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  1. #1
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    Jetzt ist Deine Meinung zu Battlefront 2: Süchtiger Spieler appelliert an Electronic Arts gefragt.


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    Zum Artikel: Battlefront 2: Süchtiger Spieler appelliert an Electronic Arts

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  2. #2
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von NOT-Meludan
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    Man merke an, dass er selber von Spielsucht redet. Das ist ein Unterschied zu Glücksspielsucht. Aber er gibt massiv Geld aus wegen der Sucht, nur auf anderen Wegen.
    Zumindest erinnert er die Entwickler auch an ihre Verantwortung, aber ich bezweifel, dass es hilft.
    Und das meiste Geld gab er ja in CSGO und Smite aus. CSGO ist nicht unbedingt billig bei den Skins.
    Bei Smite kenne ich mich nicht aus, nie gespielt und kein Interesse daran.
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    Realität ist relativ.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von riesenwiesel
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    "Das meiste Geld gab der Spieler übrigens für CS: GO und Smite aus."
    Und warum wird dann wieder EA als Aufhänger genommen? Weil es gerade schick ist?

  4. #4
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    Avatar von Shadow_Man
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    Zitat Zitat von riesenwiesel Beitrag anzeigen
    "Das meiste Geld gab der Spieler übrigens für CS: GO und Smite aus."
    Und warum wird dann wieder EA als Aufhänger genommen? Weil es gerade schick ist?
    Weil er einen offenen Brief an EA und Dice geschrieben hat
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    Achtung! Dieser Beitrag ist garantiert ironie- und sarkasmusfrei.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Orzhov
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    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Man merke an, dass er selber von Spielsucht redet. Das ist ein Unterschied zu Glücksspielsucht. Aber er gibt massiv Geld aus wegen der Sucht, nur auf anderen Wegen.
    Zumindest erinnert er die Entwickler auch an ihre Verantwortung, aber ich bezweifel, dass es hilft.
    Und das meiste Geld gab er ja in CSGO und Smite aus. CSGO ist nicht unbedingt billig bei den Skins.
    Bei Smite kenne ich mich nicht aus, nie gespielt und kein Interesse daran.
    Da muss ich dich leider korregieren. Er redet ganz konkret von "gambling" also Glücksspiel.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Shadow_Man
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    Ich habe auch das Gefühl, dass Mikrotransaktionen manche Spieler süchtig machen können. Das seh ich selbst in WoW. Da kann man im Shop ja auch Volkswechsel, Namenswechsel, Serverwechsel und was auch immer kaufen. Und manche wechseln da ständig, irgendwie wöchentlich, als scheint es sie geil zu machen. Einer meckerte dann immer, dass er am Monatsende kein Geld mehr hatte. Na, warum? Weil er alles da reinhämmerte.
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von NOT-Meludan
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    Zitat Zitat von Orzhov Beitrag anzeigen
    Da muss ich dich leider korregieren. Er redet ganz konkret von "gambling" also Glücksspiel.
    Ahjo? Nunja, dass kann er selber trotzdem so nicht festlegen, das kann nur ein Psychologe.
    Und Videospielsucht ist bisher in den USA nicht klassifiziert worden. Um genau zu sein, es wurde in der ganzen Welt noch nicht als "eigenständige" Krankheit klassifiziert.
    Daher ist formaltechnisch der Ausdruck gambling addiction korrekt. Trotzdem sind Lootboxen immer noch keine Form von Sucht. Das gerade CSGO da reinpasst, ist durchaus zu erwarten, da die Gegenstände dort auch gegen "Währung" verkauft werden können über Steam selbst. Was außerhalb Steam passiert ist eigtl. gegen die TOS etc. die die Spieler akzeptieren und auch zustimmen.

    Lootboxen sind und bleiben trotzdem vorerst kein Glücksspiel, auch wenn gerade CSGO da sehr hart an der Grenze schabt, mehr noch als alle anderen. Nur sehen viele in Valve ja die Good Guys, da meckert halt keiner.
    Und er selber gibt keinem anderen die Schuld, da sagt er ja auch.
    Wollen die Kisten verführerisch sein? Sicher, so funktionieren die halt. Aber wer sich mit Lootboxen ruiniert hat eher ganz andere Probleme, als die Boxen an sich.
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Orzhov
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    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Ahjo? Nunja, dass kann er selber trotzdem so nicht festlegen, das kann nur ein Psychologe.
    Und Videospielsucht ist bisher in den USA nicht klassifiziert worden. Um genau zu sein, es wurde in der ganzen Welt noch nicht als "eigenständige" Krankheit klassifiziert.
    Daher ist formaltechnisch der Ausdruck gambling addiction korrekt. Trotzdem sind Lootboxen immer noch keine Form von Sucht. Das gerade CSGO da reinpasst, ist durchaus zu erwarten, da die Gegenstände dort auch gegen "Währung" verkauft werden können über Steam selbst. Was außerhalb Steam passiert ist eigtl. gegen die TOS etc. die die Spieler akzeptieren und auch zustimmen.

    Lootboxen sind und bleiben trotzdem vorerst kein Glücksspiel, auch wenn gerade CSGO da sehr hart an der Grenze schabt, mehr noch als alle anderen. Nur sehen viele in Valve ja die Good Guys, da meckert halt keiner.
    Und er selber gibt keinem anderen die Schuld, da sagt er ja auch.
    Wollen die Kisten verführerisch sein? Sicher, so funktionieren die halt. Aber wer sich mit Lootboxen ruiniert hat eher ganz andere Probleme, als die Boxen an sich.
    Ich gebe dir soweit recht das da nirgendwo steht das ein Psychologe seine Suchterkrankung diagnostiziert hat. Da ich die Person jetzt aber nicht weiter kenne gehe ich einfach mal davon aus das dem so ist.
    Mit der Summe der anerkannten Krankheitsbilder in den USA kenne ich mich nicht gut genug aus um da eine qualifizierte Aussage zu treffen. Jedoch halte ich es für plausibel das auch virtuelles Glücksspiel in die Definition von Glücksspielsucht mit einfließt, da es virtuelles Glücksspiel nicht erst seit den Lootboxen gibt.

    Was Valve angeht, da beschweren sich die Leute wohl zum Teil auch nicht das die Sachen da handelbar sind.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von NOT-Meludan
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    Zitat Zitat von Orzhov Beitrag anzeigen
    Mit der Summe der anerkannten Krankheitsbilder in den USA kenne ich mich nicht gut genug aus um da eine qualifizierte Aussage zu treffen. Jedoch halte ich es für plausibel das auch virtuelles Glücksspiel in die Definition von Glücksspielsucht mit einfließt, da es virtuelles Glücksspiel nicht erst seit den Lootboxen gibt.

    Was Valve angeht, da beschweren sich die Leute wohl zum Teil auch nicht das die Sachen da handelbar sind.
    Die Klassifizierung von Krankheiten erfolgt international durch die WHO. Aktuell gilt die ICD-10, ab nächstem Jahr vermutlich die ICD-11.
    Alle Krankheiten die dort gelistet sind, sind weltweit anerkannt und werden dann auch offiziell behandelt.
    Es mag Fälle geben, wo Krankheiten nur national/regional geregelt werden, aber das ist meist nur zum Machtmissbrauch bzw. Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen (Homosexuelle stehen da ganz weit vorne)
    Es gibt auch Fälle wo Krankheiten nicht als solche anerkannt werden, aber siehe auch hier den Punkt im Satz vorher.
    Und Glücksspielsucht ist einheitlich geregelt, egal ob online oder offline, da macht man diesbezüglich keine Unterschiede. Und der Definition nach sind Videospiele/Lootboxen keine Glücksspielsucht oder etwas ähnliches.
    Bei Videospielen arbeitet man derzeit an Definition, Diagnose etc. aber das wird noch lange dauern, da ein noch nicht so intensiv untersuchtes Feld. Ist auch noch recht "jung" im Vergleich zu anderen Krankheiten.
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  10. #10
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    Avatar von riesenwiesel
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    Zitat Zitat von Shadow_Man Beitrag anzeigen
    Weil er einen offenen Brief an EA und Dice geschrieben hat
    Hab mein Leben mit Russischem Roulette ruiniert, besser mal einen Brief an EA schreiben.

  11. #11
    Erfahrener Benutzer

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    Selbstredend sind daran auch Publisher und Entwickler Schuld.
    Wer gestaltet das F2P System denn nach psychologischen Belohnungmustern? Wer setzt keine Obergrenze für die Ingame-Käufe?

    Das ließe sich alles ganz leicht verhindern...doch dann kann ja niemand mehr große Summen ausgeben.

  12. #12
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Orzhov
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    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Die Klassifizierung von Krankheiten erfolgt international durch die WHO. Aktuell gilt die ICD-10, ab nächstem Jahr vermutlich die ICD-11.
    Alle Krankheiten die dort gelistet sind, sind weltweit anerkannt und werden dann auch offiziell behandelt.
    Es mag Fälle geben, wo Krankheiten nur national/regional geregelt werden, aber das ist meist nur zum Machtmissbrauch bzw. Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen (Homosexuelle stehen da ganz weit vorne)
    Es gibt auch Fälle wo Krankheiten nicht als solche anerkannt werden, aber siehe auch hier den Punkt im Satz vorher.
    Und Glücksspielsucht ist einheitlich geregelt, egal ob online oder offline, da macht man diesbezüglich keine Unterschiede. Und der Definition nach sind Videospiele/Lootboxen keine Glücksspielsucht oder etwas ähnliches.
    Bei Videospielen arbeitet man derzeit an Definition, Diagnose etc. aber das wird noch lange dauern, da ein noch nicht so intensiv untersuchtes Feld. Ist auch noch recht "jung" im Vergleich zu anderen Krankheiten.
    Da bist du deutlich besser informiert als ich, also nehme ich das einfach mal so auf.

    Wird denn dieser Definition überhaupt noch unterschieden ob jemand seine Sucht online oder offline auslebt? Sagen wir mal ich wäre süchtig nach Poker. Wenn ich offline mit Leuten Poker um echtes Geld spiele ist es eindeutig Glücksspiel. Wie sieht das aber aus wenn ich online mit anderen Leuten um echtes Geld spiele?

  13. #13
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von NOT-Meludan
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    Zitat Zitat von Orzhov Beitrag anzeigen
    Da bist du deutlich besser informiert als ich, also nehme ich das einfach mal so auf.

    Wird denn dieser Definition überhaupt noch unterschieden ob jemand seine Sucht online oder offline auslebt? Sagen wir mal ich wäre süchtig nach Poker. Wenn ich offline mit Leuten Poker um echtes Geld spiele ist es eindeutig Glücksspiel. Wie sieht das aber aus wenn ich online mit anderen Leuten um echtes Geld spiele?
    Nein, in den Definitionen gibt es bisher keine Unterschiede zwischen Online und Offline, da die Symptomatik/Diagnose stets die gleiche ist. Nur der "Vertriebsweg" ist ein anderer.
    Reine "Online-Süchte" sind bisher nicht wirklich untersucht, da bisher auch nicht wirklich so bekannt. Aber auch hier fehlt es an größeren Studien und Untersuchungen. Es gibt zwar Leute die nicht offline sein können, aber auch hier ist das bisher nur ein Symptom für eine völlig andere Ursache.
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  14. #14
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    Avatar von Orzhov
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    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Nein, in den Definitionen gibt es bisher keine Unterschiede zwischen Online und Offline, da die Symptomatik/Diagnose stets die gleiche ist. Nur der "Vertriebsweg" ist ein anderer.
    Reine "Online-Süchte" sind bisher nicht wirklich untersucht, da bisher auch nicht wirklich so bekannt. Aber auch hier fehlt es an größeren Studien und Untersuchungen. Es gibt zwar Leute die nicht offline sein können, aber auch hier ist das bisher nur ein Symptom für eine völlig andere Ursache.
    Also wäre es nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand zumindest plausibel das ein professioneller Psychologie eine Glücksspielsucht bei dieser Person festgestellt hat, obwohl selbige diese Sucht nur virtueller Form auslebt?

  15. #15
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    Avatar von NOT-Meludan
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    Zitat Zitat von Orzhov Beitrag anzeigen
    Also wäre es nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand zumindest plausibel das ein professioneller Psychologie eine Glücksspielsucht bei dieser Person festgestellt hat, obwohl selbige diese Sucht nur virtueller Form auslebt?
    Das ist korrekt. Glücksspiel im Internet sprich die gleichen Regionen im Hirn an, wie in der Spielothek. Zwar würden einige bestimmte visuelle Reize fehlen (Geräusche, Optik u.ä.), aber die können auch online bedingt simuliert werden.
    Die Symptome wären evtl. minimal anders, aber die Diagnose wäre identisch. Eine Diagnose ist ja auch noch kein endgültiges Urteil, sondern hilft dem Psychologen/Therapeuten mit der Behandlung anfangen zu können. Im Verlaufe der Therapie würden sich dann noch andere Probleme, Ursachen etc. bemerkbar machen, da die meisten "Krankheiten" mehrere/unterschiedliche Ursachen haben.
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  16. #16
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    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Ahjo? Nunja, dass kann er selber trotzdem so nicht festlegen, das kann nur ein Psychologe.
    Da muss ich dir wiedersprechen! Es braucht keinen Facharzt um das eigene Suchtverhalten zu erkennen. Die verschiedenen Suchtformen sind natürlich unterschiedlich aber das suchtverhalten selbst ist immer das selbe! Egal ob Stofflich oder nicht. Ein Facharzt stellt ledeglich die Diagnose um eine entsprechende Therapie bestimmen und durchführen zu können. Warum das bei Videospiel Sucht aber etwas komlizierter ist beschreibe ich weiter unten.

    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Und Videospielsucht ist bisher in den USA nicht klassifiziert worden. Um genau zu sein, es wurde in der ganzen Welt noch nicht als "eigenständige" Krankheit klassifiziert.
    Daher ist formaltechnisch der Ausdruck gambling addiction korrekt. Trotzdem sind Lootboxen immer noch keine Form von Sucht. Das gerade CSGO da reinpasst, ist durchaus zu erwarten, da die Gegenstände dort auch gegen "Währung" verkauft werden können über Steam selbst. Was außerhalb Steam passiert ist eigtl. gegen die TOS etc. die die Spieler akzeptieren und auch zustimmen.
    Richtig, die Videospielsucht ist von der WHO tatsächlich noch nicht klassifiziert worden. Das liegt aber zum einen daran das es diese form der Sucht erst seit ca. 15-20 Jahren vermehrt auftritt. Denn erst vor 20 Jahren sind Videospiele wirklich massentauglich geworden. Zum anderren ist es bei Videospielen auch gar nicht so leicht. Ist man schon süchtig wenn man täglich 5, 8, 16 Stunden oder noch mehr mit Spielen verbringt oder wenn man hunderte von Euros für MTs ausgegeben hat. Und was ist wenn lezterres zutrifft aber nur wenige Stunden pro Tag gespielt werden.
    Das sind Fragen die eine Klassifizierung und auch eine spezialisierte Behandlung schwirig machen. Nur weil etwas noch nicht klassifiziert ist bedeutet das aber nicht das es das nicht gibt.

    Und du kannst mir da schon glauben schenken, ich bin nämlich nicht nur selbst betroffen (allerdings mit der etwas allgemeinerren Computer Sucht) sondern habe auch schon Erfahrung in Stationären Kliniken mit Suchtspezialisierung machen können. Allerdings nicht Spiel- oder Computersucht sondern wegen einer Essstörung (geht zwar keinen was an aber nicht das hier einer noch auf die Idee kommt ich hätte Heroin oder so was genommen). MTs und Lootboxen sind glücklicherweise nicht (mehr) mein Problem.

    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Lootboxen sind und bleiben trotzdem vorerst kein Glücksspiel, auch wenn gerade CSGO da sehr hart an der Grenze schabt, mehr noch als alle anderen. Nur sehen viele in Valve ja die Good Guys, da meckert halt keiner.
    Und er selber gibt keinem anderen die Schuld, da sagt er ja auch.
    Wollen die Kisten verführerisch sein? Sicher, so funktionieren die halt. Aber wer sich mit Lootboxen ruiniert hat eher ganz andere Probleme, als die Boxen an sich.
    Officiell hast du recht. Lootboxen sind noch nicht als Glücksspiel anerkannt. Die mechanik von Lootboxen ist dem glücksspiel aber zu ähnlich. Sicher, du bekommst garantiert etwas zurück. Die warscheinlichkeit etwas wirklich wertvolles heraus zu bekommen liegt aber unterhalb von 1%. In Star Trek Online zum Beispiel wurde ein Wert von 0,5% ausgerechnet. Du kannst also "Glück" haben und mit der ersten gekauften Box was richtig geiles bekommen oder erst nach mehr als 1000 geöffneten Boxen. Mit dieser Aussage gehe ich noch davon aus das nur ein Zufallsgenerator benuzt wird. Es ist aber auch möglich das die "Gewinnchance" mit der Anzahl der gekaufen Lootboxen des entsprechenden Spielers erst bis zu diesem Wert X ansteigt.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, Lootboxen zielen auf suchtbildende Verhaltenseisen des Menschen ab. Einige können dem eben besser wiederstehen als anderre.
    Und auch hier gilt das selbe wie bei der Videospielsucht. Nur weil es noch nicht annerkannt und reglementiert ist bedeutet das nicht das es falsch ist. Grade bei der Frage ob Lootboxen den Glücksspiel entsprechen oder nicht darf man auch nicht vergessen das bei dem Thema auch Interessengruppen aktiv werden (können) die eine Einordnung als Glücksspiel verhindern wollen.

    Es kommt aber auch darauf an ob die Spielmechanik so ausgerichtet ist das man Lootboxen für einen halbwegs vernünftigen vortschritt braucht oder ob sie nur beiwerk sind aus denen man mal was nettes heraus bekommt.
    Das ist ja auch der Grund warum EA grade do derbe auf die finger bekommt. Das ganze System in SWBF2 ist so gestaltet das man entweder so viel Zeit Investieren muss das die schon an Suchtverhalten grenzt oder man Zahlt für die Lootboxen. Und das bei einem Vollpreis Titel!
    Ich kenne kein anderren Vollpreis Titel (als AAA kann man die meisten nicht mehr bezeichnen) in denen Lootboxen so viel gewicht haben wie bei SWBF2. Die F2P Titel mal ausgenommen.
    Obwohl ich dazu sagen muss das mich diese 08/15 MP-Shooter nicht die bohne interessieren weshalb ich seit längerrem nur noch wenig Kontackt mit MTs oder Lootboxen habe.
    Geändert von Drake802 (01.12.2017 um 10:02 Uhr)
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  17. #17
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    Avatar von NOT-Meludan
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    Zitat Zitat von Drake802 Beitrag anzeigen
    Da muss ich dir wiedersprechen! Es braucht keinen Facharzt um das eigene Suchtverhalten zu erkennen. Die verschiedenen Suchtformen sind natürlich unterschiedlich aber das suchtverhalten selbst ist immer das selbe! Egal ob Stofflich oder nicht. Ein Facharzt stellt ledeglich die Diagnose um eine entsprechende Therapie bestimmen und durchführen zu können. Warum das bei Videospiel Sucht aber etwas komlizierter ist beschreibe ich weiter unten.
    Das sicherlich nicht, aber es braucht immer einen Therapeuten/Psychologen, um das als Sucht zu verifizieren. Ohne diese Diagnose kann einem nicht geholfen werden! Sonst würde sich ja selber klassifizieren und würde das ganze System ad absurdum führen.

    Richtig, die Videospielsucht ist von der WHO tatsächlich noch nicht klassifiziert worden. Das liegt aber zum einen daran das es diese form der Sucht erst seit ca. 15-20 Jahren vermehrt auftritt. Denn erst vor 20 Jahren sind Videospiele wirklich massentauglich geworden. Zum anderren ist es bei Videospielen auch gar nicht so leicht. Ist man schon süchtig wenn man täglich 5, 8, 16 Stunden oder noch mehr mit Spielen verbringt oder wenn man hunderte von Euros für MTs ausgegeben hat. Und was ist wenn lezterres zutrifft aber nur wenige Stunden pro Tag gespielt werden.
    Das sind Fragen die eine Klassifizierung und auch eine spezialisierte Behandlung schwirig machen. Nur weil etwas noch nicht klassifiziert ist bedeutet das aber nicht das es das nicht gibt.
    15-20 Jahre sind eine lange Zeit, nur wurde noch nicht genug bzw. intensiv auf dem Gebiet geforscht. Gaming als Massenphänomen sind erst seit rund 7-10 Jahre verbreitet. Als Beispiel nimm Posttraumatische Belastungsstörung, die gibt es erst in der Form seit 1980! Früher wurde das unter anderen Namen bezeichnet und öfter auch gerne mal als Schwäche ausgelegt. Die Krankheit hatte im Laufe von Jahrhunderten viele Namen, nur wusste niemand was genau es ist, wie es wirkt und wie es entsteht. Und ohne wissenschaftliche Studien wird "Gaming"-Sucht nicht klassifiziert werden können. Das ist aber Grundlage jeder weiteren Entscheidung/Klassifizierung.
    Was der normale Mensch daraus macht, darüber denkt oder empfindet, hat dafür keinerlei Relevanz. Nur wissenschaftliche anerkannte Ergebnisse sind wichtig. Sonst würde ja jede "Analyse" in Klatschblättern Relevanz haben und das tun diese nun wirklich nicht.
    Über tägliche Spielzeit und Zusammenhang zu Sucht sind auch noch keine relevanten Studien veröffentlicht.
    Und was sind bitte MTs? Der Begriff sagt mir gerade nichts.


    Und du kannst mir da schon glauben schenken, ich bin nämlich nicht nur selbst betroffen (allerdings mit der etwas allgemeinerren Computer Sucht) sondern habe auch schon Erfahrung in Stationären Kliniken mit Suchtspezialisierung machen können. Allerdings nicht Spiel- oder Computersucht sondern wegen einer Essstörung (geht zwar keinen was an aber nicht das hier einer noch auf die Idee kommt ich hätte Heroin oder so was genommen). MTs und Lootboxen sind glücklicherweise nicht (mehr) mein Problem.
    Das tut mir leid und wünsche dir gute Besserung. Süchte gibt es viele, dir unterstellt wohl keiner gleiche eine Drogensucht. Im heutigen Zeitalter sind Süchte weit verbreitet und hat viele Formen, da wird sich wohl kein vernünftiger Mensch sich anmaßen, was du genau hast.
    Und weil du selbst erkennst, dass du ein Problem(!) hast, ist ein wichtiger erster Schritt gemacht. Die Diagnose, was genau jemand hat, fällt immer noch ein anerkannter Therapeut/Psychologe und nicht man selbst.

    Officiell hast du recht. Lootboxen sind noch nicht als Glücksspiel anerkannt. Die mechanik von Lootboxen ist dem glücksspiel aber zu ähnlich. Sicher, du bekommst garantiert etwas zurück. Die warscheinlichkeit etwas wirklich wertvolles heraus zu bekommen liegt aber unterhalb von 1%. In Star Trek Online zum Beispiel wurde ein Wert von 0,5% ausgerechnet. Du kannst also "Glück" haben und mit der ersten gekauften Box was richtig geiles bekommen oder erst nach mehr als 1000 geöffneten Boxen. Mit dieser Aussage gehe ich noch davon aus das nur ein Zufallsgenerator benuzt wird. Es ist aber auch möglich das die "Gewinnchance" mit der Anzahl der gekaufen Lootboxen des entsprechenden Spielers erst bis zu diesem Wert X ansteigt.
    Sind Lootboxen Glücksspiel? Per Definition bisher nicht und auch hier dient in der Regel wissenschaftliche Arbeit dazu, um das zu definieren. CSGO kommt dem Glücksspiel noch am nächsten, erfüllt aber bisher auch nicht alle Kriterien.
    Sollte sich wirklich jemand mit Lootboxen um Haus und Hof bringen, dann hat derjenige ein ganz anderes Problem, als die Lootboxen selbst.
    Wissenschaftliche Studien zu Auswirkungen von solchen Lootbox-Mechaniken auf das menschliche Gehirn existieren nicht und ohne konkrete wissenschaftliche Ergebnisse kann man nicht einfach eine Entscheidung so erzwingen.
    Man kann es proaktiv regulieren, aber verbieten dürfte schwer werden, da man sonst gegen diverse grundlegende Gesetze verstoßen würde.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, Lootboxen zielen auf suchtbildende Verhaltenseisen des Menschen ab. Einige können dem eben besser wiederstehen als anderre.
    Und auch hier gilt das selbe wie bei der Videospielsucht. Nur weil es noch nicht annerkannt und reglementiert ist bedeutet das nicht das es falsch ist. Grade bei der Frage ob Lootboxen den Glücksspiel entsprechen oder nicht darf man auch nicht vergessen das bei dem Thema auch Interessengruppen aktiv werden (können) die eine Einordnung als Glücksspiel verhindern wollen.
    Tut mir leid, aber das tun sie nicht. Sie sprechen den menschlichen Jagd- und Sammeltrieb an. Das Belohnungszentrum wird sicherlich auch stimuliert, aber bei weitem nicht so stark wie Drogen, Glücksspiel usw.
    Und ohne diese Stimulation fehlt schlicht und ergreifend eine Voraussetzung, um es als klassische Sucht zu definieren.
    Videospielsucht gibt es auch meines Erachtens nach, man kann ja auch schon diesbezüglich "behandelt" werden, allerdings hat das einige juristische Grauzonen/Probleme.
    Das würde jetzt aber zu sehr ins Detail gehen.
    Sicher wollen Publisher das Ganze nicht als Glücksspiel definiert sehen, aber die Lobby in Deutschland dürfte da nicht sonderlich stark sein, da nicht unbedingt viele Publisher hier vor Ort aktiv sind im größeren/relevanten Rahmen.
    Zur Regulierung wird es wohl in ein paar Jahren kommen, aber Schnellschüsse würde ich nicht erwarten.

    Es kommt aber auch darauf an ob die Spielmechanik so ausgerichtet ist das man Lootboxen für einen halbwegs vernünftigen vortschritt braucht oder ob sie nur beiwerk sind aus denen man mal was nettes heraus bekommt.
    Das ist ja auch der Grund warum EA grade do derbe auf die finger bekommt. Das ganze System in SWBF2 ist so gestaltet das man entweder so viel Zeit Investieren muss das die schon an Suchtverhalten grenzt oder man Zahlt für die Lootboxen. Und das bei einem Vollpreis Titel!
    Ich kenne kein anderren Vollpreis Titel (als AAA kann man die meisten nicht mehr bezeichnen) in denen Lootboxen so viel gewicht haben wie bei SWBF2. Die F2P Titel mal ausgenommen.
    Obwohl ich dazu sagen muss das mich diese 08/15 MP-Shooter nicht die bohne interessieren weshalb ich seit längerrem nur noch wenig Kontackt mit MTs oder Lootboxen habe.
    Das ist eine Entscheidung der Publisher ggf. der Entwickler. Und das kann man denen schlicht und ergreifend nicht verbieten, es geht nicht. Kein Gesetz dazu würde einer juristischen Prüfung standhalten, geschweige denn vor Gericht.
    Das EA deswegen von den Fans auf die Finger bekommt, ist auch völlig verdient. Erst dadurch taucht das Thema ja zum ersten mal bei Politikern&Co auf.
    Es liegt am Ende immer noch am Kunden selbst, ober er das System unterstützt. Immerhin hat man es bei anderen Spielen lange genug toleriert und auch gefördert. Mit den Auswirkungen müssen wir halt umgehen.
    Das EA jetzt den Vogel abgeschossen hat, war durchaus zu erwarten. Jetzt nicht explizit von EA, aber irgendwann hätte ein Publisher sicher die Grenze überschritten und das hat EA diesmal geschafft.
    Und jetzt sind die Publisher hellhörig geworden und beobachten das weitere Vorgehen und den verlauf ganz genau. Man will den Fehler ja so nicht wiederholen.
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  18. #18
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von Cicero
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    Kurz was Offtopic eingeworfen: Danke an Not-Meludan, Orzhov und Drake! Ganz starker und angenehmer Diskussionsstil. Sachlich, aufeinander eingehend und ohne persönliche Angriffe. Findet an heute leider nicht mehr so oft... Chapeau!
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  19. #19
    Erfahrener Benutzer

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    Zitat Zitat von NOT-Meludan Beitrag anzeigen
    Das sicherlich nicht, aber es braucht immer einen Therapeuten/Psychologen, um das als Sucht zu verifizieren. Ohne diese Diagnose kann einem nicht geholfen werden! Sonst würde sich ja selber klassifizieren und würde das ganze System ad absurdum führen.



    15-20 Jahre sind eine lange Zeit, nur wurde noch nicht genug bzw. intensiv auf dem Gebiet geforscht. Gaming als Massenphänomen sind erst seit rund 7-10 Jahre verbreitet. Als Beispiel nimm Posttraumatische Belastungsstörung, die gibt es erst in der Form seit 1980! Früher wurde das unter anderen Namen bezeichnet und öfter auch gerne mal als Schwäche ausgelegt. Die Krankheit hatte im Laufe von Jahrhunderten viele Namen, nur wusste niemand was genau es ist, wie es wirkt und wie es entsteht. Und ohne wissenschaftliche Studien wird "Gaming"-Sucht nicht klassifiziert werden können. Das ist aber Grundlage jeder weiteren Entscheidung/Klassifizierung.
    Was der normale Mensch daraus macht, darüber denkt oder empfindet, hat dafür keinerlei Relevanz. Nur wissenschaftliche anerkannte Ergebnisse sind wichtig. Sonst würde ja jede "Analyse" in Klatschblättern Relevanz haben und das tun diese nun wirklich nicht.
    Über tägliche Spielzeit und Zusammenhang zu Sucht sind auch noch keine relevanten Studien veröffentlicht.
    Und was sind bitte MTs? Der Begriff sagt mir gerade nichts.




    Das tut mir leid und wünsche dir gute Besserung. Süchte gibt es viele, dir unterstellt wohl keiner gleiche eine Drogensucht. Im heutigen Zeitalter sind Süchte weit verbreitet und hat viele Formen, da wird sich wohl kein vernünftiger Mensch sich anmaßen, was du genau hast.
    Und weil du selbst erkennst, dass du ein Problem(!) hast, ist ein wichtiger erster Schritt gemacht. Die Diagnose, was genau jemand hat, fällt immer noch ein anerkannter Therapeut/Psychologe und nicht man selbst.



    Sind Lootboxen Glücksspiel? Per Definition bisher nicht und auch hier dient in der Regel wissenschaftliche Arbeit dazu, um das zu definieren. CSGO kommt dem Glücksspiel noch am nächsten, erfüllt aber bisher auch nicht alle Kriterien.
    Sollte sich wirklich jemand mit Lootboxen um Haus und Hof bringen, dann hat derjenige ein ganz anderes Problem, als die Lootboxen selbst.
    Wissenschaftliche Studien zu Auswirkungen von solchen Lootbox-Mechaniken auf das menschliche Gehirn existieren nicht und ohne konkrete wissenschaftliche Ergebnisse kann man nicht einfach eine Entscheidung so erzwingen.
    Man kann es proaktiv regulieren, aber verbieten dürfte schwer werden, da man sonst gegen diverse grundlegende Gesetze verstoßen würde.



    Tut mir leid, aber das tun sie nicht. Sie sprechen den menschlichen Jagd- und Sammeltrieb an. Das Belohnungszentrum wird sicherlich auch stimuliert, aber bei weitem nicht so stark wie Drogen, Glücksspiel usw.
    Und ohne diese Stimulation fehlt schlicht und ergreifend eine Voraussetzung, um es als klassische Sucht zu definieren.
    Videospielsucht gibt es auch meines Erachtens nach, man kann ja auch schon diesbezüglich "behandelt" werden, allerdings hat das einige juristische Grauzonen/Probleme.
    Das würde jetzt aber zu sehr ins Detail gehen.
    Sicher wollen Publisher das Ganze nicht als Glücksspiel definiert sehen, aber die Lobby in Deutschland dürfte da nicht sonderlich stark sein, da nicht unbedingt viele Publisher hier vor Ort aktiv sind im größeren/relevanten Rahmen.
    Zur Regulierung wird es wohl in ein paar Jahren kommen, aber Schnellschüsse würde ich nicht erwarten.



    Das ist eine Entscheidung der Publisher ggf. der Entwickler. Und das kann man denen schlicht und ergreifend nicht verbieten, es geht nicht. Kein Gesetz dazu würde einer juristischen Prüfung standhalten, geschweige denn vor Gericht.
    Das EA deswegen von den Fans auf die Finger bekommt, ist auch völlig verdient. Erst dadurch taucht das Thema ja zum ersten mal bei Politikern&Co auf.
    Es liegt am Ende immer noch am Kunden selbst, ober er das System unterstützt. Immerhin hat man es bei anderen Spielen lange genug toleriert und auch gefördert. Mit den Auswirkungen müssen wir halt umgehen.
    Das EA jetzt den Vogel abgeschossen hat, war durchaus zu erwarten. Jetzt nicht explizit von EA, aber irgendwann hätte ein Publisher sicher die Grenze überschritten und das hat EA diesmal geschafft.
    Und jetzt sind die Publisher hellhörig geworden und beobachten das weitere Vorgehen und den verlauf ganz genau. Man will den Fehler ja so nicht wiederholen.

    Das "System" ist absurd!

    •   Alt

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  20. #20
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    Avatar von NOT-Meludan
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    Zitat Zitat von Cyberthom Beitrag anzeigen
    Das "System" ist absurd!
    Es mag manchmal leider so sein/erscheinen, aber es ist das beste was wir bisher haben und es funktioniert auch soweit ganz gut.
    Und daran etwas zu verändern braucht leider seine Zeit, aber die Grundlage muss halt stimmen, sonst gibt es später noch größere Probleme.
    Das Problem bei Videospielen ist halt die allgemeine Geschwindigkeit, mit der sich das alles verbreitet und auf die Menschen auswirkt (Stichwort Digitalisierung).
    Das ganze System ist für den Menschen schlicht und ergreifend zu schnell geworden, um es vernünftig zu verarbeiten und damit umzugehen.
    Darum sind Probleme wie Burn Out inzwischen viel häufiger als je zuvor.
    Die Welt dreht sich noch genau so schnell wie vor 1000 Jahren, nur legen wir Menschen ein immer größeres Tempo vor für uns selbst und dafür sind wir mental/evolutionstechnisch nicht für gerüstet.
    Lesen - denken - schreiben - denken - posten - verzweifeln.
    Realität ist relativ.

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