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  1. #1
    Chefredakteur Games Aktuell
    Avatar von Thomas-Szedlak
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    Jetzt ist Deine Meinung zu Atari VCS: "Nur" Retro-Konsole oder auch Konkurrenz für PS4, Switch & Co.? (Kolumne) gefragt.


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    Zum Artikel: Atari VCS: "Nur" Retro-Konsole oder auch Konkurrenz für PS4, Switch & Co.? (Kolumne)

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  2. #2
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    Avatar von Spiritogre
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    Was mich am meisten abschreckt ist der Preis insbesondere im Vergleich. Für die avisierten 200 bis 300 Euro (die Angaben schwanken ja und wir wissen, dass wir hier in Deutschland eher mehr zahlen müssen) bekomme ich eine XBox One oder PS4, teils schon mit 1TB Platte, 2. Controller und sogar aktuellen Spielen dabei. Eine XBox 360 bekomme ich gar für unter 100 Euro und auch dort bekomme ich in den Downloadshops Indie-Games ohne Ende.
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  3. #3
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    Avatar von 1xok
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    Mich erinnert die Atari VCS ein wenig an des Kaisers neue Kleider. Ich habe Zweifel, ob da wirklich ein Produkt entsteht oder nur hübsch gerenderte Bilder. Hat denn von der PC Games oder sonst irgendein Journalist mal irgendetwas - und sei es nur den Joystick - in der Hand gehabt? Das würde mich wirklich mal interessieren? Gibt es irgendwas zu dieser Konsole außer den computergenerierten Bilder, die überall gezeigt werden?

    Valves Steam Machines sind angeblich tot, aber diese Atari-Linux-Konsole soll es jetzt werden. Warum? Valve arbeitet seit 5 Jahren intensiv an SteamOS, was regelmäßig große Updates erfährt. Es gibt alleine auf Steam inzwischen über 2000 Spiele für SteamOS und Linux. Es erscheinen, meist mit Verspätung, auch viele AAA-Titel für das System. Dieses Jahr z.B. das aktuelle Tomb Raider. Aber in der Fachpresse und unter Analysten ist es Common Sense, dass dies alles keine Rolle spielt, weil:

    1. die Spiele unter Linux i.d.R. langsamer/schlechter laufen,
    2. das Spieleangebot mit den Konsolen und vor allem Windows nicht mithalten kann,
    3. das Preis/Leistungverhältnis somit viel zu ungünstig ist.

    Ein Anteil von 0,3% für Linux auf Steam scheint den Fachleuten hier recht zu geben. Man könnte als Journalist natürlich auch einmal der Frage nachgehen, warum ein Unternehmen wie Valve solch einen Aufwand betreibt, für ein System, das eine so geringe Verbreitung hat? Aber geschenkt. Ich frage: Was ist mit einer Atari-Konsole jetzt anders, außer dass nicht Valve sondern ein Miniunternehmen und Pennystock dahinter steht? Sind es wirklich nur die hübsch gerenderten Bildchen oder gab es auf der GDC mehr zu sehen?
    Geändert von 1xok (30.03.2018 um 02:52 Uhr)

  4. #4
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    Avatar von Spiritogre
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    @ 1xok Richtige Fotos vom Gerät kannst du dir tonnenweise im Netz anschauen, die Konsole wurde letzte Woche auf der GDC vorgestellt. Ob das Gehäuse allerdings nur ein Dummy war kann ich nicht sagen.
    Ein interessanter Artikel dazu: https://www.engadget.com/2018/03/23/...ibox-hands-on/


    Was die Chance als "normale" Konsole angeht. Die ist nicht vorhanden. Ich denke, sie spekulieren damit maximal 1 Millionen Stück an Fans abzusetzen (großzügig geschätzt). Mehr können sie bei so einem Konzept einfach nicht erwarten, wenn sie nicht völlig dämlich sind.

    Wer auf dem richtigen Konsolenmarkt mitmischen will braucht vor allem eines: Starke eigene Spielefranchises.
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  5. #5
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    Avatar von 1xok
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    Zitat Zitat von Spiritogre Beitrag anzeigen
    Wer auf dem richtigen Konsolenmarkt mitmischen will braucht vor allem eines: Starke eigene Spielefranchises.
    Würde ich so pauschal jetzt nicht sagen. Das abgeschottete Vertriebssystem von Sony und anderen ist auch in die Jahre gekommen. Noch funktioniert es halt für Sony doch die Welt verändert sich. Spiele erscheinen zunehmend auf allen Plattformen und auch Crossplay kommt. Ich werde noch in diesem Jahr Rocket League an meinem Linux-PC mit PS4-Spielern spielen können. Noch vor wenigen Jahren wäre das absolut undenkbar gewesen.

    Ob Atari allerdings an diesen Veränderung teilhat, da habe ich noch große Zweifel.

    Und ja: Die werden hauptsächlich den Retro-Markt bedienen.
    Geändert von 1xok (24.03.2018 um 14:34 Uhr)

  6. #6
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    Avatar von Spiritogre
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    Man muss hier natürlich klar zwischen "offenen" Systemen wie PC mit Windows / Linux oder Android und geschlossenen Systemen wie Sony oder Nintendo unterscheiden. Geschlossene Systeme verkaufen sich wegen ihrer Exklusivtitel (und natürlich auch über Preis sowie ggf. spezielle eigene Features und später noch über Verbreitung bei Kumpels). Bei offenen Systemen verdienen die Hersteller halt einzig an der Hardware. Deswegen ist die meist teurer und für "Gelegenheitsspieler" nicht so attraktiv. Dafür hat man hier das größte Spieleangebot, einfach auch, weil keine Lizenzgebühren anfallen und weil jeder darauf veröffentlichen kann - und auch weil es letztlich nicht so viele verschiedene "offene" Systeme gibt aber diese insgesamt mit Abstand die größte Hardwarebasis stellen.

    Das Atari VCS wir mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein geschlossenes System mit eigenem Atari-Shop. Alles andere macht für die keinen Sinn. Damit haben sie das Problem, dass sie relativ schwache Hardware zu hohem Preis und ohne auch nur ein besonderes Spiel verkaufen wollen. Damit ist eben alles was über Retrofans hinausgeht als Käufer quasi ausgeschlossen.
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  7. #7
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    Den scheiß braucht niemand. Aber Infogrames wird schon paar dumme finden die dafür Geld hinlatzen.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Spiritogre Beitrag anzeigen
    Das Atari VCS wir mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein geschlossenes System mit eigenem Atari-Shop. Alles andere macht für die keinen Sinn. Damit haben sie das Problem, dass sie relativ schwache Hardware zu hohem Preis und ohne auch nur ein besonderes Spiel verkaufen wollen. Damit ist eben alles was über Retrofans hinausgeht als Käufer quasi ausgeschlossen.
    Oh, sollte es ein geschlossenes System werden und auch nicht "aufzumachen sein" (mal Windows o. eigenes Linux parallel installieren, also als 2. Betriebssystem), verschwindet mein Interesse GERADE als Retrofan komplett.

  9. #9
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    Zitat Zitat von TheQuestionPG Beitrag anzeigen
    Oh, sollte es ein geschlossenes System werden und auch nicht "aufzumachen sein" (mal Windows o. eigenes Linux parallel installieren, also als 2. Betriebssystem), verschwindet mein Interesse GERADE als Retrofan komplett.
    Roland Austinat hat auf der GDC den Pressesprecher von Atari interviewen können und in den Artikeln, die er für mehrere Webseiten geschrieben hat gab es ein paar mehr Infos als hier.
    So wird etwa als SOC der AMD A10 zum Einsatz kommen. Das ist ein etwas älterer Mobilprozessor, der bei älteren PC Spielen durchaus brauchbare Ergebnisse liefert (letzte Revision und Einsatz von Dual Channel RAM vorausgesetzt).

    Wichtig ist in dem Zusammenhang, es ist ein normaler X86 Prozessor. D.h. wenn sich die Box hacken lässt, was wahrscheinlich schnell geschieht, dann kann man da auch ein gewöhnliches Windows und Steam / GoG / UPlay, Origin etc. drauf installieren oder halt ein normales Linux mit Steam und GoG.

    Andererseits spricht außer dem Gehäuse nicht sonderlich viel für das Gerät. Für 250 Euro kriegst du (insbesondere gebrauchte) Notebooks mit erheblich mehr (Grafik-) Leistung.
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  10. #10
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    "Auch gehöre ich nicht zu den Menschen, die mühsam mit Emulatoren herumhantieren, um dann Super Mario Land mehr schlecht als Recht auf dem PC-Monitor zu zocken. "

    Hallo ? Die 90er sinbd eigentlich schon vorbei !

    Ich habe mir meine alten Rechner als C64 Forever und Amiga Forever Emulatoren wieder gekauft. Installieren und fertig. Selbst Spiele gibt es bereits fertig konfiguriert, von ganzen Anwendungen ganz zu schweigen.

    Die beiden Emulatoren updaten sich wie Windows, haben alle Kickstart Roms und dergleichen, sowie etliche Spiele und Demos mit dabei und sind naürlich lizensiert.

    Auch wenn andere Emulatoren teilweise etwas sperriger sind, besser als sinnlose Hardware, die fast immer nicht 100% kompatibel ist und natürlich auch schnell kaputt gehen kann ist so etwas allemal.

    Über C64 Mini und Amiga Spiele Joysticks kann ich nur schmunzeln. Ein moderner PC ist weit über 10.000 mal so schnell, wie ein schneller Amiga, bei den Konsolen ist es ebenso, da sind Emulatoren definitiv die bessere Wahl. Es gibt sogar schon einen Emulator für die Cray-1, den Supercomputer der Homecomputer Ära, der als rundes Sofa mit einer Säule in der Mitte konzipert war. Die damals unfassbaren 100 Mips schlürft heutzutage eine kleine App zum Frühstück. ^^

    Anders natürlich bei halbwegs aktuellen Konsolen. PS3 und höher und ab XBox 360 machen Emulatoren leider keinen Sinn. Faustregel: 10x schneller ist allerunterste Schwelle, aber schon kritisch. Ausnahme, der Code kann nativ ausgeführt werden.

    Ein VCS als Retrokonsole zu kaufen, anstatt sie zu emulieren ? Na ja ! Mich hat das Ding nie interessiert, obwohl ich Pitfall wahnsinnig interessant fand. Ich hatte vor meinem geliebten C64 eine G7000 Konsole von Philips. Da hiess Pac Man Supermampfer ! ^^

    PS: Bei Steam gibt es eine VCS Remake Sammlung, habe ich mir selber gekauft und 5 Minuten angespielt. ^^

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