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    Frage zu Einbau von Kochfeld und Herd durch Lieferant

    Da mein alter Standherd so langsam mal ausgetauscht werden müsste, suche ich grad was Neues, und offenbar gibt es kaum mehr Standgeräte bzw. es gibt enorm viele Kochfeld-Ofen-Sets mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis.

    Scheinbar ist es bei den meisten so, dass das Kochfeld an Starkstrom kommt, der Ofen an eine normale Steckdose. Falls das Kochfeld eine eigene Steuerung (also per "Touch"-Felder) hat oder man eh getrennte Produkte kauft, kann man den Ofen also auch woanders in der Küche einbauen.

    Meine Fragen betreffen nun den Anschluss und Einbau.

    1) zB Media Markt bietet einen Komfortservice mit Einbau derzeit zum Sonderpreis an - aber wie weitreichend ist das? Ich vermute mal, dass die Schränke und die Arbeitsplatte dann schon vorbereitet sein müssen und die Leute dann "nur" den Ofen richtig einschieben und fixieren, das Kochfeld anschließen und "verankern" ? Oder machen die sogar nur den Anschluss, das Fixieren der beiden Teile macht man selber? Oder ist es sogar so, dass die Mitarbeiter auch das passende Loch in die Arbeitsplatte machen?

    2) wie weit ragt so ein Kochfeld "nach" unten? Könnte ich unmittelbar unter die Arbeitsplatte etwas anderes platzieren, zB ein Schubladenfach oder eine Stand-Spülmaschine? Oder muss es da einen Abstand geben, also braucht das Kochfeld Luft viel nach unten? Die Platte wäre ca 4,5cm dick, also Standard.

    3) Ich bräuchte dann noch einen passenden Schrank für den Ofen. Sind die Backöfen stets normiert, also passt jeder in einen typischen Ikea-Einbauschrank?

    4) last but not least: wäre es wirklich sehr gefährlich, das Feld selbst anzuschließen? Kann man da was falsch machen, selbst wenn man vorbereitet ist? Logisch: Sicherungen raus, Farben der Kabel beachten - aber ist da irgendwas, das wirklich nur ein Fachmann zu 100% weiß/sieht? Wo bestünde überhaupt Gefahr? Könnt der Rahmen um das Kochfeld herum zB unter Starkstrom stehen, oder was genau wäre das die Gesundheit betreffende Problem, falls man was falsch macht?


    Danke
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  2. #2
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    Wie weit der Serrvice von Media Markt geht weiß ich nicht, aber normalerweise kann man sich vom Lieferanten auch eine komplette Küche inkl. Geräte aufbauen und anschließen lassen.

    Bei meiner aktuellen Küche habe ich (fast) alles selbst gemacht, inkl. aussägen, und dann nur den Elektriker zum Anschließen des Herdes kommen lassen, das Hantieren mit Starkstrom ist halt immer etwas gefährlich wenn man nicht genau weiß, was man macht.

    Ein normales Kochfeld ist nur maximal zehn Zentimeter dick, wenn darunter kein Backofen ist kann man den Platz sicher einfach als Schrank nutzen, ich weiß nur gerade nicht, wie du dann alles anschließt, wenn ich mich recht entsinne wird das Kochfeld mit dem Ofen verbunden und der Ofen dann mit dem Stromanschluss an der Wand.
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  3. #3
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    Avatar von Herbboy
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    Zitat Zitat von Spiritogre Beitrag anzeigen
    Wie weit der Serrvice von Media Markt geht weiß ich nicht, aber normalerweise kann man sich vom Lieferanten auch eine komplette Küche inkl. Geräte aufbauen und anschließen lassen.
    Klar, das ist logisch, ich brauch aber keine neue Komplettküche für 4-5 stellige Beträge von einem Möbel/Küchenladen, sondern nur ein neues Kochfeld und nen Ofen MM/Saturn usw. bieten halt einen "Einbauservice", würde mich interessieren, wie viel man da vorbereiten muss. Ich werde da auch mal zu einer Filiale gehen, aber vlt weiß es ja jemand?

    Bei meiner aktuellen Küche habe ich (fast) alles selbst gemacht, inkl. aussägen, und dann nur den Elektriker zum Anschließen des Herdes kommen lassen, das Hantieren mit Starkstrom ist halt immer etwas gefährlich wenn man nicht genau weiß, was man macht.
    ich hab auch alles selber gemacht, nur der Standofen war schon in der Küche vorhanden vom Vormieter. Und ein Kochfeld müsste halt erst angeschlossen und danach "eingebaut" werden, soweit ich weiß. Bzw. man kann es in die Platte einbauen, die Platte aber noch lose lassen, damit man die Platte inkl. Kochfeld kippen kann, um problemlos an die Anschlüsse für die Kabel ranzukommen.

    Ein normales Kochfeld ist nur maximal zehn Zentimeter dick, wenn darunter kein Backofen ist kann man den Platz sicher einfach als Schrank nutzen, ich weiß nur gerade nicht, wie du dann alles anschließt, wenn ich mich recht entsinne wird das Kochfeld mit dem Ofen verbunden und der Ofen dann mit dem Stromanschluss an der Wand.
    Jein - es gibt Sets, bei denen die Elemente für das Feld am Ofen sind - dann ist beides miteinander verbunden, klar. Es gibt aber auch Sets, bei denen der Ofenteil separat ist und an eine normale Steckdose angeschlossen werden kann, und selbst bei denen, wo die Bedienungen miteinander verbunden ist, kann man den Ofen oft an eine normale Steckdose anschließen. Nur das Kochfeld braucht wohl immer Starkstrom, da es sonst nicht ganz reicht, wenn man mal alle idr vier Platten gleichzeitig braucht und/oder auch eine Schnellkochplatte hat.
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  4. #4
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Ich kann mir bei solchen Service- Angeboten nur vorstellen dass die reine Anlieferung, Einsetzen und Anschlussarbeiten gemeint sind. Das Anpassen von Arbeitsplatten und dergleichen gehört da normalerweise nicht dazu, das erfolgt in der Regel durch Eigenleistung des Kunden. Das sind schließlich Techniker, keine Möbelhandwerker.

    Die Sache mit der Spülmaschine unter dem Herd sollte funktionieren, war in der ersten gemeinsamen Küche/Wohnung von mir und meiner Frau so direkt vom Küchenstudio eingebaut worden. Frag mich aber nicht wieviel Luft dazwischen einzuplanen ist, das ist schon gut 14 Jahre her.

    Und selbst am Starkstrom rumspielen... AUF KEINEN FALL! LEBENSGEFÄHRLICH!!!

    Lieber den Elektriker seines Vertrauens rufen, was bei solchen Anschlüssen passieren kann haben wir zuletzt bei Abknipsen solcher im Obergeschoss (vor der Bad-Sanierung) gesehen, da ging ein Messgerät von unserem Vertrauensmann mit nem lauten Knall hopps.

    Ich mache ja fast alles bei Renovierungen und Umbauten selbst, aber an Stromgeschichten wage ich mich nicht, da ich viel zu wenig Ahnung davon, dafür zu großen Respekt davor hab.

    Geändert von sauerlandboy79 (02.01.2019 um 20:43 Uhr)
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  5. #5
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir bei solchen Service- Angeboten nur vorstellen dass die reine Anlieferung, Einsetzen und Anschlussarbeiten gemeint sind. Das Anpassen von Arbeitsplatten und dergleichen gehört da normalerweise nicht dazu, das erfolgt in der Regel durch Eigenleistung des Kunden. Das sind schließlich Techniker, keine Möbelhandwerker.
    das vermute ich auch, aber ehrlich gesagt ist ein passendes Loch mit einer guten Säge die einfachere Leistung als ein Arbeiten an einer Starkstromleitung, daher könnte es ja durchaus doch sein.... aus dem Grund frag ich eben. Aber das kläre ich dann sowieso in einer Filiale mal, denke ich.


    Die Sache mit der Spülmaschine unter dem Herd sollte funktionieren, war in der ersten gemeinsamen Küche/Wohnung von mir und meiner Frau so direkt vom Küchenstudio eingebaut worden. Frag mich aber nicht wieviel Luft dazwischen einzuplanen ist, das ist schon gut 14 Jahre her.
    Wie viel Luft war denn dazw…


    Im Moment sieht es so aus, dass es klappen könnte. Derzeit ist links ein Hochschrank, hinter dem der Elektro-Anschluss wäre, dann 2m Arbeitsplatte mit der Spüle rel. mittig, links unter der Spüle die Spülmaschine, und rechts von der Arbeitsplatte der bisherige Herd. Ich nehm den Hochschrank da weg, der Herd kommt ja auch weg, dann schiebe ich alles nach rechts. Dann hab ich links ca 1,20m Platz. Da kommt dann 1m Arbeitsplatte hin, in das das Kochfeld reinkommt, und ein Schrank 60cm für den Ofen, einer 40cm für "Kram", oder ich lass da eine Lücke für Getränkekästen

    Die 1m-Platte nehm ich einfach von der anderen Wandseite, denn da hab ich einen 60cm-Schrank stehen eben mit dieser 1m-Platte, und da mach ich es genau so wie gerade beschrieben: die Platte überragt seitlich den Schrank, so dass ich da eine Lücke hab, in der Kästen hinkommen.


    Ich muss aber noch ne Kleinigkeit klären, denn das Stromkabel vom alten Herd müsste erst noch getrennt werden, d.h. die Lieferanten müssten nicht nur an, sondern auch ab"montieren"
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  6. #6
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    Avatar von JohnCarpenter
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    Wenn du selbst anschließt, solltest du zumindest sehr genau wissen, was du tust. Daneben sollte man ein Multimeter bzw. zweipoligen Spannungsprüfer "Duspol" von mindestens Katagorie 3 / CATIII haben, der einen Meßbereich für 400V AC hat. Denn wenn nur zwei Drähte beim Anschluss vertauscht sind (nicht das Drehfeld, aber Phase und Nulleiter), oder auch der N-Leiter nicht korrekt angeschlossen wird, kann das sofort das gesamte Gerät zerstören.
    Ist denn überhaupt eine Herdanschlußdose vorhanden? "Starkstrom" ist ja etwas unpräzise; du brauchst halt alle 3 Außenleiter, also einen Drehstromanschluß mit einem Nullleiter (und PE). Dabei ist in der Regel jeder Außenleiter einzeln mit 16A abgesichert. Das steht aber auch nochmals in der Anschlußanleitung.
    Wenn es ein klassischer Einbauherd ist, wird dann das Kochfeld nur mit einem vorkonfektionierten Kabel, ggf. noch mit einem zweiten "Steuer-/Elektronikkabel" verbunden, wo die Steckverbinder vorkonfektioniert sind. Da kann man dann nichts falsch machen.
    Der Drehstromanschluß wird in diesem Fall mit einem flexiblem Gummikabel ab der Herdanschlußdose mit dem Backofenteil verbunden; dabei muss man darauf achten, dass das Kabel lange genug zum Rausziehen / Einschieben ist.
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  7. #7
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    Zitat Zitat von JohnCarpenter Beitrag anzeigen
    Wenn du selbst anschließt, solltest du zumindest sehr genau wissen, was du tust. Daneben sollte man ein Multimeter bzw. zweipoligen Spannungsprüfer "Duspol" von mindestens Katagorie 3 / CATIII haben, der einen Meßbereich für 400V AC hat. Denn wenn nur zwei Drähte beim Anschluss vertauscht sind (nicht das Drehfeld, aber Phase und Nulleiter), oder auch der N-Leiter nicht korrekt angeschlossen wird, kann das sofort das gesamte Gerät zerstören.
    Ist denn überhaupt eine Herdanschlußdose vorhanden? "Starkstrom" ist ja etwas unpräzise; du brauchst halt alle 3 Außenleiter, also einen Drehstromanschluß mit einem Nullleiter (und PE). Dabei ist in der Regel jeder Außenleiter einzeln mit 16A abgesichert. Das steht aber auch nochmals in der Anschlußanleitung.
    ja, es ist eine Dose mit den entsprechenden Anschlüssen, keine "normale" Steckfose, und dazu passend 3 Sicherungen im Sicherungskasten. Der alte Herd ist dort derzeit ja angeschlossen, das geht ja AFAIK gar nicht ohne "Starkstrom", was ich halt so nenne, da es nicht 230V, sondern 400V sind. ich brauch aber ein neues Kabel, da das alte zu lang und unflexibel ist, das ist ziemlich starr.

    Wenn es ein klassischer Einbauherd ist, wird dann das Kochfeld nur mit einem vorkonfektionierten Kabel, ggf. noch mit einem zweiten "Steuer-/Elektronikkabel" verbunden, wo die Steckverbinder vorkonfektioniert sind. Da kann man dann nichts falsch machen.
    Man braucht doch aber ein 5adriges Anschlusskabel, und das muss ja erstmal an diese Dose an der Wand dran - da gibt es keine Steckerverbinder, das sind blanke Kabelenden. Oder redest du nur von der Verbindung zwischen Ofenteil und Kochfeld`?
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  8. #8
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    Avatar von JohnCarpenter
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    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Oder redest du nur von der Verbindung zwischen Ofenteil und Kochfeld`?
    Richtig. Zumindest war das so bei einem Siemens Einbauherd mit Induktionskochfeld, dass ich vor einigen Jahren angeschlossen habe. (Wobei, ich darf das; hatte mal eine elektrische Ausbildung).
    Bei dem Herdanschluss sollte man halt im Zweifelsfalll unter Spannung messen und sicherstellen, dass die drei Drähte für L1, L2 und L3 tatsächlich jeweils gegeneinander 400V führen und jeweils gegen N (blau) 230V. Beim Herd oder Kochfeld sollten die zugehörigen Anschlussklemmen dann im Klartext bechriftet bzw. eindeutig markiert sein.
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  9. #9
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    Zitat Zitat von JohnCarpenter Beitrag anzeigen
    Richtig. Zumindest war das so bei einem Siemens Einbauherd mit Induktionskochfeld, dass ich vor einigen Jahren angeschlossen habe. (Wobei, ich darf das; hatte mal eine elektrische Ausbildung).
    Bei dem Herdanschluss sollte man halt im Zweifelsfalll unter Spannung messen und sicherstellen, dass die drei Drähte für L1, L2 und L3 tatsächlich jeweils gegeneinander 400V führen und jeweils gegen N (blau) 230V. Beim Herd oder Kochfeld sollten die zugehörigen Anschlussklemmen dann im Klartext bechriftet bzw. eindeutig markiert sein.
    Meine einzige Sorge wäre, dass vlt die Farben der Anschlüsse inzwischen geändert wurden und dies dann ggf. verwirrt. Aber falls die Lieferanten es auch anschließen, wäre das an sich ja egal für mich.
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Herbboy Beitrag anzeigen
    Meine einzige Sorge wäre, dass vlt die Farben der Anschlüsse inzwischen geändert wurden und dies dann ggf. verwirrt. Aber falls die Lieferanten es auch anschließen, wäre das an sich ja egal für mich.
    Darum lieber die Berufserfahrenen daran lassen. Die kennen sowohl alte als auch neue Normen der Elektrotechnik.

    Geändert von sauerlandboy79 (02.01.2019 um 23:37 Uhr)
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