nicht automatisch zum Alkoholiker.
    Säufst du aber Jahre lang dir jeden Tag die Birne weg so wird es eben schwer davon abstand zu nehmen.
    Weil es eben auch eine körperliche Sucht ist.
    Ein Bedürfnis was nicht der Körper braucht aber gewöhnt ist. Du kannst es gern ins lächerliche ziehen und wenn du schon dabei bist, mir danach schreiben ob du's geschafft hast die Luft oder das Essen abzugewöhnen.

    Einer der durch's Spielen süchtig wird leidet eine reine psychische Sucht. (es sei den er verspeißt gerne die CDs/DVDs :p aber dann hat er daneben auch ganz andere Probleme...)

    PS: mehr dazu ist hier zu finden:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Abhä...ope_Substanzen

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Abhängigkeit_(Medizin)
    Geändert von suggysug (04.01.2018 um 19:30 Uhr)
    Nur der Weise weiß das er nicht weise ist.

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