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  1. #1
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    Jetzt ist Deine Meinung zu Studie zeigt, sechs Wochen World of Warcraft spielen lässt Gehirn schrumpfen gefragt.


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    Zum Artikel: Studie zeigt, sechs Wochen World of Warcraft spielen lässt Gehirn schrumpfen

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  2. #2
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    Avatar von Batze
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    Und jetzt noch der Beweis das beim Menschen Größeres Hirnvolumen gleich Größere Intelligenz bedeutet.
    Ich glaube man darf auch Volumen mit Gewicht setzen, je Größer umso schwerer sollte/müsste es ja im Normalfall sein, also wenn das Element das gleiche ist.
    Nun ja, dann bin ich nämlich beruhigt weil,
    Während ein männliches Durchschnittsgehirn 1375 Gramm wiegt, brachte es Einsteins Denkorgan lediglich auf 1230 Gramm.

  3. #3
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    Avatar von Neawoulf
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    Ja, das liegt bestimmt am Spiel und ganz spezifisch an World of Warcraft. Auf keinen Fall kann es etwas damit zutun haben, dass man für diese Studie diverse andere Aktivitäten vernachlässigt.

  4. #4
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    Avatar von Phone
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    Zitat Zitat von Neawoulf Beitrag anzeigen
    Ja, das liegt bestimmt am Spiel und ganz spezifisch an World of Warcraft. Auf keinen Fall kann es etwas damit zutun haben, dass man für diese Studie diverse andere Aktivitäten vernachlässigt.
    Ist das nicht eben der Umkehrschluss?
    Wenn du von einer Sache viel machst machst du von der anderen Sache wenig/er.
    Generell soll ja Computerspielen bzw. stupides Spielen wie eben farmen / grinden das Gehirn so sehr unterfordern das man quasi dümmer wird.
    Aber das allein auf WoW abzuwälzen halte ich auch für Schwachsinn, dort wurde etwas populäres gesucht wo man sich Klicks verdienen kann.
    Gibt genug andere Games die auch nicht "klüger" machen ^^
    Ein Tag ohne Blut ist wie ein Tag ohne Sonne!

  5. #5
    Erfahrener Benutzer

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    Das ist jetzt mal wieder das übliche Problem, wenn vergleichsweise komplexe Studien von wiss. Laien (nicht böse gemeint) berichtet werden. Der zitierte Pressetext geht nämlich nur auf die Veröffentlichung auf der Webseite der Uni Ulm ein und die zugehörige Studie befindet sich hinter der üblichen Paywall. Ich hab sie mir einmal durchgelesen. Einige Aspekte sind irreführend dargestellt.

    Zuerst sind in den jeweiligen Gruppen, die getestet wurden, nur ca. 40 Probanden, woraus sich schon einmal eine deutlich geringere Aussagekraft ergibt. Dann wurden bei dieser Stichprobe alle aussortiert, die bspw. Ego-Shooter spielen, woraus die Generalisierbarkeit schon weiter eingeschränkt wird.

    Die tatsächlichen Unterschiede (die Stärke der Unterschiede ist marginal) wurden in einer Region gefunden, die mit dem Thema "Sucht" zu tun haben (die Studie verkauft sich auch zu keinem Zeitpunkt als etwas anderes, das wurde von den jeweiligen so hingedreht).

    Ihr werdet also nicht dümmer wenn ihr WoW spielt. Und dass PC Spiele süchtig machen können (genau darauf ist WoW ja ausgelegt mit seinem Item System) ist ein alter Hut.

    Ich poste zum Schluss noch einmal das Abstract zum Artikel.

    Internet gaming disorder represents a growing health issue. Core symptoms include unsuccessful attempts to controlthe addictive patterns of behavior and continued use despite negative consequences indicating a loss of regulatory con-trol. Previous studies revealed brain structural de?cits in prefrontal regions subserving regulatory control in individualswith excessive Internet use. However, because of the cross-sectional nature of these studies, it remains unknownwhether the observed brain structural de?cits preceded the onset of excessive Internet use. Against this background,the present study combined a cross-sectional and longitudinal design to determine the consequences of excessive onlinevideo gaming. Forty-one subjects with a history of excessive Internet gaming and 78 gaming-naive subjects wereenrolled in the present study. To determine effects of Internet gaming on brain structure, gaming-naive subjects wererandomly assigned to 6 weeks of daily Internet gaming (training group) or a non-gaming condition (training controlgroup). At study inclusion, excessive Internet gamers demonstrated lower right orbitofrontal gray matter volumecompared with Internet gaming-naive subjects. Within the Internet gamers, a lower gray matter volume in this regionwas associated with higher online video gaming addiction severity. Longitudinal analysis revealed initial evidence thatleft orbitofrontal gray matter volume decreased during the training period in the training group as well as in thegroup of excessive gamer s. Together, the present ?ndings suggest an important role of the orbitofrontal cortex in thedevelopment of Internet addiction with a direct association between excessive engagement in online gaming andstructural de?cits in this brain region.
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  6. #6
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    Avatar von LostHero
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    Dann dürfte sich bei mir nach ~12 Jahren WoW mittlerweile nur noch eine kleine verschrumpelte Erbse zwischen meinen Ohren befinden *lach*. Das erklärt so einiges...... das liegt überhaupt nicht an mir oder meinem steigenden alter sondern an WoW .

    Aber jetzt mal Spaß bei Seite:
    Nehmen wir diese Information für einen Moment mal als gegeben an und hinterfragen diese nicht kritisch, so könnte man fast meinen, dass man dies als Begründung für den Flame in Online Games verwenden könnte. Es ist ja doch stark auffällig, dass in diversen Online SPielen die "Community" nicht gerade höflich mit einander umgeht. Da sich laut der Studie besonders der emotionale Bereich in der Rübe negativ verändern soll könnte man da glatt einen gewissen Zusammenhang vermuten.... *hmhmhm*
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    Oden will bring us home when we die

  7. #7
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    Absoluter Blödsinn... Es geht nur um den Orbifrontalen Kortex (OFC) Der gleiche Effekt tritt bei einem auf, der nur Brötchen zählt und das dauerhaft.

    Ach und die Gegenstudie wäre dann von der Berliner Charité die nach dass Spieler, die neun Stunden pro Woche Spielen, ein höheres Hirnvolumen aufweisen und eine dickere Hirnrinde aufweisen.
    .

  8. #8
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    Avatar von MRRadioactiv
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    Ist das nicht irgendwie logisch? Das Gehirn passt sich der Benutzung an. Wenn ich Tag ein Tag aus meine Muskeln trainiere, werden die auch „stärker“. Beim Gehirn besteht leider das Problem das man einfach nur Bahnhof versteht. Irgendwelche Urteile aufgrund dieser Behobachtungen sind nicht mehr wie Fake News (beim derzeitigen Wissensstand).

  9. #9
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    Avatar von Shadow_Man
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    Unis kann man ja auch nicht mehr ernst nehmen, wenn man sieht, was da heutzutage herumkriecht
    Achtung! Dieser Beitrag ist garantiert ironie- und sarkasmusfrei.

  10. #10
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    Avatar von arrgh84
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    Dass diese eine Stunde Beschäftigung mit WoW pro Tag tatsächlich solche Auswirkungen haben sollte, hört sich doch ziemlich eigenartig an. Immerhin besteht der Alltag eines jeden Menschen aus mehreren unterschiedlichen Betätigungsfeldern, die unterschiedliche Anforderungen an uns herangetragen, welchen wir wiederum mit unterschiedlichen Formen kognitiver Leistung begegnen. So gesehen könnte man auch das tägliche Zubereiten des Abendmahls dafür verantwortlich machen.

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von MichaelG
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    Zitat Zitat von Batze Beitrag anzeigen
    Und jetzt noch der Beweis das beim Menschen Größeres Hirnvolumen gleich Größere Intelligenz bedeutet.
    Ich glaube man darf auch Volumen mit Gewicht setzen, je Größer umso schwerer sollte/müsste es ja im Normalfall sein, also wenn das Element das gleiche ist.
    Nun ja, dann bin ich nämlich beruhigt weil,

    Deswegen also hat Einstein die Existenz von Gravitationswellen abgestritten.

    Spaß beiseite: Einstein war schon ein Genie sondersgleichen. Großteile seiner Allgemeinen Relativitätstheorie haben heutzutage immer noch Bestand. Und das will nach 100 Jahren etwas heißen.

  12. #12
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    Avatar von Aglareba
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    Das erklärt doch, warum WoW-Spieler für die Menge an Content bereit sind neben den Addon-Kosten auch die Abogebühr zu zahlen.
    riesenwiesel hat "Gefällt mir" geklickt.

  13. #13
    Erfahrener Benutzer

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    Kann die Ergebnisse nicht bestätigen. Durch meinen WoW-Konsum ist besonders mein Agressionszentrum stark gewachsen...

  14. #14
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Phone
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    Zitat Zitat von Aglareba Beitrag anzeigen
    Das erklärt doch, warum WoW-Spieler für die Menge an Content bereit sind neben den Addon-Kosten auch die Abogebühr zu zahlen.
    Blizz biete in dem Bereich aber viel Leistung. Ich als nicht mehr WoW Spieler (damals nur 5 Jahre) muss sagen das dort die Preis / Leistung stimmt. Mag man zwar nicht gern hören aber ist so.
    Ob ein WoW Addon nun zum Release 50 o. 60 Euro kosten MUSS is die Frage...Aber man kann es sich ja auch später für 15€ holen.
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  15. #15
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    Avatar von Theojin
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    Man hat auch mal gesagt, daß Wichsen blind macht. Trotzdem erfreuen sich meine Augen auch mit bald 41 Jahren noch allerbester Sehkraft. Ja, ich hab sogar in meiner Jugend ne Brille getragen und mir die Sehkraft besser gerubbelt, daß ich seitdem keine Brille mehr brauche.

    All diese Studien sind doch irgendwie höchst suspekt. Auf eine die "AAA" sagt, kommen zwei die "BBB" sagen. Alle unter nachvollziehbaren Testbedingungen. Davon mal abgesehen, eine Studie mit so wenig Teilnehmern ist sowieso mit Vorsicht zu genießen.

  16. #16
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    Avatar von Honigpumpe
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Deswegen also hat Einstein die Existenz von Gravitationswellen abgestritten.
    Einstein hat sie sogar vorhergesagt! Er meinte nur, die Auswirkungen seien so gering (etwa ein halber Atomdurchmesser auf eine Distanz von hier bis zur Sonne), daß wir sie wohl niemals würden bestätigen können. Nun hat man aber ein besonders geschicktes Laser-Interferometer gebaut, das dem Michelson-Interferometer ähnlich ist. Und damit hat man diese Viecher jetzt wohl bestätigt und Wellenverläufe beobachtet, die genau dem entsprechem, was für die Kollision zweier Schwarzer Löcher vorhergesagt wurde.

    Aber auch Einstein war nicht unfehlbar. Mit der kosmologischen Konstante hat er sich vertan (Einstein glaubte nicht an ein expandierendes Universum), und den Zwist mit den Quantentheoretikern hat er am Ende wohl verloren. Heute wissen wir: Auf quantenmikroskopischer Ebene würfelt Gott eben doch. Das scheint das reinste Kasino zu sein.

    Woher ich das weiß? Weil ich "P. M." lese. Nee, weil ich "Urknall, Weltall und das Leben" gucke.

    Zu dieser Studie: Zunächst einmal ist sie ganz amüsant, sie muß ja nicht gleich ganz falsch sein. Häufig sind Pfade in Videospielen fest vorgegeben, der geübte Spieler arbeitet irgendwann seine Hausaufgaben ab und erhält regelmäßige Belohnungen dafür. Imgrunde verhält er sich wie ein dressierter Hund. Sorry für den Vergleich. Das könnte schon das Gehirn unterfordern und zu Schrumpfungseffekten führen. Ob die aber wirklich schon bei einer Stude Videospielkonsum täglich meßbar sind? Und man kann genau an den Daten ablesen, ob online oder offline gedaddelt wurde? Das muß doch bezweifelt werden. Vielleicht mußten die Teilnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Uni Ulm fahren, in denen die Luft mit Lösungsmitteln verschmutzt ist?
    MichaelG hat "Gefällt mir" geklickt.

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