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  1. #6101
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    Avatar von McDrake
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    John Wick (1)
    im Free-TV aufgenommen und gestern geschaut.
    Holla die Waldfee...der hat mir sehr gefallen. Coole, "realistische", schnörkellose Action in einem spannenden Setting.
    Ohne Hänger von Schauplatz zu Schauplatz.

    Da würde ich doch glatte 9/10 geben.
    Rabowke und Spiritogre haben "Gefällt mir" geklickt.
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  2. #6102
    Klugscheißer
    Avatar von Rabowke
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    John Wick Kapitel I gehört für mich zu meinen absoluten Lieblings-Actionfilmen, den Platz hatte "früher" Shoot Em' Up.

    Aber John Wick legt nochmal eine Schippe drauf beim Thema Realismus und Kampfsequenzen, nicht übertrieben, absolut realistische Kampfszenen mit den Pistolen, es wird immer exakt dann nachgeladen, wenn die Waffe auch wirklich leer sein müsste. Nicht so wie in anderen Hollywoodfilmen, wo man mit einem Magazin was normalerweise nur neun Schüsse hätte gefühlte 100x feuern kann.

    Leider erreicht der Nachfolger dieses Niveau nicht mal ansatzweise ... schade.
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  3. #6103
    Erfahrener Benutzer
    Avatar von McDrake
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    Zitat Zitat von Rabowke Beitrag anzeigen
    John Wick Kapitel I gehört für mich zu meinen absoluten Lieblings-Actionfilmen, den Platz hatte "früher" Shoot Em' Up.

    Aber John Wick legt nochmal eine Schippe drauf beim Thema Realismus und Kampfsequenzen, nicht übertrieben, absolut realistische Kampfszenen mit den Pistolen, es wird immer exakt dann nachgeladen, wenn die Waffe auch wirklich leer sein müsste. Nicht so wie in anderen Hollywoodfilmen, wo man mit einem Magazin was normalerweise nur neun Schüsse hätte gefühlte 100x feuern kann.

    Leider erreicht der Nachfolger dieses Niveau nicht mal ansatzweise ... schade.
    Das mit dem Nachlade fand ich auch extrem gut gemacht.
    Und man merkt dem "Profi" an, dass er diese Bewegungen im Schlaf beherrscht. Egal ob Kleinkaliber oder grössere Wummen:
    Zack, Magazin raus, fliessende Bewegung zum nächsten Magazin, Millimeter genaues Einsetzen, durchladen und weiter gehts.
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  4. #6104
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    Avatar von golani79
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    Fand auch John Wick 2 durchaus gelungen.
    "Wenn du etwas suchst und nicht weißt, wo du es finden kannst, dann geh nach Khorinis - dort wirst du es ganz sicher kaufen können."

  5. #6105
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    Avatar von arrgh84
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    Kong: Skull Island. War positiv überrascht. Unterhaltsamer Monsterspaß, abgesehen von Tom Hiddlestons "Perfomance".

  6. #6106
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    Avatar von MichaelG
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    Ghost in a Shell 3D mit Scarlett Johannson. Ich kenne zwar das Original (weder Comic noch Animationsfilm) nicht, finde aber den Film bei weitem nicht so schlecht wie einige tun. Er ist bildgewaltig, actionreich. Gut, was man eventuell bemängeln könnte wäre der innere Kampf von Matokos Geist mit dem neuen Körper. Die Arrangierung damit, daß sie halt nur eine Maschine mit menschlichem Gehirn geworden ist.

    Trotzdem fand ich den Film insgesamt gut. Von mir gibt es für den Film 8 von 10 Upgrades.

    Vielleicht auch deshalb, weil der Film mich in Teilen (Anspielungen) an das Deus Ex-Universum erinnert.
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  7. #6107
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    Avatar von Worrel
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    Zitat Zitat von MichaelG Beitrag anzeigen
    Ghost in a Shell 3D mit Scarlett Johannson. Ich kenne zwar das Original (weder Comic noch Animationsfilm) nicht, ...
    Ohne Vorwissen ist das ja auch ein annehmbarer durchschnittlicher Mainstream SciFi Film.

    Das Problem des Films ist allerdings, daß außen "Ghost in the Shell" draufsteht.

    Wie ich weiter oben schon mal erwähnt hatte.
    Sozial-libertarischer Demokrat der neuzeitlichen Ära, Befürworter der Staatstheorie von Locke & Montesquieu und der Illumination des Geistes nach der Lehre von Spock.

  8. #6108
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    Avatar von Spiritogre
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    Also ich kenne die Vorlage von GitS und liebe sie und fand den Film trotzdem sehr gut. Nur störte mich eben Scarlet wie schon diverse Male erwähnt, ich fand sie passte einfach nicht in die Rolle. Aber die Handlung wurde für einen eigenständigen Sci-Fi Film schon gut angepasst, der Ur-Anime ist ja letztlich nur der erste Teil einer Serie und macht entsprechend viele Fässer auf und schließt die Handlung ja auch nicht richtig ab. Das wurde hier schon gut geändert.
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  9. #6109
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Keine Ahnung wann die langhaarigen Dinger mal Kult gewesen sein sollen, an mir ist dieser wohl in meinen jüngeren Jahren total vorbei gegangen. Und auch nach diesem Film werde ich bestimmt kein Spät-Fan, aber ich muss zugeben dass er recht nett war.

    Zunächst mal war ich überrascht dass dies hier ein CGI-gewordenes Musical (!) ist in welchem viele Charts-Klassiker unterschiedlichster Jahrzehnte neumodern interpretiert wurden. Das Meiste davon ließ sich jedoch gut anhören, der sympathischen Lena sei Dank.
    Die Story war selbst für Kinderfilm-Niveau-Verhältnisse arg schwach, machte aber zumindest Sinn und hatte einige gute Gags in petto. Technisch etwas zwiespältig, die Figuren waren längst nicht so detailverliebt wie die Welt in der sie leben.

    6/10 Kuschelstunden

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    Geändert von sauerlandboy79 (07.01.2018 um 14:53 Uhr)
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  10. #6110
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    Avatar von Enisra
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    Ich dachte eben du meinst den alten Streifen Troll 2
    "Before you diagnose yourself with depression or low self-esteem
    first make sure that you are not, in fact, simply surrounded by assholes."
    -William Gibson

  11. #6111
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Star Wars 8 - Die letzten Jedi

    Hat mich mit seinen 2 1/2 Stunden gut unterhalten, aber auch sehr zwiespältig aus dem Kinosaal gehen lassen. Hat viele starke Momente, in der Summe aber viel zu viele gestreckte Szenen, weshalb dessen Überlänge fast schon grenzwertig wirkt. Etwas über der 2-Stunden-Grenze hätte auch gereicht.

    Pro:
    Spoiler:

    - Zahlreiche hervorragend fotografierte Szenen, in gewissen Phasen hat der Film einen ganz eigenen visuellen Stil
    - Snokes Super-Sternenzerstörer im Stealthbomber-Look - sah krass geil aus
    - allgemein alle Luke-Szenen, weil die wohl größte Stärke des ganzen Films. Mark Hamills Leistung war noch nie so gut wie hier, selbst in der Classic-Trilogie nicht
    - mehr Screentime für Poe Dameron, Daisy Ridley und John Boyega abermals top, und auch der zu Unrecht gescholtene Adam Driver/Kylo Ren erfährt eine gute Entwicklung
    - viele Überraschungsmomente, u.a. wie es zum Bruch zwischen Luke und Kylo kam und dass Luke selbst eine Teilschuld daran trägt
    - schönes Lichtschwert-Geschnetzel im roten Saal
    - Hux kriegt immer wieder was aufs Maul. *g*
    - Yoda in Gestalt der bekannten Classic-Puppe. DANKE!!! Das war nicht nur die richtige Prise Retro, sondern sieht selbst heute viel besser, organischer aus als der CGI-Hüpf-Zwerg. "Begeistert davon ich war".


    Was ich dem Film bzw. Ryan Johnson allerdings übel nehme ist die Tatsache dass er viel Potential liegen lässt und zu wenige der Vorlagen vernünftig fortsetzt bzw. ausbaut die Abrams mit SW7 vorgegeben hat.

    Contra:
    Spoiler:

    - Snokes plötzliches Ableben. Keine Erläuterung über seine Herkunft, seine eigentliche Personalie, seine Beziehung zur dunklen Seite der Macht. Der große Unbekannte kam und verschwand einfach. Maßlos enttäuschend.
    - der Teil mit dem Casino-Planeten war etwas langatmig und albern
    - generell saßen die Gags bei weitem nicht so gut wie in SW7
    - großer WTF-Augenblick als die kleinen Widerstandsschiffe zu fliehen versuchen während Vizeadmiral Holdo auf dem Mutterschiff zurückbleibt. Es war ja abzusehen dass sie sich bereitwillig für die anderen opfern würde... Aber warum zum Teufel reagiert sie nicht schon beim Abschuss des ersten Rettungsschiffs und geht sofort per Lichtsprung auf Kollissionskurs mit dem XXL-Snoke-Pott? Schaut doof raus wie Schiff für Schiff in Rauch aufgeht und tut nix... *facepalm*... Billigster Dramaturgie-Kniff den man sich hier ausgedacht hat.
    - die Rose gibt irgendwie nix her, hat als Finn-Sidekick/-Buddy oder was auch immer sie sein wollte nicht funktioniert. Hätte nicht getrauert wenn sie auf den Salzplaneten umgekommen wäre (wonach es zunächst noch so aussah)... Oh bitte, keine Rose-Finn-Lovestory. Die Chemie zwischen Rey und Finn stimmt seit dem Vorgänger, es wäre falsch hier eine ganz andere Richtung einzuschlagen.
    - zur kurze Rückkehr von Phasma, zu schnell ihr (vorgetäuschter?) Abgang... Gleiches Spiel wie bei Snoke. Warum, Johnson? Warum?!
    - die Porgs waren billig animiert. Aber sowas von.


    Trotzdem kein schlechter Film, denn er zeigt auch Mut zum Umbruch. Das Zitat "Lass die Vergangenheit sterben" zeigt hier sowohl symbolisch als auch direkt dass die Skywalker-Ära nun endgültig vorbei ist.
    Besser als "Rogue One" (was ja keine Kunst ist), aber schlechter als "Das Erwachen der Macht". Abrams gelang der aus meiner Sicht bessere Mix aus Spaß, Spannung und Kurzweil. Johnson dagegen hat sich hier leider an zu vielen Stellen verzettelt. Hätte er sich bloss mit Abrams besser abgestimmt.

    7-8/10 letzten Hoffnungen

    Edit:
    Nebenbei meine ich dass einige wenige Trailer-Szenen aus dem Film rausgeschmissen wurden. Wo war z.B. jene aus dem ersten Trailer wo Rey mit Lichtschwert durch die Dämmerung rennt?
    Geändert von sauerlandboy79 (08.01.2018 um 11:43 Uhr)
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  12. #6112
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    Contra:
    Spoiler:

    - Snokes plötzliches Ableben. Keine Erläuterung über seine Herkunft, seine eigentliche Personalie, seine Beziehung zur dunklen Seite der Macht. Der große Unbekannte kam und verschwand einfach. Maßlos enttäuschend.
    Spoiler:
    Ich verstehe diese Argument einfach nicht. Wenn ich mal an die erste Trilogie zurückdenke, erfahren wir dort doch im Grunde genau so wenig über Palpatine. Der ist halt da, man hört ab und an von Ihm und erst im 3. Teil kommt er wirklich vor und stirbt. Hintergründe? Fehlanzeige. Trotzdem habe ich noch nie gelesen, dass sich da jemand dran stört. Warum ist es in EP8 plötzlich so enttäuschend? Palpatine wurde im Grunde auch erst durch die zweite Trilogie zu dem Monster, das man dann in EP 4-6 sieht. Vlt. plant man ja, in einem kommenden Film ein wenig aus der Zeit zwischen EP 6 und 7 zu erzählen..

  13. #6113
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    Avatar von sauerlandboy79
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    Zitat Zitat von nevermind85 Beitrag anzeigen
    Spoiler:
    Ich verstehe diese Argument einfach nicht. Wenn ich mal an die erste Trilogie zurückdenke, erfahren wir dort doch im Grunde genau so wenig über Palpatine. Der ist halt da, man hört ab und an von Ihm und erst im 3. Teil kommt er wirklich vor und stirbt. Hintergründe? Fehlanzeige. Trotzdem habe ich noch nie gelesen, dass sich da jemand dran stört. Warum ist es in EP8 plötzlich so enttäuschend? Palpatine wurde im Grunde auch erst durch die zweite Trilogie zu dem Monster, das man dann in EP 4-6 sieht. Vlt. plant man ja, in einem kommenden Film ein wenig aus der Zeit zwischen EP 6 und 7 zu erzählen..
    Spoiler:
    Palpatine hatte sich aber auch recht frühzeitig offenbart, seine Identität (Kanzler = Sith-Lord) wurde ausreichend beleuchtet, und er bekam die Chance sich zu entwickeln. Da blieben kaum offene Fragen über.
    Aber was weiss man über Snoke? Er ist groß, vernarbt und mächtig. Punkt.

    Sorry, aber dürftiger gehts wohl kaum.


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  14. #6114
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    Spoiler:
    Palpatine hatte sich aber auch recht frühzeitig offenbart, seine Identität (Kanzler = Sith-Lord) wurde ausreichend beleuchtet, und er bekam die Chance sich zu entwickeln. Da blieben kaum offene Fragen über.
    Aber was weiss man über Snoke? Er ist groß, vernarbt und mächtig. Punkt.

    Sorry, aber dürftiger gehts wohl kaum.
    Spoiler:
    Aber genau die Infos, die Du angibst, hat man erst !18 Jahre! nach Return of The Jedi erfahren. Bis jetzt weiß man auch noch nicht viel über die 1. Ordnung und genau darauf wollte ich hinaus, denn zwischen EP 6 und 7 liegen laut Wikipedia mal eben 30 Jahre, was mehr als genug Stoff zum verfilmen ist. Da man sich offenbar an der ersten Trilogie orientiert hat, halte ich es eben nicht für unwahrscheinlich, das Snoke bzw. die erste Ordnung auch noch ein entsprechendes Prequel bekommt.

  15. #6115
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    Star Wars 8 - Die letzten Jedi

    Hat mich mit seinen 2 1/2 Stunden gut unterhalten, aber auch sehr zwiespältig aus dem Kinosaal gehen lassen. Hat viele starke Momente, in der Summe aber viel zu viele gestreckte Szenen, weshalb dessen Überlänge fast schon grenzwertig wirkt. Etwas über der 2-Stunden-Grenze hätte auch gereicht.

    Pro:
    Spoiler:

    - Zahlreiche hervorragend fotografierte Szenen, in gewissen Phasen hat der Film einen ganz eigenen visuellen Stil
    - Snokes Super-Sternenzerstörer im Stealthbomber-Look - sah krass geil aus
    - allgemein alle Luke-Szenen, weil die wohl größte Stärke des ganzen Films. Mark Hamills Leistung war noch nie so gut wie hier, selbst in der Classic-Trilogie nicht
    - mehr Screentime für Poe Dameron, Daisy Ridley und John Boyega abermals top, und auch der zu Unrecht gescholtene Adam Driver/Kylo Ren erfährt eine gute Entwicklung
    - viele Überraschungsmomente, u.a. wie es zum Bruch zwischen Luke und Kylo kam und dass Luke selbst eine Teilschuld daran trägt
    - schönes Lichtschwert-Geschnetzel im roten Saal
    - Hux kriegt immer wieder was aufs Maul. *g*
    - Yoda in Gestalt der bekannten Classic-Puppe. DANKE!!! Das war nicht nur die richtige Prise Retro, sondern sieht selbst heute viel besser, organischer aus als der CGI-Hüpf-Zwerg. "Begeistert davon ich war".


    Was ich dem Film bzw. Ryan Johnson allerdings übel nehme ist die Tatsache dass er viel Potential liegen lässt und zu wenige der Vorlagen vernünftig fortsetzt bzw. ausbaut die Abrams mit SW7 vorgegeben hat.

    Contra:
    Spoiler:

    - Snokes plötzliches Ableben. Keine Erläuterung über seine Herkunft, seine eigentliche Personalie, seine Beziehung zur dunklen Seite der Macht. Der große Unbekannte kam und verschwand einfach. Maßlos enttäuschend.
    - der Teil mit dem Casino-Planeten war etwas langatmig und albern
    - generell saßen die Gags bei weitem nicht so gut wie in SW7
    - großer WTF-Augenblick als die kleinen Widerstandsschiffe zu fliehen versuchen während Vizeadmiral Holdo auf dem Mutterschiff zurückbleibt. Es war ja abzusehen dass sie sich bereitwillig für die anderen opfern würde... Aber warum zum Teufel reagiert sie nicht schon beim Abschuss des ersten Rettungsschiffs und geht sofort per Lichtsprung auf Kollissionskurs mit dem XXL-Snoke-Pott? Schaut doof raus wie Schiff für Schiff in Rauch aufgeht und tut nix... *facepalm*... Billigster Dramaturgie-Kniff den man sich hier ausgedacht hat.
    - die Rose gibt irgendwie nix her, hat als Finn-Sidekick/-Buddy oder was auch immer sie sein wollte nicht funktioniert. Hätte nicht getrauert wenn sie auf den Salzplaneten umgekommen wäre (wonach es zunächst noch so aussah)... Oh bitte, keine Rose-Finn-Lovestory. Die Chemie zwischen Rey und Finn stimmt seit dem Vorgänger, es wäre falsch hier eine ganz andere Richtung einzuschlagen.
    - zur kurze Rückkehr von Phasma, zu schnell ihr (vorgetäuschter?) Abgang... Gleiches Spiel wie bei Snoke. Warum, Johnson? Warum?!
    - die Porgs waren billig animiert. Aber sowas von.


    Trotzdem kein schlechter Film, denn er zeigt auch Mut zum Umbruch. Das Zitat "Lass die Vergangenheit sterben" zeigt hier sowohl symbolisch als auch direkt dass die Skywalker-Ära nun endgültig vorbei ist.
    Besser als "Rogue One" (was ja keine Kunst ist), aber schlechter als "Das Erwachen der Macht". Abrams gelang der aus meiner Sicht bessere Mix aus Spaß, Spannung und Kurzweil. Johnson dagegen hat sich hier leider an zu vielen Stellen verzettelt. Hätte er sich bloss mit Abrams besser abgestimmt.

    7-8/10 letzten Hoffnungen

    Edit:
    Nebenbei meine ich dass einige wenige Trailer-Szenen aus dem Film rausgeschmissen wurden. Wo war z.B. jene aus dem ersten Trailer wo Rey mit Lichtschwert durch die Dämmerung rennt?
    Habe den Film selbst letztes WE gesehen und kann dir in deinen Pro- und Kontra-Punkten praktisch komplett zustimmen. Allerdigns ergab sich daraus fuer mich ein etwas negativeres Gesamtbild. Ich fand den Film einfach viel zu lang, mit viel zu viel sinnlosem Fueller-Content.
    Spoiler:
    Zum Beispiel die gesamte Sache mit "dem Code Knacker", was war denn das? Sinnlos bis zum geht nicht mehr. Ich hatte darauf gewartet, das sie Lando Calrissian in dem Kasino finden. Das waere zwar auch zum Zaehneknirschen gewesen, haette dem ganzen aber immerhin einen gewissen nostalgischen Hauch gegeben. Aber am Ende ging es in dem kompletten Abschnitt ja nur um ziemlich belanglose Charaktere. Und Rose hat, wie du ja geschrieben hast auch mMn ueberhaupt nicht funktioniert.


    Und ganz ehrlich, auch mit den Szenen mit Luke hatte ich so meine Zweifel. Nicht wegen Mark Hamill, der seine Sache ausgezeichnet macht, sondern eher wegen dem Drehbuch:
    Spoiler:
    mMn ist es viel zu spaet in der Serie, um jetzt auf einmal die Frage danach aufzuwerfen, ob die Jedi nun wirklich die Guten sind oder nicht. Das haette man machen koennen, wenn man der neuen Trilogie eine komplett andere Grundhandlung gegeben haette (z.B. eine, wo die neue Republik wirklich an der Macht ist und sich daraus wieder Probleme ergeben). Aber die neue Trilogie und dieser Film im speziellen hat so viel Energie darauf verwendet entgegen aller Logik wieder die alte Klischee-triefende Gut-Boese Beziehung zwischen Neuer Ordnung und dem Widerstand herzustellen, dass Lukes Dilemma total aufgesetzt und kuenstlich wirkt. Gleiches gilt fuer die Szene im Schiff des Waffenhaendlers, der an beide Seiten verkauft. Dieser Versuch ein bisschen Grau in die ganze Situation zu bringen geht gehoerig in die Hose, wenn man gleichzeitig Cartoon-Boesewichter wie Snoke und Hux mit Saetzen wie "Wir werden sie mit einem gewaltigen Schlag zerschmettern!" ausstattet. Dass Obsidian diese ganze Frage nach der guten und der boesen Seite der Macht in KotOR 2 schon viel besser und passender behandelt hatte macht das Ganze natuerlich auch nicht besser.


    Auch die meisten Gags und One-Liner haben bei mir ueberhaupt nicht gezuendet, aber das mag auch daran liegen, dass ich den Film in Deutsch gesehen habe und SW (sowie Filme allgemein) normalerweise eher im englischen Original schaue. Da werde ich ihm nochmal eine Chance auf englisch geben.

    Der Film hatte durchaus gute Aspekte aber im Grossen und Ganzen war ich - fairerweise vielleicht auch weil ich schon soviel Gutes darueber gehoert hatte und meine Erwartung dementsprechend hoch waren - doch eher enttaeuscht.

    Ich gebe ihm 6/10 Widerstands-Ringen.

    An den mMn exzellenten Rogue One vom letzten Jahr kommt dieser Film aber bei Weitem nicht ran.




    Dann habe ich im Flugzeug (aber mit sehr guten Kopfhoerern) Valerian gesehen.
    Sehr sehr durchschnittliche SciFi Kost, ohne jegliche Charakterentwicklung bei den Figuren. Die Action und CGI sind durchaus brauchbar aber der Protagonist bringt mal so gar keinen Charme rueber und die Story ist auch eher mau.
    Alles in allem amysante Popkorn Unterhaltung fuer's Flugzeug aber ein Film, den man auch schnell wieder vergessen kann.
    4/10 Energieperlen.
    Geändert von MrFob (09.01.2018 um 20:11 Uhr)

  16. #6116
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    Avatar von JohnCarpenter
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    Soeben habe ich Episode 8 gesehen. Nun mag man von der Handlung halten, was man will, aber eines ist deutlich: Der Film hat trotz einiger Schwächen deutlich mehr starke Momente, als der Durchänger "Episode 7".
    'was ist den duden?' '...ich komm eigentlich nie ins schwitzen,...Und in der Schule kam das nie dran.' 'körperhaare haben eine art timer' 'es gibt ja doch noch interligente'

  17. #6117
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    Erschütternde Wahrheit

    Will Smith als nigerianischer Pathologe gegen die NFL, der versucht den Mächtigen des US-Sports Nr. 1 die schwerwiegenden Gesundheitsrisiken für die Football-Profis begreiflich zu machen. Die typische David vs. Goliath-Geschichte mit realem Hintergrund.

    War soweit ganz interessant, allgemein gut besetzt, und Will Smith geht in seiner Rolle voll auf. Ich wünschte nur der Film hätte die wichtige Thematik knallhärter behandelt und sich nicht mit dem romantisierten Teil von Omalus Privatleben zu sehr aufgehalten. Einerseits wird der Streifen dadurch etwas zu brav, andererseits fällt der Pathos-Keule erfreulich klein aus.

    6-7/10 CTEs

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  18. #6118
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    Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen?

    Heute den Film Life gesehen.

    Man findet auf dem Mars extraterrestrisches Leben in einer Bodenprobe. Diese Lebensform wächst und bricht aus der Quarantäne aus.

    Was man anfangs unterschätzt wird für die Crew der Raumstation zur tödlichen Falle.

    Irgendwie eine Anlehnung an Alien, allerdings ohne direkt eine Kopie zu sein. Klaustrophobisch, spannend aber auch mit kleinen Längen und mit offenem Ende was regelrecht nach einem Teil 2 ruft.

    Unter dem Strich gibt es von mir eine 8/10, auch wenn ich kein Fan von Jake Gyllenhal bin.

  19. #6119
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    Zitat Zitat von sauerlandboy79 Beitrag anzeigen
    Edit:
    Nebenbei meine ich dass einige wenige Trailer-Szenen aus dem Film rausgeschmissen wurden. Wo war z.B. jene aus dem ersten Trailer wo Rey mit Lichtschwert durch die Dämmerung rennt?
    Ist eine geschnittene Szene die man auf der Bluray finden wird, ohne jetzt zuviel spoilern zu wollen, die Szene hat was mit den Hüterinnen/Nonnen von Ahch-To (die Insel) zu tun.




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  20. #6120
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    Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

    Ich wollte den Film kein weiteres Mal sehen... Aber Frau hat mich dazu gezwungen. [emoji52]

    Nun, der "Spätsünder" bekam seine zweite Chance - und ich hab mir echt Mühe gegeben soviel Positives darin zu finden wie es möglich schien -, aber nein, er will mir auch nach erneuter Sichtung einfach nicht gefallen. Mir ist er zu geleckt, es fehlt ihm der raue Charme der Originalen. Vor allem aber ist er mir viel zu überdreht. Hetzt besonders in der zweiten Hälfte von einer Action-Sequenz zur nächsten, ohne auch nur einmal kurz inne zu halten und den Figuren ein wenig Raum zu geben.

    Effekte? Nicht immer gelungen und stilistisch auch nicht wirklich dem Indy-Look zugeschnitten. Witz und Gags? Oftmals unterste Schuhsohle. Ford? Natürlich der unbestritten liebste Kino-Abenteurer in der Kinogeschichte, für die handfeste Action aber nun wirklich zu alt. Mir graut es jetzt schon wenn er in zwei Jahren seinen endgültigen Abschied feiern soll... Ich hab gehofft dies hier wäre er bereits gewesen. [emoji57]
    Ähnlich die Wiederkehren Karen Allen, deren Marion Ravenwood/Williams zwar immer noch das alte Charisma versprüht, mir aber viel zu oft wie blöde vor sich hingrinst wenn sich die bösen Russen oder andere Gefahren anbahnen.

    Was kann ich diesem Machwerk das auf einem völlig verkorksten Drehbuch - Pfui, George Lucas, Pfui - fußt noch zugute halten? Man muss John Williams danken, sein Score weiss sogar in solch einem schlechten Sequel (auf das kein echter Indy-Fan gewartet hat) mitzureissen, sowas ist nicht selbstverständlich. Es gibt hin und wieder ein Paar gute Lacher, aber nur dann wenn unser Held mit seinem Alter koketiert. Tja, und wenn ruhige Phasen erlaubt sind blitzt ab und an sogar das alte, liebgewonnene Feeling durch welches man von einem Indy-Streifen erwartet.

    Ich habs oft genug gesagt und ich betone es gerne wieder: Dieser Indy kam gut zwei Jahrzehnte zu spät. Es kann und wird nicht besser werden wenn der meinerseits sehr geschätzte Spielberg diesen Fehler 2020 wiederholt und Ford dann nicht mal mehr zum Action-Greis taugt.

    4/10 schlappen Hüten


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