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  1. #1
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    Jetzt ist Deine Meinung zu NfS Payback: Quasi-Lootboxen sind Finanzierungs-Notwendigkeit gefragt.


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    Zum Artikel: NfS Payback: Quasi-Lootboxen sind Finanzierungs-Notwendigkeit

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  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Wubaron
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    Ein gutes Spiel verkauft sich heutzutage aber bestimmt besser als früher. Plus den gesparten Kosten für DVDs und Handbücher. (Liegt ja nur noch ein Download Code bei)
    Außerdem sind die release zyklen zwischen Spielen eines Publishers/Entwicklers immer kürzer. D.h. ein Spiel alleine muss doch gar nicht mehr eine Firma 2-3 Jahre über Wasser halten können.
    Somit kann ich die Aussage nicht ganz ernst nehmen.
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    Immer positiv denken!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer

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    Ich verstehe es auch nicht. Indi Studios schaffen es schließlich auch mit deutlich weniger Geld gute Spiele zu entwickeln.
    Man muss eben nicht an 10 Projeckten gleichzeit arbeiten.
    Aber war mir klar das EA sofort nachzieht wenn Lootboxen funktionieren. Die stürzen sich doch auf alles was deren Gewinn steigert. 4

  4. #4
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    Avatar von Orzhov
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    Immer wenn ich so etwas lese rolle ich mit den Augen. Das ist entweder eine halbherzige Rechtfertigung für die Gier des Arbeitgebers, oder die Leute sind nach all der Zeit noch immer nicht auf die Idee gekommen mal zu prüfen ob sie auch vernünftig mit ihrem Budget umgehen.
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von SergeantSchmidt
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    Zitat Zitat von stiernacken80 Beitrag anzeigen
    Ich frage mich echt, wie Entwickler und Publisher früher ohne Lootboxen überleben konnten...
    70Euro uvp ein Spiel + 50Euro Seasons Pass + Lootboxen....
    Die arme Spieleindustrie.
    Hast du ja selbst gesagt, sie haben einfach 120 DM verlangt
    Vae Victi

  6. #6
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    Avatar von BitByter
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    ich frag mich ja, welches wirtschaftliche verständnis manche spieler haben.
    spiele sind seit jahren extrem preisstabil. im gegenteil ist der preisverfall nach veröffentlichung wohl so rasant, wie nie zuvor. gleichzeitig werden die kosten für eine produktion aber höher, steigende lohn- und gehaltskosten, inflation, etc... dass entwickler und publisher also darüber nachdenken, wie sie das finanzieren ist nur logisch und nachvollziehbar. es handelt sich um unternehmen und nicht um die wohlfahrt.

    wenn dann als argumente wegfall von verpackung und dvd oder indie-entwickler angeführt werden wird es dann doch schon weltfremd. was glaubt ihr denn, welchen anteil die produktion einer verpackung am preis eines spiels hat? welcher indie-entwickler bringt denn spiele mit der grafik und vielleicht sogar dem umfang moderner AAA-titel heraus? das bedeutet nicht, dass die spiele schlecht sind, es bedeutet nur, dass sie deutlich weniger aufwand in der entwicklung erfordern.

    persönlich halte ich nicht viel von lootboxen in vollpreisspielen, aber den weg, den EA versucht zu gehen kann ich zumindest nachvollziehen. die alternative wäre eben, dass spiele teurer werden. da wäre das gemecker auch wieder groß.
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  7. #7
    Benutzer
    Avatar von Murdoc85
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    Armes Armes EA ich eröffne gleich ein Spendenkonto :'''D @Byter bitte, die Produzieren eh weniger Spiele und nehmen jedes Jahr mehr ein, das is pure Geldgier und nichts weiter. EA hat die Kosten von 2010 bis 2017 um 35% gesenkt. Die Spiele-Veröffentlichungen sind auch weniger geworden.

    Btw ist nicht erfunden sondern einsehbar. Wie teuer sollen sie denn noch werden? Sind €60-70 + € 50 Season Pass nicht genug für diese Nimmersatten. Armes EA, Fifa macht btw jedes Jahr €800 Mio nur mit Ultimate!

  8. #8
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    Avatar von CryPosthuman
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    Also ob jetzt, EA!
    Ich bin mir sicher, dass sich die Entwicklungskosten allein mit den Vorbestellungen ums doppelte reinholen lassen!
    Ich möchte einmal von PC Games, Gamestar und Co. erleben, dass die solche Aussagen anfechten... gut, da wäre ja Recherche und Argumentation notwendig. Ups, mein Fehler...

  9. #9
    Neuer Benutzer

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    Mal ignorierend, dass man die Aussage aus guten Gründen anzweifeln könnte, nehmen wir sie also zunächst hin. Ich komme da nicht umhin zu fragen, warum man dann nicht besser kalkuliert? Dann gebt halt nicht soviel Geld für die Entwicklung aus, EA! Oder verkauft das Spiel eben für 80-100 Euro! Ich denke aber, das wäre kontraproduktiv. Die Preisbildungstransparenz hätte vermutlich zur Folge, dass sich das Spiel noch weniger rentierte, weil den Käufern zu teuer. So versucht man es halt versteckt, auf "kreative" Weise. Das ist zwar wirtschaftlich legitim (solange das Gesetz dies nicht als unlauter deklariert). Legitim ist es aber auch, solche Praktiken als amoralisch zu verurteilen und EA-Produkte zu boykottieren.

    Auf den eventuellen Einwand hin, man wolle das Spiel ja nicht schlechter machen und daher sei eine Kostenreduktion keine Option, erwidere ich, dass man dies mit solchen Maßnahmen bereits tut, also das Spiel schlechter machen.
    Wie auch immer, wird sich bestimmt für sie rentieren, aber wie immer, dann halt ohne mich.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von belakor602
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    Zitat Zitat von BitByter Beitrag anzeigen
    ich frag mich ja, welches wirtschaftliche verständnis manche spieler haben.
    spiele sind seit jahren extrem preisstabil. im gegenteil ist der preisverfall nach veröffentlichung wohl so rasant, wie nie zuvor. gleichzeitig werden die kosten für eine produktion aber höher, steigende lohn- und gehaltskosten, inflation, etc... dass entwickler und publisher also darüber nachdenken, wie sie das finanzieren ist nur logisch und nachvollziehbar. es handelt sich um unternehmen und nicht um die wohlfahrt.

    wenn dann als argumente wegfall von verpackung und dvd oder indie-entwickler angeführt werden wird es dann doch schon weltfremd. was glaubt ihr denn, welchen anteil die produktion einer verpackung am preis eines spiels hat? welcher indie-entwickler bringt denn spiele mit der grafik und vielleicht sogar dem umfang moderner AAA-titel heraus? das bedeutet nicht, dass die spiele schlecht sind, es bedeutet nur, dass sie deutlich weniger aufwand in der entwicklung erfordern.

    persönlich halte ich nicht viel von lootboxen in vollpreisspielen, aber den weg, den EA versucht zu gehen kann ich zumindest nachvollziehen. die alternative wäre eben, dass spiele teurer werden. da wäre das gemecker auch wieder groß.
    Du vergisst bei deiner Ansichtssache eine Sache. Publisher sind auf Gewinnmaximierung aus. Warum machen sie riesige Open World Games mit zig Millionen Features und teurer Grafik? Weil es den größten Gewinn verspricht. Also wenn die "armen" Publisher davon sprechen dass sie ihren Gewinn nicht einspielen können stimmt dass so nicht. Sie können potentiell immense Gewinne einfahren. Auch ohne Mikrotransactions und co. Das Spiel kann natürlich auch floppen und dann wirds ein teurer Spaß. Also sind Mikrotransaktionen nur da um den Gewinn ins noch Absurdere zu führen oder um das Risiko zu mindern. AAA-Spiele wie sie gestern waren gingen nach dem Prinzip "Wer nichts wagt der nichts gewinnt". Mit Mikrotransaktionen wollen sie nichts wagen und trotzdem haushoch gewinnen.

    Am Hungertuch nagen sie ganz bestimmt nicht. Und selbst wenn es so wäre, wer zwingt sie die Spiele immer größer zu machen? Ach und soviel teurer ist der technische Vorsprung in der Grafik auch nicht, glaubt mir. Vieles hängt mit der Werbung zusammen, es werden Unmengen in Werbung investiert. Rendiert sich auch meistens. Aber manchmal geht halt echt stark in die Hose. Ich sehe es aber nicht in der Verantwortung des Spielers die Risiken tragen zu müssen.

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Xivanon
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    Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht. Solange in den Mikrotransaktionen nichts versteckt ist, was ich nicht auch so oder in sehr ähnlicher Form bekommen kann, wo ist das Problem? Solange es ohne den Kauf von Items gegen Echtgeld nicht ein absolutes Grindfest ist, wo ist das Problem? Dieses schwarz/weiß-Denken ist einfach nicht mehr zeitgemäß. DLCs und MTs sind einfach Optionen, die der Entwickler für den Anwender bereitstellt, solange es auch tatsächlich Optionen sind.

    Beispiel: AC Origins, welches ich gerade spiele, hat auch einen Ingame-Shop, bei dem man mit Helix-Credits einkaufen kann. Ich habe derzeit 700 von den Dingern, aber noch nichts ausgegeben, weil ich A genügend gleichwertiges/interessantes im Spiel gefunden habe und B ich es mir nicht zu einfach machen wollte. Ich bin aber auch jemand, der jeden Stein zweimal umdreht auf der Suche nach loot. Mein Level ist schon seit einer ganzen Weile ein gutes Stück über dem, was ich für die Quests brauche. Warum also sollte es mich stören, dass es einen Shop gibt?
    Jemand der Vielleicht nicht die Zeit oder Geduld hat, alles abzugrasen, freut sich eventuell über die Möglichkeit sich ein bisschen zu boosten, um einfach echte Zeit zu sparen. Man sollte nämlich nicht außer Acht lassen, der Wert von Zeit für verschiedene Menschen sehr unterschiedlich sein kann.

    Im übrigen reden wir die ganze Zeit von SP-Games und Quasi-SP-Games, richtig? MPs sind ne völlig andere Baustelle.

    Hier tut immer jeder so, als ob man alles im Shop kaufen muss, was da angeboten wird. Solange das Spiel nicht darauf ausgelegt ist (wie es bei manchen FreeToPlays der Fall ist), ist es doch egal, bzw. es ist nur eine Option, die man nutzen kann, wenn man möchte.
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  12. #12
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von MichaelG
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    Die Aussage von EA ist Bullshit. Die müssen ihren Aktionären nur wieder neue Rekorde bei den Quartalszahlen präsentieren um diese gnädig zu stimmen und um den Aktienkurs zu erhöhen. Mit einer sinnvollen Wirtschaftung und keinen Wasserkopf an Vorstand langen die Einnahmen aus den Spielen vollkommen. Und bei EA ist der Preisverfall bei den Spielen nicht so drastisch wie bei Steam. Das wird dabei auch gern unterschlagen. Bestes Beispiel ist z.B. die Spielereihe SIMS. Der Kaufpreis ist für das alter der Titel alles andere als günstig. Dazu zig Addons die auch ziemlich saftige Preise haben...

    Lootboxen sind nur wieder ein neues Mittel um Leuten Geld aus dem Kreuz zu leiern. Weil verteilt klingt das nicht so dramatisch als wenn sie den Spielepreis offiziell mal eben von 60 auf 200 EUR (zzgl. der Summen für den Seasonpaß) anheben würden.

  13. #13
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    Avatar von BitByter
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    Zitat Zitat von stiernacken80 Beitrag anzeigen
    Du lässt zuviele Aspekte ausser acht. Die Technik ist heute so fortschrittlich, das ich Spiele einer Serie im Jahrestakt anbieten kann. Zudem gesellen sich noch DLC-Packs bzw Season Pass. Ein AAA-Spiel kostet heute neu 70Euro. Seasons Pass mindestens 30Euro. Macht zusammen 100EUR bzw 200DM. 1992 habe ich für ein Spiel 120DM bezahlt, also fast die hälfte. Die Kosten haben sich aber seit damals nicht verdoppelt. Jetzt kommt noch der Ertrag aus den Lootboxen dazu... Ich arbeite selbst in der Entwicklung und bekomme die Preisentwicklung sehr gut mit. Auch das sparen an Verpackung und Inhalten macht unglaublich viel aus. Selbst wenn du nur 10cent beispielsweise pro Einheit sparst, kannst du dir selbst ausrechnen wieviel Geld das bei einer 5-Millionen-Charge z.B ist. Jeder Cent wird bedacht. So rechnen Firmen nunmal die den Gewinn maximieren möchten.

    EA fährt mittlerweile einen Rekordgewinn nach dem anderen ein. Wir reden von Summen mit ganz vielen Nullen hinten dran.
    Da möchtest du jetzt sagen, dass dem nicht so ist?

    Man möchte uns natürlich vermitteln das die ach so armen Publisher immer kurz vor der Insolvenz sind... Das ist nur taktisches Geschwätz damit der Kunde auch kauft.

    Ich persönlich habe nichts dagegen wenn Unternehmen eine Gewinnmaximierung anstreben, auch wenn rs Lootboxen sind. Mir geht es aber schon gegen den Strich wenn man den Kunden für dumm darstellen möchte.
    natürlich lasse ich etwas außer acht. vermutlich ne ganze menge. aber nicht das, was du hier anführst. früher gab es addons, die soviel gekostet haben wie der seasonpass heute. viele spiele werden heute viel länger unterstützt/gepflegt/mit weiteren inhalten versorgt als es früher der fall war. soll das ernsthaft für lau sein? du machst schlicht eine milchmädchen rechnung auf. allein schon die 10 cent für verpackung und co. natürlich summiert sich das auf, sonst würde man das doch nicht machen. bei deinem beispiel kommen übrigens 500.000$ raus, die EA einspart... aber selbst wenn wir von einem ganzen euro sprechen würden spiele deshalb genau diesen euro billiger. wahnsinn 59€, statt 60€. da hat der spieler richtig was gespart. und EA erst... 5 millionen dollar.

    EA ist ein multimilliarden dollar konzern. natürlich machen die dementsprechende gewinne. würden die 10 mios plus machen anstat 100 (fiktive zahlen) wäre das für so ein großes unternehmen ein ziemliches problem. natürlich sind die auf gewinnmaximierung aus, die sind an der börse notiert. das ist deren pflicht. und letztlich produzieren sie das, was die spieler kaufen. hin und wieder finanziert das übrigens perlen wie mirrors edge, welches zwar ein gutes spiel ist, die spieler aber nicht kaufen. erst recht nicht für vollpreis. und wie super dieses taktische gewäsch funktioniert sieht man ja in diesem thread...
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  14. #14
    Benutzer
    Avatar von Murdoc85
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    Ich kann ein großes Spiel auch gemütlich zocken, warum sollte man sich Fortschritt erkaufen?! Diese Mikrotransaktionen werden nur schlimmer, je mehr der Kunde sie animmt, wenn's nur Kosmetik ist okay und das Spiel keinen Seasons hat, aber so No way. Hier ein Zitat des MH World Producers:
    I think that Monster Hunter has already built that kind of randomized, item reward into the gameplay”, Tsujimoto told them. “You’ve already kind of got loot as a core gameplay aspect without having to shove a microtransaction version of it in”. He also does not like the idea of players paying to skip through portions of the game. “”We want people to have the experience that we’ve made for them rather than the option to skip the experience”.

  15. #15
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Hypertrax99
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    sehe es wie Xivanon,
    solange diese Lootboxen keinen Spielerischen Vorteil haben und es nur zur Zeitersparnis dient oder optische Dinge betrifft, ist mir das egal ob es Lootboxen gibt oder nicht. Kann jeder nutzen, muss man aber nicht um mithalten zu können. So soll es ja bei diesem Spiel sein, also hab ich kein Problem damit. Über die Gründe und Ausreden vom Publisher kann man immer diskutieren, aber das bringt eh nix.

    Ist doch normal, dass jeder tut was er kann, um mehr Kohle rauszuholen.
    Würde man durch solche Kisten besser Items bekommen, die man sonst nicht haben würde, wäre es was anderes, aber sowas hier ist doch pillepalle.
    Ich hoffe, dass mir nie ein Tier ein Loch in den Kopf bohrt und seine Eier darin ablegt. Denn später denk ich vielleicht, ich hätte eine gute Idee, dabei schlüpfen nur die Jungtiere.

  16. #16
    Erfahrener Benutzer

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    EA erklärt, dass dieses System notwendig ist, um die hohen Entwicklungskosten wieder einzuspielen.
    Und das sollen wir EA glauben? Die haben bei mir noch weniger Glaubwürdigkeit mit der aussage, wie Ubisoft mit ihrem "Es ist alles gut mit der Performance" in AC^^

  17. #17
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    Avatar von NOT-Meludan
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    Also die Lootboxen sind nun wirklich reiner Gewinnzuwachs. Geringer Aufwand mit maximalem Profit. Da nimmt man einen Skin, erstellt den einmal und verkauft den in zehn verschiedenen Varianten zu je 1,99 (und das ist mal billig gerechnet)
    Man will die Spieler halt binden, aber man schafft es nicht durch Qualität, sondern durch die Geldbörse. Und das Spiele nur noch 60-70€ kosten ist auch ein Märchen, dazu kommen DLCs, Merchandise usw.
    Geld verdient EA genug, aber man kriegt die Backen ja nicht voll. Ein wirtschaftliches Risiko gehen die wenigsten Publisher noch ein. Standard-Kram jedes Jahr neu verkauft. Alleine mit FIFA verdient EA mehr als genug.


    2012 2013 2014
    2015 2016 2017e
    Umsatz 4.143 3.797 3.575 4.515 4.396 4.845
    EBIT 35 121 33 948 898 1.224
    Ergebnis vor Steuer 18 139 7 925 877 1.210
    Ergebnis nach Steuern 76 98 8 875 1.156 967
    den Aktionären zustehender Konzernjahresüberschuss 76 98 8 875 1.156 967
    Bruttoergebnis vom Umsatz 2.545 2.409 2.228 3.086 3.042 3.547

    Das sind die Jahreszahlen von EA in Mio €. und die sind öffentlich einsehbar.
    2012 bis 2014 waren wohl nicht so gut, aber danach gehen die Zahlen steil nach oben. EA ist wirklich ganz arm und kurz vor der Pleite

    Also sind die Lootboxen schlicht und ergreifend reine Abzocke und die Aussage der hohen Kosten dienen als reine Ablenkung.
    Sparen kann man auch bei sich selbst erstmal. Wenn man sich allein den Abspann anschaut, fragt man sich wie so viele Menschen an dem Spiel arbeiten konnten? Da wird auch die Reinigungskraft und der Wasserkopf mit aufgeführt. Haben zwar nix zum Spiel beigetragen, aber müssen ihre Existenz in der Firma ja irgendwie rechtfertigen. Ist zwar jetzt sehr spitz formuliert, aber soll zur besseren Veranschaulichung dienen.
    Oder warum kostet z.B. der Werbeetat für ein Spiel inzwischen fast genau so viel wie das fertige Produkt selbst?
    Lesen - denken - schreiben - denken - posten - verzweifeln.
    Realität ist relativ.

  18. #18
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Wamboland
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    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Also die Lootboxen sind nun wirklich reiner Gewinnzuwachs. Geringer Aufwand mit maximalem Profit. Da nimmt man einen Skin, erstellt den einmal und verkauft den in zehn verschiedenen Varianten zu je 1,99 (und das ist mal billig gerechnet)
    Man will die Spieler halt binden, aber man schafft es nicht durch Qualität, sondern durch die Geldbörse. Und das Spiele nur noch 60-70€ kosten ist auch ein Märchen, dazu kommen DLCs, Merchandise usw.
    Geld verdient EA genug, aber man kriegt die Backen ja nicht voll. Ein wirtschaftliches Risiko gehen die wenigsten Publisher noch ein. Standard-Kram jedes Jahr neu verkauft. Alleine mit FIFA verdient EA mehr als genug.


    2012 2013 2014
    2015 2016 2017e
    Umsatz 4.143 3.797 3.575 4.515 4.396 4.845
    EBIT 35 121 33 948 898 1.224
    Ergebnis vor Steuer 18 139 7 925 877 1.210
    Ergebnis nach Steuern 76 98 8 875 1.156 967
    den Aktionären zustehender Konzernjahresüberschuss 76 98 8 875 1.156 967
    Bruttoergebnis vom Umsatz 2.545 2.409 2.228 3.086 3.042 3.547

    Das sind die Jahreszahlen von EA in Mio €. und die sind öffentlich einsehbar.
    2012 bis 2014 waren wohl nicht so gut, aber danach gehen die Zahlen steil nach oben. EA ist wirklich ganz arm und kurz vor der Pleite

    Also sind die Lootboxen schlicht und ergreifend reine Abzocke und die Aussage der hohen Kosten dienen als reine Ablenkung.
    Sparen kann man auch bei sich selbst erstmal. Wenn man sich allein den Abspann anschaut, fragt man sich wie so viele Menschen an dem Spiel arbeiten konnten? Da wird auch die Reinigungskraft und der Wasserkopf mit aufgeführt. Haben zwar nix zum Spiel beigetragen, aber müssen ihre Existenz in der Firma ja irgendwie rechtfertigen. Ist zwar jetzt sehr spitz formuliert, aber soll zur besseren Veranschaulichung dienen.
    Oder warum kostet z.B. der Werbeetat für ein Spiel inzwischen fast genau so viel wie das fertige Produkt selbst?
    Genau das ist es eben - klar sind Spiele heute teurer in der Entwicklung, aber der Markt ist auch extrem gewachsen. Battlefront 1 ist eine eher durchschnittliches Spiel, hat sich aber über 12 Mio. mal verkauft - klar die Lizenz zieht, kostet aber eben auch.

    Ich finde es halt einfach Bullshit wie die Publisher weiter versuchen auf arme Lämmchen zu machen, anstatt einfach mal ehrlich zu sein.

    So wird ein vielleicht solides Spiel von den Spielern zum Release gemieden und dann wird wieder ein Entwickler geschlossen, weil der Plan von EA nicht funktioniert hat.
    System:
    Intel Core i7-4790K, Gainward 1070 Phoenix GS 8GB, ASUS MAXIMUS VII RANGER, Alpenföhn Brocken 2, 16GB Crucial Ballistix
    Define R5 Black, Corsair RM750, Samsung SSD 840 EVO Basic 500GB, Samsung SSD 830 256 GB, WD Red 3TB, Acer XB240HA (G-Sync), Samsung SMBX2450L

  19. #19
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Honigpumpe
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    1.828
    Zwei Fragen.

    1. Macht es denn Spaß?

    2. Was zum Henker sind "Quasi-Lootboxen"?

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  20. #20
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von DerBloP
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    Ich sehe es auch wie die meisten. Klar kann man jetzt sagen, wenn es um Single Player Games geht, wo nur ein paar Skins verkauft werden oder so, dann "würde" es mir auch eigtl Wurscht sein.
    Aber es ist halt eine Spirale. Erst Single Player Skins, dann Multiplayer Skins, und dann....
    So werden die Gamer von morgen Stück für Stück sensibilisiert.
    Und EA bzw WB sind ja schon so weit gegangen, und hauen Lootboxen in MP Titel, wo man dann wirklich einen Spielerischen Vorteil hat PUNKT!
    (obwohl sie ja scheinbar "ein wenig" zurück gerudert sind bei Battlefront II , dann wiederum erstmal schauen, obs wirklich so ist)

    Anbei würde ich auch mal sagen, dass sich Spiele mittlerweile um ein Zichfaches häufiger verkaufen als noch in den 90ern .
    Wenn ich mir meinen Bekanntenkreis so anschaue, haben bestimmt 70% der Leute entweder eine Xbox,Playstation oder halt PC (Und ich bin schon ein älterer Jahrgang, mit den Generationen nach mir wirds mMn noch mehr). Und EA ist eine Firma die eigtl NUR Multiplattform Titel raushaut, und nicht für eine Konsole bzw PC etwas Exklusiv macht, wo ich Lootboxen aber auch nicht für gut heißen würde.

    Wie gesagt, hier sollten alle die ein wenig verstand besitzen zwar zB ein Spiel kaufen, aber auf keinen Fall Lootboxen mit echtgeld bezahlen.
    Aber naja, wenn klein Kevin mowlt wird Pappi das schon richten.

    Und die Welt wird immer mehr mit Kevins besiedelt, traurig aber wahr...
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