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  1. #21
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von MichaelG
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    Englische Spiele-Kommission sieht Lootboxen nicht als Glücksspiel an

    Das ist aber nicht Standard sondern schlichtweg vom Glück abhängig. Je nachdem was wann gefragt ist. Wie bei den CS GO Skins. Nicht zuletzt ob man das Glück hat, Gesuchtes deutlich unter Marktwert zu erhalten.

    Sicher kann Seltenheit/Verfügbarkeit eines betreffenden Items dessen Preis beeinflussen aber das ist im Vorab kaum absehbar.

    Das ist wie die Tradingcards bei Steam. Deren Wertentwicklung ist auch nicht absehbar. Habe da bislang von 0,03 EUR bis hin zu 2-stelligen Preisen (12-15 EUR) einiges gesehen, allerdings ohne ein für spätere Transaktionen verwertbares System hinter diesen Preisentwicklungen festzustellen.



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  2. #22
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    Avatar von Schalkmund
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    Zitat Zitat von Snorefury Beitrag anzeigen
    naja ich hab bei PUBG zur gamescom items gekauft für ca 15dollar und über eine seite die geld für skins bezahlt letztlich über 120dollar bekommen.. von daher.. kann man dadurch sehr wohl geld gewinnen...
    Hört sich eher nach einem Verkauf als nach einem Glücksspielgewinn an. Und die Seite wo du den Verkauf getätigt hast gehört die den PUBG-Machern? Mit CSGO Waffen-Skins wurde ja auch richtiges Glücksspiel betrieben (E-Sport Wetten) aber Valve hatte auch nichts mit diesen "Casinos" und ihren Betreibern am Hut.
    ACHTUNG Schalkmund ist ein pathologischer TROLL.
    Wer dies hier gelesen hat und dennoch glaubt ihn belehren zu müssen, ist ein IDIOT.
    DANKE
    für Ihre AUFMERKSAMKEIT!

  3. #23
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    Avatar von RedDragon20
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Wobei für mich nach Echtgeldeinsatz (egal ob direkt oder über Umweg) einen (sinnfreien) Skin statt einer besseren Waffe, XP-Boost oder Ausrüstungsupgrade zu bekommen den Begriff einer „Niete“ durchaus erfüllt. Auch wenn einige das anders sehen.
    Was ja nun auch wieder ein Knackpunkt ist: Die subjektive Wahrnehmung.

    Für mich stellen "sinnfreie" Skins keine Niete in dem Sinne dar. Wer jetzt natürlich beim Kauf einer Lootbox darauf hofft, n XP-Boost oder ne bessere Waffe zu bekommen, für den ist eine rosarote AK47 natürlich ne totale Niete und man ärgert sich da zurecht. Aber streng genommen gibt es bei Lootboxen eben keine Nieten. Bei Lootboxen bekommt man ja immer was für sein Geld.

    Ich gehe da mit dem Urteil der engl. Spielekomission schon einher. Für mich sind Lootboxen kein Glücksspiel, sollten aber im Auge behalten und (massiv) reguliert werden.

    Ich denke, wenn Lootboxen absolut gar keine gameplayrelevanten Inhalte bieten (keine Items, keinen XP-Boost oder andere zeitsparenden Elemente (z.B. Materialien für Crafting) o.ä.), sondern nur rein kosmetische Inhalte, können sie gern bleiben. Dann bleibt der Pay2Win-Faktor komplett aus und das Spiel bleibt fair für alle. Nichtsdestotrotz bleibt der Anreiz, dies und jenes zu bekommen, in gewisser Weise dennoch erhalten, weswegen man Lootboxen weiterhin straff regulieren sollte.
    MichaelG und NOT-Meludan haben "Gefällt mir" geklickt.
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  4. #24
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von MichaelG
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    Englische Spiele-Kommission sieht Lootboxen nicht als Glücksspiel an

    So sehe ich das (2. Teil) auch. Solange kaufbare Lootboxen nur optisches oder von mir aus Shortcuts für den SP (Anzeige von Schatztruhen, Fundstücke oder Orte ohne die selber entdeckt zu haben) enthalten ist mir das egal.

    Hat der Lootboxinhalt Einfluß auf das MP-Balancing sieht das anders aus.

    Wenn das Matchmaking aber so gestaltet ist, daß Personen ohne Lootboxkauf nicht auf Leute mit Lootboxinvestitionen treffen, die demjenigen Vorteile verschaffen (sprich daß der Level und Ausrüstungen der Spieler in einem Match untereinander vergleichbar sind) wäre es mir sogar ziemlich egal ob jemand Ausrüstungen und Upgrades durch Lootboxen erhält.

    Was aber von den Entwicklern meistens nicht gewollt ist weil man ja die Spieler zum Kauf animieren will. Wenn ein Spieler durch einen besser ausgestatteten Spieler von vergleichbaren Level die Hucke vollbekommt wird jemand eher zum Kauf von solchen Boxen animiert als wenn er gleiche Chancen im Match hat.

    Ich merke z.B. in den Matches bei Warthunder (F2Play-Game) deutlich, ob einer meiner Gegner mit vergleichbarer Spieldauer ein Premiumuser ist oder nicht. Die Premiumflugzeuge und -Fahrzeuge sind oft deutlich effektiver (Panzerung, Wendigkeit/Flug-/Fahrleistungen, Waffenreichweite/Durchschlagskraft/-Präzision) als vergleichbare Non-Premiumflugzeuge/-Fahrzeuge der gleichen Einstufung. Hinzu kommt durch Fortschrittsbooster besser ausgebildete Besatzungen (höhere G-Toleranz, bessere Widerstandsfähigkeit, weitere Sicht, höhere Zielgenauigkeit, schnellere Nachladung, kürzere Reparaturdauer u.s.w.)

    Bei F2P-Games kann bzw. eher muß ich das akzeptieren. Auch wenn der Forschungsfortschritt als Nicht-Premiumuser deutlich langsamer ist als wie bei einem Premium-Spieler.

    Aber in Vollpreisspielen kann ich das nicht akzeptieren.




    Geändert von MichaelG (25.11.2017 um 13:04 Uhr)

  5. #25
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von LesterPG
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Wobei für mich nach Echtgeldeinsatz (egal ob direkt oder über Umweg) einen (sinnfreien) Skin statt einer besseren Waffe, XP-Boost oder Ausrüstungsupgrade zu bekommen den Begriff einer „Niete“ durchaus erfüllt. Auch wenn einige das anders sehen.
    Eben !
    Alles was mich nicht interessiert ist für mich sinngemäß eine "Niete", ein "Trostpreis" ist da nicht relevant

    Ist wie im Bekleidungsgeschäft zufällige Anziehboxen zu erhalten.
    Was interessieren mich teure feine Prachtkleider wenn ich doch eine stabile Arbeitshose suche !?


    Etwas anderes wäre es wenn man alternativ zur Chance es auch direkt kaufen kann,
    z.B. entweder 10 Lose zum 1/10 der Kosten wo man mit etwas Glück beim ersten mal das richtige finden kann, oder ich kaufe mir gleich (ohne Lotterie) das Ziel meiner Begierde zum hohen Preis aber eben auch ohne Miserfolgchance.

    In wie fern das dann immer noch ein gutes Spiel abgibt möchte ich hier außen vor lassen, aber der Glücksspielzwang wäre dann definitiv raus !

  6. #26
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Worrel
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    Zitat Zitat von LOX-TT Beitrag anzeigen
    Aber was spricht denn bitte gegen Lootboxen die man nur mit In-Game Währung bekommt? Tut es irgendjemanden weh, dass er "viel" (je nach persönlicher Sichtweise) Zeit in ein Spiel stecken muss, um InGame Kredits zusammenzubekommen, damit er die ollen Kisten öffnen kann? Das macht man ja eh nur wenn einem ein Spiel Spaß macht und wenn das der Fall ist, dann sollte Zeit investieren doch kein Beinbruch sein.
    Nun, es kommt darauf an, wie lange das entsprechende Farmen dauert. 40 Stunden nur für den Darth Vader Skin finde ich da übertrieben. Vor allem, wenn's dann auch noch etliche andere Skins zu erspielen gibt.

    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Ich merke z.B. in den Matches bei Warthunder (F2Play-Game) deutlich, ob einer meiner Gegner mit vergleichbarer Spieldauer ein Premiumuser ist oder nicht. Die Premiumflugzeuge und -Fahrzeuge sind oft deutlich effektiver [...] als vergleichbare Non-Premiumflugzeuge/-Fahrzeuge der gleichen Einstufung. [...]

    Bei F2P-Games kann bzw. eher muß ich das akzeptieren. Auch wenn der Forschungsfortschritt als Nicht-Premiumuser deutlich langsamer ist als wie bei einem Premium-Spieler.
    Ähm, nein. Das mußt du nicht akzeptieren. Auch F2P Spiele sollten zwischen Premium und Normal User balanciert sein.
    Pay2Win ist ja keine Spielgattung, sondern eine Unart, die zu verschwinden hat.
    MichaelG hat "Gefällt mir" geklickt.
    Sozial-libertarischer Demokrat der neuzeitlichen Ära, Befürworter der Staatstheorie von Locke & Montesquieu und der Illumination des Geistes nach der Lehre von Spock.

  7. #27
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    Die Engländer mal wieder.. Weil kein Geld ausbezahlt wird.. Echt Doofes Argument zumal die doch den Bargeldlosen Alptraum auch noch fördern..

  8. #28
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von MichaelG
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    Die Briten ticken eh etwas komisch. Aber dummerweise stimmt Deutschland der Einstufung bislang (leider) auch zu. Ich hingegen wäre für eine stringentere Handhabung und daß man den Entwicklern auf die Finger pocht, um die Entwicklung auf ein Minimum einzudampfen.

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